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Grüne hetzt gegen Benefiz-Aktion für Kinder

Grünen-Ratsfrau Ingrid Ketzscher (r.)Die Benefiz-Geschenk-Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ist sehr beliebt bei vielen Kindern und Eltern, aber sie könnte im sauerländischen Menden bald aus städtischen Kitas und Schulen verbannt werden. Dieter Michel, Leiter des Fachbereichs Bildung der Stadt Menden, sagte, man werde den Mendener Politikern „nach dem heutigen Stand unserer Recherche“ voraussichtlich empfehlen, keine Einrichtungen mehr für die Sammlungen zur Verfügung zu stellen. Das bedeute das Aus für die beliebte Benefiz-Aktion.

Die WAZ berichtet:

Anlass für die Recherche in Menden war eine Anfrage der Grünen-Ratsfrau Ingrid Ketzscher, die sich kritisch mit dem aus ihrer Sicht missionarischen und christlich-fundamentalistischen Hintergrund der Sammlung auseinandersetzte. Hinter „Weihnachten im Schuhkarton“ steht der Verein „Geschenke der Hoffnung“ in Berlin. Er nennt als größten Partner die US-Hilfsorganisation „Samaritan’s Purse“, dessen Präsidenten Franklin Graham islamfeindliche Äußerungen nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 vorgehalten werden. Das Missionswerk übernimmt die Verteilung in den meist osteuropäischen Empfängerländern. Dort legt es zu den Kartons einen Comic mit einer christlichen Geschichte – was laut „Geschenke der Hoffnung“ aber auch abgelehnt werden kann. Das bestätigt auch die Mendener Organisatorin Angelika Blum. Sie war bei Verteilungen vor Ort dabei.

Wie die Grünen-Politikerin Kretscher (Foto oben r.) eine harmlose Geschenkesammlung als christlich-fundamentalistisch brandmarken kann, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben. DAS sind die Leute, die in Deutschland unser Klima vergiften. Der Initiator der Sammlung, Franklin Graham, hatte doch wohl allen Grund, sich nach den islamischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 islamkritisch zu äußern, das tat jeder, der noch einen Rest gesunden Menschenverstand im Leibe hatte. Man mag einen beigelegten Comic missionarisch finden oder nicht, jedenfalls kann es nicht wahr sein, dass sich Gutmenschen im vorauseilenden Gehorsam über Dinge aufregen, die bislang die vermeintlichen Missionierungsopfer selbst nicht interessiert haben. Im Gegenteil werden die Beschenkten froh sein, Geschenke zu bekommen, die für sie aufgrund ihrer echten Bedürftigkeit weit mehr sind als reines Symbol. Es ist infam, wie hier wieder politisch-korrekte Interessen auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen werden.

Muslime würden sich solche Fragen nicht stellen, denn wer mit Bomben und Waffen missioniert, hat für gutmenschenlnde Zimperlichkeiten allenfalls Verachtung übrig.

Kontakt:

» Ingrid Ketzscher (Grüne): ov@gruene-menden.de
» Bürgermeister Volker Fleige: buergermeister@menden.de
» WAZ/Westfalenpost: menden@westfalenpost.de

(Spürnase: M. Lenze)