geschichtsklitterung-3Gestern haben wir über den SZ-Artikel „Die nächste Provokation“ von Bernd Kastner zur wiedergegründeten Weißen Rose berichtet. Ein Dr. Detlef Bald schickte der Süddeutschen Zeitung zum Thema einen Leserbrief, der auch großformatig mit Foto (siehe oben) veröffentlicht wurde. Offensichtlich stören sich eine Menge Leute daran, dass wir mit der besten Freundin von Sophie Scholl die Weiße Rose wieder ins Leben gerufen haben. Und dass sie – wie damals – gegen Linksfaschismus vorgeht. Damals waren es nationale Sozialisten, heute sind es vor allem internationale Sozialisten, die die Freiheit und die bürgerliche Gesellschaft bedrohen. Ganz zu schweigen natürlich vom Islam-Faschismus, der schon damals einen Pakt mit Sozialisten schloss, um sein Ziel der totalen Machterringung zu erreichen.

(Von Michael Stürzenberger)

Dieser Leserbrief eines gewissen Dr. Detlef Bald aus München, über den im Anschluß noch ausführlich die Rede sein wird, kritisiert die „Stilisierung“ eines „islamfeindlichen Agitators“ zum Mitglied der wiedergegründeten Weißen Rose. Gedruckt wurde er drei Tage nach der Veröffentlichung des Kastner-Artikels „Die nächste Provokation“ bei der SZ:


Zur Fehldeutung und Diskriminierung der Weißen Rose von rechts: Michael Stürzenberger gibt vor, im Namen der Weißen Rose in München auftreten zu können und führt als Begründung an, er sei „Mitglied der wiederbegründeten Weißen Rose“. Dabei beruft er sich auf die Legitimation durch Susanne Zeller-Hirzel, die, wie es heißt, „als junge Frau selbst der Weißen Rose angehörte“. Mit solchen Aussagen lässt sich die willkürliche Geschichtsklitterung und Einvernahme der Weißen Rose durch rechtslastige und ausländerfeindliche Gruppen am besten verdeutlichen.

Zunächst: Es hat nie Mitglieder der Weißen Rose gegeben. Um Hans Scholl und Alexander Schmorell hatte sich ein gleichgesinnter Freundeskreis gebildet, der ab Sommer 1942 einen Widerstandskreis bildete. Zu diesem Kern zählten noch Willi Graf, Christoph Probst, Sophie Scholl und Professor Kurt Huber; nur ganz wenige wussten Anfang 1943 ein wenig mehr von den Flugblatt-Aktionen und den Häuserparolen in den Straßen Münchens. Die vier „Flugblätter der Weißen Rose“ verantworteten allein Alexander Schmorell und Hans Scholl. Sie allein waren die Autoren, die ganz geheim im Juni und Juli 1942 die Texte verfassten und sie verschickten.

Zwei weitere Flugblätter kamen im Januar und Februar 1943 zustande, die von diesem Kern der Widerstandsgruppe in Tausender-Auflagen von Stuttgart bis Berlin und Wien verteilt sowie mit der Post verschickt wurden. Da Sophie Scholl eine Anzahl Flugblätter auch von Ulm aus mit einer alten Freundin aus Schulzeiten, Susanne Zeller, eintütete, mit Briefmarken versah und für den Postversand fertig machte, hat Susanne Zeller-Hirzel ihren in dieser Weise benennbaren Bezug zur Weißen Rose.

Der Name „Weiße Rose“ leitet sich von den so bezeichneten vier Flugblättern ab; er entstand erst nach 1945 und wurde also im Nachhinein auf die aktiven Widerständler als Gruppe übertragen. Eine „Weiße Rose“, bei der man Mitglied wurde, hat es nie gegeben und widerspricht in jeder Hinsicht dem verbindenden Geist dieser wenigen Einzelnen. Es ist daher klar, dass niemand heutzutage legitimiert ist, von sich aus den Namen „Weiße Rose“ weiterzugeben. Wenn Michael Stürzenberger unter Bezug auf Susanne Zeller-Hirzel eine Neugründung reklamiert, liegt er hinsichtlich der damaligen Verhältnisse völlig neben den historischen Tatsachen. Es ist ein Akt bloßer Willkür.

Inhaltlich ist dies geradezu brisant, da die bekannten Stürzenberger-Aktionen rechter Provenienz in nahezu jeglicher Hinsicht diesem Münchner Widerstand von 1942/43 widersprechen. Der Einsatz gegen den Nationalsozialismus ging von einem freiheitlichen und rechtstaatlichen Gemeinwesen aus, von friedlicher Völkerverständigung in Europa und einer christlichen, ökumenisch verstandenen und gelebten Religiosität. Gerade aus diesem Grunde zogen sie ihre Werte der Toleranz und die Kraft zum Widerstand. In dieser Hinsicht ist die Weiße Rose einzigartig.

