Im Jahre 1961 schloß die Bundesrepublik Deutschland mit der Türkei ein Anwerbeabkommen für Gastarbeiter ab. Die Initiative ging von der Türkei aus, die in einer großen ökonomischen und politischen Depression steckte. Sie wurde unterstützt durch flankierenden Druck aus den USA auf das wirtschaftlich prosperierende Deutschland, da man mitten im Kalten Krieg den Nato-Staat Türkei stärken wollte, um einen verläßlichen Verbündeten gegen die Sowjetunion zu haben. Obgleich schon im November 1973 die deutsche Regierung einen Anwerbestopp verfügte, da man weitere Gastarbeiter nicht mehr benötigte, sind bis heute rund 2 Millionen Menschen aus der Türkei nach Deutschland eingewandert. Durch Heiratsmigration, sog. „Importbräute“, durch Zusammenführungen von Familien und nicht zuletzt durch Geburten erhöht sich ihre Zahl fortlaufend bis heute.

(Von Eberhard Kleina, BPE)

In der Wahrnehmung der deutschen Öffentlichkeit gelten alle Einwanderer aus der Türkei erstens als Türken und zweitens als Moslems. Das findet den Beifall der türkischen Regierung in Ankara, da man hier auf die ethnische und religiöse Einheit des Staates setzt. Seit der Neugründung der Türkei 1924 unter Mustafa Kemal Atatürk besteht ein ausgeprägter türkischer Nationalismus. „Ich bin ein stolzer Türke“, ist die gängige Haltung. „Die Türkei den Türken“, steht bis heute auf der Titelseite der auflagenstarken überregionalen Zeitung Hürriyet. Die Griechen wurden aus der neuen Türkei vertrieben. Alle verbliebenen Nicht-Türken, etwa die Kurden, werden mit Argwohn beäugt oder gar bekämpft. Man setzt auf die ethnische Homogenität des Staatsvolkes, wodurch man den Bestand des Staates gesichert glaubt. Nicht-Türkisches gilt als Angriff auf die Einheit der Nation und als Separatismus. Das gilt auch für alles Nicht-Islamische. Während Atatürk den Islam aus der Öffentlichkeit verbannte, ihm die politische Einflußnahme entzog und eine Trennung zwischen Politik und Religion verfügte (Laizismus), wird seit 2003, dem Regierungsantritt des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, sukzessive eine offene Re-Islamisierung der Türkei betrieben. Erdogan gehört der Partei der AKP an, die für eine islamisch-konservative Position steht. Der Islam spielt wieder eine große Rolle in der Politik, ein eindeutiger Rückschritt hinter die Religionspolitik Atatürks. Neben der ethnischen wird also jetzt auch großer Wert auf die religiöse Homogenität gelegt. „Ein Türke ist ein Moslem“, das gilt als Selbstverständlichkeit. Gemeint ist: Ein Türke ist sunnitischer Moslem, da in der Türkei der sunnitische Islam vorherrscht.

Aus diesem Rahmen fallen als Glaubensgemeinschaften natürlich die türkischen Christen heraus, aber ebenso die türkischen Aleviten. Daß es in der Türkei Christen gibt, ist in Deutschland zwar nicht gerade gesichertes Allgemeinwissen, aber doch nicht ganz unbekannt, von Aleviten hingegen hat kaum einer hier gehört. In den deutschen Medien tauchen sie so gut wie nie auf. Dabei stellen sie einen erheblichen Bevölkerungsanteil, nach Schätzungen, da amtliche Zahlen nicht existieren, sind 15 bis 20% aller Bewohner der Türkei Aleviten, also ca. 15 Millionen. Ebenso wie die Christen wurden und werden sie bis heute diskriminiert, unterdrückt, bisweilen gar verfolgt. Ein zäh gepflegtes türkisches Vorurteil ist der Inzestvorwurf. Auch in der jüngeren türkischen Geschichte war dies oft der Anlaß für Pogrome gegen Aleviten. Ausgangspunkt des Inzestverdachtes ist das gemeinsam verrichtete Gebet von Männern und Frauen, wobei Sauf- und Sexorgien stattfinden würden. Bis heute sind Aleviten in der Türkei nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt.

Als Konsequenz haben viele Aleviten (und Christen) ihre türkische Heimat Richtung Westen verlassen. In Amerika und in europäischen Ländern ist eine starke alevitische Diaspora entstanden. In Deutschland leben rund 600.000. Man ist auch hier auf Expertenschätzungen angewiesen, da sich nicht alle Aleviten zu erkennen geben, eine Folge erlebter Diskriminierung. Manche Schätzungen gehen gar von bis zu 800.000 aus. Damit sind die Aleviten unter den gesamten türkischen Einwanderern überproportional stark vertreten. Am 6. März 2009 feierte die alevitische Gemeinde Deutschland in Berlin ihr 20jähriges Jubiläum.

Für die türkischen Islamverbände in Deutschland gelten sie natürlich, gemäß der regierungsamtlichen Leitlinie aus Ankara, als Muslime. Je größer die Zahl der eingewanderten Türken ist, ein um so größeres Gewicht erhalten diese Verbände in der Öffentlichkeit. Sie erheben den Anspruch, für alle Türken zu sprechen, selbst wenn es in Wirklichkeit höchstens zehn Prozent der hier lebenden Türken sind, die sich ihren Islamverbänden verbunden wissen. Auch für den deutschen Staat gelten Aleviten als Muslime, denn sie sind in der Islam-Konferenz vertreten, die im Jahre 2006 der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble einberief. Eigentlich soll diese der Integration dienen, aber alle vertretenen Islamverbände nutzen sie regelmäßig, immer neue Forderungen an den deutschen Staat zu stellen, um eine Islamisierung Deutschlands voranzutreiben. Von einer Integrationsanstrengung der Einwanderer ist, wenn überhaupt, nur am Rande die Rede. Angemerkt sei an dieser Stelle, daß es schon merkwürdig ist, daß es eine Islam-Konferenz, nicht aber eine Atheisten-, eine Buddhisten- oder Hindu-Konferenz gibt. Bei diesen Gruppen gibt es offenbar keine Probleme mit der Integration, im Unterschied zu den Moslems, zumindest bei einem beträchtlichen Anteil unter ihnen, und das mit wachsender Tendenz, insbesondere unter den Jugendlichen. Nach der deutsch-türkischen Soziologin Necla Kelek ist das Experiment deutsche Islam-Konferenz „bisher erfolgreich gescheitert“, wie sie in ihrem Buch „Himmelsreise“ schreibt (Seite 239). Eine Besserung ist nicht in Sicht. Ali Ertan Toprak, 2. Vorsitzender der alevitischen Gemeinde in Deutschland, schreibt: „Die Naivität und Uneinsichtigkeit, mit der Gesellschaft und Politik an das Thema Islamisierung, insbesondere unter Jugendlichen herangegangen sind, können wir uns in Zukunft nicht mehr leisten.“ (EZW-Texte, Nr. 211/2010, S. 15)

Wer sind nun die Aleviten? Sind es tatsächlich sunnitische Muslime, wie der türkische Staat sie vereinnahmt? Oder verkörpern sie den wahren, echten Islam, wie manche Aleviten überzeugt betonen? Oder haben wir es gar mit einer eigenständigen nicht-muslimischen Religionsgemeinschaft zu tun?

Herkunft und Geschichte

Aleviten sind nicht zu verwechseln mit den fast gleichnamigen Alawiten. Diese sind eindeutig eine schiitisch-islamische Nebenströmung, bekannt durch den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Obwohl die Alawiten nur eine religiös-ethnische Minderheit in Syrien sind, haben sie seit vielen Jahrzehnten eine starke Stellung im Staat. Beide Namen sind eine Ableitung von dem Namen Ali. Die eine Gruppe bezeichnet sich in türkischer Lautformung als Aleviten, die andere in arabischer Lautformung als Alawiten.

Ali ibn Abi Talib war der vierte Kalif, also der vierte Nachfolger Mohammeds. Die Gefolgsleute Alis erkannten die drei vorangegangenen Kalifen Abu Bakr, Umar und Uthman nicht als rechtmäßig an, weil sie der Meinung waren, ein Kalif müsse aus der Familie Mohammeds stammen. Nur Ali und seine Nachkommen seien rechtmäßige Nachfolger Mohammeds, da Ali der Vetter, Adoptivsohn und gleichzeitig Schwiegersohn Mohammeds war. In Wirklichkeit ging es nur um die Frage: In wessen Händen liegt die Führungsmacht über den sich durch Eroberungsfeldzüge explosionsartig ausbreitenden Islam?

Am 10. 10. 680 n. Chr. wurde die Machtfrage in der Schlacht bei Kerbela entschieden, was in Wahrheit wohl mehr ein Gefecht war. Die Partei des Ali ibn Abi Talib unterlag, weil Alis Sohn Hussein fiel. Es kam daraufhin zur Spaltung des Islam in Sunniten, die siegreiche Mehrheitspartei, und Schiiten, die unterlegene Minderheitspartei. Bis heute besteht zwischen beiden islamischen Hauptkonfessionen eine tiefe Feindschaft, nur zähneknirschend steht einer dem anderen das Islamisch-Sein zu. Auch die Aleviten sahen sich als Verlierer, da sie mit den Schiiten und Alawiten in der Mohammed-Nachfolge einer Meinung waren. Fortan mußten sie sich mit einer feindlichen sunnitischen Mehrheitsgesellschaft arrangieren. Für das Bewußtsein der Aleviten als Glaubensgemeinschaft spielt die Niederlage von Kerbela bis heute eine große Rolle. Die Aleviten hatten sicherlich in der Ali-Verehrung einen Berührungspunkt mit den schiitischen Alawiten, haben dann aber religionsgeschichtlich eine völlig andere Entwicklung genommen als diese. Es gibt daher so gut wie keine Gemeinsamkeiten.

Die Aleviten tauchten im 13./14. Jahrhundert auf im Rahmen des Zuges turkmenischer Stämme nach Westen. Ihr Siedlungsgebiet und Mutterland liegt in der heutigen Türkei, vornehmlich im östlichen Anatolien, wo auch die Kurden leben. Zwei Drittel der Aleviten sind heute ethnische Türken, sprechen also türkisch, und ein Drittel sind Kurden und sprechen kurdisch. Über Jahrhunderte hin wurden sie hier unterdrückt und immer wieder massiv verfolgt.

Im 16. Jahrhundert kam es unter osmanisch-sunnitischer Herrschaft auf dem Gebiet der heutigen Türkei zu mehreren Aufständen der Aleviten, die aber immer blutig niedergeschlagen wurden. Man kämpfte um Gerechtigkeit und Glaubensfreiheit gegenüber den Osmanen. Angesichts der Niederlagen tauchten viele Aleviten in die vom Koran legitimierte Taqiya (Verschleierung, Verhüllung) ab, was bedeutete, daß sich die meisten nach außen hin als sunnitische Moslems gaben, um unbehelligt leben zu können, andere assimilierten sich. Im 19. Jahrhundert kam die Bezeichnung „Aleviten“ auf, vorher nannte man sie wegen ihrer roten Kopfbedeckung „Rotköpfe“ (Kizilbas), nach der Kopfbedeckung des schiitischen Safawiden-Ordens. Als zwischen 1915 und 1918 die Türken den Genozid an den Armeniern verübten, haben Aleviten Tausenden von Armeniern das Leben gerettet, weil sie sie versteckten oder ihre Kinder zu Aleviten erklärten.

Mit der Gründung der modernen Türkei unter Atatürk ergab sich zunächst wegen des jetzt durchgesetzten Laizismus und wegen der Hinwendung des neuen türkischen Staates zur westlichen Kultur eine positive Lage. Dies änderte sich wieder mit der bereits erwähnten Re-Islamisierung der Türkei, die sich schon vor Erdogan anbahnte. Alevitische Schulkinder haben beispielsweise gezwungenermaßen am islamisch-sunnitischen Religionsunterricht teilzunehmen und alevitische Cem-Häuser, wo Versammlungen stattfinden, sind bis auf wenige Ausnahmen verboten, wie ja auch christliche Kirchen.

Schlaglichtartig wurde die Lage der Aleviten bereits 1993 deutlich, als am 3. Juli ein alevitisches Kulturfestival in der türkischen Stadt Sivas von einem aufgebrachten sunnitischen Mob angegriffen wurde. Zahlreiche Gäste, unter ihnen viele Künstler, suchten in einem Hotel Zuflucht, das aber von der fanatisierten Menge in Brand gesteckt wurde. Vereinzelt sollen Polizisten dabei behilflich gewesen sein, herbeigerufene Militäreinheiten sollen sich wieder zurückgezogen haben. Die Feuerwehr griff erst spät ein, nicht zuletzt, weil die Menschenmenge sie nicht an den Brand heranließ. Insgesamt acht Stunden dauerte die Tragödie. Am Ende waren 37 Tote zu beklagen. Die „Deutsch-Türkische Nachrichten“ vom 24. 7. 2012 mutmaßten sogar, daß die alevitischen Opfer zunächst vorher erschossen und dann im Hotel verbrannt worden seien.

Daß sich die Lage der Aleviten trotz der seit Oktober 2005 laufenden Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Türkei nicht wirklich gebessert hat, wurde am 11. 11. 2007 deutlich, als die Gräber der Sivas-Opfer geschändet wurden. Wenige Tage darauf kam es zu einem weiteren Übergriff. Die Gedenkstätte, eine Gedenkmauer für die Toten, wurde komplett zerstört.

Das Sivas-Massaker hatte natürlich eine verstärkte alevitische Auswanderung aus der Türkei zur Folge, und es kam zudem unter den Auslands-Aleviten zu einer Rückbesinnung auf die eigenen kulturellen und religiösen Wurzeln. Es entstanden viele alevitische Kulturvereine und Gemeinden, auch in Deutschland, da der Verfolgungsdruck des türkischen Staates hier nicht wirksam ist.

Was glauben Aleviten?

