1

Fragen an den Schatzmeister der AfD Bonn

JA-NRW-VorstandIn einem Artikel, den PI von Blu News übernommen hat, wird über einen Vorfall berichtet, der sich Mitte Dezember nach einer Mitgliederveranstaltung der AfD Bonn zugetragen haben soll. Dort sollen ein Islamkritiker und der Schatzmeister der AfD Bonn aneinander geraten sein. PI fragte beim besagten Schatzmeister nach. Amir Haddad ist 24 Jahre alt und studiert Maschinenbau. Er ist auch im Vorstand der Jungen Alternative Schatzmeister (im Vorstandsfoto der JA NRW oben links).

PI: Warum sind Sie in die AfD eingetreten?

Amir Haddad: Die Eurokrise und die Haushaltsschulden haben mir die Hoffnung genommen, dass wir Jüngeren morgen eine sichere Zukunft haben. Ich hatte mich schon damit abgefunden, bald auch zu der „Verlorenen Generation“ zu gehören. Herr Lucke, unser Parteisprecher, hat mich durch seine Argumente und Ideen davon überzeugt, dass nicht alles verloren ist und es sich lohnt, für eine sichere Zukunft zu kämpfen. Deswegen bin ich bei der AfD und auch bei der Jungen Alternative eingetreten.

Was hat sich am 18. Dezember aus Ihrer Sichtweise zugetragen?

Die AfD Bonn hatte einen Kommunalabend organisiert. Unser Ziel war es, 33 Kandidaten für die Kommunalwahl zu finden. Programmatik war an dem Abend eigentlich kein Thema. Das hat Herr Grimm, den ich bis dato nicht kannte, nicht akzeptieren wollen und wurde deshalb ignoriert.

Gab es eine Ankündigung, Einladung oder Tagesordnung, aus der das Thema des Abends hervorging?

Ich weiß jetzt nicht mehr, was in der Einladung stand, aber unser Kreissprecher hat am Anfang der Veranstaltung deutlich gemacht, dass wir nur über die Voraussetzungen zur Teilnahme an der Kommunalwahl und die dafür nötigen 33 Kandidaten sprechen wollten.

Wie ging es dann nach der Veranstaltung weiter?

Nach der Veranstaltung hat Herr Grimm an alle Mitglieder und Gäste Flyer verteilt. Dagegen ist ja im Prinzip nichts einzuwenden, wenn man den Veranstalter vorher fragt. Allerdings waren ein paar Mitglieder nicht erfreut, weil Herr Grimm uns ja vorher unbedingt sein Thema aufdrängen wollte. Er war anscheinend speziell zu diesem Zweck gekommen und das passte nicht zu unserem Programm und störte den Ablauf. Also haben mich einige Leute gebeten, Herrn Grimm zu bitten, seine Flyer nicht mehr zu verteilen. Dann sind Herr Grimm und ich leider ins Gespräch gekommen. Ich wollte das eigentlich nicht, weil ich schon ahnte, dass Herr Grimm wieder auf Islam und Salafismus zu sprechen kommt. Dazu hatte ich keine Lust. Der Grund war und ist, dass ich a) kein Muslim bin und b) die AfD hierzu noch keine konkreten Beschlüsse gefasst hat.

Jürgen Grimm soll bei diesem Gespräch die berühmte Mohammed-Karikatur von Kurt Westergaard gezeigt haben. Für seine Karikaturen hat Westergaard eine Auszeichnung von Angela Merkel erhalten. Sie gelten seitdem als Gradmesser für die Meinungsfreiheit in einer Gesellschaft. Warum sind Sie ausgeflippt als Sie mit der Karikatur konfrontiert wurden?

Nicht das Bild hat mich sauer gemacht, sondern das Gefühl, dass die Sache eskaliert. Ich fand es irgendwie geschmacklos und das habe ich auch gesagt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es um eine sachliche Diskussion ging. In dem Moment hat Herr Grimm mich zu einem Testobjekt degradiert wie eine Substanz, bei der man mal eben einen Lackmustest durchführt. Und Herr Grimm bestimmt dann anhand seiner Testmethode, wie man drauf ist. An so etwas bin ich nicht interessiert.

„Lackmustest“ ist ein gutes Stichwort. Finden Sie nicht, dass diese Karikatur eine gute Möglichkeit ist, die Toleranz auszutesten? Schließlich gibt es viele Karikaturen über das Christentum. Also muss man sich doch auch über den Islam lustig machen können.

Ja, der Meinung bin ich auch. Die Karikatur gefällt mir trotzdem nicht. Ich finde sie nicht lustig, weil das Thema zu ernst ist. Trotzdem dürfen die Muslime deshalb nicht durch die Straßen laufen und Gewalt ausüben.

Blu News hat geschrieben „… bedrängt antwortete Grimm, er halte Rahmati für einen Islamisten und Islamisten wolle er bekämpfen.“ Wurde Herr Grimm in irgendeiner Form bedrängt, körperlich oder verbal?

