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Meinungsminen: Das Jan-Fleischhauer-Prinzip

Die Politcal Correctness bastelt sich gerade eine neue Waffe: die Leugnung ihrer Existenz. Ganz vorne kämpft dabei Jan Fleischhauer. Er hat wegen des neuen Sarrazin-Buches über Denkverbote in seinem Schwarzen Kanal etwas wiederholt, das er breiter in einem von PI verlinkten Interview ausgeführt hatte: der Fall Sarrazin sei als Beweis gegen die Existenz von Political Correctness zu sehen. Er sei schließlich in jeder Talkshow gewesen und habe 1,5 Mio. Bücher verkauft. Von Fleischhauer anscheinend unbemerkt hatte Sarrazin aber auch sein Amt verloren, was einen gewissen Abschreckungseffekt für jene haben dürfte, die den Jobverlust nicht durch den Verkauf von Bestsellern ausgleichen können. Aber nicht um den Fall Sarrazin soll es hier gehen, sondern um Fleischhauers Rolle in der Sarrazin-Debatte, in der er das Konzept des Migranten als höherwertigem Plus-Deutschen miterfand und ein Beispiel für einen besonders perfiden Schutzmechanismus der Blockparteienrepublik lieferte, den klassische totalitäre Regime nicht kannten: die Meinungsmine.

(Von Peter M. Messer)

Unter Meinungsminen sind Prominente zu verstehen, die laut gegen die herrschenden Meinungen verstoßen und darum die Anhänglichkeit unterdrückter Meinungsträger gewinnen, die aber garantiert dann zum herrschenden Konsens zurückkehren, wenn er wirklich ernsthaft gefährdet wird. Der Widerspruch ihres tatsächlichem zu ihrem erwarteten Verhalten ist eine Explosion, die ihre Fans verwirrt und sie den positiven Rückkopplungsprozessen der Meinungsveränderung entzieht. Das zeigt Fleischhauer eigenes Verhalten in der Sarrrazin-Debatte. Fleischhauer hatte in seinem Bestseller „Unter Linken“ auch die Erscheinungen kritisiert, um die es Sarrazin ging. Er hatte von deutschenfeindlicher Gewalt geschrieben oder davon, dass viele Einwanderer für den deutschen Staat trotz der von ihm gespendeten Wohltaten nur Verachtung empfinden. Als dann aber Sarrazins Buch erschien, wechselte er auf die andere Seite.

Er tat das mit zwei Artikeln im SPIEGEL, an deren Ende er mit den Worten „Es reicht!“ die Sarrazin-Debatte einfach für beendet erklärte. Anstatt also von seiner Position in der veröffentlichten Meinung die Debatte weiter anzuheizen und Druck hin zu entsprechenden politischen Veränderungen aufzubauen, bremste er diese Dynamik ab und fing jene Leser ein, die von ihm etwas ganz anderes erwartet hatten. Die Meinungsmine Jan Fleischhauer zündete genau dann, als es ernst wurde. An seinen beiden Artikeln lassen sich die Funktionsweise von Meinungsminen und ihre eigentlichen Kraftquellen gut offenlegen.

Zahnärztinnen und Gangsta-Schulabbrecher

Beginnen wir mit dem Artikel „In die Falle getappt“ im SPIEGEL vom 20.09.2010. Schritt 1: Fleischhauer stellt eine türkische Zahnmedizinstudentin vor, die sich durch die Sarrazin-Debatte wieder mehr als Türkin fühle und Gemeinsamkeiten mit Kopftuchmädchen entdecke. Beabsichtige Leserreaktion: „Aber die haben wir doch nicht gemeint!“ Schritt 2: Fleischhauer schildert die Opfermentalität von Minderheiten, die jedes Missgeschick der feindlichen Umwelt zuschrieben. Das sei weltweit zu beobachten, besonders aber bei Muslimen als den am leichtesten beleidigten Menschen überhaupt. Das stärkt die Bindung des Lesers an Fleischhauer: „Der ist aber mutig!“ Schritt 3: Fleischhauer beschreibt die Besucher einer Sarrazin-Lesung als „einen adrett zurechtgemachten, nach Rasierwasser und Eau de Toilette riechenden Mob, ein Angestelltenpöbel, den es kaum auf den Stühlen hielt, sobald die Rede auf „die Politk“, „die Medien“ und „die Ausländer“ kam, und der zischend, johlend und klatschend seiner Aggression freien Lauf ließ.“ Oh Gott!, denkt da der bürgerliche Leser, laut und aggressiv will er auf keinen Fall sein, davon distanziert er sich – und merkt gar nicht, dass es hier nicht um die Richtigkeit von Sarrazins Thesen geht, sondern dass er hier am Nasenring seines Selbstbildes gepackt wird. Schritt 4: Man müsse sich einfach danach richten, dass Vorzeigetürken wie die Zahnärztin eben das Land verlassen könnten, „man kann ihr tausendmal sagen, dass sie nicht gemeint sei, sie fühlt sich trotzdem angesprochen.“ Die muslimische Beleidigungsbereitschaft behält also doch die Oberhand. Fleischhauers Kritik an ihr führt nicht dazu, dass die Muslime sich anpassen sollen, sondern wir. Deutscher halt’s Maul! Für unsere Zahnärztin habe ich eben den gewalttätigen Gangsta-Schulabbrecher und Graue Wölfe hinzunehmen. Eine Bilanz, ob man bei diesen Kosten sich seine Zahnärzte nicht lieber anders sichern sollte, macht Fleischhauer natürlich nicht auf. Wer sich von Fleischhauer hat einlullen lassen, steht handlungsunfähig da.

