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Krieger Allahs haben mal wieder zugeschlagen

1. Zehn Verletzte bei Anschlag in Kenia: Bei einem Anschlag auf einen Nachtclub im kenianischen Touristenort Diani sind mindestens zehn Menschen verletzt worden. Drei Unbekannte hätten in der Nacht zum Donnerstag eine Granate in das gut besuchte Lokal geworfen, teilte die Polizei mit. Die Attentäter seien auf einem Motorrad geflüchtet. Wer hinter dem Angriff in dem rund 25 Kilometer von Mombasa entfernten Ort stand, war zunächst unklar. Er erinnerte aber an ähnliche Anschläge in den Jahren 2012 und 2013, für die somalische Shabaab-Milizen mit Verbindung zur Extremisten-Organisation Al-Kaida verantwortlich gemacht werden.

Die islamistischen Milizen bekannten sich unterdessen zu einem Anschlag auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu, bei dem am Mittwoch mindestens elf Menschen getötet wurden. Ziel der Attacke seien Geheimdienstvertreter gewesen, die sich in dem Hotel getroffen hätten, erklärten die Islamisten.

Auch kenianische Einheiten unterstützen die afrikanische Friedenstruppe. Die Shahaab-Milizen fordern einen Abzug der kenianischen Soldaten aus Somalia. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, verübten sie wiederholt Anschläge auch im Nachbarland. Nach eigenen Angaben stehen die Shabaab auch hinter einem Angriff auf ein Einkaufszentrum im vergangenen Jahr im kenianischen Nairobi, bei dem etwa 70 Menschen getötet wurden.

2. Tote bei Doppelanschlag in Mogadischu: Bei einem Doppelanschlag in Mogadischu sind nach Berichten von Augenzeugen mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Andere Quellen sprachen von bis zu elf Toten. Nach Behördenangaben rammte zunächst ein mit Sprengstoff beladenes Auto ein Hotel in der somalischen Hauptstadt und explodierte. Kurze Zeit später detonierte eine zweite Autobombe am Tatort (Foto oben).

Die beiden mutmaßlichen Selbstmordattentäter seien auch ums Leben gekommen. Sie seien von Sicherheitskräften erschossen worden, nachdem sie versucht hätten, in das Hotel zu gelangen. Zu der Tat am Mittwoch bekannte sich zunächst niemand, sie trägt jedoch die Handschrift der radikalislamischen Shebab-Miliz.

Der Tatort, das Hotel „Dschasira“, liegt in der Nähe eines UN-Komplexes. Es ist das feinste Hotel der Stadt und wird häufig von somalischen Politikern und ausländischen Regierungsvertretern bei Besuchen in Mogadischu genutzt.