Es sind verschiedene Strömungen und Einflüsse, die das Alevitentum ausmachen: Die turkmenischen Vorfahren der Aleviten hingen dem Schamanentum an. Es gibt aber auch Impulse aus dem Christentum, dem Buddhismus und Manichäismus, jenem Glauben, der eine Synthese von frühem Christentum und der altpersischen Religion Zarathustras sein wollte. Unübersehbar sind auch die islamischen Wurzeln. Es sind somit viele Quellen, aus denen man geschöpft hat. Ihre Sonderentwicklung verdanken die Aleviten besonders dem mittelalterlichen sufistischen Bektaschi-Orden, der auf Haci Bektas Veli (ca. 1209 – 1295) zurückgeht. Sufis, oft in Orden organisiert, sind im Islam eine mystisch-ekstatische Strömung, zu denen viele Fakir- und Derwisch-Orden gehören. Bekannt sind die tanzenden Derwische. Sufis versuchen eine persönliche Begegnung zu Allah zu erfahren, die Seele soll Stufe um Stufe nach oben geführt werden, bis zu dem ersehnten Ziel der vollkommenen Vereinigung mit Allah. Laut Koran ist Allah aber der unerreichbar Hocherhabene, weshalb immer eine gewisse Spannung zwischen Sufis und dem orthodoxen Islam bestand. Diesen mittelalterlichen islamischen Mystikern wird bis heute von Aleviten eine große Verehrung entgegengebracht. Neben Haci Bektas Veli ist eine zweite Leitfigur des Alevitentums hervorzuheben: Pir Sultan Abdan, der im 15./16. Jahrhundert lebte.

Das Alevitentum ist keine geoffenbarte Schriftreligion, es ist eher vergleichbar mit Naturreligionen. Eine heilige Schrift wie die Bibel existiert nicht. In den ersten Jahrhunderten des Alevitentums finden wir eigentlich nur mündliche Überlieferungen. Das heißt aber nicht, daß gar keine schriftlichen Quellen vorliegen. Diese existieren in Form von Gedichten und zum Teil gesungenen Balladen mystischer Volksdichter (asik), die irgendwann schriftlich abgefaßt wurden.

Die allgemeinen Kennzeichen des Alevitentums sind: Es gibt

• keinen Propheten,
• keine dogmatische Lehre,
• keinen universellen Anspruch, d.h. keinen Missionsbefehl, das Alevitentum ist nur auf die eigene Gemeinschaft bezogen,
• keinen Glauben an das Jüngste Gericht (Eschatologie),
• keinen absoluten transzendenten Schöpfergott, der den Menschen und der Natur gegenübersteht,
• keine Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen.

Da Aleviten in der Türkei in einer islamisch-sunnitischen Mehrheit seit alters her als Muslime vereinnahmt werden, grenzt man sich heute, soweit man im Westen lebt und eine Taqiya (Verschleierung) nicht mehr nötig ist, um so deutlicher vom Islam ab:

• Die fünf Grundgebote, die sog. Fünf Säulen des orthodoxen Islam werden abgelehnt, nämlich das Glaubensbekenntnis, das täglich fünfmalige Gebet in Richtung Mekka, das Fasten im Monat Ramadan, die Armenabgabe und die Pilgerfahrt nach Mekka.
• Das islamische Gottesgesetz der Scharia wird zurückgewiesen.
• Der Genuß von Alkohol ist nicht verboten, auch gibt es kein Bilderverbot.
• Frauen tragen keine Kopftücher.
• Polygamie wird abgelehnt, man kennt nur die Monogamie.
• Es gibt keine Moscheen, dafür aber Cem-Häuser („cem“ bedeutet auf türkisch „Versammlung“).
• Es gibt keine Geschlechtertrennung bei den rituellen Zeremonien in den Cem-Häusern, Männer und Frauen feiern gemeinsam.

Schon angesichts dieser islam-negativen Merkmale ist ersichtlich, daß wir es im Alevitentum nicht mit einer Konfession zu tun haben, die dem Islam zugerechnet werden kann. Das zeigt sich auch, wenn man positiv die wichtigsten konstitutiven Kriterien betrachtet:

• Das alevitische Glaubensbekenntnis ist eine Erweiterung des orthodoxen islamischen Bekenntnisses gewissermaßen zu einer göttlichen Trinität. Es lautet: „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet (und als Erweiterung), und Ali ist der Vertraute Allahs.“ Dies ist auch das Bekenntnis der Schiiten, wird vom sunnitischen Mehrheits-Islam aber als Häresie abgelehnt.
• Die alevitische Gottesvorstellung geht nicht von einem transzendenten Schöpfergott aus wie im Islam und im Juden- und Christentum. Wenn Aleviten von der Gottheit sprechen, dann sprechen sie von dem „Einen“ und „Einzigen“, der als heilige Kraft und lebensspendende Energie geglaubt wird. Sie glauben durchaus an einen persönlichen Gott, der aber zugleich als pantheistisch gedacht wird. Das heißt: Alles ist göttlich, die gesamte Natur. Und sogar im eigenen Selbst kann der Alevit das Göttliche finden. Es gibt keinen Schöpfer und kein Geschöpf. Ahmet Terkivatan schreibt: „Wenn also ‚Gottheit’ der Name oder das Zeichen für das All, für den Kosmos im ganzen ist, dann wissen wir nichts über den Anfang und das Ende des Kosmos, dann bin ich der Anfang und das Ende von allen Dingen.“ ( Seite 115) Haci Bektas Veli, der Begründer des Bektaschi-Ordens, von dem, wie oben gesagt, die alevitische Glaubensgemeinschaft bedeutende Impulse empfing, betonte: „Was du auch suchst, suche es in dir selbst.“ (Ali Ertan Toprak, EZW-Texte Nr. 211/2010, S. 9)
• Eine Lehre vom Bösen, von der Hölle und einem göttliche Richter gibt es nicht. Es gibt für Aleviten nur den Himmel und die Erde, ein ewiges Verlorensein ist unbekannt.
• Herzstück des alevitischen Glaubens ist die Mystik. Durch mystische Ekstase ist die Einheit von allem Seienden mit der Gottheit erfahrbar. Bei den Cem-Zeremonien wird die Allgottheit von allen Teilnehmern, Männern und Frauen gemeinsam, durchlebt und das „Wir-Gefühl“ gefestigt. Man sitzt sich in Kreisform gegenüber, Gesicht zu Gesicht. Jeder kann dem anderen ins Gesicht schauen nach dem Leitwort: „Hand in Hand, und die Hand zur Gottheit.“ Das Gesicht eines Cem-Teilnehmers wird als
Gesicht der Gottheit gesehen. Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit oder der soziale Status der Teilnehmer spielen keine Rolle. Da das Gesicht des Mitmenschen das Gesicht der Gottheit ist, ist Peinigung, Ausgrenzung, Unterdrückung oder gar Töten des anderen nicht möglich.
• Das Leben erwächst aus dem Tod. Dabei vergeht nicht alles. Nur das Körperliche ist vergänglich. Das Bleibende, das Unsterbliche ist die Seele. Sie soll zur Vollkommenheit aufsteigen. Das ist das Lebensziel des Aleviten. Dazu muß der Gläubige die vier Tore und vierzig Stufen durchschreiten, also im Laufe seines Lebens vier spirituelle Stadien durchleben, um zum perfekten, guten Menschen zu werden, der im Einvernehmen mit der Gottheit, mit der Umwelt und mit sich selbst steht. Er soll alles Gute erstreben und alles Verwerfliche vermeiden. Mit anderen Worten: Der Mensch muß sich selbst erlösen. Dafür ist jeder einzelne selbst verantwortlich. Weit verbreitet unter Aleviten ist die Seelenwanderungslehre (Reinkarnation), wie sie aus dem Buddhismus bekannt ist. Da die Seele unsterblich ist, kann sie in angemessenen Zeitabständen in einen anderen menschlichen Körper übergehen. Der Mensch wird so oft geboren, bis er es endlich zum perfekt guten Menschen geschafft hat.
• Ali hat im Alevitentum die Rolle eines Erlösers (mehdi), aber auch andere historische Persönlichkeiten wie Seyh Bedrettin oder Pir Sultan Abdal. Es gibt mehrere Retter und Erlöser, und zwar im Sinne von Vorbildern und Wegweisern für den Weg des Gläubigen zur Vollkommenheit.

Der Ali-Kult steht im Zentrum des Alevitentums, ist aber nicht derselbe wie bei den Schiiten. Ali und besonders sein Schwert sind das Symbol für Aufklärung, Weisheit, Offenheit, Fortschritt, Liebe, Barmherzigkeit und Erlösung. Seyh Bedrettin ist ein Erlöser, der für Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit steht.

• Unter allen Lebewesen hat der Mensch eine besondere Stellung. Daher ist in der Ethik, die am Menschlichen orientiert ist, das Liebesgebot von herausragender Stellung, wie wir es aus dem Neuen Testament kennen. Aleviten bringen deswegen dem „Propheten“ Jesus Christus einen großen Respekt entgegen und eine tiefe Sympathie. Im Tischgebet können Aleviten Jesus sogar anbeten und Dank sagen für die Speise, eine Erinnerung an die Speisungswunder des Neuen Testamentes.
• Alevit ist nicht der, der die alevitische Lehre nur für wahr hält, sondern der, der einen inneren Bezug dazu hat. Dazu Ismail Kaplan: „Wer den Cem-Gottesdienst als Hauptgebet anerkennt und daran teilnimmt, gilt als Alevit.“ (EZW-Texte Nr. 211/2010, S. 29) Das Cem ist das zentrale Versammlungs- bzw. Gemeinschaftsritual. Es steht unter der Leitung eines Dede („Geistlichen“), der für die Talips (Laien) zugleich Leiter auf dem Pfad zur Vollkommenheit ist. Im Cem erlebt man eine gerechte und friedliche Gemeinschaft, dieses Kollektiverleben ist auch Mittelpunkt des alevitischen Alltagslebens, man lebt ein solidarisches Miteinander.

Als Fazit gilt festzuhalten: Das Alevitentum ist eine eigenständige Glaubensgemeinschaft, auf keinen Fall eine islamische Konfession, daher ja auch seine Ablehnung durch den offiziellen Islam. Es ist eine eigenständige synkretistische Religion, in der viele verschiedene Einflüsse zusammengekommen sind. Alevitentum ist am besten zu umschreiben als ein Glaube, der humanistisch ausgerichtet ist, der Wert legt auf Aufklärung durch Bildung und Erziehung sowie Rationalität. Weiterhin gelten die Ideale der Nächstenliebe, Naturverbundenheit, Toleranz, Weltoffenheit, Hilfsbereitschaft. Alevitischer Glaube begrüßt die Menschenrechte, der Mensch ist das höchste Geschöpf des Universums. Ungläubige sind für ihn nicht jene, die nicht an einen Schöpfergott glauben, sondern – modern formuliert – die „die allgemeinen Menschenrechte mißachten und so den Menschen peinigen, seine Würde nicht beachten, Kriege führen und die Natur ausbeuten.“ (Ahmet Terkivatan, EZW-Texte Nr.211/2010, S. 118)

Aleviten und Integration

Aleviten gelten insgesamt als besonders gut integrierbare Einwanderer. Man fragt sich, wieso sie überhaupt an der deutschen Islam-Konferenz teilnehmen. Hätten alle eingewanderten Muslime, egal welcher Nationalität, eine ähnliche Haltung und Überzeugung wie die Aleviten, käme die deutsche Mehrheitsgesellschaft gut mit ihnen zurecht, wäre eine Islam-Konferenz überflüssig. Für die Aleviten fängt die Integration schon bei den Kindern an, denn alevitische Eltern legen im allgemeinen Wert auf eine gute Schulbildung, was man von vielen muslimischen Eltern nicht sagen kann. Ausnahmen bestätigen die Regel. Das Bildungsstreben alevitischer Eltern liegt nahe bei dem deutscher Eltern. Seit 1998 gibt es in Hamburg alevitischen Religionsunterricht.

Aleviten sind keine Muslime, für die das Korangebot gilt: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden …. und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist von ihnen“ (Sure 5,51; siehe auch 3,28; 9,23). Juden und Christen sind laut Koran Ungläubige wie auch alle anderen Nicht-Muslime. Ungläubige aber sind „schlimmer als das Vieh bei Allah“ (Sure 8,55). Allein diese Aussagen und dazu noch die vielen Tötungs- und Unterwerfungsverse des Koran hinsichtlich der Ungläubigen, die minderwertige Stellung der Frau, die vielen antijüdischen Koranstellen, stehen einer Integration von Muslimen entgegen und das um so mehr, je näher sie am Koran sind und je ausgeprägter ihr Glaube ist. Schließlich gilt der Koran als das ewig gültige und unveränderliche Wort Allahs. Warum sollten sie sich auch integrieren, da die islamische Gemeinschaft doch „die beste Gemeinde“ ist, „die für die Menschen erstand“ (Sure 3,110). „Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht“, lautet ein Ausspruch Mohammeds nach einem Buhari-Hadith. Die friedlichen Koranverse fallen nach dem Auslegungsprinzip der Abrogation (Aufhebung früherer Verse) unter den Tisch. Sie dienen nur dazu, den Islam als tolerant erscheinen zu lassen, was er aber nicht ist. Man sieht es auch an den weltweiten katastrophalen Christenverfolgungen, die nicht nur, aber weit überwiegend in islamischen Ländern stattfinden. Allein bei säkularisierten islamischen Einwanderern besteht die Aussicht auf Integration, aber besonders in der dritten und vierten Einwanderergeneration ist auch bei ihnen eine deutliche Re-Islamisierung festzustellen, und das nicht nur bei türkischen Muslimen, auch bei denen aus den arabischen und anderen islamischen Ländern.

Das alles trifft auf Aleviten in keiner Weise zu, ganz im Gegenteil. Sie sind dankbar für die Freiheiten des demokratischen Staates und schon deswegen an Integration interessiert, da sie den Islam als Unterdrückungsideologie ausgiebig kennengelernt haben. Es verwundert daher nicht, daß die Aleviten in Bayern am 7. 5. 2013 eine gemeinsame Presseerklärung zur Distanzierung von der Scharia abgegeben haben. Darin heißt es:

1) Die Scharia ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.
2) Wir lehnen anachronistische Glaubenssätze ab.
3) Wir setzen uns für die demokratischen und freiheitlichen Werte sowie für die Gleichstellung der Geschlechter ein.
4) Die Kooperation und Unterstützung der öffentlichen Stellen mit Anhängern der Scharia leistet keinen Beitrag zur Integration und zum friedlichen Zusammenleben unterschiedlicher Religions- und Glaubensgemeinschaften in unserer Gesellschaft.