Und wo zündet die Meinungsmine? „Wenn sich ein Buchautor eine gesellschaftliche Gruppe vornimmt, das ist eine Sache, wenn sich eine größere Menge anschließt, eine ganz andere. Mit Bürgerlichkeit hat das nichts mehr zu tun“ – die Mine zündet exakt dann, wenn ein Buch politische Wirkung zeigt, wenn Menschen nicht mehr passive Leser bleiben, wenn etwas ins Rollen kommen könnte und wenn man diese Menge nicht mehr führen kann. Dann will der Minenprominente von seinen früheren Äußerungen nichts mehr wissen, auch nicht von der Meinungsfreiheit: „Was wird hier eingeklagt: Die Freiheit, unbequeme Wahrheiten auszusprechen? Oder die Freiheit, endlich das herauszuplärren, was man lange nicht sagen durfte, weil es auch gute Gründe für ein Tabu geben kann.“ Welche Freiheit hier nun im Streit steht, welches Tabu verletzt wurde und ob es für dieses Tabu gute Gründe gibt – dazu sagt Fleischhauer nichts.

Die Infragestellung der Meinungsfreiheit ist der Kipp-Punkt des Artikels, weil hier der Wechsel der Argumentation eingeleitet wird. Sie entspricht der Schocktechnik in der Selbstverteidigung, mit der man die Befreiung aus dem Griff des Gegners einleitet. Vor ihr ist der Text faktenbasiert und rational. Die Beschwörung der Tabuverletzung löst den Leser nun aus der konkreten Problembetrachtung – irgendein Tabu werden die meisten befürworten – verhindert aber durch ihre Formulierung als Frage die präzise Diskussion eines bestimmten Tabus. Der seiner Standfestigkeit beraubte Leser wird danach mit einer rein emotionalen Argumentation konfrontiert: die Hässlichkeit und mangelnde Selbstkontrolle der Sarrazin-Zuhörer, deren Darstellung als enthemmter „Angestelltenpöbel“ an urbürgerliche Reflexe appelliert: der Abgrenzung gegen den zügellosen Pöbel und die Angst vor der revoltierenden Masse.

Fleischhauer und die Erfindung der Plus-Deutschen

In seinem Kommentar „Es reicht!“ im SPIEGEL vom 18.10.2010 verlangte Fleischhauer ein Ende der Debatte, weil man die von Sarrazin beschriebenen Problemgruppen sowieso nicht mehr loswerde und im Übrigen von der Zuwanderung profitiert habe, „das in Abrede zu stellen wäre töricht.“ Diese sei „ein exzellentes Tonikum gegen die Kreislaufschwäche der Sitzenbleiberkultur“ und habe „uns weltläufiger gemacht und duldsamer gegenüber anderen Lebensweisen und damit das Land (…) frühzeitig auf die Globalisierung vorbereitet.“ Einen Beweis dafür bleibt Fleischhauer natürlich schuldig. Der aktuelle Blick auf die Zeit vor dem ersten Weltkrieg hat ins Bewusstsein gerückt, welch hohes Maß an Globalisierung damals schon bestand, ohne dass der deutsche Erfolg darin einer Einwanderung migrantischer Erleuchter über globale Bedürfnisse zu verdanken gewesen wäre. Und heute agieren asiatische Länder wie Südkorea, Japan und China in der globalen Wirtschaft höchst erfolgreich ohne solche „Mithilfe.“ Vor allem vertritt Fleischhauer hier das Konzept des Migranten als „Plus-Deutschen,“ bevor der Begriff geboren war: Auch für ihn ist der eingeborene Deutsche ein minderwertiger „Sitzenbleiber,“ der zur Entwicklung dieses Landes nichts mehr beizutragen hat, welches darum auf Migranten zur Bereicherung angewiesen ist, die dann notwendig wertvoller als der Ureinwohner sein müssen. Wenn Konservative einen solchen Typen immer noch als einen der Ihren ansehen, dann ist es kein Wunder, dass sie immer verlieren.

Im auf PI verlinkten Interview auf novo argumento setzte Fleischhauer sein Wirken als Meinungsmine mit neuen Mitteln fort. Er leugnet nicht nur die Existenz der PC. Er sieht schon den Hinweis auf Meinungsdruck als Ausweis persönlichen Scheiterns: Wer die Unterdrückungsmaßnahmen der Herrschenden beklagt, der ist nur zu unfähig, sich Gehör zu verschaffen. Auf die Berechtigung der Anklagen kommt es gar nicht an. Wer trotzdem die zahlreichen Sprachverbote aufzeigt, dem entgegnet Fleischhauer, dass dies ein auf die akademischen Schichten begrenztes Phänomen sei und die „einfachen Menschen“ gar nicht erreiche. Wenn ich dagegen eine überwältigende soziologische, philosophische und psychologische Literatur anführe, die zeigt, wie sehr Sprache Denken und Handeln beeinflusst, dann sind das für Fleischhauer die Hirngespinste von Geisteswissenschaftlern. Die tatsächliche politische Entwicklung beweist täglich das Gegenteil. Fleischhauer hat hier eine Zwickmühle aufgebaut, aus der es kein Entkommen gibt.