So weit ich dabei war konnte ich nicht erkennen, dass Herr Grimm bedrängt worden ist. Aber wenn Herr Grimm sich von uns bedrängt gefühlt hat, dann tut es mir leid. Ich finde es übrigens grundsätzlich gut, wenn sich Leute, die Experten in einem Thema sind, bei uns melden. Wir haben schon einige Expertenreferate gehört. Wir können aber nicht ad hoc unsere Tagesordnung von Besuchern umkrempeln lassen. Deswegen kam Herr Grimm auf der Sitzung provokant rüber, obwohl er es wahrscheinlich gut gemeint hat.

Haben Sie irgendetwas gesagt, womit Sie sich als Islamist geoutet haben?

An den Abend kann ich mich erinnern aber nicht mehr genau an meine Wortwahl. Ich habe nicht geahnt, dass ich mich danach in zwei Artikeln von Blu-News wiederfinde. Ich danke allen AfDlern, die mir den Rücken gestärkt haben, denn dass diese Sache so ausgewalzt wurde, hat mich doch ziemlich gestört. Ich glaube, dass die zitierte Aussage, dass „der Islam für eine offene und tolerante Gesellschaft steht“, mich zum Islamisten gemacht hat. Dazu kann ich aber sagen, dass ich Muslime kenne, die offen und tolerant sind und die westliche Welt und die Entwicklung der Kirche als Vorbild für den Islam ansehen. Der 11. September, die Terroranschläge in Europa und auf der Welt haben mir aber auch gezeigt, dass es Extremisten im Islam gibt, die diese Entwicklung nicht wollen und unsere westliche Welt am liebsten vernichten wollen. Ich gebe gerne zu, dass ich verwirrt bin, weil die beiden Gruppen sich widersprechen. Ich hoffe aber, dass es mehr Muslime gibt, die genauso denken wie die Personen, die ich kenne und dass die es gemeinsam schaffen den Islam zu reformieren.

Stichwort Scharia – aus dem Blu News Bericht ging hervor, dass Sie der Meinung sind, Moslems müssten in Deutschland die Möglichkeit haben, nach der Scharia zu leben. Hat Bernd Lucke das nicht schon durch seine Islam-Thesen ausgeschlossen?

Da ich kein Muslim bin habe ich keine Ahnung, was alles in der Scharia steht. Ich habe Herrn Grimm gesagt, dass wir in Deutschland Gesetze haben, an die sich jeder zu halten hat. Dieser Rahmen ist vorgegeben. Wenn sich jemand aufgrund seiner Religion weiter einschränken will, ist das meiner Meinung nach seine Privatsache.

Leider führen solche Einschränkungen dazu, dass wir in unserer typisch deutschen Lebensweise eingeschränkt werden. Beispielsweise streichen immer mehr Kindergärten Schweinefleisch vom Speiseplan. So etwas macht Eltern fassungslos.

Was wir hier sehen ist die Rot-Rot-Grüne Verbots-Philosophie. Ich halte die Entscheidung der deutschen Kindergärten für falsch. Ich bin besorgt, dass die falsche Integrationspolitik die wir seit Jahrzehnten verfolgen, in Deutschland jetzt auch die Kindergärten erreicht hat. Wenn die Eltern eines muslimischen Kindes nicht wollen, dass ihr Kind Schweinefleisch isst, dann muss die muslimische Familie für ihre Kinder ein extra Essen zubereiten. Das ist jedenfalls meine persönliche Meinung.

Kann Islamkritik also doch einen Platz in der AfD haben oder passt sie nicht zu dieser Partei?

Wir brauchen in der AfD nicht erst Platz zu schaffen für Kritik, weil wir sowieso über alles offen reden. Das wünsche ich mir für die ganze Gesellschaft. Beim Thema Islam stellen wir fest, dass viele Menschen in Deutschland und auch in Europa Sorgen davor haben, dass sich diese Einwanderer hier nicht genügend anpassen. Genau deswegen sehe ich den Islam kritisch. Ich habe das Gefühl, dass ein gemeinsamer Wertekanon mit den Europäern fehlt und die Toleranz der Europäer sehr strapaziert wird. Ich habe bei dem Thema aber keine Lust, mir etwas von außen aufzwingen zu lassen. Das geht anderen Parteimitgliedern genauso. Wir wollen uns nichts überstülpen lassen. Die AfD setzt ihre Themen selbst.

Können Sie sich denn vorstellen, dass viele Eurokritiker, die gleichzeitig Islamkritiker sind, enttäuscht sind, dass die AfD-Spitze sich bei den Themen Islamisierung und Masseneinwanderung wie die Blockparteien positioniert?

So weit ich weiß haben wir diesbezüglich noch kein spezielles Programm verabschiedet. Wir haben mit Eurokritik angefangen und sind nun bei EU-Kritik angelangt. Zum Thema Masseneinwanderung haben wir uns schon positioniert. Wir wollen eine kanadische Einwanderungspolitik. Mit dem Thema Islamisierung müssen wir uns erst noch beschäftigen. Es ist ein schwieriges Thema, wo wir viel Zeit brauchen und sich die meisten erst mal eine Meinung bilden müssen. Schließlich ist das nicht das Hauptthema, unter dem wir uns zusammengefunden haben.

