Wenn man auf die Suche nach „Opfern von rechter Gewalt“ ist, wird man im Internet schnell fündig. Es gibt Unmengen von Informationen über Menschen, die von vermeintlichen Rechten ermordet wurden. Besonders berüchtigt im Zusammenhang mit der Aufbauschung von Opferzahlen ist die antideutsche Amadeu-Antonio-Stiftung der ehemaligen Stasispitzelin Anetta Kahane. Nun hat sich ein Projekt den Opfern linker Gewalt gewidmet.

BiblioLinX nennt sich das Projekt (PI hatte bereits berichtet). Es kommt auf insgesamt 52 Tote seit 1970. In der Liste sind vor allem Opfer des RAF-Terrors gelistet. Nicht aufgelistet werden dagegen bisher Opfer, die am Rande von Antifa-Aktionen starben, wie etwa Cornelia Wessmann. Auch kamen während der linksradikalen Revolten der 60er- bis 80er-Jahre einige Menschen am Rande von Demos ums Leben wie Günther Sare. Bei den Opfern Sare und Wessmann handelte es sich selbst um linke Aktivisten. Die komplette Liste findet sich hier.

(Foto oben: Polizisten Eichhöfer und Schwalm von linkem Demonstrant in Frankfurt erschossen)

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14 KOMMENTARE

  1. Linke Gewalt richtet sich nur gegen Sachen, nie gegen Menschen. Und wenn doch, dann ist das Zivilcourage im Kampf gegen Rechts.

  2. Bekommt dieses Projekt auch Fördergelder vom Staat, wie die StasispitzelIn Kahane?
    Warum nicht?

  3. Nicht vergessen sollte man auch die 137 Mauertoten !
    Außerdem gab es in der DDR 22 geheime Hinrichtungen politischer Gefangener ,die durch Genickschuss ermordet wurden !
    ( Meißtens beschuldigt wegen Geheimnisverrat )
    Der Mord an Benno Ohnesorg durch den westdeutschen Polizisten Kurras geht auch auf das Konto der Stasi !
    Kurras wurde von der Stasi geführt !

  4. #1 Winston Smith (08. Jan 2014 20:13)

    Dieses Projekt wird in Bälde als rechtspopulistisches Projekt gebrandmarkt werden.

    Danke, musste herzhaft lachen!
    Werde mich dort mal anmelden, scheint eine super Seite zu sein.
    Vorbildlich!

  5. #6Eternia

    Die offizielle Statistik des Bundesinnenminsteriums geht von 58 Toten durch „Rechte Gewalt“ aus !

  6. Hinrichtungen in DDR wurden auch mit der Gulliotine durchgeführt. Toll das jetzt so eine Seite eingerichtet ist.Da gibt ja jetzt nach den Krawallen in Hanburg und Frankfurt/Main jede Menge Informationen.

  7. #6 1Eternia (08. Jan 2014 21:35)

    Würde man die Mauertoten mitrechnen wäre die Zahl höher als die durch rechte Gewaltäter.
    —————————————-
    Am Checkpoint Charlie hatte Alexandra Hildebrand 1067 Kreuze für die damals bekannten DDR-Opfer aufstellen lassen. Mauertote, Hingerichtete u. a.

    Da es nicht sein darf, dass die Ermordeten der Kommunisten ins Blickfeld geraten und ihrer noch gedacht wird, hat der kommunistische Kultursenator Flier am 5. Juli 2005 diese Kreuze abreissen lassen, ebenso die dort errichtete Mauer.
    Den Wachturm hatte schon zuvor ein williges Subjekt mit Genehmigung entfernt.
    Man hatte ja in der Berlin nichts eiligeres zu tun als die Mauer sofort zu beseitigen, damit mit diesem Schandmal auch die Schandtaten aus dem Gedächtnis verschwinden.
    Und besonders perfide: Auch die bis zu diesem Zeitpunkt in W-Berlin errichteten Denkmäler und Mahnmale.

    Die BRD liess die Mörder davonkommen, weil sie nach ihren eigenen Gesetzen behandelt wurden.

    So geht man hier mit den sonst immer angeprangerten Diktaturen um, besonders der „Zone“!

    Die Fläche liegt brach. Die anderen Mauerreste, die Galerie, wird ebenfalls vernichtet, da der Geldhai, der dort baut, diese schon unterminiert hat.

  8. Als morgendliche Erheiterung lese ich mir die von der Amedeu-Dingsbums erfundene Website http://www.netz-gegen-nazis.de durch!

    Man glaubt gar nicht, wie witzig antideutsche Linksextremisten sein können!
    Zwar eher unfreiwillig, aber immerhin!

    Wenn man diesen Irren glaubt, haben wir hier längst das vierte Reich und die Züge Richtung Birkenau rollen schon wieder – ohne Quatsch!

    Absolute Leseempfehlung für jeden Freund von Realsatire!

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