Wieder bezieht die Meinungsmine ihre Kraft aus bürgerlich-konservativen Vorurteilen: Die angebliche Irrelevanz von Meinungsdruck zielt auf die Vorstellung, dass man von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen als anständiger Bürger nicht abhängig sei. Das ist natürlich die beste Methode, um die anständigen Bürgerchen daran zu hindern, sich gegen ihre immer weitergehende Einschränkung und Ausbeutung durch die gesellschaftlichen Bedingungen zu wehren. Fleischhauers Antiintellektualismus bedient die beliebte Idee von Soziologie u. a. Geisteswissenschaften als Spinnkram in einer Schicht, die sich tagtäglich außerstande zeigt, die eigene Situation zu begreifen und zu verändern.

Es bleibt Fleischhauers Geheimnis, welche Handlungsmöglichkeiten dem „Mann auf der Straße“ bleiben, wenn die Sprache in Politik, Recht, Bildungssystem und veröffentlichter Meinung bestimmte Gedanken ausgrenzt. Es muss in diesen Institutionen stumm bleiben. Der Untertan kann nicht sprechen. Es sei denn, wir begegnen einem alten Bekannten: dem edlen Intellektuellen, der sich für den missachteten Kleinbürger einsetzt. So wie die 68er ihren Selbstwert aus dem Wahn bezogen, die Arbeiterklasse warte darauf, von ihnen befreit zu werden, so darf nun der Kleinbürger zu Jan Fleischhauer mit leuchtenden Augen als rettendem Ritter aufschauen – und fleißig seine Bücher kaufen. Fleischhauer ist seinen linksbürgerlichen 68er-Wurzeln treu geblieben. Er hat nur den Arbeiter durch den Kleinbürger ersetzt.

Klassische totalitäre Systeme unterdrückten Meinungen vollständig, weil sie von einer Verkettung von Sprechen und Handeln ausgingen: einen Missstand zu nennen bedeutete auch, sich gegen seine Ursachen in Gestalt von Personen und Ideologien zu wenden. Meinungsminen zerstören diese Verkettung: der Bürger lernt, nicht darauf zu vertrauen, dass wer A sagt, auch B sagen wird. Er lernt, dass man im echten Konflikt nicht auf seine Unterstützung rechnen kann. Meinungsminen verhindern weiter, dass man sich aus dem Verblendungszusammenhang der Mainstreammedien löst und den Sprung in eine echte Gegenöffentlichkeit tut: die teilweise Unterdrückung von Meinungen, die noch Meinungsminen zulässt, ist so wirkungsvoller als die totale.

Das Faszinierende an Fleischhauers Strategie ist, dass sie nicht auf einer Ideologie und nicht mal auf der Nazikeule basiert, sondern auf dem Appell an das bürgerliche Selbstbild, an Emotionen und den „Guten Geschmack.“ Wie ungeheuer erfolgversprechend das ist, zeigt die Karriere des von Dirk Kurbjuweit geprägten Begriffes „Wutbürger“. Dieser abwertende Kampfbegriff wurde von der JUNGEN FREIHEIT und selbst PI übernommen – obwohl Kurbjuweit ihn wesentlich anhand der Schilderung von Sarrazin-Anhängern entwickelt hatte.

Die eigentliche Kraftquelle der Meinungsminen ist unsere Eitelkeit, unser perverser Wunsch, nie laut, wütend oder grob zu sein und niemandem ein Leid zu tun, auch wenn wir dazu allen Anlass hätten. Aber der Kampf um die Verteidigung des Eigenen in jeder Form, finanziell, politisch, kulturell oder sozial, ist Kampf, ist Dreck und Härte, bei dem ich mir selbst wichtiger sein muss als der Andere. Das muss ich verinnerlichen, dazu muss ich mich formen, das muss ich begrüßen. Bürgerliche Konservative aber wollen von denen, gegen die sie sich abgrenzen, auch noch geliebt werden. Sie sind wie rhythmische Sportgymnasten, die meinen, in den Thaibox-Ring steigen zu können – und da nicht lange oben bleiben. Wer den Meinungsminen widerstehen will, der muss sich von diesem Selbstbetrug befreien.




WDR fragt Bürger zur Zuwanderungsdebatte

Das Votum der Schweizer für härtere Zuwanderungsregeln hat eine hitzige Debatte in Deutschland ausgelöst. Ist die europäische Freizügigkeit jetzt in Gefahr? Wissenschaftler, Journalisten und Politiker aller Parteien sind im Dauereinsatz, um das Thema zu kommentieren. cosmo tv fragte bei den wahren Experten nach – in Bonn! Hier hat jeder Vierte ausländische Wurzeln. Und die Bonner haben sehr unterschiedliche Meinungen zur Lage in Deutschland und der EU. Ist unser Haus Europa voll? Und woher kommt eigentlich die Angst vor zu viel Zuwanderung? Das schreibt Cosmo TV in seinem Programmhinweis zur Sendung „Zuwanderungsdebatte: Ist das Haus Europa voll?“ am 16.2.

(Von Verena B., Bonn)

Der Autorin und Reporterin Sahnli Anwar missfällt das Schweizer Votum ganz offensichtlich – ebenso wie die diesbezüglichen Stellungnahmen von CDU, CSU und der AfD. Ihrer Ansicht nach belegen Studien nämlich ganz eindeutig, dass die Angst der Bevölkerung vor einer Masseneinwanderung unbegründet und die so genannte Armutseinwanderung faktisch gesehen relativ niedrig ist. In der Hoffnung, dass sie mit ihrer Meinung gerade im multikulturellen Bonn – Stadt der Vielfalt und der Toleranz -, wo „echte Profis“ aus aller Welt zu Hause sind, offene Türen einrennen würde, machte sie sich frohgemut auf den Weg, um die dort wohnenden Bürger, hauptsächlich natürlich Ausländer, nach ihrer Meinung zu fragen – und wurde gerade von diesen ganz schön abgewatscht!