PI recherchiert international. Auch in Kanada gibt es Einwanderung aus islamischen Ländern. Und dort treten die selben Probleme auf wie in Europa. Angefangen bei den typischen Forderungen bis hin zu einer Radikalisierung. Wieso sollten sich die hiesigen Probleme durch ein „kanadisches Modell“ plötzlich in Luft auflösen?

Trotzdem ist das Punktesystem vernünftig, da Deutschland klare Regeln vorgeben sollte. Ich gebe Ihnen aber recht: Es bleibt die Frage, wie wir mit den problematischen Sichtweisen des Islam umgehen sollten und darüber müssen wir debattieren. Allerdings wollen wir selber bestimmen, wann und wie wir diskutieren. An überfallartigen Diskussionen nimmt niemand gerne teil. Trotzdem möchte ich sagen, dass ich dankbar bin, wenn Menschen ihre Zeit für die Gesellschaft opfern um uns über die Gefahren zu informieren, die von den Islamisten ausgehen. Ich bin mir sicher, dass Herr Grimm und ich uns auf dem falschen Fuß erwischt haben und alles nur ein Missverständnis war, das ich hoffentlich jetzt ausgeräumt habe.

Vielen Dank für das Interview!




Bekommen wir bald Migranten-Parlamente?

landtag hessenSie fordern und wünschen, mahnen ein und beklagen diffuse Arten von Diskriminierung. Lange schon hat man den Eindruck, dass Migrantenverbände weniger nach Lösungen für die Integration ihrer „Schützlinge“ trachten, als danach endlich das Ruder im Land übernehmen zu können. Nun nehmen diese Begehrlichkeiten richtig Form an. Man fordert, speziell wenn es um Fördergelder geht, dass vor Vergabe die Beiräte gefragt werden müssen, die vermutlich dabei weniger das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft im Auge haben, sondern in der Hauptsache die Belange diverser Kulturvereine.

Der türkischstämmige neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (AGAH) Enis Gülegen (kleines Bild) beklagt, dass obwohl etwa in den Großstädten Hessens 25 Prozent der Einwohner Zuwanderer seien, deren Einfluss „sehr begrenzt“ sei und man sie in vielen Kommunen „nur dulde“. Das müsse sich ändern und die AGAH fordert eine Verankerung des Mitspracherechtes in der Hessischen Gemeindeordnung.

Außerdem soll dem Papier der AGAH zufolge offenbar nun jedes Dorf einen eigenen Beirat bekommen:

Durch Änderung der HGO [Anm.: Hessische Gemeindeordnung] wird dafür Sorge getragen, dass auch in kleinen Kommunen (weniger als 1.000 ausl. Einwohner) ein Beirat einzurichten ist, wenn mindestens 10 Prozent der zum Ausländerbeirat wahlberechtigten Einwohner/innen dies verlangen.

Vermeintlich „unwilligen (deutschen) Organen“ soll wohl „beratend“ auf die Sprünge geholfen werden:

Der Ausländerbeirat vertritt die Interessen der Einwohner mit Migrationshintergrund der Gemeinde und setzt sich für eine Verbesserung ihrer Lebenslagen, für die Förderung der Integration und gegen Diskriminierung ein. Er berät die Organe und Eigenbetriebe der Gemeinde in allen Angelegenheiten.

Nun geht es aber endgültig um die Macht im Land, nichts soll mehr gehen ohne die Zustimmung der Migrantenverbände. Mitreden, mitformen und vor allem mitentscheiden ist die Intention:

A: (2) Der Gemeindevorstand hat den Ausländerbeirat rechtzeitig über alle Angelegenheiten zu unterrichten. Der Ausländerbeirat hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten. Der Ausländerbeirat ist in allen Angelegenheiten zu hören. Gemeindevertretung, Gemeindevorstand und Ausschüsse der Gemeindevertretung müssen in ihren Sitzungen den Ausländerbeirat zu allen Tagesordnungspunkten hören.

B: 5.2 (2) Der Gemeindevorstand, die Gemeindevertretung und die Ortsbeiräte unterrichten den Ausländerbeirat rechtzeitig über alle Angelegenheiten, deren Kenntnis zur Erledigung seiner Aufgaben notwendig ist. Das Informationsrecht des Ausländerbeirates wird insbesondere dadurch gewährleistet, dass alle in der Gemeindevertretung zu behandelnden Vorlagen an den Ausländerbeirat übersandt werden. Anträge, die einzelne natürliche oder juristische Personen betreffen, sind davon ausgenommen.

3) Der Ausländerbeirat hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die Einwohner mit Migrationshintergrund betreffen. Die Vorschläge sind als Anträge zu behandeln. Das zuständige kommunale Organ hat die Vorschläge zu prüfen und den Ausländerbeirat unverzüglich von seiner Entscheidung zu unterrichten.