Die Unterzeichner dieser Erklärung bekennen sich uneingeschränkt zum
Grundgesetz und distanzieren sich mit aller Deutlichkeit von der Scharia.

Ingolstadt, 7. 5. 2013

Unterschrieben haben diese Erklärung 18 alevitische Gemeinden und Kulturvereine sowie zwei Einzelpersonen.

Interessant ist, daß kein einziges öffentliches Medium in Deutschland diese Erklärung abgedruckt oder gesendet hat. Allein die „Preußische Allgemeine Zeitung“ hat berichtet. Diesen Umstand kann man sich eigentlich nur so erklären, daß die bundesdeutschen Medien und die bundesdeutsche Politik die Islamverbände nicht verärgern wollten. Hier geht man lieber auf immer neue Forderungen ein, in der Hoffnung, den islamischen Einwanderern eine Brücke zur Integration zu bauen. Soweit dem Verfasser dieser Zeilen bekannt, haben auch die Kirchen in Deutschland nicht auf die Erklärung der Aleviten in Bayern reagiert. Sowohl Medien, wie Politik und Kirchen befürchten ganz offensichtlich die Gefahr eines Zerwürfnisses mit den Muslimen in Deutschland. Dieser Gefahr will man sich auf keinen Fall aussetzen, daher verschweigt und umgeht man lieber dieses gesellschaftlich-religiöse „Minenfeld“. Die Probleme mit den eingewanderten Moslems werden dadurch nicht geringer.

Alevitentum und christlicher Glaube

Christen haben keinen Grund, den Aleviten aus dem Weg zu gehen oder sie als Menschen abzulehnen, Gleiches gilt auch für die Muslime. Christen sehen in jedem Menschen Gottes Ebenbild. Man sollte aber nicht bei Gesprächen vorschnell eine Gleichsetzung beider Religionen anstreben, auch wenn in einer Zeit des interreligiösen Dialogs gern Gemeinsamkeiten überdeutlich hervorgehoben oder, wenn nötig, gar konstruiert werden (beispielsweise: Allah ist identisch mit Gott in der Bibel) und man Unterschiede möglichst klein ansetzt. Die Unterschiede zwischen Christen und Aleviten sind allzu deutlich, und es ist nur ehrlich, diese auch zu benennen. Im folgenden seien einige wesentliche Hinweise darauf gegeben, aber auch Hinweise auf Gemeinsamkeiten.

Die Glaubensgrundlage für Christen ist die Heilige Schrift Alten und Neuen Testamentes, egal welcher Konfession sie zugehörig sind und welche Unterschiede im einzelnen hier bestehen. Das alevitische Glaubensbekenntnis, das aus dem islamischen Bekenntnis herausgewachsen ist, können Christen aller Konfessionen auf keinen Fall übernehmen. Das alevitische Bekenntnis hat seinen Ausgangspunkt im Allah des Koran. Dieser Allah verflucht den, der an den gekreuzigten Jesus glaubt (Sure 4,157) und lehnt vehement die Trinität Gottes in der Bibel ab (Sure 4,171; 5,72; 19,35 u.a.), was für Christen aber schlechterdings unverzichtbare Glaubensgrundlagen sind. Nach Sure 3,54 und 8,31 bezeichnet sich Allah gar als der Listigste, was nach der Bibel aber nur auf den Satan zutrifft (Gen. 3,1; Eph. 6,11) Nach dem Maßstab der Bibel ist der Allah des Koran der Feind Gottes (1.Joh. 2,22f).

Dementsprechend ist Mohammed nach biblischen Kriterien ein falscher Prophet. Und Ali ist für Christen nicht der Erlöser, das ist nur Jesus Christus. Auch wenn die Gottesvorstellung der Aleviten nicht unbedingt deckungsgleich mit Allah im Koran gedacht ist und als pantheistisch verstanden wird, verbietet sich dennoch eine In-eins-Setzung. Für Christen ist Gott der drei-einige Gott, der Vater, der Sohn, der Heilige Geist. Gott ist Schöpfer, Richter und Erlöser, durch Jesus Christus sogar Vater und Liebe, einen pantheistischen Gott kennen Christen nicht. Wie sie die alevitische „Trinität“ nicht nachvollziehen können, so auch nicht ihre Mystik.

Nach christlichem Glauben gibt es sehr wohl die Hölle als Zustand ewigen Verlorenseins. Das optimistische alevitische Menschenbild, wonach der Mensch sich selbst erlösen und zu einem perfekten Menschen hochentwickeln kann, ist nicht Teil des christlichen Glaubens. Nach der Bibel ist der Mensch grundsätzlich von Gott getrennt, er geht seit dem Sündenfall andere Wege als sein Schöpfer will. Somit ist er „böse von Jugend auf“ (Gen. 8,21), so daß da keiner ist, „der gerecht ist, auch nicht einer.“ (Röm. 3,10) Die Trennung von Gott ist die eigentliche Sünde, die dann immer wieder in sündiges Verhalten einmündet. Die entsetzlichen Massenmorde aller Diktaturen des 20. Jahrhunderts sowie die anhaltenden Massenmorde an Christen weltweit heute sprechen eine deutliche Sprache gegen die Annahme, daß die Menschen in der Lage sind, sich selbst zu ethisch perfekt guten Wesen entwickeln zu können. Der gute Kern des Menschen, den auch der Humanismus annimmt, existiert nicht, realistisch ist eher, vom egoistischen Wesenskern zu sprechen.

Der Mensch kann grundsätzlich die Sünde nicht mehr selbst überwinden, immer wieder fällt er in sie zurück. Wie auch der beste Chirurg keine Operation an seinem eigenen Herzen vornehmen kann, kann der Mensch nicht mehr selbst die Trennung von seinem Schöpfer rückgängig machen und sich selbst ein neues Herz einpflanzen, das heißt wesensmäßig zu einem neuen Menschen machen. Hier gibt es kein mystisches Einswerden mit Gott, keine Seelenwanderung, um das Ziel der Selbsterlösung schließlich zu erreichen. Nur ein Erlöser als Gegenüber des Menschen hilft, ein Erlöser, der Mensch geworden ist, der die Trennung zwischen Mensch und Gott dadurch aufgehoben hat, daß er am Kreuz auf Golgatha für uns alle gestorben ist, unsere Sünde auf sich genommen und durch seine Auferstehung den Tod überwunden hat. So einen Erlöser gibt es in keiner anderen Religion. Dieser Erlöser macht den, der sich im Glauben ihm voll anvertraut innerlich zu einem neuen Menschen: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Kor. 5,17) Der Mensch, der Jesus im Glauben nachfolgt, wird dennoch immer wieder in die Sünde zurückfallen. Wer aber wie der verlorene Sohn zum Vater zurückkehrt und bereut (Luk. 15, 11ff), den nimmt Gott wieder an, er hat jetzt schon die Gewißheit ewigen Lebens. Jesus sagte: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ (Joh. 5,24)

Neben diesen fundamentalen Unterschieden teilen Christen jedoch weitgehend die alevitische Ethik der Toleranz, Gewaltlosigkeit und Nächstenliebe. Sie anerkennen auch die alevitische Haltung zur Stellung der Frau, die als dem Mann gleichberechtigt gilt, stimmen weiter überein, daß die Ehe nur in Form einer Monogamie möglich ist. Sie anerkennen die Ablehnung der islamischen Scharia. Und sie registrieren mit großem Interesse, welche Nähe Aleviten zu Jesus haben, zu dem sie sogar beten können. Sie sehen aber auch, daß Jesus für Aleviten eben nicht der alleinige Heiland und Erlöser ist. Für Christen ist aber nur Jesus Christus der einzige Weg zur Sündenvergebung und in die Ewigkeit. Die Aussage Jesu „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ (Joh. 14,6) ist für Christen unverhandelbar. Christen können Aleviten aber im Gespräch Jesus bekannt machen, daß er als Heiland auch sie liebt und für sie gestorben ist. Der Apostel Paulus nutzte als Anknüpfungspunkt für ein Glaubensgespräch mit den heidnischen Athenern eine Inschrift auf einem Altar: „Dem unbekannten Gott.“ Und er betonte: „Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt.“ (Apg. 17, 23). In Abwandlung können Christen im Gespräch mit Aleviten an den ihnen nur teilweise bekannten Jesus anknüpfen und darauf hinweisen, daß in ihm „verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“ (Kol. 2,3) Auch Aleviten haben ein Anrecht darauf, die Erlösungsbotschaft Jesu Christi kennenzulernen. Als vom Islam verfolgte Minderheit sollten sie uns in Deutschland willkommen sein. Wir sollten das Gespräch mit ihnen suchen.


Verwendete Literatur:

1) Die Bibel, nach der Übersetzung Martin Luthers, revidierte Fassung von 1984, Stuttgart 1985
2) Der Koran, aus dem Arabischen übersetzt von Max Henning, Einleitung und Anmerkungen von Annemarie Schimmel, Reclam 4206, Stuttgart 1991
3) Wilfried Dettling, Das wichtigste Buch, das es zu lesen gilt, ist der Mensch; EZW-Texte 211/2010, S. 77ff
4) Hans-Georg Gerhardt, Aleviten und Alawiten, 1.1. 2013 (keine weiteren Angaben)
5) Ismail Kaplan, Glaubensgrundlagen und Identitätsfindung im Alevitentum; EZW-Texte S. 29ff
6) Aynur Kücük, Cemalettin Özer, Das (aufgeklärte) Islamverständnis der Aleviten; EZW-Texte S.119ff
7) Martin Sökefeld, Die Geschichte der alevitischen Bewegung in Deutschland; EZW-Texte S. 18ff
8) Ahmet Terkivatan, Was ist das Alevitentum tatsächlich? EZW-Texte S. 99ff
9) Klaus Thimm, Im Dialog mit den Aleviten; EZW-Texte S. 163ff
10) Ali Ertan Toprak, Aleviten und ihre Integration in Deutschland; EZW-Texte S. 9ff

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79 KOMMENTARE

  1. Meine Meinung. Die Meuchelmörder von Sivas haben teilweise übrigens politisches Asyl in der BRD erhalten.

  2. Aufgrund ihrer äußerlichen Ununterscheidbarkeit zu den sunnitischen Türken in Deutschland sind die Aleviten eine ideale Kontrollgruppe, was die behaupteten externen Integrationsbarrieren angeht. Wegen des signifikant besseren Integrationsgrads sind sie bei den Meinungsführern der Türken auch nicht sonderlich beliebt.

  3. Nun, wenn man damals nicht die Mauer gebaut hätte und die Ossis wegesperrt hätte, wäre uns vieles erspart geblieben.
    Leider sind die Türken bei vielen Wessies mehr wert als ihre eigenen deutschen Landsleute Ost.
    Liest man immer öfters in manchen Foren.
    Und das tut weh.

  4. die Ungelernten Anatolier waren praktisch für die Wessieunternehmer herzlich willkommen.
    Nun heute bestimmen diese Muslimischen Leute leider immer mehr über uns.

  5. …mir war schon bei der Überschrift klar, wohin die Reise bei dem Artikel gehen soll… aber in ALLER Konsequenz stellt sich mir eine Frage:

    …würden sich die Aleviten in Deutschland GEGEN ihre Glaubensbrüder stellen, wenn beispielsweise die SCHARIA eingeführt werden sollte (rein hypothetisch…)?

    Die Antwort ist natürlich NEIN!

    Ich breche es mal auf die Straße herunter… würde ein Alevit einem blonden, blauäugigen Deutschen helfen der am Boden liegend von mehreren türkischen (Sunniten-)Moslems zu Tode getreten wird?

    Natürlich nicht…

  6. #3 Fluppsie

    jap. kannte mal einen vogel, der rollte bei dem wort „ossies“ abwertend die augen. wenn man Türken erwähnte, grinste er verliebt und träumt(e) vom Urlaub in der türkei.

  7. #4 Fluppsie

    Nun heute bestimmen diese Muslimischen Leute leider immer mehr über uns.

    ______________________________________________

    es kümmert aber kein schwein. man hat keine lust, sich mit den dominanten Moslems anzulegen und jeder, der es versucht, wird auch noch von den eigenen leuten fertiggemacht. kenne es aus meinem eigenen leben.

    pech gehabt. wer nicht kämpft, hat schon verloren.

  8. #6 Dichter

    russenhassender, ossies-abwertender moslem-liebender spinner. ein 100 %-iges JA.

  9. In dem Artikel sind viele Lügen und Propaganda des politisch korrekten, komplett durchdogmatisierten Kirchenchristentums. Hier nur ein paar Hinweise.

    Jesus empfiehlt den Christen ausdrücklich, listig zu sein. Die Eigenschaft „listig“, insbesondere im Superlativ, als negative Eigenschaft nur Satan zuzuschreiben, ist dummes Zeug eines Basteltheologen. Selbstverständlich ist auch der Schöpfer, der Allwissende, der alle positiven Eigenschaften in sich vereint, in der Lage, listig zu sein, und der Satan hat gegen den Schöpfer keine Chance, wenn letzterer dies nicht will, also muss der Schöpfer der Listigste von allen sein.

    Außerdem fordert die Bergpredigt unmissverständlich auf, nach dem Wort auch zu tun, also Früchte der Buße zu bringen. Auch spricht die Bibel von der Notwendigkeit der Heiligung, was dasselbe ist. Die Behauptung, dass der Mensch sich nicht ethisch höherentwickeln könne (mit Hinweis auf die Massenmorde als „Beweis“), ist somit grundsätzlich und absolut falsch und leugnet den wesentlichen Zweck des Glaubens! Tut Buße!!!

    Außerdem glauben nicht alle Christen an die Trinität, sie ist im christlichen Glauben also nicht unverzichtbar. Jesus selbst hat sie abgestritten. Gott ist nicht das dreiköpfige Monstrum, das die Doktoren (Kirchen“lehrer“) aus ihm gemacht haben, sondern Licht und Einheit.

    Wirklich ekelhaft, diese hochmütige, sektiererische und vor allem irreführende Lügenpropaganda.

  10. Danke für den Bericht, auch wenn er etwas lang ist.

    Allerdings vermisse ich vor allem die Kinder, die in Deutschland Tag für Tag zu hunderten Abgeschlachtet werden und dies seit Jahrzehnten. Wir sprechen hier von vielen Millionen Kindern, die uns auch im Herzen fehlen.

