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Bildungsplan (12): Kretschmann wittert „Fundamentalisten“ – Stängle gibt Posten auf

Stuttgart. Jetzt mischt sich auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in die Debatte um den „Bildungsplan 2015“ ein. Die Kritik der Unterzeichner an einer Überhöhung des Themas sexuelle Vielfalt wies er mit drastischen Worten zurück: „Bildungspläne werden nicht nach den Auffassungen fundamentalistischer Gruppierungen gemacht.“

Auch die Kirchen werden trotz oder gerade wegen ihres Eiertanzes zu dem Thema vom Landesfürsten angegriffen. Wer nicht fest Seit an Seit mit den Machthabern ihre linke Ideologie vertritt, wird einbestellt. Noch diese Woche werde Kretschmann mit Kirchenvertretern darüber reden. Er habe den Eindruck, „dass viele Missverständnisse herumgeistern“.

Grundsätzlich betonte Kretschmann, Politik dürfe sich nicht ins Persönliche einmischen. Dass durch den neuen Bildungsplan aber genau das geschieht, will der oberste Grüne im Land nicht sehen. Oder fühlt er sich entlarvt und reagiert deshalb so gereizt? Sein Statement beendet der Ministerpräsident emotionsgeladen und pseudoreligiös angehaucht im Basta-Stil: „Wir müssen Menschen akzeptieren, wie sie sind. Fertig. Aus. Amen.“

Dass es im linken Spektrum mit der Toleranz gegenüber Andersdenkenden nicht sehr weit her ist, zeigt beispielsweise der sprachliche Umgang mit sich zu Wort meldenden Bürgern, in dem versucht wird, diese als „Fundamentalisten“, „Rechtsradikale“, „aus einem anderen Jahrhundert kommend“, etc. abzuqualifizieren.

Im Weiteren bleibt es aber auch nicht nur bei verbalen Attacken. Erst kürzlich wurde der Vorsitzende des Elternbeirates eines Gymnasium zum „freiwilligen“ Rücktritt genötigt (wir berichteten). Jetzt hat es den Initiator der Petition, den Lehrer und Bildungsexperten Gabriel Stängle selbst, getroffen. Wie es heißt, gab er selbst seinen Referatsleiterposten im Realschullehrerverband auf. Wie „freiwillig“ dieser Rücktritt tatsächlich war, kann wohl jeder nach der Hetze gegen seine Person, den Diffamierungen und persönlichen Angriffen aus Medien und Politik, selbst abschätzen. Auch von Seiten seines Arbeitgebers, dem Landesverband der Realschullehrer, vertreten durch Irmtrud Dethleffs-Niess, stand er unter Beschuss.

Und so wird weiter auf alles geschossen, was nicht treu bei grün-rot mit marschiert. Mahnend wird im neuesten Spiegel-Online Artikel zum Thema festgestellt:

Die meisten Stimmen gegen sexuelle Vielfalt sammelte Initiator Stängle bislang von der rechtspopulistischen Webseite „Politically Incorrect“.

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns natürlich bei allen Lesern, die bisher so treu unserem Aufruf gefolgt sind und die Petition mit unterzeichnet haben. Wer es noch tun möchte, weil er nicht will, dass grün-rote Ideologien über den Lehrplan fächerübergreifend in die Köpfe unserer Kinder Einzug halten, kann das nach wie vor tun.
Hier gehts zur Petition:

Bisherige PI-Beiträge zum Thema:

» Teil 1: Petition gegen Ba-Wü Bildungsplan 2015
» Teil 2: SWR: “Nazialarm” wegen Widerstandes gegen Bildungsplan
» Teil 3: SWR zieht Extremismus-Vorwurf zurück
» Teil 4: Bischöfliche Feiglinge Zollitsch und Fürst wehren sich nicht gegen schwulgrünen Lehrplan
» Teil 5: „Bildungsplan“-Widerstand erreicht Titelseiten!
» Teil 6: Petitionsinitiator unter Beschuss
» Teil 7: Kirchen sagen gemeinsam Jein
» Teil 8: Opposition gespalten – Erster Kopf gerollt
» Teil 9: Diskussionsveranstaltung mit Stängle abgesagt
» Teil 10: Die schwule grünrote Bildungsplanreform 2015
» Teil 11: AfD Baden-Württemberg lehnt Bildungsplan ab