Beim ersten Befragten schien es sich, der Ausdrucksweise und dem äußeren Erscheinungsbild nach zu urteilen, um einen der schnell sich vermehrenden wachsenden Bevölkerungsgruppe der „Südländer“ zu handeln. Frau Anwar fragte, ob der Südländer der Meinung sei, dass es in Europa zu eng geworden sei. Südländer: „Ich denke mal, wert wie jede Mensch. Warum soll das eng sein. Es gibt noch genug Platz.“

Die zweite Befragte, offenbar eine echte Südländerin, erklärte in einwandfreiem Deutsch, dass es ein Miteinander geben solle, aber keine Ausnutzung des Staates stattfinden dürfe. Da müsse das Land andere Maßnahmen ergreifen.

Der dritte Befragte meinte sehr bestimmt, dass die Zuwanderung in Deutschland viel zu hoch sei, und das sage er als Ausländer. Es werde immer extremer und man habe immer mehr Probleme, da müsse man gegensteuern. Und eine Angst sei tatsächlich vorhanden, aber die sei begründet.

Zwei weitere, junge Ausländerinnen waren der Ansicht, dass man zwar die Ängste der Menschen vor der Wirtschaftskrise und um die eigene Existenz verstehen könne, dies aber nicht von Personen abhängig machen solle. Man müsse offen bleiben und sich gegenseitig unterstützen.

Eine weitere Befragte sprach sich für ein europäisches Punktesystem nach dem Vorbild der Einwanderungspolitik Kanadas und Australiens aus.

Zum krönenden Abschluss kam selbstredend der junge, deutsche und systemkonforme Einheitsmensch (hier: männlich) zu Wort. Man müsse über die Vorteile der Einwanderung sprechen und berücksichtigen, dass Deutschland über kurz oder lang in der Abhängigkeit von Zuwanderern sein werde und man neue Gesichter brauche, die das Land nach vorne bringen. Die Türen sollten daher nicht nur weit, sondern sperrangelweit offen sein!

Der deutsche Dummmichel hat sein Credo ordnungsgemäß verkündet und Frau Anwar ist zufrieden. Wenigstens ein toleranter, intelligenter und weltoffener Mensch, der ihre Ansichten voll und ganz teilt!




Für Australien ist Deutschlands Energiewende ein abschreckendes Beispiel

Australiens konservative Regierung vollzieht eine 180-Grad-Drehung in ihrer Klimapolitik. Statt auf grüne Quellen setzt sie wieder auf Kohle. Gerechtfertigt wird das Manöver mit einem abschreckenden Beispiel: der deutschen Energiewende! Premierminister Tony Abbott (Foto) hält trotz bester geografischer und meteorologischer Voraussetzungen nichts von Windparks, Solarenergie und Co., er sieht die australischen Kohleminen als Rückgrat der Energiegewinnung.

Abbott will außerdem die in Australien seit 2012 geltende Steuer auf CO2-Emissionen abschaffen, er hält sie für „Sozialismus im Gewand des Umweltschutzes“. Und den Plan der linken Vorgängerregierung, einen Emissionshandel für CO2-Zertifikate zu installieren, hat er gleich mit kassiert.

SPIEGEL-online schreibt:

Es ist eine beispiellose Kehrtwende, die Australien in seiner Klimapolitik vollzieht. Bis vor kurzem galt der Kontinent als Vorreiter einer Energiewende, ähnlich wie sie Deutschland verfolgt. Abbotts Vorgänger wollten mit der einseitigen Ausrichtung auf fossile Energiequellen brechen, rund drei Viertel seines Stroms erzeugt Australien aus Kohle. Es gehört zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Ausstoß an CO2. „Der Klimawandel ist die größte moralische Herausforderung unseres Lebens“, sagte Premier Kevin Rudd von der sozialdemokratischen Labour-Partei 2010.

Doch vergangenen September verlor Rudd die Wahl und sein Nachfolger sieht die Welt etwas anders. Abbott hatte früher schon Studien zum Klimawandel als „absoluten Mist“ abgetan, sein Top-Wirtschaftsberater Maurice Newman hält den Klimawandel für eine „wissenschaftliche Wahnvorstellung“. Stattdessen werden mitunter bizarre Vorschläge diskutiert, wie der systematische Abschuss von Kamelen, da die Tiere klimaschädliches Methan ausstoßen. Australiens Klimapolitik gleicht nach Ansicht des US-Umweltforschers Roger Pielke mittlerweile „eher einer Farce als einer Tragödie“.

Australien hat also begonnen, mit dem linksverdrehten Ökolobbyismus aufzuräumen. Vielleicht ein Vorbild für Deutschland?




Afrikaner stürmen Grenze zu Spanien

melillagrenzeErneut haben hunderte Afrikaner den Grenzzaun zur spanischen Exklave Melilla gestürmt. Rund 60 der zum Teil mit Knüppeln bewaffneten afrikanischen Invasoren gelang es auf europäisches Territorium vorzudringen. Die „Flüchtlinge“ seien äußerst gewaltbereit gewesen und hätten die Grenzpolizisten mit Steinen beworfen und mit Holzprügeln auf sie eingeschlagen, teilte die Präfektur in Melilla mit.