    Wenn wir alle willkommen heißen, die durch den Islam verfolgt werden, dann müssten wir die halbe Welt aufnehmen.

  11. Wenn die Aleviten so anders sind als Sunniten und Schiiten, warum sitzen sie dann mit denen zusammen in der DIK, wo letztendlich doch nur zum Vorteil von Sunniten und Schiiten, also ihren Gegnern, agiert und politisiert wird?

    Wenn sie dort nicht teilnehmen würden, wäre ihre Ablehnung zur Auslegung von Koran und Scharia doch wohl eindeutig deutlicher.

    Dienen die Aleviten für unsere volksverratenden „Politiker“ nur als argumentativer Beleg für die Möglichkeit eines sog. moderaten Islam, den es aber bekanntlich nicht gibt?

    Wenn es so wäre, warum geben sich Aleviten dann dafür her?
    Sind sie etwa doch nicht so „harmlos“?

    Die Menschheit hat in Bezug auf Islam immer nur E I N E N Versuch!

    Also,
    Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste!

  12. Daß in Deutschland kaum einer was über den Alevismus weiß, liegt auch an den Aleviten selbst, s.u. den Artikel von Necla Kelek in der taz.

    Alevismus/Alevitentum ist keine Rasse, sondern sehr wohl eine islamische Konfession mit bestimmten „heidnischen“ oder anderen außerislamischen Einflüssen!!!

    In Deutschland leben, nach ihrer Eigenangabe 750000 Aleviten. Die meisten also, außer jenen in der Türkei.

    Die meisten Aleviten Deutschlands sind Kurden aus der Türkei.

    Alevismus/Alevitentum ist eine islamische Konfession. (Im Christentum gibt es ja auch verschiedene Konfessionen, evangelische, reformierte, babtistische usw.)

    Aleviten(Anhänger Alis, des Kampfgefährten, Cousins und Schwiegersohnes Mohammeds) lesen auch den Koran!!! Also eine Islamsekte, angeblich ohne Scharia.

    Aleviten sind Schwertverehrer.

    Sie verehren das Schwert Mohammeds, das Zülfikar, das sie inspiriert und segnet, deshalb hängen sie es oder Abbildungen in ihre „Moscheen“Cem-Häuser. Ihr Namensgeber Massenmörder Ali hat das Zülfikar von Mohammed geerbt.

    Mohammed spielt also im Alevismus nicht die erste Geige, sondern nur die zweite oder dritte!!!

    Mir persönlich ist die Schwertverehrung sehr unheimlich!!!

    Ebenfalls die Kritikempfindlichkeit der Aleviten und ihre Forderung nach Zensur:

    20000 Aleviten demonstrierten auf und um die Kölner Domplatte, wegen eines Tatort-Krimis, bei dem sie nicht gut wegkamen und wedelten mit dem Grundgesetz. Mancher trug ein Pali-Tuch. Was hat die Kath. Kirche denn mit dem Tatort-Krimi zu tun? Selbst unsere Regierung, verlangten sie, sollte sich dafür entschuldigen. Wahnsinn!

    Aber Inzucht ist bei Aleviten nun mal Fakt!!! Sie blieben und bleiben unter sich. Halten sich von anderen Moslems fern, natürlich auch durch ihre Verfolgungsgeschichte.

    Mit Furcht vor Verfolgung begründen sie ebenfalls ihren Gebrauch der Taqiyya, vollkommen korankonform, Sure 3:28
    „“Eine Freundschaft mit Ungläubigen soll also dann entschuldigt sein, wenn Grund zur Furcht vor ihnen besteht.““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Taq%C4%ABya

    Die meisten Aleviten hängen in Deutschland im sozialen Netz. Frage: Brauchen wir eine Dreiviertel Million Aleviten? Wir können nicht alle Vefolgten der Welt aufnehmen!

    „“Die falsche Spur

    Aleviten aus aller Welt empören sich über einen deutschen Krimi. Die Gemeinde stilisiert sich als Opfer von Diskriminierung, um unter den muslimischen Vereinen in der Öffentlichkeit ihren Platz zu finden. Dabei entspricht das im Film gezeigte Szenario durchaus der Realität

    VON NECLA KELEK

    Die Aufregung der alevitischen Gemeinde und anderer Migrantenverbände über den „Tatort“-Krimi „Wem Ehre gebührt“ macht stutzig – stehen doch Anlass und Aufregung offenbar in keinem Verhältnis.

    Soll hier durch Empörung über Vorurteile gegenüber Aleviten vielleicht etwas anderes bewirkt werden? Jeden Tag werden im Kino, im Fernsehen und in der Literatur fiktive Verbrechen gezeigt, und wenn wir genau hinsehen, steckt in jeder Biografie eine ganze Welt.

    Bei dem Protest geht es um zwei Dinge, die gar nicht Thema des Films waren. Zum einen versucht die alevitische Gemeinde seit langem Anerkennung, vor allem Gleichberechtigung gegenüber den anderen muslimischen Richtungen, den Schiiten und Sunniten, zu erlangen. Und zum anderen wollen die Aleviten – ganz nach dem Motto „Wehret den Anfängen“ – verhindern, dass die Binnenverhältnisse ihrer Gemeinschaft, das Verhältnis der Aleviten zu ihren Frauen, die Verhältnisse in ihren Familien an die Öffentlichkeit geraten. Denn die ist nicht anders als bei den Sunniten oder Schiiten…

    Und sie zeigen, dass sie, wie andere türkisch-muslimische Männer auch, ihre Ehre verteidigen, wenn es um ihre Töchter und Frauen geht. „Bis zum Tod“ war auf einem Transparent in Köln zu lesen. Sie wollen, dass Berichte über ihre Art zu leben weiterhin tabu bleiben. Dabei sollen die Fakten unter den Tisch fallen. Die Aleviten verhalten sich, als wollten sie durch den organisierten Aufschrei die Sache selbst übertönen. Tatsächlich stellen in der türkisch-muslimischen und besonders auch der alevitischen Community Gewalt und sexueller Missbrauch ein ernst zu nehmendes und umfassendes Problem dar.

    Alle Untersuchungen, ob in Deutschland oder der Türkei, zeigen, dass in den muslimisch-patriarchalisch geprägten Gesellschaften – eben auch unter Aleviten – sexuelle Gewalt Alltag ist. Das Thema wird seit Jahren tabuisiert. Wer es anspricht, den trifft die Wut, und der wird mit allen Mitteln bekämpft und diffamiert. Der Sexualtherapeut Halis Cicek, selbst Alevit, hat erschütternde Berichte und Lebensgeschichten des sexuellen Leidens veröffentlicht. Das Buch heißt „Resmen irza Gecme“ (Die erlaubte Vergewaltigung), ist leider nur auf Türkisch erschienen und schildert die Probleme auch in den alevitischen Gemeinschaften über alevitische Männer. Darin beschreibt Cicek, dass psychisches Elend, sexuelle Probleme wie Impotenz, Depressionen, Sodomie, Pädophilie, Gewalttätigkeiten vieler durch den Zwang zur Heirat, mangelnde Aufklärung durch die patriarchalisch-religiösen Verhältnisse hervorgerufen und reproduziert werden. Der Vorwurf, Inzest und Inzucht seien unter den Aleviten verbreitet, hat neben der diffamierenden Seite ganz reale Ursachen, die nicht nur im religiösen Bereich zu suchen sind, sondern auch mit der besonderen Situation als Minderheit zu tun haben. Bei Aleviten heiraten überwiegend Cousins und Cousinen ersten Grades untereinander…““
    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2008%2F01%2F21%2Fa0003

    Selbst die Sarrazinhasserin, Alevitin Mely Kiyak streitet nicht ab, daß der Alevismus zum Islam gehört!!!

    „“Der andere Islam

    Im Streit um einen »Tatort«-Krimi stehen die Aleviten erstmals im Rampenlicht. Wer sind wir? Und was wollen wir?…““ von Mely Kiyak
    21. Januar 2008 08:43 Uhr , zeit.de

  13. @ #9 Confluctor (29. Mrz 2014 21:46)

    Sie haben nur teilweise recht!

    Also Arianer und Zeugen Jehovas, Uta Ranke Heinemann und Hans Küng mit ihrem Weltethos-Verein glauben nicht an die Heiligste Dreifaltigkeit.

    Jesus Christus aber sagte:

    „“Niemand kommt zum Vater denn durch Mich““(Joh. 14,6)

    „“Denn es gibt Menschen, die wohl an einen „Gott“ zu glauben vorgeben, weil Er Sich Selbst beweiset durch alles, was den Menschen umgibt, die aber Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt nicht gelten lassen wollen…““ (blog.de)

    Der Christengott ist nicht listig. Sondern er hat uns einen freien Willen gegeben…

  14. achwas das war alles nur ein vorwand „die gehen wieder“
    man hatte nie vor die zurückzuschicken

    es geht nur darum so viele ausländer wie möglich nach deutschland zu schaffen

    das wird heute auch noch getan
    das neuste ist eigendlich die doppelte staatsbürgerschaft

    früher hies es die arbeiten für uns , gastarbeiter, „es gibt soviele arbeiten die deutsche nicht machen wollen“, wir brauchen ausländer wegen der geburten, die pille ist schuld am rückgang der deutschen bevölkerung(sehr oberflächlich), die sprechen ja die meisten deutsch, die passen sich hier an, es geht um respekt und toleranz

    die liste der lügen ist noch viel länger …

  15. @ #5 Moralist

    Die Aleviten unterzeichneten bei der ersten Islamkonferenz das uneingeschränkte Bekenntnis zum Grundgesetz im Gegensatz zum Mazyek und Alboga, und ihr Kommentar ist einfach Schrott.

    @ #12 Ideefix

    Die meisten der Aleviten betrachten sich nicht als Muslime, so der stellvertredende Verbandschef.

    @ #13 Maria-Bernhardine

    Selbst die Sarrazinhasserin, Alevitin Mely Kiyak streitet nicht ab, daß der Alevismus zum Islam gehört

    Womit sie sich mit Erdogan einig ist der seine Macht über die Aleviten auch im Ausland haben möchte. Ich persönlich erlebte einen Schreianfall einer Alevitin auf einer Tagung als einer von erdogans AKP den alevitischen Religionsunterricht nur innerhalb dem Islamunterricht zugestehen wollte. So weit geht Erdogans nationalistischer faschistischer Arm bis nach Deutschland!

  16. Aus eigener Anschauung kann ich bestätigen, das Aleviten anders auftreten und sich anders verhalten als sunnitische Türken. Wenn, dann sind sie mir bisher immer positiv aufgefallen durch Wissensdurst und Leistungsbereitschaft. Das sie bisher in Deutschland noch wenig öffentlich gegen negative sunnitische Moslems aufgetreten sind liegt meiner Erfahrung nach an der extremen Verfolgung ihrer Gemeinschaft in der Türkei. Viele haben Verwandte dort, die über den Umweg Deutschland gefährdet wären, wenn hier die sehr gut vernetzte sunnitische Gemeinschaft „Verdächtige“ brandmarken würden. Die aggressive sunnitische Gewaltkultur hat ja auch in Deutschland nichts zu befürchten, wie die zahlreichen „Unehrenmorde“, Morde an Biodeutschen und die tägliche Gewalt im häuslichen Umfeld zeigen. Die Aleviten wissen das, erleben es ja täglich in ihrem Umfeld in der Türkei und leider auch in Deutschland und verhalten sich dementsprechend. Wer würde ihnen denn helfen? Unsere Polizei, Richter und Anwälte? Die helfen ja nicht einmal ihren eigenen Landsleuten. Also bitte Vorsicht mit dem Urteil, die Aleviten würden stillschweigend die sunnitische Gewalt tolerieren. Nein, tun sie nicht, sie verwahren sich ganz entschieden dagegen, Muslime zu sein, wenn man sie gut kennt und privat fragt. Seine abweichende Meinung in Deutschland öffentlich zu bekennen ist aber gesundheitsgefährdend, führt zum Verlust von Arbeit, Bankkonto und gesellschaftlichem Halt. Michael Stürzenberger kann ein Lied davon singen. Viele kritische Muslime leben in Deutschland untergetaucht, z.B. Sabatina James. Das kann man nicht jedem empfehlen.

  17. #8 LaPetiteRobeNoir (29. Mrz 2014 21:36)
    Und dann gibt es noch diese eingewanderten türkischen Yeziten.
    Die heiraten ja alle untereinanterund sind auch mit Ehrenmorden repräsantiv.
    Und das hier in D.
    Man könnte kotzen.
    Ich will mein Deutschland zumindest nach 1950 zurück!

  18. „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird“
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf Behauptung von Susanne Zeller-Hirzel (letzte Überlebende der Weißen Rose; Widerstandsgruppe im 3.Reich)

    Ich gehe davon aus, dass der hier nicht wirklich beliebte Grünen-Politiker Cem Özdemir ebenfalls Alevit ist – wegen des Vornamens. Dann passt aber dessen zitierte Aussage (habe ich aus einem Pi-Thread) nicht zu obigem Aufsatz. Nebenbei: Dies ist ein sehr interessanter Artikel, zumal mir das meiste auch neu war.

  19. #24 KDL (29. Mrz 2014 23:11)

    „Cem“ ist lediglich die türkisierte variante des arabischen „jema“, was so viel heisst wie Moschee, Gotteshaus u.ä.

    Nicht jeder Cem ist ein Alevit 🙂

  20. #24 KDL (29. Mrz 2014 23:11)

    Man könnte zur Verdeutlichung noch anführen (weil es bei dir so naheliegt):

    Nicht jeder Klaus ist klaustrophob. 🙂

  21. #5 Moralist
    Absoluter Blödsinn!
    Allein ich kenne unzählige Muslime, egal ob Schiiten, Sunniten oder Aleviten, die allesamt froh sind, keine Scharia zu haben und die keinen dogmatisch rassischen Zugehörigkeits-Schemen unterliegen, sodass sie jedem helfen würden, der von einer Gruppe zusammengetreten wird…Was soll so eine engstirnige und dumme Aussage?!
    Ich frage mich echt manchmal ob gewisse Leute überhaupt lernen wollen oder ob sie nur vorgefertigte, nicht mal auf eigenen Erfahrungen beruhende Klischees bedient wissen wollen.

