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Moscheebau: Buxtehuder Politiker unbelehrbar

Islamlobbyisten (v.l.n.r.): Florian Bremer-Gast, Astrid Bade, Arnhild Biesenbach und Wilfried Peper verteidigen die Moschee-Baupläne der Ahmadiyya Muslim Jamaat.Buxtehude liebt seine Muslime und seine Moschee, zumindest tun dies die amtierenden Politiker quer durch alle Fraktionen. Sie sind ganz dolle gegen die ernsthafte Beschäftigung mit dem Islam, denn da könnte ja etwas zutage treten, dass sie gerade nicht wollen: Faschismus der perfidesten Art.

Die Kreiszeitung-Wochenblatt schreibt:

Florian Bremer-Gast, Astrid Bade, Arnhild Biesenbach und Wilfried Peper verurteilen die Hetze gegen die Ahmadiyya Muslim Jamaat und verteidigen deren Moschee-Baupläne.

tk. Buxtehude. Politischer Schulterschluss gegen rechte Hetze: Gemeinsam verurteilen SPD, CDU, Grüne sowie BBG/FWG im Buxtehuder Rat die Hasstiraden im Internet gegen den Bau einer Moschee in Buxtehude. Ebenso scharf weisen sie den konstruierten Zusammenhang zwischen der Vergewaltigung einer Schülerin (14) in Buxtehude und den Moschee-Plänen der muslimischen Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde (AMJ) zurück.

PI hetzt nicht, PI klärt auf, haben wir schon mal geschrieben, wiederholen wir aber gern für alle, die es übersehen haben. Kann ja mal passieren.

Astrid Bade (SPD), Arnhild Biesenbach (CDU), Florian Bremer-Gast (Grüne) und Wilfried Peper (BBG/FWG) haben während einer gemeinsamen Pressekonferenz nicht nur die Propaganda von Rechts gegeißelt. Biesenbach: „Wir erklären uns solidarisch mit denen, die die Moschee bauen wollen.“

Hintergrund: Im Internet wird gegen die Moscheepläne gehetzt und sie werden mit der Vergewaltigung einer Schülerin (14) in Buxtehude verquickt. Der Täter könnte nach Aussagen des Mädchens ein junger Mann mit Migrationshintergrund sein.

Es könnte nicht, es war ein Türke, aber das ist wohl plötzlich nicht mehr genehm.

„Diese beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun“, sagt Astrid Bade. Wer Religion und Vergewaltigung miteinander verquicke, müsse auch den Bau von Kirchen ablehnen. Christen haben vergewaltigt, in Kirchen gab es Missbrauchsfälle.

Da wird die Dummheit der SPD-Frau Astrid Bade in Bezug auf den Koran offenbar. Er erlaubt, die Frauen der „Ungläubigen“ zu vergewaltigen, denn Mohammed hat dies ebenfalls getan. Er hat sich aus seiner Kriegsbeute („Ungläubige“) Sklavinnen genommen – durchweg sehr junge Frauen -, um mit ihnen Geschlechtsverkehr zu haben. Einvernehmlich war der nicht. So ist der Islam eine Religion, die die Vergewaltigung im Gegensatz zum Christentum legitimiert und geradezu gebietet. Mohammed ist den Muslimen in allem ausdrücklich gebotenes Vorbild. Muslime können sich dabei auf den Koran und auf die Hadithen berufen, Christen aber nicht auf die Bibel. DAS ist ein entscheidender Unterschied zwischen einer Gewaltideologie und einer Friedensreligion, Frau Bade.

Arnhild Biesenbach über die Mechanismen der Internet-Propaganda: Mit der Vergewaltigung sollten Ängste geschürt werden, die rechte Hetzer für sich nutzen wollen. Schon die zeitliche Abfolge der Fakten strafe die Behauptung, dass Muslime für eine Vergewaltigung mit einer Moschee belohnt werden, Lügen. Der Bauantrag für die AMJ-Moschee wurde vor weit mehr als einem Jahr gestellt.

PI hat nie behauptet, dass der Moscheebau der Lohn für die Vergewaltigung ist. PI hat nur das Faktum dargestellt, dass in Buxtehude ein Mädchen von einem Moslem vergewaltigt wurde und eine Moschee gebaut wird. Wer hier einen kausalen Zusammenhang konstruiert, ist des Lesens nicht mächtig.

Was die Politiker zudem stört: Wer anonym hetzt, ist feige. Die beiden Buxtehuder Politiker Florian Bremer-Gast (Grüne) und Alexander Paatsch (SPD-Vorsitzender) hatten mit deutlichen Worten im WOCHENBLATT die rechte Hetze gegen den Bau einer Moschee in Buxtehude zurückgewiesen. Jetzt bekommen sie Hass-Mails und Drohungen. „Dinge, die deutlich unter die Gürtellinie gehen“, sagt Bremer-Gast. Und das natürlich anonym.

Was die vier Ratsmitglieder schwierig finden, ist angemessen auf die Hetze zu reagieren. „Wer sich in der Anonymität versteckt, scheut ein offenes Gespräch“, sagt Astrid Bade. Die AMJ geht genau den anderen Weg: Anfang März, vermutlich am Montag, 3. März, wird eine öffentliche Infoveranstaltung zum Moscheebau stattfinden.

Astrid Bade bringt die Hetze und die Sicht der Buxtehuder Politik auf den knappen Nenner: „Wir leben in einem Rechtsstaat und nicht in einem rechten Staat.“

„Die Linke“ schlägt eine Resolution des Rates vor: Mit einer Erklärung könnte das Gremium den Moschee-Bau ausdrücklich unterstützen.

Wir finden es „schwierig“, dass Volksvertreter, die auf eine große Gefahr für ihre Bürger aufmerksam gemacht werden, anstatt ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen, mit infantilem Trotz und einer geradezu gefährlichen Ignoranz gegenüber den Fakten reagieren. Der Vorschlag der Linken ist ein geistiges Armutszeugnis, er erleichtert es aber später, wenn die Wahrheit über die Absicht der Ahmadiyya Muslim Jamaat nicht mehr zu übersehen sein wird und die ersten nach den Verantwortlichen fragen werden, diese klar zu benennen.

Bisherige PI-Beiträge zu Buxtehude:

» Teil 1: Buxtehude: Türke vergewaltigt 14-Jährige
» Teil 2: Nach Vergewaltigung: Buxtehude soll Moschee bekommen
» Teil 3: PI wirkt: Aufregung in Buxtehude
» Teil 4: Buxtehude: Rot-Grün geißelt „Moschee-Hetze“