(4) Der Ausländerbeirat ist in allen Angelegenheiten, die Einwohner mit Migrationshintergrund betreffen, zu hören. Er hat daher ein Teilnahmerecht in den städtischen Gremien, soweit dies nicht durch Vorschriften der HGO ausgeschlossen ist. Gemeindevertretung und Ausschüsse der Gemeindevertretung müssen, der Gemeindevorstand kann, in ihren/seinen Sitzungen den Ausländerbeirat zu den Tagesordnungspunkten hören, die Interessen der Einwohner mit Migrationshintergrund berühren. Dies umfasst auch Angelegenheiten des lokalen Integrationsmanagements.

Und damit auch gleich geklärt ist wohin die Reise künftig gehen soll:

Der Name „Ausländerbeirat“ soll durch „Migrantenparlament“ ersetzt werden.

Wer jetzt denkt, ach – das bekommen die niemals durch, der hat nicht mir den linken Volksverräternvertretern gerechnet, denn Gülegen, wird nicht etwa für größenwahnsinnig erklärt und festgestellt, dass so ein Ansinnen nicht zur Debatte stehe. Nein, vom grünen Staatssekretär für Integration und Anti-Diskriminierung, Jo Dreiseitel werden die Ideen sofort „geprüft“ und man werde sich schon am 1. März mit der AGAH besprechen.

So schnell kann die Übergabe von Teilen des Landes eingeleitet werden.




Rumänische Kartoffeln

romaDie Deutschen haben sich ja an so manche wundersamen Nachrichten gewöhnt, die über die hochqualifizierten Roma aus Rumänien und Bulgarien verbreitet werden. So seien es viele gut ausgebildete Menschen, z.B. Ingenieure und Ärzte, die uns bereichern. Das wird dank ständiger Wiederholung mittlerweile für bare Münze hingenommen, wohl auch aus Angst, als Rassist oder Nazi zu gelten, wenn man da Zweifel anmeldet.

(Von rotgold)

Im Zuge dieser Gehirnwäsche schaffen es nun immer abstrusere Infos in die bisher seriösen Nachrichtenmagazine:

In der Sendung Hallo Niedersachsen vom 18.02.2014 wurde eine im Grunde nicht unsymphatische Roma-Familie vorgestellt, die aus der Armut nach Spanien floh. Dort lebten sie 5 Jahre lang, bis sie feststellten, dass ihre Kinder nur in Deutschland eine Zukunft haben. Das Übliche also.

Eine Kleinigkeit hätte man in dieser Folge aber beinahe übersehen können. Die Familie schildert ihr Elend in Rumänien und behauptet, dass es dort für die Familie am Tag nur eine Kartoffel für jeden gegeben habe, in guten Zeiten.

Das wird von den deutschen Journalisten ganz nebenher und wie selbstverständlich aufgenommen, übernommen und dem deutschen Zuschauer als Wahrheit weitergegeben, so als sei es die natürlichste Sache der Welt, sich von einer Kartoffel pro Tag zu ernähren (ab 4:35).

Nun steht leider außer Zweifel, dass es Menschen auf der Welt gibt, die so wenig zu essen haben wie eine Kartoffel pro Tag. Und man muss zugeben, dass es auch in Europa hungernde Menschen gibt. Ob das bei den Roma in Rumänien der Fall ist, darf aber bezweifelt werden und die Zweifel liefert die Reportage für den konkreten Fall gleich mit: Denn wo hat das Oberhaupt der Familie bitte schön seinen Wohlstandsbauch her? Hat er ihn sich während fünf Jahren in Spanien angegessen? Dann fragt man sich, warum die Familie nicht dort geblieben ist.

Sollte die Plauze aber aus Rumänien stammen, so darf man jetzt ein Loblied auf die dortigen Kartoffeln anstimmen oder einen Trauergesang auf den doofen Michel in Deutschland. Denn dem ist mittlerweile nichts, aber auch wirklich gar nichts zu blöd, als dass man es ihm nicht vorgekaut in den Mund schieben könnte. Man muss nur sagen: Michel friss!




Peter Helmes: Rettet die Neeschä!

Inzwischen weiß jedes Kind sowie jedes Bürger und jede Bürgerin (alles genderdeutsch), daß bestimmte Worte nicht mehr gebraucht werden dürfen, da sie Auge und Ohr der politisch Korrekten beleidigen und der Nation Schamesröte ins Gesicht treiben. „Zigeuner“ oder „Neger“ sind out – auch die weibliche Form – und stehen auf der allgemeinen Verbotsliste der bedrohten Arten. (Um nicht mißverstanden zu werden: nicht die Zigeuner oder Neger selbst, sondern bloß ihre Benennung.) Demnächst folgen bestimmt noch die Hühner, weil man deren Eier sieht, was wiederum gegen die guten Sitten verstoßen dürfte.

(Von Peter Helmes, Conservo)

Nun haben wir, gerade im beginnenden Karneval, ausgerechnet in Mainz (dort Fassenacht statt Karneval) ein Problem. Eine Ikone der Mainzer Fassenacht hieß nämlich – und wird heute noch gefeiert – Ernst Neger. Ausgerechnet „Neger“! Geht überhaupt nicht! Ist doch klar!