  22. #33 RachidAlman (30. Mrz 2014 00:40)

    Klischees sind eben sehr viel leichter zu handhaben als konzentriertes Nachdenken 🙂

  23. #21 Anthropos
    Abgesehen davon, dass es völlig daneben ist, andere wegen ihrer Gewohnheiten als minderwertig zu betrachten oder gar anzugehen (also wie im Fall des Kommentars von RTL Chef West beschrieben), ist RTL nicht gerade eine zuverlässige Referenz, was das Thema Integration und Religion angeht. Ist RTL als „Unterschichten-Fernsehen“ doch eher damit beauftragt, besagte Unterschicht mit größtenteils erfundenen/geskripteten Schrottgeschichten aufzuhetzen und zu spalten. Wo man hinsieht vermeintliche Reporte von arbeitslosen Assis, asozialen Türken und alkoholkranken, shoppingeilen Eltern.
    ein RTL-Breicht über eben dieses Schweine-Thema wurde übrigens als erstunken und erlogen entlarvt:

    https://www.youtube.com/watch?v=qsIFWhIAFPE

    Geskriptete und verzerrte Lügengeschichten um die Zweitschwächsten (Billiglöhner und Hartzer) gegen die Schwächsten (Migranten und Ausländer) aufzuhetzen. Wer auf solch billigen Ramsch reinfällt, sollte dringend Nachhilfe in Medienkunde nehmen und sich mal überlegen was einem Sender wie RTL mehr Kohle bringt: Effekthascherei oder differnzierte Berichterstattung?

  24. @24 KDL.

    …der Özdemir ist KEIN Alevit, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!

    Cems sind Gemeindehäuser der Aleviten, das sie keine Moscheen besuchen (Glaubensgründer Ali wurde vermutlich in einer Moschee ermordet), Erdolf möchte Cems in der Türkei schliessen und die Aleviten in Moscheen schicken…..

    Aleviten bestatten ihre Toten übrigens ohne grosses Tamtam auf christlichen Friedhöfen und stören sich nicht an christlichen Symbolen. DAS ist Integration!

  25. aleviten sind KEINE Muslime.

    ——————————————

    RachidAlman, ach, ein quoten-muslim. hatten wir schon länger nicht mehr.

  26. Eine erschreckende Entwicklung –
    eine fundamentalistisch im Islam organisierte Gesellschaft, mit Geburtsraten, von denen Kaninchen noch traeumen koennen

    trifft auf eine erschlaffte, in sich entzweite Gesellschaft, die selbst nicht weiss wie ihr geschieht, mit negativem Geburtsrekord, sich selbst in der Mehrheit durch pc Verdummung selbstzerstoererisch handelt,

    verlernt bekommen hat – Eigeninteressen vor Fremdinteressen zu stellen,

    von EU und EZB als Milchkuh und Suendenbock mit Milliarden fuer ein bei Mittelmeeranreinern desolates System, rueckstaendig, korrupt mit hunderten Milliarden zur Kasse gebeten wird.

    Dies wird kein gutes Ende finden, eine starke Oppositionspartei dagegen – momentan noch nicht in Sicht.

  27. „Aleviten, die unbekannte Glaubensgemeinschaft…“
    ———————————————————–

    Und warum sollte ich das jetzt unbedingt wissen ???

    Soll ich mich jetzt beruhigt zurücklehnen, ob der Mässitsch, daß die 600.000, oder eher 800.000 Softcore-Mohammedaner, in diesem Falle Aleviten, „mutmasslich“ LEICHTINTEGRIERBAR sind ?

    Nicht die Bohne !

    Liebe „bunte“ BPE, vor soviel strotzender Blauäugigkeit kann man sich nur wundern. Sorry, aber ich möchte keine Überfremdung in meiner Heimat, auch nicht von sog. „leichtintegrierbaren“ Aleviten- Türken.

    Und damit Basta !

    😯

  28. OT: warum die sog „Linke“ die instrumente der pressearbeit fuer sich allein beansprucht: angst vor machtverlust und gegenwehr

    „Auch das „Anprangern und Ausspionieren seriöser Kolleginnen und Kollegen“ und damit einhergehende Bedrohungen sieht Haß als Problem. Wie aktuell eben jenes Vorgehen von Neonazis ist, zeigte sich vor kurzem, als eine „Anti-Antifa Sachsen“ bei Facebook hunderte Bilder von Demonstranten und Journalisten veröffentlichte und andere Neonazis diese mit den Namen der abgebildeten Personen beschrifteten. Doch die Seite war nur kurze Zeit online. Klar wird dennoch: In der Szene existieren wahrscheinlich tausende Bilder von Neonazi-Gegnern und Journalisten.“

    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/03/16/neonazis-wollen-auch-journalisten-sein_15404

    klarer kann die linksgruene „zeit“ das eigenartig-anmassende selbstverstaendnis der sog. „linken“ wohl kaum darstellen als mit der „arbeit“ der andreasch, bezlers & co.

    unwichtige, selbstherrliche wuerstchen, nicht mal sand im getriebe politischer arbeit.

  29. @ #19 Voltaire BRD

    Also bitte Vorsicht mit dem Urteil, die Aleviten würden stillschweigend die sunnitische Gewalt tolerieren. Nein, tun sie nicht, sie verwahren sich ganz entschieden dagegen, Muslime zu sein, wenn man sie gut kennt und privat fragt. Seine abweichende Meinung in Deutschland öffentlich zu bekennen ist aber gesundheitsgefährdend, führt zum Verlust von Arbeit, Bankkonto und gesellschaftlichem Halt.

    Ich kann ihnen nur voll zustimmen. Es herrscht nach meiner Erfahrung berechtigte große Angst unter den Aleviten dass sie hier von den türkischen Nationalisten auch hier verfolgt werden und keine Unterstützung durch deutsch Politiker erhalten.

  30. Wenn die Aleviten nun auch auf Schächten und Beschneidung verzichten können, sind sie mir nicht unsympathisch und gerne willkommen. Daß man sie nicht ohne individuelles Kennenlernen von den dunklen Islam-Gesellen unterscheiden kann, ist bedauerlicherweise eine Bürde für sie als Einwanderer, die ihnen zusammen mit anderen türkischen Nichtmoslems solange auferlegt bleibt, bis wir selbst endlich mit uns ins Reine kommen und den echten Verfassungsfeinden konsequent die Tür weisen. Erst dann können Ressentiments abgebaut werden. Mit schönen Reden oder Strafandrohung gegen Kritik, die man als Rassismus oder „Haßrede“ zu brandmarken versucht, erreicht man nur das genaue Gegenteil.

  31. Aleviten sind nicht zu verwechseln mit den fast gleichnamigen Alawiten.
    ++++

    Ob es sich um Aleviten, Alawiten, Türken, Araber oder sonstige Moslems handelt, ist mir völlig wurscht!

    Wer sich von denen in Deutschland nicht integriert und in Parallelgesellschaften lebt, kriminell ist, nur Sozialhilfe abkassieren will, im Müllsack-Outfit herumläuft und von Minaretten blökt, soll Deutschland umgehend wieder verlassen! Dalli, dalli!

  32. Dann sollen doch einfach mal christliche Männer Frauen der Aleviten heiraten. Und schon erfahren wir das volle Paket der Toleranz.

  33. OT

    ELTERN VOLLER TRAUER UND WUT
    Islam-Rabatt für Jolins Mörder

    SIE LIEBTE EINEN MUSLIM. SIE ERWARTETE EIN BABY VON IHM. JETZT IST SIE TOT

    Vor Gericht bekommt der Täter „Islam-Rabatt“. Er habe sich wegen seiner „kulturellen und religiösen Herkunft in einer Zwangslage“ befunden.

    http://www.bild.de, 30.03.2014

    Das ist ein Bild+-Artikel, aber es reicht eigentlich schon, sich das Foto anzugucken. Wie der schon besitzergreifend die Arme um die Frau, die er später tötete, geschlungen hat. Wahrscheinlich auch wg. Kultur und Religion.

    Bitte, Frauen: Lasst doch die Finger von Moslems.

  34. #10 Confluctor (29. Mrz 2014 21:46)

    In dem Artikel sind viele Lügen und Propaganda des politisch korrekten, komplett durchdogmatisierten Kirchenchristentums. Hier nur ein paar Hinweise.

    Ach ja. Wer sagt das? Die Moschee? Na dann muß es ja stimmen!

    Jesus empfiehlt den Christen ausdrücklich, listig zu sein. Die Eigenschaft “listig”, insbesondere im Superlativ, als negative Eigenschaft nur Satan zuzuschreiben, ist dummes Zeug eines Basteltheologen. Selbstverständlich ist auch der Schöpfer, der Allwissende, der alle positiven Eigenschaften in sich vereint, in der Lage, listig zu sein, und der Satan hat gegen den Schöpfer keine Chance, wenn letzterer dies nicht will, also muss der Schöpfer der Listigste von allen sein.

    Was Sie hier von Sich geben, ist vollständiger Unsinn. Sie vermengen die – im Koran überlieferte – Lehre von „Allah als dem besten Listenschmied“ mit dem Evangelium. Das ist völlig verkehrt und von daher abzulehnen. Jesus sagte: „Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben“, und nicht, „seid listig“.

    „Klug wie die Schlangen“, aber „ohne Falsch wie die Tauben“. In List jedoch ist immer Betrug und von daher Falschheit und Lüge enthalten. Sie verdrehen hier das Evangelium, wie der Koran gemeinhin die Bibel.

    Außerdem glauben nicht alle Christen an die Trinität, sie ist im christlichen Glauben also nicht unverzichtbar. Jesus selbst hat sie abgestritten. Gott ist nicht das dreiköpfige Monstrum, das die Doktoren (Kirchen”lehrer”) aus ihm gemacht haben, sondern Licht und Einheit.

    Auch das ist so pauschal gesagt Unsinn. Daß der Begriff „Dreifaltigkeit“ oder „Trinität“ nicht im Neuen Testament enthalten ist, beweist ja nicht deren Nichtexistenz. Jesus hat Selbst mehrfach auf Seine Gottessohnschaft als auch auf die Tatsache verwiesen, daß Er Gott ist. Dasselbe ergibt sich auch bei den Aposteln, so Paulus, der davon spricht, daß Christus, obwohl Er in göttlicher Gestalt war, es nicht für ein Rauben erachtete, Gott gleich zu sein, sondern Mensch wurde und in menschlicher Gestalt uns erschienen ist, Philipper 2, Verse 5ff; als solcher ging Er ans Kreuz zur Sühne für die Sünden der Welt, so daß der, der an Ihn glaubt, Vergebung und Frieden empfangen kann.

    Auch der Heilige Geist wird uns in der Schrift durchgängig als handelnde Person beschrieben mit Eigenschaften, wie sie erstens nur einer Person, und zweitens nur Gott Selbst zugeschrieben werden können: Wie flüssiges Wasser, Eis und Dampf nichts als Wasser sind, und nicht dreierlei verschiedene Stoffe, so ist es hier derselbe eine Gott, der in verschiedenen Weisen erscheint und handelt.

    Das leugnen nur die Arianer (deswegen gab es u. a. das Konzil in Nizäa, um sich davon abzugrenzen) sowie einige pseudo-christliche Sekten, wie die heutigen Zeugen Jehovas, die u. a. auf deren Irrlehren aufbauen, und auch der Islam dürfte auf letztlich auf solche und andere Irrlehren u. a. aus dem arianisch-heidnisch-gnostischen (pseudochristlichen) Sektenumfeld seiner Zeit etc. zurückzuführen gewesen sein. Ich verweise hierzu auch auf den Eintrag von #15 Maria-Bernhardine (29. Mrz 2014 22:00). Sie haben im Grunde nicht die geringste Ahnung von dem, was Sie hier von Sich geben.

    Außerdem fordert die Bergpredigt unmissverständlich auf, nach dem Wort auch zu tun, also Früchte der Buße zu bringen. Auch spricht die Bibel von der Notwendigkeit der Heiligung, was dasselbe ist. Die Behauptung, dass der Mensch sich nicht ethisch höherentwickeln könne (mit Hinweis auf die Massenmorde als “Beweis”), ist somit grundsätzlich und absolut falsch und leugnet den wesentlichen Zweck des Glaubens! Tut Buße!!!

    Sie unterstellen hier trickreich Aussagen in einem falschen Kontext. Die Aussage, daß der Mensch quasi „nicht aus seiner Haut könne“, bezieht sich – auch im Text deutlich erkennbar – ja nicht auf geistlich wiedergeborene Christen, sondern auf den Menschen ohne Gott. Daß Christen oder der Schreiber des obigen Textes die Notwendigkeit der Heiligung (respektive Heiligkeit) leugneten oder es ablehnten, „Früchte der Buße“ (Joh. d. Täufer) zu tun, ist bösartiger Unsinn und geht aus dem Text nirgends hervor.

    Wirklich ekelhaft, diese hochmütige, sektiererische und vor allem irreführende Lügenpropaganda.

    Sie haben Ihren eigenen Text, fürchte ich, mit der einzig richtigen Signatur unterschrieben. Mit obigem Artikel hat das nichts zu tun, was zu beweisen war.

  35. Wie der Name sagt, sind Aleviten Aliden, das heisst für sie stand der persische Ali= Christus im Vordergrund.(Die muslimische Abspaltungsstory/Schia durch Ali ist ein frommes Märchen).
    Ihre Lehre ist im Prinzip gnostisch, und daher vor-mohammedanisch. Das heisst sie sind dem Ur-Islam nahe, der herzlich wenig mit dem späteren Mohammedanismus (= Sunnismus) zu tun hat. Auf Grund ihrer jahrhundertelangen Verfolgung im osmanischen Reich haben sie sich eine „Geheimlehre“ zugelegt und wurden in früher unzugängliche Gebiete abgedrängt. Was man historisch über die Aleviten und andere „Abspalter“ weiss:
    http://www.islamfacts.info/Islamfacts/Schiiten.html

  36. @ #41 GrundGesetzWatch (30. Mrz 2014 06:58)
    @ #19 Voltaire BRD

    1.) 750000 Aleviten(Eigenangabe) und es werden immer mehr in Deutschland, die sich alle vom Koran und Mohammed distanzieren?
    Taqiyya!!!
    Sie lesen sehr wohl den Koran(siehe Bekenntnisse im WWW) und kennen Taqiyya, angeblich nur aus Furcht vor Verfolgung

    2.) Aleviten-Männer arbeiten in der Mehrzahl nicht – orientalische Lebenseinstellung – sondern hängen in Teestuben herum und „hartzen“

    3.) Aleviten haben sehr wohl ein Problem mit Izest, Zwangsehen, Kleinmädchenehen, Ehrenmorden, siehe Artikel von Necla Kelek:

    „“…Der Sexualtherapeut Halis Cicek, selbst Alevit,

    hat erschütternde Berichte und Lebensgeschichten des sexuellen Leidens veröffentlicht.

