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Neuer Einbürgerungsrekord in Hamburg

Hamburger_EinbuergerungsfeierDer Erste Bürgermeister der Stadt Hamburg, Olaf Scholz (SPD), hat wieder mal mit dem deutschen Pass um sich geworfen. Jährlich lässt er die in Hamburg wohnenden Ausländer anschreiben und drängt ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft auf, als gehe es um die Verramschung eines missliebigen Ladenhüters.

2013 waren es 46.000 Personen, die vom Bürgermeister Post bekamen. So kann Scholz bei 7329 Einbürgerungen einen neuen traurigen Rekord verbuchen, der ihn vor Begeisterung schier „überwältigt“, denn damit haben mehr als je zuvor sein Angebot angenommen, überwiegend Türken (1344), Afghanen (1175) und Iraner (502), also in der großen Mehrheit Moslems.

Die Altersgruppen der unter 16-Jährigen und der 25- bis 45-Jährigen sind besonders häufig vertreten, im besten zeugungsfähigen Alter, auf dass immer noch mehr Muslime die Hansestadt fluten. „Nirgendwo in der Bundesrepublik, gemessen an der Einwohnerzahl, erhalten so viele Menschen den deutschen Pass wie bei uns“, äußerte sich Scholz überschwenglich. Und weiter: „Wer lebt nicht gern in solch einer bunten, lebendigen Stadt?“

Der SPD-Abgeordnete Kazim Abaci betont: „Die Zahlen zeigen, dass die Zuwanderungspolitik der Stadt erfolgreich ist.“ Die Hamburger Willkommenskultur sei bundesweit vorbildlich.

Beachtlich auch die Zahl derjenigen Hamburger, die neben der deutschen Staatsbürgerschaft noch weitere haben: 150.800 waren es im vergangenen Jahr insgesamt. 26.158 haben neben dem deutschen einen polnischen Pass, 18.695 einen deutschen und einen türkischen.

Bunt ist Hamburg in der Tat, mit eigenem Staatsvertrag für Muslime und einer militanten linken Szene, die für ganz Deutschland beispielhaft ist. Wir jedenfalls wollen nicht in einer „solch bunten, lebendigen Stadt leben“, auf sowas können wir getrost verzichten.