Um den politisch korrekten Mainzer Grünen gerecht zu werden, mußte also eine andere Lösung her. Wär´ aber eigentlich nicht nötig, wenn man den Mainzer Dialekt kenne däd: In Meenz heißt nämlich Ernst Neger „Erns Neeschä“ – und kein Mensch käme auf die Idee, damit würden Neger diskriminiert. Aber die wenigsten Gutmenschen können Meenzerisch.

Also wäre die Lösung des Neger-Problems eigentlich einfach: Ein Rückblick auf die mundartliche Variante des Familiennamens wirkt befreiend. Der jetzige Familienname „Neger“ hat nämlich keinen Bezug zu Afrika, sondern zu Näher oder Näger – ein alter deutscher Familienname. Das Wort Neger hinwiederum stammt aus dem französischen „nègre“ (Schwarzer, Farbiger), kam aber erst im 17. Jahrhundert bei uns in Gebrauch. (Die weibliche Form ist übrigens négresse – woher sich der bekannte Spruch ableitet: „Négresse oblige!“ Zu watt denn?)

Was wiederum eine kleine Randbemerkung provoziert. Franzosen, stets um Korrektheit bemüht, haben mit diesem Teil deutscher political correctness offenbar nichts am Hut. Das Lexikon übersetzt auch im Jahre 2014 „nègre“ immer noch mit „nègre est un substantif masculin (négresse au féminin) et un adjectif, désignant les Noirs“ („Nègre – Neger – ist ein männliches Substantiv – die weibliche Form lautet négresse – und auch ein Adjektiv, mit dem die „Schwarzen“ bezeichnet werden.“) Um Gottes willen! Da packt mich doch der Leibhaftige! Sei´s drum, liebe Närrinnen und Narrhalesen, de Neeschä ist gerettet. Helau!




Kempen: Asylanten erhalten nun Bargeld

asyl-essesnpaketeNach jahrelangem Tauziehen hat sich erneut eine hartnäckig geäußerte Forderung der Grünen zur Realität gewandelt. Die „menschenunwürdige“ Praxis, Asylbewerber in Deutschland auf Kosten der Steuerzahler mit Essen, Kleidung, Möbeln und Dingen des täglichen Bedarfs auszustatten, findet in Kempen (NRW) ab 1. Mai ein Ende. Es ist ja diesen Menschen schließlich nicht zuzumuten, dass jenen, die die Geldkasse des deutschen Michels verwalten, die Möglichkeit gegeben wird, alles möglichst kostengünstig abzuwickeln. Kempen macht diesem diskriminierenden Treiben ein Ende, Asylanten bekommen nun eine Art „Flüchtlingslohn“ ausbezahlt.

(Von L.S.Gabriel)

Dr. Michael Stoffel vom Flüchtlingsrat NRW hatte, ebenso wie die Kempener Grünen, wiederholt gefordert, das Sachleistungsprinzip abzuschaffen. Auch Sozialdezernent Michael Klee findet es besser, wenn man den Asylanten gleich das Geld ohne irgendwelche Bedingungen übergibt.

Die Rheinische Post berichtet:

Seit zwölf Jahren erhalten Asylsuchende und so genannte geduldete Ausländer, die seit zwei Jahren in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften leben, in Kempen einen Mix aus Geld- und Sachleistung. Als Sachleistung gilt seither die Unterkunft. Die Kosten für Ernährung und Bekleidung werden in Form von Wertgutscheinen gewährt. Dazu gibt es ein Taschengeld in bar. Die Auszahlung der Geldbeträge und die Ausgabe der Wertgutscheine für Lebensmittel erfolgt zwei Mal im Monat. Bekleidungsgutscheine gibt es für die Asylbewerber zwei Mal im Jahr. [..] Nach einem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichtes vom Juli 2012 mussten die Kommunen bereits die Beträge für das Taschengeld erheblich anheben – von ehemals 50 auf jetzt 150 Euro.

Schon viele Kommunen hätten auf das Bargeldprinzip umgestellt. Bereits im September vergangenen Jahres hatte auch der Integrationsbeauftragte der bayrischen Staatsregierung, Martin Neumeyer, ein Ende dieser „diskriminierenden Praxis“ gefordert. Nun erhalten die Kempener Asylanten zwei Mal im Monat einen Barscheck.

Wir halten also fest: wenn man den „Flüchtlingen“ alles, was sie für ein angenehmes Dasein in unserem Land brauchen, vor die Nase stellt und ihnen obendrein auch noch Taschengeld gibt, ist das menschenunwürdig und diskriminierend. Dass der Zweck dieser Regelung war, die Kosten für die benötigten Dinge des Lebens auf diese Art möglichst gering zu halten, spielt dabei keine Rolle. Besser ist, man gibt Menschen, die weder unserer Sprache mächtig sind, noch sich mit den Preis- und Leistungsgepflogenheiten auskennen, Geld in die Hand und schickt sie auf die spannende, aber „würdevolle“ Reise aller Selbstversorger.