    Das Buch heißt “Resmen irza Gecme” (Die erlaubte Vergewaltigung), ist leider nur auf Türkisch erschienen und schildert die Probleme auch in den alevitischen Gemeinschaften über alevitische Männer.

    Darin beschreibt Cicek, dass psychisches Elend, sexuelle Probleme wie Impotenz, Depressionen, Sodomie, Pädophilie, Gewalttätigkeiten vieler durch den Zwang zur Heirat, mangelnde Aufklärung durch die patriarchalisch-religiösen Verhältnisse hervorgerufen und reproduziert werden. Der Vorwurf, Inzest und Inzucht seien unter den Aleviten verbreitet, hat neben der diffamierenden Seite ganz reale Ursachen, die nicht nur im religiösen Bereich zu suchen sind, sondern auch mit der besonderen Situation als Minderheit zu tun haben.

    Bei Aleviten heiraten überwiegend Cousins und Cousinen ersten Grades untereinander…”“
    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2008%2F01%2F21%2Fa0003

    5.) Aleviten(Anhänger des Massenmörders Ali) in Deutschland sind mehrheitlich Kurden aus der Türkei. Wenn also welche von ihnen kriminell werden, erscheinen sie in den Medien als Kurden, was nicht falsch ist – oder eben als Türken

    6.) Was die linek Sarrazinhasserin, die alevitische Kurdin Mely Kiyak über ihre islamische Konfession Alevismus schrieb ist natürlich geschönt, trotzdem:

    „“Religion
    DER ANDERE ISLAM

    Im Streit um einen »Tatort«-Krimi stehen die Aleviten erstmals im Rampenlicht. Wer sind wir? Und was wollen wir?
    von Mely Kiyak

    (…)

    Also, wer bin ich? Ein liberaler, gar besserer Muslim? Ein weltoffener, sich der modernen Koranexegese nicht verschließender, säkularer Muslim?

    Häufig klingt es so, als könne man mit einem Aleviten über westliche Werte besser reden als mit einem Sunniten. Das ist aber mitnichten so. Der Alevit vertritt keinen besseren, sondern einen anderen Islam…

    Dennoch sei ausdrücklich davor gewarnt, das Sunnitentum gegen das Alevitentum auszuspielen. Deutschland hat fast ein halbes Jahrhundert gebraucht, um festzustellen, dass mit den türkischen Gastarbeitern auch eine Weltreligion gekommen ist…““

    DANN FASELT SIE NOCH DAVON, DASS IHR KONFESSIONSER-FINDER DEN HUMANISMUS IN DEN ISLAM GEBRACHT HÄTTE – UND DIES UNTER DER FLAGGE DES MASSENMÖRDERS ALI!!! LÄCHERLICHE LÜGE!!!

    „“…Der Alevit ist genau genommen ein Bektasi, benannt nach Haci Bektas Veli, Gründer des Bektasi-Ordens, der im 13. Jahrhundert lebte. Ein Prediger mit mystischen Vorstellungen, wie es sie in dieser Zeit häufig gab. Mit seinen Predigten auf Türkisch erreichte er eine große Masse der einfachen anatolischen Bevölkerung. Das Revolutionäre in den Ansichten Haci Bektas Velis ist sein Humanismus…““
    http://www.zeit.de/2008/04/Aleviten

  37. #36 germanica & #32 Takfir

    Vielen Dank für die Infos. Da bin ich tatsächlich bereits vor Jahren einem Irrtum aufgessen – das macht die Handlungsweise Özdemirs auch plausibller.

    Speziell @ Takfir: Alles klar 😉

  38. zu dem ganzen Thema kann ich nur sagen, dass Aleviten freundliche, liebe und gut integrierte Menschen und damit der lebende Beweis sind, dass nur die Ideologie ‚Islam‘ die Integration verhindert.

  39. @ #47 caranx (30. Mrz 2014 09:37)

    1.) Aleviten sind Anhänger DES MASSENMÖRDERS Ali, des Kampfgenossen, Cousins und Schwiegersohnes Mohammeds:

    „“Über den Ursprung des Alevitentums gibt es unterschiedliche Grundauffassungen. Die vorherrschende Meinung tendiert dahin, dass es sich um eine Glaubensrichtung innerhalb der Schia handelt: Aleviten werden als eine Denomination der schiitischen Muslime klassifiziert,[1] da sie die Glaubensinhalte der Zwölferschia über Ali* und die sogenannten Vierzehn Unfehlbaren akzeptieren.““ (Wikipedia)

    Wikipedia verlinkt genau zum Massenmörder *Ali und wenn dies nicht stimmen würde, daß Aleviten(Ale viten = Alis Anhänger) ihren Namen von diesem Ali(Kampfgenosse, Cousin und Schwiegersohn Mohammeds) ableiten, hätten sie längst eine Änderung bei Wikipedia durchgesetzt!!!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aleviten#Ursprungstheorien

    2.) Aleviten sind Schwertverehrer. Sie verehren das Schwert Mohammeds, das Zülfikar, das Ali von ihm geerbt habe:

    „“Das Zülfikar, Schwert des *Ali ibn Abi Talib, gilt als Identifikationssymbol der Aleviten.““ (Wikipedia)
    WAS BEDEUTET DIES FÜR UNS, WENN EINE ISLAMISCHE KONFESSION – DER ALEVISMUS – EIN BLUT-TRIEFENDES SCHWERT EINES MASSENMÖRDERS VEREHRT???

    ALEVITEN = ANHÄNGER ALIS, EINES MASSENMÖRDERS:

    „“Hz. Ali

    Hz. Ali wurde am 21. März 598 geboren. Am 24. Januar 661 wurde er von Ibn Mülcem durch ein giftiges Messer ermordet.

    Hz. Ali ist Mohammeds Cousin. Mohammed hat ihn erzogen. Er ist der erste Mensch, der den Islam als Religion anerkannt hat. Er ist auch der Schwiegersohn des Propheten, somit der Fortführer der Prophetenfamilie, des Ehlibeyit.

    Hz. Ali, der erste Moslem, hat lebenslang für den Islam gearbeitet. Er wurde niemals mit einer Kriegsniederlage konfrontiert, denn er verfügte über eine „übermenschliche“ Kriegskraft…

    Der Islam wuchs unter Alis tapferem Kampf. Der Islam gewann immer mehr Anhänger. Die Moslems waren auch finanziell sehr Erfolgreich. Die Erfolge des Islam brachten viele Gefahren mit sich. So kannten Götzendiener den Islam als Glauben an. Diese Götzendiener entschieden sich auf gar keinem Fall für den Islam wegen seiner Lehre, sondern sie wollten Teil an dem Erfolg des Islam erhalten.

    Sie fingen mit ihren Schandtaten während Mohammeds Lebenszeiten an. Nachdem Mohammed diese Welt verlies, wurden ihre Schandtaten unberechenbarer. Sie bildeten eine Front gegenüber Ali, somit Mohammed…

    Mohammed hat folgendes über Ali gesagt:

    „Ich bin die Festung der Wissenschaft, Ali ist ihr Eingang.“
    „Wer Ali nicht liebt, liebt mich nicht.“
    „Derjenige, der Ali missachtet, missachtet mich.“…““
    http://www.alevitentum.de/Hz__Ali/hz__ali.html

    WESHALB GEBEN WIR EINER DREIVIERTEL MILLION ALEVITISCHEN KURDEN EIGENTLICH ASYL???

    ES GIBT VIELE VOLKSGRUPPEN AUF DER WELT, DIE VERFOLGT WERDEN. WIR KÖNNEN NICHT ALLE AUFNEHMEN.

  40. #50 KarlSchroeder (30. Mrz 2014 10:20)

    „“zu dem ganzen Thema kann ich nur sagen, dass Aleviten freundliche, liebe und gut integrierte Menschen und damit der lebende Beweis sind, dass nur die Ideologie ‘Islam’ die Integration verhindert.““ WELCH EIN EINFÄLTIGER UNFUG!

    BLICKEN WIR DEN TATSACHEN, wie Aleviten den Massenmörder Ali und Mohammed verehren, INS AUGE:

    „“Der Islam wuchs unter Alis tapferem Kampf. Der Islam gewann immer mehr Anhänger…

    Mohammed hat folgendes über Ali gesagt:

    „Ich bin die Festung der Wissenschaft, Ali ist ihr Eingang.“
    „Wer Ali nicht liebt, liebt mich nicht.“
    „Derjenige, der Ali missachtet, missachtet mich.“…

    Die Informationen, die wir ihnen bis jetzt gegeben haben, sind Allgemeine Informationen. Wir Aleviten haben unsere eigenen charakteristischen Meinungen über Alis Person. Wir werden unsere eigenen Meinungen zu Ali natürlich auch zur Sprache bringen…

    Ali war geduldig, geduldiger als jeder andere Mensch. Ali setzte sein Kampf mit einer viel größeren Entschlossenheit fort, seine Entschlossenheit und Zielstrebigkeit machten die Tyrannen verrückt…

    Über Alis Kalifat könnte man mehrere Geschichtsbücher schreiben, denn während Alis Kalifat geschahen den Islam sehr stark prägende Ereignisse…

    etötet, verfolgt werden Menschen, die Alis Anhänger sind, somit ein Teil des Islam sind. Die Tötenden Menschen sind die, die sich als (sunnitisch-orthodoxe) Moslems bezeichnen und seit 1400 Jahren die Anhänger Alis, somit die Anhänger Mohammeds, töten, verfolgen.““
    http://www.alevitentum.de/Hz__Ali/hz__ali.html

    MAN MUSS ISLAM NUR RICHTIG AUSLEGEN, WIE ALEVITEN UND NICHT VERFÄLSCHEN, GELL! KRIEGER MOHAMMED WAR EIN GUTER UND KRIEGER ALI SOWIESO!

  41. ….hier für alle, auch für diejenigen, die an der Taqiyya festhalten und prinzipiell jedem , der als Moslem geboren ist, als potentiellen Islamisten einordnen:

    http://alevi.com/de/

    …die Aleviten haben damals auch ausdrücklich die „Vermisst“- Aktion befürwortet, sie sind mehrmals GEGEN Erdolf auf die Strasse gegangen, NICHT nur als Kurden, sie werden übrigens von den Salafisten nicht als Muslime anerkannt……

    SAPERE AUDE

    ,,,und zum Arbeiten oder Hartz IV: erkundigt Euch mal, wieviele der alevitischen FRAUEN (auch Mütter) berufstätig sind…..

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich neulich auch eine „angebliche“ Alevitin getroffen habe, die mich nahezu schockiert hat: aufgedonnert, wie eine N….., hat sie die LIES- Salafisten verteidigt, diejenigen, die einige Zeit vorher sagten, die Aleviten seinen keine Muslime……
    ERGO: diese dumme Frau hatte meines Erachtens keine Ahnung vom Alevitentum….., was ihre unqualifizierten Behauptungen letztendlich bestätigt haben…….

  42. #51 Maria-Bernhardine (30. Mrz 2014 10:22)
    @ #47 caranx (30. Mrz 2014 09:37)

    Was hat es für einen Sinn, euch auf die (spärlichen) historischen Fakten aufmerksam machen zu wollen, wenn Du Dich dann doch wieder auf dem Niveau religiöser Heiligen-und Schmonzeslegenden bewegst.

    Die islamisch-mohammedanische Gründungtradition hat so viel historischen Wert wie die Geschichten von Tausend und einer Nacht.
    Es sind Legenden, die aber auch gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.
    Guter Einstig in die Welt der islamischen geschichtlichen Wirklichkeit:
    Pressburg, GOOD BYE MOHAMMED
    Hoch interessant und leicht zu lesen.Augenöffner!

  43. #18 GrundGesetzWatch (29. Mrz 2014 22:15)
    #33 RachidAlman (30. Mrz 2014 00:40)
    …es ging mir in erster Linie darum festzustellen, das von Seiten der Muslime in ALLER Konsequenz KEINE Unterstützung zu erwarten ist, wenn es um die Islamisierung Deutschlands geht.

    Es sind -auch hier bei PI- die Traumtänzer welche hier und da bei „gemäßigten Muslimen“ irgendwelche „Tendenzen“ feststellen wollen… und sei es nur eine geleistete Unterschrift bei einer „Islam – Konferenz“.

    Ich nenne das stets das „Mc Donalds Syndrom“… das entsteht wenn Moslems die Vorzüge der westlichen Welt NICHT mehr den radikalen Moslems überlassen wollen… und DAS ist m.E. die einzige „Unterstützung“ die wir in 25-30 Jahren von Moslems in Europa noch haben werden…

  44. Ich bin eigentlich positiv überrascht diesen Artikel hier bei PI zu lesen. Wenn man den Rest (Gegenüberstellung zum Christentum) mal beiseite lässt der natürlich absoluter Blödsinn ist und auch nichts mit dem Christlichen Glauben zu tun hat -wie Hölle und Verdammnis und andere hier zitierte Stellen- die aus dem dem alten Testament hervorgegangen sind. Wenn dann noch ein Schritt weiter gedacht wird und das Glaubensbekenntnis außer acht gelassen wird (…und Mohammed ist sein Prophet) dann bleibt nur noch der reine Glaube . Wenn man diesen betrachtet kann eigentlich nur die Schlussfolgerung gezogen werden das es sich hier um einen sehr universalen Glauben handelt der viele Religionen einschließt und auch in Übereinstimmung mit einer zeitgemäßen Betrachtung der Religion steht. Ein wesentliches Merkmal das besonders hervorzuheben ist das die Aleviten eine gesunde Einstellung zu Forschung Wissenschaft und einer offenen Gesellschaft haben. Genau das ist der Punkt wo diese sich gravierend von den Steinzeitmuslimen unterscheiden. Hier noch zwei Links die sich mit diesem Thema beschäftigen und das gesagte weitgehend bestätigen.

    http://www.religionen-im-gespraech.de/thema/aleviten-wer-ist-das-denn/hintergrund/woran-glaubt-ein-alevit

    http://www.religionen-im-gespraech.de/thema/aleviten-wer-ist-das-denn/hintergrund/der-weg-der-vier-tore-und-vierzig-regeln

  45. #46 Tom62 (30. Mrz 2014 09:14)

    Ganz großes Kino, wie Sie sich im Besitz der allein seligmachenden Wahrheit wähnen, und einen Keil zwischen sich und andere Kommentatoren treiben! Könnte es sein – bitte mal scharf nachdenken! -, dass dieser engstirnige Kirchendogmatismus, für den Sie hier (immer noch!) eintreten, wesentlich dazu beigetragen hat, dass die meisten Deutschen keine innere Heimat mehr haben bzw. nichts, wofür sich noch einzutreten lohnt?