Bei der Gegenwehr der Beamten wurden fünf Afrikaner leicht verletzt. Bereits am 6. Februar waren bei einer ähnlichen Aktion an der Grenze zu Ceuta 14 Afrikaner ertrunken (PI berichtete). Damals hatten sich die Polizisten mit Gummigeschossen zur Wehr gesetzt, worauf einige der Eindringlinge ins Meer flüchteten. Jene, die es nach Spanien geschafft hatten, waren umgehend den marokkanischen Behörden übergeben worden. Die EU spricht von einer Rechtsverletzung, da jeder Migrant, der EU-Territorium erreicht, das Recht hat, einen Asylantrag zu stellen.

Nach diesem Vorfall mit 14 Toten verlangten die Sozialisten den Rücktritt des Polizeichefs. Und die EU forderte energisch eine lückenlose Aufklärung.

Immer wieder kommt es an der Grenze zu Marokko zu derartigen Vorfällen. Dieser Ansturm wird niemals enden und eine Sicherung der Grenzen Europas ist unabdingbar. Ein paar mehr oder weniger hilflose Beamte mit Gummigeschoßen werden wohl künftig nicht mehr reichen. Was gibt es da aufzuklären? Diese Beamten haben im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten ihre Pflicht getan und die Grenzen zu Europa gegen Invasoren verteidigt. (lsg)

Hier Videos der beiden Vorfälle:

Ein Videobericht von Euronews:




Köln: Willkommenskultur bis zur Enteignung

flüchtlingekölnViele Deutsche sind besorgt oder auch schon aufgebracht ob der ihnen von Politik und Gutmenschenvereinen aufgebürdeten Flüchtlingslast. Die meisten Kommunen haben mittlerweile nicht nur die finanziellen Grenzen ihrer Belastbarkeit erreicht, auch das Verständnis für diese Willkommensdiktatur ist vielerorts schon endenwollend. Dem möchte eine Kölner Bürgerinitiative nun entgegentreten und wirbt gewissermaßen um uneingeschränkte Willkommenskultur.

(Von L.S.Gabriel)

Bis Ende 2015 muss es der Stadt gelingen, 2000 neue Flüchtlingsunterkünfte aus dem Boden zu stampfen. Die Zahl der Asylanten steigt kontinuierlich. Schon im Vorjahr musste Köln beinahe 1000 Personen mehr aufnehmen als 2012.

Neben Mietwohnungen sind zehn Standorte für Wohncontainer geplant. Wenn es nach Sozialdezernentin Henriette Reker (kleines Bild) geht, sollen abgeschlossene Wohnungen entstehen – jede mit eigener Küche und Badezimmer. Die Kosten werden mit „mehreren 100.000 Euro“ beziffert. Dabei gehört die Stadt mit einer Schuldenlast von rund 2,7 Milliarden Euro ohnehin schon zu den am höchsten verschuldeten Großstädten des Landes. Nur Essen läuft ihr noch den Rang ab. Die finanzielle Belastung ist aber nicht alles, was man auf Kosten der Bürger hier in Kauf zu nehmen bereit ist. Reker schließt auch die „Beschlagnahmung von Privatgrundstücken und –Gebäuden“ nicht aus, um Platz zu schaffen für die Invasionstruppen aus aller Herren Länder.

Und weil das naturgemäß bei vielen Menschen schlecht ankommen könnte, gibt es nun die Bürgerinitiative „Willkommen in Sürth“.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet:

Die Sürther Bürgerinitiative „Willkommen in Sürth“ möchte den Nachbarn künftiger Flüchtlingswohnheime ihre Ängste nehmen. [..] Rund 20 Aktive treffen sich seit Ende vorigen Jahres regelmäßig, knüpfen Kontakte mit der Stadt, mit Flüchtlingsorganisationen und Politikern. Mehr als 80 E-Mail-Adressen umfasst ihr Verteiler. Auf einer Liste haben sie „Ressourcen“ zusammengestellt, zwei PR-Fachleute etwa haben einen Flyer gestaltet. Deutschkurse für die Flüchtlinge, ein Nähraum, Führungen durch den Ort für Neuankömmlinge – auch an konkreten Ideen fehlt es ihnen nicht.

Ein „Steuerungskreis“ sorgt dafür, dass ihre Diskussionen in Entscheidungen münden. Schulen im Bezirk haben Interesse bekundet, Kirchengemeinden, zwei Sportverein, eine Musikschule und der Bürgerverein „Für Sürth“ unterstützen die Initiative. Christoph Bex, Geschäftsführer des sozialen Trägers Rheinflanke und Nachbar, hat sich ihnen angeschlossen. Er kümmert sich bereits um Fördergelder für ein Jugendprojekt.

Fördergelder ist das Zauberwort, so werden auch jene zwangsbeglückt, die sich nicht von derartigen Initiativen vereinnahmen lassen wollen. Die nicht bereit sind, freiwillig ihr Hab und Gut zu opfern und den sozialen Frieden im Land zu begraben, für die wahnwitzige Idee, dass alle Menschen dieser Welt ein Recht darauf hätten, am hier erwirtschafteten Lebensstandard teilzuhaben.

Vermutlich gipfeln die Träume dieser Willkommenshysteriker in der Vorstellung von einer Art „Klein-Lampedusa“ in Köln. Ein Ende des Flüchtlingsstromes ist ja nicht in Sicht. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sagte erst kürzlich unverhohlen: „Insgesamt sieht es nicht so aus, als ob es weniger werden“.

Und warum sollte der Wunsch nach Deutschland zu „flüchten“ auch abreißen, solange es hier Menschen gibt, die zugunsten der Asylanten dieses Land finanziell und gesellschaftlich an den Rand des Abgrunds treiben wollen, ohne Rücksicht auf die kommenden Generationen.