Bleibt nur die Frage was passiert, wenn diese Pseudoeinkommensberechtigten am Ende des Geldes noch zuviel Tage bis zum nächsten Barscheck übrig haben? Wenn alles für sinnloses Zeug oder überteuerte Kleidung und sonstiges verbraten wurde und nichts mehr übrig ist für Lebensmittel? Gibt man ihnen dann die „diskriminieren Lebendmittelpakete“ noch oben drauf oder bekommen sie eine Einladung der Grünen in ein Restaurant ihrer Wahl?

Manchmal ist man geneigt zu fordern, dass Dummheit unter Strafe gestellt wird.




A. Lombard: Arschtritt aus dem Führerbunker

Prof. Dr. Ute Sacksofsky

Prof. Dr. Ute SacksofskyEine Frankfurter Professorin kämpft gegen die Zukunft der Familie und des deutschen Volkes. Ihr Motiv ist antideutscher Rassismus. Es ist ein Krieg gegen das eigene Volk ausgebrochen, und ohne daß auch nur ein einziger Schuß fallen müßte, soll er mit unserem Untergang enden. Der Aggressor, das sind unsere eigenen Eliten in Politik und Medien. Wir wissen nicht, wer sie steuert, das können wir nur vermuten, aber daß sie gesteuert werden, ist am Ausmaß ihrer Gleichschaltung zu erkennen. Ob sie selbst daran glauben, das Richtige zu tun, wissen wir nicht. Jedenfalls versuchen sie nicht einmal zu heucheln, denn das würden wir merken. Sie lassen keine Selbstzweifel erkennen, und sie geben uns keinen noch so diskreten Hinweis darauf, daß sie etwas anderes dächten als sie sagen. (Weiter auf die-entdeckung-des-eigenen.de)




Birgit Kelle: Klassische Familie im Abseits

Die Familie ist gelebte Normalität, aber wer Familien verteidigt, wird von der Gender-Lobby als reaktionär gebrandmarkt. Menschen, die in den Medien die Familie aus Vater-Mutter-Kindern als Ideal verteidigen, werden als „Homo-Hasser“ tituliert, eine Lobbygruppe fordert, sie aus Talksendungen zu verbannen, ihnen die Möglichkeit zu nehmen, ihre Meinung zu äußern. 200.000 Unterzeichner einer Petition gegen die fächerübergreifende Ausweitung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in Baden-Württemberg werden als Fundamentalisten und rechtsextrem bezeichnet. Sie haben nur ihre Grundrechte wahrgenommen.

In Spanien ist gerade erstmalig weltweit ein katholischer Kardinal wegen „Homophobie“ angeklagt, weil er seinen Glauben verteidigt. In Brüssel wird der Lunacek-Bericht verabschiedet, der unter anderem die Anerkennung der Homo-Ehe europaweit vorsieht und Äußerungen dagegen praktischerweise als „Hasskriminalität“ bestrafen will. Das alles innerhalb einer guten Woche. Ist die Meinungsfreiheit in Deutschland und europaweit in Gefahr? Die Antwort ist leider ja.

Glaubt man den Medien, dann sind wir Deutschen ein ganz schön rückständiges Volk. Wir hängen immer noch an der klassischen Familie fest, wir heiraten gerne und die Mehrheit lebt zumindest viele Jahre in diesem altmodischen Ernährer-Modell, wo Frau zu Hause die Kinder großzieht und Mann die Familie ernährt. Damit gelten wir als mittelalterlich. Ein rückständiges „Auslaufmodell“. Die rosige Zukunft des modernen unabhängigen Menschen sieht vermeintlich ganz anders aus. Familie sucht man sich neuerdings aus, Kinder werden in „sozialer“ Elternschaft großgezogen, nicht in biologischer. Der freie moderne Mensch entscheidet sich nicht nur für seinen Beruf, sondern auch für sein Geschlecht und selbstredend für die Familienform, die ihm zeitweise am gelegensten kommt.

(Fortsetzung im Bayernkurier)




Meinungsfreiheit in USA in Gefahr

Die USA waren bisher immer noch als der Vorposten der Meinungsfreiheit bekannt. Bis jetzt! Jetzt aber wird bekannt, dass die FCC (Federal Communications Commission) einen Plan der Obama-Administration vorgelegt hat, alle Redaktionen bezüglich Ausgewogenheit der Berichte zu überprüfen. Das heißt, alle Artikel müssen der speziellen Interessen der Minderheiten Sorge tragen, sonst drohen Sanktionen! Was das bedeutet, kann sich jeder ausmalen: Staatliche Kontrolle der Meinungsfreiheit – für amerikanische Verhältnisse überaus fremdartig! Es wird interessant sein, ob sich die freiheitsverwöhnten Amerikaner sowas gefallen lassen werden.




Michel Friedman lügt und zitiert falsch

Vielleicht hat der Unsympath Michel Friedman wieder bei ukrainischen Prostituierten zuviel Koks geschnupft, viel wahrscheinlicher ist aber, daß er Bernd Lucke mit Absicht hinterhältig ein falsches Zitat vorlegte, um ihn als Rassisten zu brandmarken! Lucke hat bekanntlich Friedmanns Sendung verlassen (PI hat berichtet), weil der ihn nicht ausreden ließ. Dabei hielt Friedman Lucke ein angebliches Zitat von Beatrix von Storch vor, was diese nie gesagt hatte.