    Statt angesichts der Bedrohung durch den Islam zusammenzustehen, wird die Bibel buchstabengetreu ausgelegt, obwohl man sich nicht mal sicher sein kann, ob der historische Jesus dies oder jenes wirklich gesagt hat, und ob er es auch tatsächlich so gesagt hat.

    Ihre eigenen Widersprüche kümmern Sie ebensowenig, wie den Autor Eberhard Kleina, der da schreibt: „Sie [die Christen] anerkennen auch die alevitische Haltung zur Stellung der Frau, die als dem Mann gleichberechtigt gilt …“ Hat sich das mit der Gleichberechtigung denn auch schon bis zum Vatikan herumgesprochen??

    Die absolute Gleichsetzung von Jesus mit Gott hat Jesus selbst nie so vertreten bzw. gelehrt, wie sie die Nachwelt ihm angedichtet hat! Wäre er tatsächlich Eins mit Gott, dann könnte er im Himmel auch nicht zur Rechten Gottes sitzen – das geht schon mal rein technisch gesehen nicht.

    Wir alle sind die Kinder Gottes lehrte Jusus.
    Jesus lehrte beten: „VATER UNSER …“
    Manche sehen den Wald vor Bäumen nicht.

    Der Neue Bund besteht nun mal darin, dass Jesus die Menschen mit Gott versöhnt und neu verbunden hat. „Gott ist Mensch geworden.“ Das diametrale Entgegengesetzt-sein wurde durch Jesus aufgehoben. Gott ist in allen und in allem, und deshalb ist alles göttlich bzw. von Gott und durch Gott (s. Pantheismus!)

    So kann man die Dinge nämlich auch sehen. Sie indessen feinden andere wg. solch einer Haltung an, während – im übertragenen Sinne – das Haus längst schon brennt, in dem wir uns hier befinden!

    Ich habe wirklich kein Problem mit Atheisten, solange diese sie sich den Menschenrechten, dem Humanismus, der Freiheit usw. gegenüber verpflichtet sehen. Sie offenbar schon, weshalb Sie für mich eher zum Problem mit dazu gerechnet werden müssen, als zu dessen Lösung!

  46. Richtig: „Die Türkei den Türken!“ und
    „Deutschland den Deutschen!“

    Auf welchen deutschen Tageszeitungen steht das nochmal?

  47. #59 Der Kaiserschmarren

    Ein Kollege von mir ist vor ein paar Jahren aus Liebe zu einer Marrokanerin zum Islam konvertiert. OK, die Liebe war nur ein Grund, tatsächlich hat er bereits zuvor nach einer passenden Religion gesucht (*). Beim Christentum hat ihm die Trinität missfallen. Ihm gefiele der Islam viel besser, weil es dort nur einen Gott und damit basta gibt. Das ist übrgens sicher der Hauptgrund, dass der Islam im Gegensatz zum Christentum stark wächst – er ist einfach und klar, das versteht jeder.

    —————–
    (*) wobei ich mich natürlich gefragt habe, wie man sich eine Religion suchen kann. Entweder es gibt einen „wahren“ Gott oder nicht. Eine Religion ist doch keine Unterhose, die man sich aussucht.

  48. #59 Der Kaiserschmarren (30. Mrz 2014 11:32) bzgl. #46 Tom62 (30. Mrz 2014 09:14)

    Ganz großes Kino, wie Sie sich im Besitz der allein seligmachenden Wahrheit wähnen

    Nanu? Sie nicht? Jede Religion ist zunächst einmal der Überzeugung, im Besitz einer allein rettenden oder zumindest wegweisenden Wahrheit zu sein; das darf sie, sie darf gerne auch dafür werben, solange sie dies nicht anderen aufzwingt. Warum Christen dies nicht so sehen dürften, andere aber schon, erschließt sich mir nicht.

    und einen Keil zwischen sich und andere Kommentatoren treiben!

    Der „Keil“ besteht bereits, wie dies im Text des betreffenden Kommentators ersichtlich wurde. Ich werde ihn also schwerlich selbst hineingetrieben haben, nur weil ich diesem Unsinn aus meiner demütigen und bescheidenen Sicht, bitteschön, zu widersprechen mich erdreistet habe.

    Könnte es sein – bitte mal scharf nachdenken! -, dass dieser engstirnige Kirchendogmatismus, für den Sie hier (immer noch!) eintreten, wesentlich dazu beigetragen hat, dass die meisten Deutschen keine innere Heimat mehr haben bzw. nichts, wofür sich noch einzutreten lohnt?

    Sie tun ja gerade so, als habe der User, dem ich widersprochen habe, oder etwa Sie selbst, nicht etwa auch dogmatische Aussagen gemacht hätten. Was Sie wie jener hier führen (der Betreffende erhob denselben Vorwurf) ist also letztlich eine Scheindebatte.

    Im Übrigen ist gerade das in der Kirche selbst zunehmende Nichtunterscheiden zwischen christlichem und mohammedanischem Gottesbild für die diversen Vermischungen verantwortlich, als deren Krönung Imame in christlichen Kirchen ihr „allahu akber“ schreien dürfen, was einen Götzendienst (Sünde gegen das erste Gebot, „du sollst keine anderen Götter haben neben mir“) und eine Gotteslästerung erster Güte darstellt.

    Ich beziehe mich natürlich auf den Bereich der Kirche und des Christentums, Sie augenscheinlich auf einen anderen; die Lösung des Problems, unterschiedliche Leute mit sehr verschiedenen Überzeugungen auf einen Nenner hinsichtlich Islamkritik etc. zu bekommen, heißt nicht Vermischung und Relativierung, sondern gegenseitiges Akzeptieren als Mensch und der jeweiligen Rechtschaffenheit. Ich habe die Aussagen ja nicht gemacht, um Sie etwa davon zu überzeugen, sondern, weil der User Aussagen über die Lehre des NT gemacht hat, wie sie auch in der Moschee Usus ist, die – anhand der Lektüre des Gegenstandes – sachlich falsch sind, und dem Autoren des Artikels noch dazu vorsätzliches und böswilliges Lügen unterstellt hat. Wer hier also „Keile“ treibt und wer nicht, wer das „ganz große Kino“ hier veranstaltet und wer nicht, sollte auch den schlichteren Naturen unter uns offensichtlich geworden sein.

    Die absolute Gleichsetzung von Jesus mit Gott hat Jesus selbst nie so vertreten bzw. gelehrt, wie sie die Nachwelt ihm angedichtet hat! Wäre er tatsächlich Eins mit Gott, dann könnte er im Himmel auch nicht zur Rechten Gottes sitzen – das geht schon mal rein technisch gesehen nicht.

    Zunächst einmal hat Jesus selbst mehrfach Sich darauf bezogen, daß Er Gottes Sohn, ja Gott Selber sei (weswegen er von der religiösen Führerschaft seiner Zeit schließlich der Lästerung angeklagt worden ist). Ich fürchte überdies, Sie setzen hier unsere menschlicherseits nun einmal recht beschränkte Wahrnehmung von göttlichen Dingen absolut. Gott ist nach der Lehre – wie immer Sie oder andere das auch werten mögen – allgegenwärtig; er ist allmächtig; aus der Sicht ist es absurd, von räumlichen Unterscheidungen schließen zu wollen, um zu unterstellen, daß ein und derselbe Gott nicht an verschiedenen Orten und Plätzen gleichzeitig auftreten könne; so ist auch Ihre Argumentation, Jesus könne nicht wie der Vater und der Heilige Geist, nicht Gott sein, weil er zur Rechten des Vater sitzt, in sich nicht schlüssig und daher auch nicht überzeugend.

    deshalb ist alles göttlich bzw. von Gott und durch Gott (s. Pantheismus!)

    Sie vermischen hier die christliche Lehre mit dem Pantheismus. Selbstverständlich haben Sie die Freiheit, solches anzunehmen, wie ich die Freiheit habe, solches zu bestreiten. Ich bezog mich in meinem Posting allerdings nicht auf den Pantheismus, sondern auf das Neue Testament, das solches nicht lehrt; wenn wir uns also über die christliche Lehre unterhalten, dann übers Neue Testament. Das NT spricht zwar von Gottes Schöpfung, behauptet aber nirgends, die daß die Schöpfung ein Teil Gottes sei – im Gegenteil, es spricht von Verblendung, wenn jemand die Schöpfung „göttlich verehrt“ bzw. „Gott gleich“ macht, und demzufolge von Gericht, wie dies Paulus Römer 1, 18 – 32 entsprechend hervorgehoben hat. Ein Christ, wenn er wirklich Christ sein will, kann also nicht zugleich Pantheist sein.

    Wir alle sind die Kinder Gottes lehrte Jusus.
    Jesus lehrte beten: “VATER UNSER …”

    Sie irren auch hier; genau das lehrte weder Jesus, noch die Apostel, sondern „wie viele Ihn (Jesus als das Wort Gottes) aber aufnahmen, ihnen gab Er Vollmacht, Kinder Gottes zu werden“ (Joh 1. 14). Wer Jesus nicht glaubt, kann auch nicht Kind Gottes sein, denn „wer Jesus nicht hat, der hat auch den Vater nicht“.

    Manche sehen den Wald vor Bäumen nicht.

    So etwas kann schon mal geschehen – vor allem dann, wenn sie ihre eigenen „Bäume“ davorgestellt haben.

  49. Zur Zahl der Türken und Moslems in Deutschland. rp-online.de brachte vor kurzem 4,3 Mio Türken in NRW. BW und Bayern haben dann locker auch 3 Mio. Grob geschätzt würde ich sagen, es sind 25-30 Mio Türken in Deutschland und offiziell spricht man von 3 Mio. Wie viele Aleviten mögen es denn dann sein?

  50. 2 Millionen Türken in Deutschland? Lachhaft, es sind mindestens 6 Millionen Türken hier…

  51. Ein sehr guter Beitrag, vielen Dank!

    Daß die Aleviten gegenüber dem „Mainstream“-Islam recht verschieden sind, wußte ich schon vorher, allerdings sollen Sunniten, Schiiten und Aleviten gemeinsam gegen die Ahmadiyya- Muslim-Jamaat-Sekte eingestellt sein, mithin also doch noch muslimischer als die Ahmadiyyaqs sein.

    Auch das Schwert im Logo ist nicht gerade ein Friedenssymbol.

    Immerhin scheinen die Aleviten aber die (v)erträglichsten und friedlichsten aller Mohammedaner zu sein, und das weiß auch meine Wenigkeit zu schätzen.

  52. Tom62

    Nach Auskunft der gesamten kritischen Bibelwissenschaft sind die Evangelien keine zuverlässigen geschichtlichen Grundlagen, sondern bereits beträchtlich weiterentwickelte, aus gläubigem Überschwang entstandene mythologische Literaturprodukte, religiöse Erbauungs und Missionsschriften, die nicht nur die Christen in ihrem Glauben stärken, sondern auch neue Anhänger gewinnen wollen. An historischer Realität in unserem Sinn hatten ihre Verfasser kein Interesse. Mit anderen Worten: Die Evangelien sind Produkte der späteren Gemeindephantasie. Die Gemeinde ist der eigentliche Gestalter des Christusbildes gewesen. Uralte Mythen haben dabei Pate gestanden..“ ..“(S.22; Karlheinz Deschner)

  53. #67 Aureliusy (30. Mrz 2014 19:05)

    Nach Auskunft der gesamten kritischen Bibelwissenschaft sind die Evangelien keine zuverlässigen(…) Uralte Mythen haben dabei Pate gestanden..” ..”(S.22; Karlheinz Deschner)

    Aus denselben vermeintlich „universitären“ Theorien, mehr oder weniger kopiert von denselben Quellen, bedienen sich mittlerweile auch große Teile der Mohammedaner-Propaganda, die natürlich sehr daran interessiert sind, die Quelldokumente des christlichen Glaubens zu zerlegen oder wenigstens umzudeuten – Zufall? Ich glaube nicht.

    Wenigstens seit Bultmann verfährt man auf dem Gebiet der so genannten „wissenschaftlichen Theologie“ nach dem Muster, daß nicht sein könne, was man nicht glauben könne, wobei das, was „man nicht glauben zu können“ vorgibt“, jedesmal dem sehr subjektiven Urteil des jeweiligen, sich als „wissenschaftlich“ bezeichnenden, dem Wortlaut der Schriften von vorn herein nicht glaubenden Betrachters unterliegt. Was sich seitdem auf dem Gebiet alles „Wissenschaft“ nennt, ist das Papier nicht wert. Gerade den Kirchenhasser Deschner führen Sie hier an – der wäre nun für mich wahrlich kein Relikt einer unvoreingenommen oder gar „wissenschaftlichen“ Betrachtungsweise.

    Für mich genügt es zu wissen, daß die heiligen Schriften durch die Jahrhunderte in allen wichtigen Kodizes so gut wie textgleich zuverlässig und genau überliefert worden sind; ich glaube nicht an „Zufälle“, und was andere darüber urteilen, vor allem dann, wenn es die „Deschners“ dieser Zeit sind, geht mir ehrlich gesagt so ziemlich den Allerwertesten herunter.