Am Wochenende haben wieder mehr als 1000 Personen auf Lampedusa illegal europäischen Boden betreten. Der Nachschub für die Sürther IdiotenBürgerintitative steht also schon in den Startlöchern.




EKD: Fastenzeit bitte ohne Gott gestalten!

Dass die evangelische Kirche mit manch abstrusen Ideen überrascht, ist hinlänglich bekannt. Nun aber schießt sie vollends den Vogel ab. Die Pfarrer sollen in der Fastenzeit auf „große Worte“ wie Gott, Auferstehung, Buße, Christus, Erlösung, Ewigkeit, Seele, Kreuz, Liebe, Unendlichkeit, Heil, Weisheit oder Leiden verzichten. Genannt wurden insgesamt 49 Begriffe.

Schließlich sollen die Menschen selber denken, da passt das nicht so gut ins Konzept, denn aus diesen ganzen Begriffen seien Inhalte oft „längst ausgewandert“, so die Leiterin des Zentrums für evangelische Predigtkultur, Kathrin Oxen (s. Bild), am Dienstag in Wittenberg bei der Vorstellung der Aktion „Selber denken – sieben Wochen ohne falsche Gewissheiten„.

Essentielle Glaubensgewissheiten halten eben keinen Beweisen stand und sind deshalb ganz augenscheinlich nach Ansicht dieser Dame denkenden Menschen nicht mehr zumutbar. Man fragt sich dann nur, warum die Kirche sich nicht gleich ganz infrage stellt, denn eine solche Kirche braucht kein Mensch, und Gott erst recht nicht. So unternimmt die evangelische Kirche einen weiteren großen Schritt zur Selbstauflösung.

Kontakt:

» Predigtzentrum Wittenberg: predigtzentrum@wittenberg.ekd.de




Nigeria: Über 100 Tote bei Massaker an Christen

nigeria1Das Christenschlachten in Nigeria geht weiter. Bei einem Angriff haben Mitglieder der islamischen Sekte Boko Haram im Nordosten des Landes über 100 Christen getötet. Unter den Opfern befinden sich auch Frauen und Kinder. Außerdem gibt es viele Verletzte. Nach einem Augenzeugenbericht wurden die Christen von mehr als 200 Bewaffneten in Militäruniform angegriffen. Hunderte Menschen sind aus dem überfallenen Ort geflüchtet.

AFP berichtet:

Wie der örtliche Senator Ali Ndume sagte, töteten die mutmaßlichen Mitglieder der Gruppe Boko Haram 106 Menschen. Der Angriff ereignete sich am Samstagabend in dem überwiegend von Christen bewohnten Dorf Izghe im Bundesstaat Borno, wo bereits hunderte Zivilisten aus Angst vor Angriffen geflohen waren. Nach seinen Informationen seien 106 Menschen, darunter eine alte Frau, bei dem Angriff getötet worden, sagte Ndume am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. „Die Angriffe werden jeden Tag häufiger und brutaler.“ Ein Armeesprecher im Bundesstaat Borno, Mohammed Dole, bestätigte den Angriff. [..]

Ein Bauer aus dem Dorf berichtete, er sei dem Massaker knapp entkommen. Er sei über den Zaun seines Hauses geklettert und 40 Minuten lang auf dem Bauch gekrochen. Die Bewaffneten seien von Haus zu Haus gegangen, um Menschen in Verstecken zu finden. „Die Angreifer kamen gegen 21.30 Uhr in sechs Lastwagen, einige auf Motorrädern“, berichtete der Mann. „Sie trugen Militäruniformen. Sie befahlen den Männern, sich an einem Punkt zu versammeln. Dort haben sie angefangen, sie zu massakrieren.“

Erst Ende Januar hatten mehr als 50 Bewaffnete im Norden des Landes ein Dorf gestürmt, mehr als 300 Häuser in Brand gesteckt und mindestens 52 Menschen getötet (PI berichtete).

Hat es jemals eine Verurteilung solcher Christenverfolgungen durch einen muslimischen Offiziellen in Deutschland gegeben? Hat es jemals Demonstrationen von Muslimen in Deutschland gegen diese Zustände gegeben? Hat es jemals eine Entschuldigung von Muslimen aus Deutschland bei den Christen für diese Massaker gegeben? Nein? Aber Deutschland ist überzeugt: Islam ist Frieden. Arme Irre!




Akif Pirincci: Sex, Lügen und staatliche Aufforderung zum Kindesmißbrauch

akif -Der Leitfaden für sexuelle Vielfalt der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) “Der Arbeitskreis Lesbenpolitik der GEW Baden-Württemberg”-“Der Arbeitskreis Schwulenpolitik der GEW Baden-Württemberg”: Und gleich am Anfang wird gelogen, daß die Schwarte kracht, und gesagt, 10 Prozent der Menschen in diesem Land seien gleichgeschlechtlich oder irgendwie sexuell anderswie verortet. Also insgesamt 8 Millionen und hunderttausend Menschen. Das ist erstunken und erlogen!

Es wird keine Quelle genannt, sondern was von “man schätzt” geraunt. Wer schätzt denn eigentlich, der lesbische und schwule Arbeitskreis? Nein, die Zahlen stammen aus dem Kinsey-Report aus den 50ern, aus dem Lügenbericht eines sexuell extrem gestörten Sadisten also, der seine Studenten/innen und Assistenten/innen gleich rudelweise zu vergewaltigen pflegte und der schon das gemeinsame Duschen einer Fußballmannschaft in der Gemeinschaftsdusche in seiner Sexbesessenheit als schwul interpretierte. Demnach sind fast alle Fußballer und Sportler schwul.