„Ich hielt ihm einen Satz der AfD-Kandidatin für die Europawahl, Beatrix von Storch, vor: ‚Multikulti hat die Aufgabe, die Völker zu homogenisieren und damit religiös und kulturell auszulöschen.‘ Meine Frage an Herrn Lucke lautete: ‚Stehen Sie hinter diesem Satz?‘ Das kann man mit Ja oder Nein beantworten, aber das wollte Herr Lucke nicht. Da habe ich nachgesetzt, das ist nichts Überraschendes bei mir“, so Friedman.

So der falsche Fuffziger Friedman!

Tatsächlich hat nämlich die AfD-Europakandidatin Beatrix von Storch den von Friedman für rassistisch erklärten Satz nie gesagt. Er ist nur im von ihr betriebenen Online-Magazin „Freie Welt“ erschienen – und auch das nur als „Nachdruck“. Zuerst veröffentlichte eigentümlich frei den Beitrag im Mai 2013, Ausgabe 132, unter der Überschrift „Nach den Ermächtigungsgesetzen: Den Sozialismus überwinden“. Autor des Artikels ist Roland Woldag.

Hier dazu Genaueres und vorsichtigerweise hat das ef-Magazin den ganzen Artikel von Woldag noch einmal online gestellt. Bitte erwarten Sie nicht, daß der eitle Gockel Friedman die Sache richtigstellt und sich entschuldigt. Verdrehungen und Manipulationen sind sein Business-Modell und befriedigen sein Ego!




CICERO: Deutscher Journalismus ein Desaster

Wer die angelsächsische Presse verfolgt, die in wohltuendem Unterschied zu hiesigen Pressegepflogenheiten brisante Themen von Kommentatoren aller Meinungslager beleuchten lässt, stellt fest, dass wir Deutsche bei vielen Themen in einer selbstgerecht gezimmerten eigenen Welt leben, einer Parallelwelt des moralischen Eiapopeia. Ein deutscher Jurist bei der EU-Kommission urteilt im privaten Gespräch ähnlich: „Der deutsche Journalismus ist ein Desaster: komplett durch-ideologisiert.“

Dass da was dran ist, zeigen Umfragen, wonach sich die Mehrheit der Journalisten weltanschaulich rot/grün einordnet. Doch ist es ja nicht nur die Presse, die „durch-ideologisiert“ ist, sondern die deutsche Gesellschaft. Die Bandbreite der diskussionswürdigen Grundüberzeugungen hat sich seit Beginn der 1970er Jahre nicht nur nach links verschoben sondern auch sehr verengt. Wer die Vorstellungen der heutigen Parteien mit denen von Vordenkern des Seeheimer Kreises bzw. dem Stamokap-Flügel der SPD vergleicht, wird bemerken: Das gesamte Meinungsspektrum aller heutigen Bundestagsparteien hätte in Willy Brandts SPD Platz gehabt – mit Luft nach beiden Seiten.

Staatsgläubigkeit, Fortschrittsskepsis und – wie es ein Schweizer Kommentator ausdrückte – eine „kollektivistische Grundeinstellung“ der Deutschen sowie ein idealistisches Sendungsbewusstsein ziehen sich als roter Faden durch das graugräuliche Konsensgebäude des Mainstream. Wer nicht Konsens-korrekt auftritt und etwas Farbe ins Spiel bringt, ist nicht zu beneiden. ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo: „Wir leben in einer Konsensgesellschaft und wer da rausfällt, der kriegt böse was über die Mütze.“

(Auszug aus diesem Artikel im CICERO!)




„Süddeutsche“ erhält Islam-Medienpreis 2014

Die Süddeutsche Zeitung wird mit dem Islam-Medienpreis 2014 der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ausgezeichnet. Dies gab Emir Scheich Tamim bin Hamad al Thani, Staatsoberhaupt von Katar und Vorsitzender des Preisverleihungs-Komitees, in Doha bekannt. Mit dem Islam-Medien-Preis der OIC werden alljährlich bedeutsame publizistische pro-islamische Berichterstattungen von Zeitungen, Zeitschriften sowie Rundfunk- und Fernsehsendern in aller Welt gewürdigt, die wichtige Beiträge im Interesse einer weltweiten Islamisierung leisten. Als „Zeitungen“ im Sinne dieser Regelung gelten auch Publikationen der deutschen Mainstream-Presse.

(Von Smiley)

Die Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC) ist ein Zusammenschluss von mehr als 50 Staaten, in denen im wesentlichen der Islam Staatsreligion oder Religion der Bevölkerungsmehrheit ist. Der „Medienpreis Islam“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen der islamischen Welt.