  54. Tom62

    Deschner ist der Stachel im Fleische der christlichen Dogmatiker.
    Denn weder hat Jesus sich als Gott betrachtet, noch hat sah er sich als Gottessohn an. Irgendwelche Aussagen aus dem NT heranzuziehen ist irreführend, denn durch die historisch-kritische Methode weiß man inzwischen, dass die Bibel zigfach überarbeiten und verändert wurde Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden: Wie die Bibel wurde, was sie ist

    Abgesehen davon enthalten die 4 Evangelien nur sehr wenige authentische Jesusworte.

    Der erfundene Jesus: Unechte Jesusworte im Neuen Testament

    Wie auch immer, von D.F Strauß und F.C. Bauer über Wellhausen, Wrede bis zu Bousset, Goguel, Dibelius, Klostermann, Bultmann, Werner, Hirsch u.a. hält die kritische Theologie die Lehre des geschichtlichen Jesus für nicht identisch mit ihrer Wiedergabe durch die Evangelisten. Vielmehr zeigt die nicht durch Dogmen, Eide, Druckererlaubnis gebundene Forschung, dass die Jesuanische Predigt auf ihrem Wege über die Urapostel und ältesten Missionare bis zu der zweiten, dritten Generation von Christen, der die Evangelisten angehörten, unwillkürlich und willkürlich übermalt und einschneidend verändert worden ist.“(S.21; Karlheinz Deschner, Der gefälschte Glaube)

  55. #69 Aureliusy (30. Mrz 2014 20:53)

    Für Sie gerne noch einmal: Deschner ist nicht seriös und geht mir den Allerwertesten herunter, sagte ich. Gute Nacht.

  56. @ #56 caranx (30. Mrz 2014 11:18)

    Entweder sind Sie naiv oder Alevite!

    Wer den Massenmörder Ali und Mohammeds Schwert verehrt ist in Deutschland nicht annehmbar! Schon gar nicht eine Dreiviertel Million von denen! Die meisten Hartz4er.

    Kein Wort schrieben Sie zu den alevitischen Tatsachen(Inzest, Zwangsehen, Kleinmädchenehen) aus Necla Keleks Artikel bei der taz.

    Nett sind übrigens auch viele Jeziden. Die nette ältere Schwester der Arzu Özmen hatte sogar einen guten Job auf dem Rathaus, bis sich erstgenannte am Ehrenmord führend beteiligte…

    Es gibt auch nette und intelligente Neger. Sollten wir deshalb mehrere Millionen aufnehmen?

    Es gibt auch nette Zigeuner, sollen wir deshalb eine Million aufnehmen?

    Es gibt auch nette Moslems, Schiiten und Sunniten, sollten wir deshalb Millionen aufnehmen?

    Deutschland ist KEIN Einwanderungsland, nur weil viele Abenteurer, Habgierige und (angeblich) Verfolgte einwandern, auch noch Leute, die sich vermehren wie die Karnickel!

    Und zum Schluß, selbst wenn Aleviten halbwegs friedlich und einige fleißig sein sollten, überschwemmen sie uns doch mit einer fremden Religion, Kultur, Sprache, Sitten, Gebräuche, mit Machotum und orientalischer Arbeitseinstellung: Faulheit!

    Aleviten haben eine seltsame Einstellung zur Meinungsfreiheit, siehe der alevitische Auflauf von 20000 am Kölner Dom, weil in einem Tatort der Inzest in einer Alevitenfamilie thematisiert wurde. Massenweise Inzest ist nun mal Tasache unter Aleviten!!! Auch wenn der Inzestvorwurf von ihren Feinden gegen Aleviten instrumentalisiert wird. Anti-Tatort-Krimi-Demo, lustig mit „humanistischem“ Palituch:
    http://www.taz.de/uploads/images/684×342/Aleviten.jpg

    …und hier auch:
    http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.279277.1357893840/640×360/fernsehkrimi.jpg

    Bei Bilder-Google gibt es noch mehr der o.g. wahnwitzigen Alevitendemo zu sehen.

    Auf lalevitischen Pakaten wurde dick und frech aufgetragen:
    „Absichtliche Religions Diskriminierung!“
    „Aleviten sind eines der ehrenhaftesten Völker bis zum Tode…“

    Und dann wedelten sie zu Tausenden mit unserem Grundgesetz.

    Typisch Orientalen – kennen keine Selbstkritik.

    Ausnahmen bestätigen die Regel!

    (Ganz abgesehen davon, daß der Alevismus eine islamische Konfession, meinetwegen auch Religion ist und kein Volk. Aleviten sind Kurden und Turkmenen)

    +++

    Wir brauchen in einer modernen hochtechnisierten Computerwelt gar keine Zuwanderer.

    Stecken wir doch unser Geld in unsere Kinder und dämmen Abtreibungen ein! Für solche ungewollten Kinder hätten wir viel Geld über, deren Mütter zu unterstützen, die Kinder doch zu bekommen.

    Unser Vater Staat, der lieber Fremdlinge nährt, statt die eigenen Kinder, ist ein Verbrecherstaat!

    +++

    #44 My Fair Lady (30. Mrz 2014 07:54)

    Die Tochter einer Rußlanddeutschen lebt, nach ihrer Scheidung von einem balkanesischen Moslem, mit ihrer kleinen Tochter in einem Bratkartoffelverhältnis(Wilde Ehe) mit einem Aleviten zusammen. Sie ist Mitte 20 hat zwei weitere Kinder von dem Aleviten. Hochschwanger tapezierte sie ganz alleine die Wohnung. Seit dem Baby, also insgesamt dem dritten Kind hat sie nebenher noch einen Putzjob. Der Alevite tut keinen Finger krumm, hängt den ganzen Tag in Teestuben herum. Inzwischen Anderthalb Jahre vergangen: Das nächste Kind ist unterwegs… Es gibt bereits Anzeichen von Absetzbewegungen des Aleviten. Wahrscheinlich hat er eine andere blöde blauäugige Blondine gefunden, bei der er sich durchschmarotzen kann.

  57. #37 LaPetiteRobeNoir
    das kann ich sehr gut verstehen, dass sich Muslime hier nicht sehr wohl fühlen, ein feindseligeres Klima kann man sich ja kaum vorstellen. Ich als nichtreligiöser und belastbarer junger Mann nur halbdeutscher Herkunft starte hier mal einen Selbstversuch, wie lang ich es aushalte:) Mich nur aufgrund meines Namens als Muslim zu betiteln ist ja schon ein schöner Beweis für die gedankliche Flexibilität, welche mir entgegenschlägt. Oder ist jeder Christoph ein bärtiger Christ mit breiten Schultern?

  58. Aleviten sind kooperativ und vernünftig so mein Eindruck. Aber sie stellen nicht die Mehrheit, der zu uns gekommenen dar. Die strenggläubigen Sunniten aus Anatolien sind es, die das Bild beherrschen. Sie können oft kein deutsch, integrieren sich nicht und machen die Probleme im Bereich Kriminalität.Da haben wir das Problem. Und das noch/gerade in der 3. oder sogar 4. Generation. Diese Personen sind renitent und aggressiv. Sie sind unwillens.
    Wären es nur Aleviten, ich glaube wir würden ein gutes Miteinander haben. Jedenfalls wäre vieles einfacher.

  59. #43 Eule53
    Nur mal um dich Heißsporn wieder ein weing einzunorden: Noch ist es in Deutschland nicht verboten, sich sein Milieu selbst auszusuchen. Oder wie würdest du einen Bonzenvorort, eine Spießersiedlung oder eine Plattensiedlung bezeichnen, wenn nicht als Parallele zu einer anderen jeweils Gesellschaft?
    1. Das Recht, parralel zur Gesellschaft (Wer ist eigentlich „die“ Gesellschaft? Ein REP/AfD/CDU-wählender Mittfünfziger aus der Provinz, der Angst vor sich selbst hat und deshalb auf alles Fremde einschlägt?) zu leben, ist elementar und wer davon Gebrauch macht, das geht die anderen einen Sch… an.
    2. Ob jemand in Müllsäcken, Ed-Hardy-ich will-jung-bleiben-Opfer-Mode oder im Karohemd-Samenstau-Outfit rumläuft geht den Rest ebenfalls einen Sch… an. Und wenn der Kleidungsstil dein Kriterium für gesellschaftliche Akzeptanz ist, kann man nur froh sein, dass du nichts zu entscheiden hast.
    3. Wenn du nicht einmal bereit bist, zwischen den verschiedenen Strömungen im Islam zu unterscheiden, dann solltest du ernsthaft in Erwägung ziehen, dir ein anderes Hassthema z.B. Christentum, Judentum, Russen, Chinesen, Zigeuner oder auch Hexen zuzulegen. All diese Themen lassen sich nämlich bei entprechend eindimensionaler Betrachtungsweise genauso negativ darstellen und optimal mit deiner bisherigen Weltsicht kombinieren.
    Gute Nacht und denk nicht zu viel auf einmal nach, das kann zu bösem „Muskelkater“ am untrainierten Hirn führen.

  60. #57 Moralist
    Soso, ein Traumtänzer ist also jemand, der weiß, dass Muslime in ihrern politischen und religiösen Überzeugungen genauso eine breite Palette belegen wie Christen oder sonstwer und ein scharfsinniger Realist ist jener der faselt, dass Muslime zusammenhalten und einen ideologischen Einheitsbrei bilden, der – quasi im Winterschlaf – nur darauf wartet, den ganzen Laden hier zu übernehmen?!
    Also bitte! Nichts gegen eindeutige Warnung vor und klare Bekämpfung von radikalen Knallköppen auf muslimischer Seite, aber man sollte mal etwas runter kommen und sich klar werden, dass die überragende Mehrheit ein friedliches und redliches leben führt und keine Probleme verusacht. Wenn Muslime tatsächlich per Definition so gefährlich wären, warum brennen nicht überall die Straßen, Banken und Schweinemetzgereien? Warum liegen nicht überall aufgeschlitzte Kuffar herum? Jetzt kommt als Antwort bestimmt von irgendjemandem: Weil sie den Islam nicht richtig verstanden haben. Das ist doch keine Grundlage für eine ernsthaft nach Lösungen suchende Diskussion.

  61. #61 KDL (30. Mrz 2014 13:30)

    Tja, Konvertiten zum Islam der Liebe wegen. Auch ich kenne solche Leute. Die Liebe lässt den Betroffenen alles Negative am Islam mikroskopisch klein erscheinen – und im Gegensatz dazu das Positive (wenn man nicht einem radikalen Schwarz-Weiß-Schema verhaftet ist, dann gibt es auch – wenn man sich der Mühe des Suchens unterzieht und mit allem nötigen Vorbehalt! – Positives) riesengroß.

  62. @73 HendriK.

    …absolut richtig erkannt!
    Interessant ist auch , wieviele alevitische Kinder ein Gymnasium besuchen. Aleviten sind die Türken, die unsere Regierung als „Vorzeige-Türken“ missbraucht. Zugegeben, es gibt auch „schwarze Schafe“ unter ihnen, aber nicht mehr oder (eher) weniger als in anderen Gruppen……
    NEGATIV-Beispiele natürlich diese Schmierfinkin Mely Kiyak und diese
    Aydan Özoguz, die 2011 zum Boykott der Islamkonferenz aufgerufen hatte…
    Ansonsten bin ich der Meinung, dass wir mit Aleviten die wenigsten Probleme haben…

  63. Als der Glauben noch EINS war,

    gehörten Alewiten wie auch Alawiten dem Stamme Levis an; beziehungsweise sind deren Nebenzweig.

  64. Nachtrag zu #70 Tom62 (30. Mrz 2014 21:44) bzgl. #69 Aureliusy (30. Mrz 2014 20:53)

    Deschner ist der Stachel im Fleische der christlichen Dogmatiker.

    Sagt der linke Kirchen- und christenhassende Buchverkäufer Deschner? Dann muß es ja stimmen!

    Denn weder hat Jesus sich als Gott betrachtet, noch hat sah er sich als Gottessohn an.

    Das Neuen Testament lesen, besonders Johannes-Evangelium und Briefe; – es sagt das direkte Gegenteil. Mehrfach. Sie haben einfach keine Kenntnis der Materie. Wegen der Aussage, daß Jesus der Sohn des Höchsten sei, wurde er offiziell angeklagt und hingerichtet. Das ist schlüssig, es ist historisch verbürgt (siehe Josephus u. a.); es gehört zum 1×1 des Christentums.

    Irgendwelche Aussagen aus dem NT heranzuziehen ist irreführend denn durch die historisch-kritische Methode weiß man inzwischen…

    Die sog. „historisch-kritische Methode“ ist mittlerweile ein alter Hut, zu großen Teilen unwissenschaftlich und fragwürdig, weil sie von nihilistischen Vorgaben ausgeht und nicht von wissenschaftlicher Neutralität, im Gottesdienst schlicht nicht verwendbar und längst nicht mehr das Maß der Dinge; es gibt dort wenigstens so viele einander widersprechende, völlig unbewiesene, dafür aber für „wissenschaftlich“ gehaltene Thesen und Meinungen, wie das Jahr Tage hat. Dem soll ich trauen und soll es für wahr halten? Sie sind wohl nicht ganz bei Trost!

    Wie auch immer, von D.F Strauß und F.C. Bauer über Wellhausen, Wrede bis zu Bousset, Goguel, Dibelius, Klostermann, Bultmann, Werner, Hirsch u.a.

    In der Tat. Die komprimierte Giftküche des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, ein paar nur danach. Die Kiste ist so alt, da hängen schon Spinnweben dran.

    hält die kritische Theologie die Lehre des geschichtlichen Jesus für nicht identisch mit ihrer Wiedergabe durch die Evangelisten. Vielmehr zeigt die nicht durch Dogmen, Eide, Druckererlaubnis gebundene Forschung, dass die Jesuanische Predigt auf ihrem Wege über die Urapostel und ältesten Missionare bis zu der zweiten, dritten Generation von Christen, der die Evangelisten angehörten, unwillkürlich und willkürlich übermalt und einschneidend verändert worden ist.”(S.21; Karlheinz Deschner, Der gefälschte Glaube)

    Wow. Ich bin wahrlich beeindruckt von so viel „wissenschaftlicher“ Kompetenz. Copy & Paste können Sie schon mal. Können Sie auch ohne Deschner & Co. lesen und denken – ich meine selbstständig und so?

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