Seriöse Schätzungen dagegen gehen von 2 Prozent der Gleichgeschlechtlichen in der Bevölkerung aus. Um das zu wissen, braucht man übrigens keine Wissenschaft. Man kann es auch selber sehr gut einschätzen. Nach den Zahlen der Schwulen- und Lesbenlobby wäre also jeder zehnte Mensch, dem wir auf der Straße begegnen, schwul oder lesbisch oder irgendwie Regenbogen. Was für ein Dünnschiß!

Jetzt nehmen wir uns Seite 10 – 11 des Leitfadens vor. Dort sollen die Kinder sich Gedanken darüber machen, wer in so einem Haus überhaupt zusammenlebt, sprich die Lehrer sollen in Kinderhirne penetrieren, daß Kinder nicht zu 85 Prozent bei ganz normalen Familien leben (der Rest sind Alleinerziehende) wie es real der Fall ist, sondern bei sehr seltsamen Konstellationen.

(Fortsetzung auf Journalistenwatch.com)




Türkei: 62 islamische Ehrenmorde letztes Jahr

koranDie Polizei in Ankara hat erneut alarmierende Zahlen zur Situation der Frauen in der Türkei veröffentlicht. Im vergangenen Jahr sind 28.000 Frauen Opfer von meist häuslicher Gewalt geworden, mindestens 62 Frauen wurden umgebracht – von ihren Männern, Lebensgefährten oder Liebhabern. Und das, obwohl es landesweit 50.000 Männern gerichtlich verboten war, sich ihren Frauen, Ex-Frauen oder Ex-Freundinnen zu nähern. Inoffiziell heißt es, die Zahl liege noch höher, bei mehr als 130 umgebrachten Frauen. Seit in der Türkei die islamisch orientierte Partei AKP regiert, steigt die Zahl der Frauenmorde… (Fortsetzung in der WELT!)




Pädathygate: Was macht jetzt die CSU?

Ich fasse zusammen: Eines unmoralischen bis kriminellen SPD-MdB wegen geht bei der CSU ein Kader im Rang eines Ministers als Bauernopfer ab, Nachfolger wird ein Staatssekretär. Die CSU steht da als eine Partei, deren Innenminister Geheimnisverrat begangen haben könnte. Die SPD-Führung, der er den Tipp gegeben hat, tut nichts Eiligeres, als ein Maximum an SPD-Genossen in Ämtern und Parteibüros über den Edathy-Skandal zu informieren, in der sicheren Gewißheit, daß die Informationen bei Sebastian Edathy landen, der umgehend mit der Vertuschung beginnt und so die SPD aus dem Skandal heraushält.

(Von Dr. Gudrun Eussner)

So spielt denn auch die SPD-Zugehörigkeit des Sebastian Edathy nur eine marginale Rolle in den Medien. Die CSU sieht, wie das Vertrauen, das ihr Parteifreund Hans-Peter Friedrich in die GroKo-Verhandlungsführer der SPD setzt, von diesen mißbraucht wird. Hinzu kommt, daß diese Genossen sich rausreden und erklären, die Polizei wäre undicht gewesen, von dort wäre Sebastian Edathy wahrcheinlich benachrichtigt worden. Das wäre teilweise der Verantwortungsbereich des Innenministers.

Die CSU sieht, daß die SPD aus der Affäre unbescholten herauskommen will, keine Verantwortung übernimmt.

Die SPD, die ihren Kämpfer gegen Rächtz und Nahtzie in die Schlacht ziehen läßt, hat im Gegensatz zur Ansicht von Hinnerk Grote, PI, für diesen noch nie ein würdiges Amt vorgesehen, ich vermute und behaupte ungeschützt, daß die Führungsspitze schon lange die Schwächen ihres Genossen kannte, seit vielen Jahren. Dafür spricht das Foto in der „Harke“. Die Wohnung wäre nicht so dekoriert gewesen, wenn gar nichts über die Neigungen bekannt gewesen wäre.

Die CSU sieht, daß einer ihrer hochrangigen Vertreter dran glauben muß, daß die SPD nie vorhatte, den Päderasten zu befördern, und daß sie jetzt ebenfalls froh ist, den los zu sein, also in allen Punkten gewonnen hat.

Die CSU sieht, wie Angela Merkel den CSU-Mann wie eine heiße Kartoffel fallen läßt.

Was vermuten Sie/vermutet Ihr, was die CSU des Horst Seehofer jetzt macht?

Ich bin gespannt, Meinungen zu lesen.


Video: Spiegel TV-Bericht vom 16.2. über den Fall Edathy




Genf: Asylgesuch mittels Flugzeugentführung

FlugzeugentfuefrungEin entführtes Flugzeug ist in den frühen Morgenstunden auf dem internationalen Flughafen in Genf gelandet. Die Luftpiraten wurden überwältigt, die Passagiere sind wohlauf. Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines gab am Montagmorgen bekannt, eine ihrer Maschinen sei gezwungen worden, Genf anzufliegen. Der aus Addis Adeba kommende Flieger hätte ursprünglich um 4.40 Uhr in Rom landen sollen, bis ein Luftpirat den Piloten aufforderte, den Kurs zu ändern. Noch über Saudi-Arabien setzte das Flugzeug ein Notsignal ab, begleitet von Kampfjets landete es dann in der Schweiz.