Die OIC hatte 1990 in ihrer Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam beschlossen, ausschließlich die islamische Gesetzgebung als Grundlage für die Menschenrechte zur Anwendung zu bringen und vor diesem Hintergrund die von den Vereinten Nationen beschlossene Allgemeine Erklärung der Menschenrechte quasi abgelehnt. Ergänzend hatte die OIC den Beschluss gefasst, Strategien zu erarbeiten, die sich gegen eine anti-islamische und für eine pro-islamische Medienberichterstattung in der Welt richten und in diesem Zusammenhang den jährlichen Islam-Medien-Preis gestiftet.

In der Begründung für die Preisverleihung an die Süddeutsche heißt es: „Die Süddeutsche Zeitung setzt sich in anerkennens- und dankenswerter Weise für die Islamisierung Deutschlands ein. Ihre Berichterstattung ist vorbildhaft für eine pro-islamische Medienwelt im Sinne der Zielsetzungen der OIC“. Die Jury lobte insbesondere „das mutige und energische Eintreten der Süddeutschen Zeitung für das geplante europäische Islam-Zentrum ZIE-M (jetzt: Münchner Forum für Islam – kurz MÜFFI) in München“, das „beispielhaft für den neuen deutschen pseudo-investigativen und faktenfreien Journalismus im Interesse der kommenden islamischen Weltordnung in Deutschland und in Europa“ stehe.

Die Süddeutsche Zeitung teilt sich den mit umgerechnet 4,7 Mio. Euro dotierten Islam-Medienpreis 2014 mit dem islamisch-arabischen Fernsehsender „Hamas24“ mit Sitz in Gaza-Stadt.

Das moslemische Emirat Katar, dessen Staatsoberhaupt zur Zeit den Vorsitz des Preisverleihungs-Komitees der OIC inne hat, ist – neben der Europäischen Union – einer der wichtigsten Finanziers der Hamas im Gaza-Streifen. Zugleich beabsichtigt das moslemische Emirat Katar, das mit Unterstützung aller Münchner Stadtratsfraktionen geplante europäische Islam-Zentrum in München mit rd. 30 Mio. Euro zu finanzieren.

Die Preisverleihung erfolgt Mitte 2014 in Katar im Rahmen des traditionellen „Kamel-Fests“, den jährlichen Feierlichkeiten zum Gedenken an die Staatsgründung von Katar, die ihren Höhepunkt in der Wahl des „Kamel des Jahres“ findet.

Heribert Prantl (Foto), Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, und Chalid Maschal, Chef des Politbüros der Hamas, werden die Preise entgegennehmen.

In einem Interview mit dem staatlichen Fernsehsender von Katar äußerte sich Prantl angesichts der Preisverleihung „zutiefst gerührt und dankbar“. Der Preis sei für ihn „Verpflichtung und Ansporn, die Islamisierung Deutschlands mit allen journalistischen Kräften auch in Zukunft positiv zu begleiten und jedweder Kritik an dem friedlichen Islam energisch entgegenzutreten“. Prantl äußerte sich zugleich erneut positiv über das in München geplante Zentrum für die Islamisierung Europas, das er als „in Stein gemeißeltes äußeres Zeichen für ein Zusammenwachsen friedliebender Kulturen unter einer künftigen Schirmherrschaft des friedliebenden und demokratischen Islams“ bezeichnete.

An der Preisverleihung nehmen darüber hinaus auf Einladung des moslemischen Emirates Katar führende Vertreter der Islam-Lobby Deutschlands teil: Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), Claudia Roth (GRÜNE), Vertreter von ver.di, Pierre Vogel (Islam-Missionar), Aiman Mazyek (Zentralrat der Muslime in Deutschland) sowie Lieschen Müller vom Zentralverband deutscher Dummchen und Gutmenschen.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, der als Sondergesandter von Bundesregierung, Bundesrat und Bundestag an der feierlichen Preisverleihungs-Zeremonie in Katar teilnehmen sollte, hat seine Teilnahme „aufgrund von Terminüberschneidungen mit der in Kürze bevorstehenden Eröffnungsfeier für den Berliner Flughafen“ abgesagt. Politische Beobachter sehen allerdings Zusammenhänge mit den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für Katar. Darin heißt es u.a., dass Homosexualität in Katar verboten ist und mit Gefängnisstrafen von bis zu 15 Jahren geahndet werden kann.

Als Sondergesandter von Bundesregierung, Bundesrat und Bundestag wird nunmehr anstelle Wowereits der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger (SPD), nach Katar reisen. Das Land NRW, das kürzlich als erstes Bundesland den Islamunterricht an Schulen flächendeckend eingeführt hat und als Hochburg der Salafisten-Szene in Deutschland gilt, genießt in der islamischen Welt ein hohes Ansehen.

Die Süddeutsche Zeitung kündigte derweil an, das Preisgeld zugunsten diverser Islamisierungs-Projekte in Bayern, u.a. zur dauerhaften Alimentierung abgelehnter muslimischer Asyl-Bewerber, zu spenden. Hierzu zählen die Projekte „Kein Illegaler ist illegal“, „Nieder mit den Alpen – freier Zugang für Muslime“ und „Jodel-Kurse für Muslime“.