Medienberichten zufolge soll der Flugzeugentführer nach der Landung auf dem abgeriegelten Flughafen in Genf festgenommen worden sein, die Passagiere und die Besatzung befinden sich in Sicherheit. Gerüchte besagten, dass auch der Pilot verhaftet wurde, möglicherweise hat er mit dem Entführer zusammengearbeitet.

Schon bald nach der Entführung kursierte ein Funkspruch aus der Maschine im Internet. Der oder die Entführer forderten Asyl von der Schweiz.




Neukölln: Massenschlägerei zweier Araberclans

araberschlägereiLautstarke Auseinandersetzungen, wilde Schlägereien, Schießereien – arabische Großfamilien liefern sich in Berlin immer wieder brutale Gefechte (PI berichtete). Am Samstag war es wieder einmal so weit. Polizeigroßeinsatz in der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln. Mitglieder zweier Araberclans lieferten sich eine Massenschlägerei.

(Von L.S.Gabriel)

Ein 19- und ein 21-Jähriger sowie Mitglieder beider Großfamilien hatten sich auf dem Parkdeck der Neukölln-Arcaden getroffen. Nachdem der Jüngere dem 21-Jährige mit der Faust im Gesicht getroffen hatte, eskalierte die Situation. Mehrere Unterstützer des Geschlagenen begannen wild auf den Täter einzuprügeln.

Die Pressemeldung der Polizei lautet:

[..] Der 21-Jährige erhielt nun von mindestens fünf Freunden Unterstützung, die wiederum auf den 19-Jährigen einschlugen und ihn im Gesicht verletzten. Nachdem sich die Situation zunächst zu beruhigen schien, kam es im Einkaufszentrum erneut zu einer Auseinandersetzung, wobei mehrere Personen ihren 19-jährigen Freund rächen wollten, auf den 21-Jährigen einschlugen und ihn ebenfalls leicht verletzten. Alarmierte Beamte versuchten den 19-Jährigen festzunehmen, was aufgrund der wachsenden Zahl von Schaulustigen nicht möglich war und der Tatverdächtige zunächst flüchten konnte. Mit Unterstützung weiterer Polizisten konnten die Personen vor dem Haupteingang der „Arcaden“ in der Karl-Marx-Straße Ecke Flughafenstraße zurückgedrängt und der Tatverdächtige kurz darauf festgenommen werden. Gegen ihn und seinen Widersacher ermitteln die Polizisten nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Beide Streithähne kamen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Bei der „wachsenden Zahl von Schaulustigen“ handelte es sich um etwa 200 Familienmitglieder und Personen aus dem Umfeld der Raufbolde. Der Polizeibericht spricht vom „Zurückdrängen“ der Unterstützer. Es ist unglaublich, in welch unverschämter Art und Weise diese Clans versuchen, sich ihre eigenen Gesetze zu machen und durchzusetzen. Die Polizei ist dann zuallererst damit beschäftigt, sich selbst zu schützen vor dem aggressiven Mob.

Im Normalfall würden zwei bis drei Beamte ausreichen, um zwei Halbstarke zu trennen und sie in ein Polizeiauto zu verfrachten. Den Normalfall gibt es aber im Zusammenhang mit der arabischen Bereicherung nicht, denn deren „vielfältige Kultur und Herzlichkeit“ wird durch ihre extreme Gewaltbereitschaft und Gesetzlosigkeit bei weitem übertroffen.

Warum sollten sie sich auch von deutschen Gesetzen oder der Exekutive daran hindern lassen, ihre arabische Form der „Mediation“ durchzuführen. Selbst wenn es der Polizei gelingt, trotz bürgerkriegsähnlicher Szenarien zwischen den Clans, der jeweiligen Täter habhaft zu werden, amüsiert diese Leute das doch bloß, wenn sie nach ein paar Stunden wieder ihrer Wege gehen können. Monate später stehen sie dann endlich vor einem Richter, der zwar ein Urteil fällen kann, aber beim Wort Revision nur mit den Achseln zucken und alle erneut in die Freiheit entlassen muss. Die zu Haftstrafen verurteilte Mörderbande von Jonny K. ist heute, 16 Monate nach der Tat und ein halbes Jahr nach ihrer Verurteilung, bis auf den Haupttäter, immer noch auf freiem Fuß (PI berichtete).

Der Berliner Oberstaatsanwalt Rudolf Hausmann erklärte erst vor einigen Wochen:

80 Prozent der Berliner Intensivtäter haben einen Migrationshintergrund. Die meisten von ihnen – 43 Prozent – sind arabischer Herkunft. [..] Söhne aus arabischen Großfamilien haben meistens einen archaischen Erziehungsstil erfahren, bei dem auch körperliche Gewalt eine große Rolle spielt. Die Eltern setzen ihnen keine Grenzen. Sie dulden es, wenn ihre Jungs nicht zur Schule gehen und sich stattdessen mit den Fäusten durchs Leben schlagen. Das ist ein Riesenproblem. [..] Viele von denen sind nicht bereit, unsere Gesetze zu akzeptieren. Es ist paradox: Einerseits nutzen sie Annehmlichkeiten, die sich ihnen hier bieten, sehr großzügig aus. Andererseits verachten sie unser Land.

Sie verachten uns, unsere Gesetze, unsere Werte und trachten danach, hier ihre arabische Gewaltkultur als Normalzustand zu etablieren. „Das müssen wir aushalten.“ (Marie-Louise Beck, Die Grünen)