Dr. Detlef Bald, München


Herr Bald hat ganz offensichtlich das Wesen des Islam nicht verstanden, der nachgerade ein Todfeind des „freiheitlichen und rechtstaatlichen Gemeinwesens“ ist. Islam und Demokratie schließen bekanntlich einander aus. Die „friedliche Völkerverständigung“ ist durch den totalitären Herrschaftsanspruch dieser gewaltverherrlichenden und tötungslegitimierenden Machtideologie extrem gefährdet.

Dieser Dr. Bald trat am 8. Dezember vergangenen Jahres bei einer „friedenspolitischen Ratschlag“-Diskussionsrunde mit der berüchtigten Sabine Schiffer auf. Über ihn liegen folgende Informationen bei wikipedia vor:

Bald ist Mitglied des Förderkreises des pazifistischen Arbeitskreises Darmstädter Signal und trat in der Vergangenheit als Referent u.a. bei der AG Friedensforschung auf.

Bald hatte ab 1972 einen Lehrauftrag am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Er gilt als öffentlicher Kritiker der Traditionspflege in der Bundeswehr.

Im November 1998 wurde nach seinen massiven Vorhalten gegen Teile der Bundeswehrführung in einem aufgezeichneten Interview, welches im Januar 1999 im politischen Fernsehmagazin Panorama (NDR) ausgestrahlt wurde und wegen der daraus resultierenden Bedenken des Bundesministeriums der Verteidigung durch die Universitätsleitung sein Lehrauftrag an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg nicht verlängert.

Bald ist Mitarbeiter an der Evangelischen Akademie Tutzing. Außerdem war er Mitglied der Forschungsgruppe „Demokratisierung von Streitkräften“ (DemoS) am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.

Ein linker 72-jähriger Pazifist will also die Deutungshoheit über die historische Einordnung der Weißen Rose für sich reklamieren.

Mein Statement bei der Wiedergründung der Weißen Rose beschreibt den „Kampf gegen Links“, den die damalige Widerstandsbewegung führte und den wir heute fortsetzen:

Über diese email-Adresse dürfte man Dr. Detlef Bald erreichen:

» webmaster@ag-friedensforschung.de

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59 KOMMENTARE

  1. nach 70 Jahren kann man alles deuten wie man will und auch behaupten, es kann ja niemand mehr widersprechen, es lebst ja niemand mehr von der weissen Rose… Friedensforschung und Sicherheitspolitik, gerade sieht man wieder in der Ukraine, wo das hinführt.

    Gerade unserer Generation hat man nach 1945 eingebleut jede totalitäre Bestrebungen zu bekämpfen und der Islam gehört ganz sicher dazu! Wehret den Anfängen kann man da nur sagen!

  2. Wie aktuell die Wiedergründung der Weißen Rose ist: Anfang April wird Hamed Abdel-Samad sein Buch „Der islamische Faschismus“ veröffentlichen. Hier Auszüge aus einer Diskussion mit Jalob Augstein aus der FAZ.
    Abdel-Samads Buchpremiere Einmal Islam, aber bitte ohne scharf!
    Augstein fragt, ob der Faschismusvorwurf wirklich dem Islam als solchem gelte oder nicht doch seinem radikalisierten Abkömmling, dem Islamismus.

    Abdel-Samad antwortet, anders als im Christentum sei das Streben nach politischer Macht im Islam selbst angelegt. Das liege auch daran, dass das Wirken Jesu Christi auf Erden zeitlich sehr begrenzt gewesen sei, weswegen er keine wirtschaftlichen oder juristischen Aufgaben habe übernehmen können. Der Prophet hingegen habe Zeit gehabt, zum Feldherrn zu werden.
    Vor lauter Zustimmungslust wird gejohlt

    Der Islam strebe die Weltherrschaft an. Zu seinen Grundgedanken gehöre der Anspruch, die Nationen zu einen, die Feinde zu besiegen und die Welt in Gläubige und Ungläubige zu teilen. Ob das mit der Weltherrschaft eigentlich im Koran stehe, will Augstein wissen und meint es gar nicht mal ironisch, und da legt Abdel-Samad richtig los. Er habe gedacht, Augstein habe den Koran gelesen?

    Dieser hatte zuvor eine religionsfreiheitsfreundliche Sure zitiert, aber nie behauptet, in Islamkunde bewandert zu sein. Das sei so typisch; man versuche sofort, das Ganze zu einer deutschen Debatte zu machen, Augstein sitze wie der Schiedsrichter vor der Dönerbude, der sich einen Islam bestelle, aber „bitte ohne Zwiebeln, ohne Tomaten und ohne scharf“. Das Publikum jault fast vor kontroverser Zustimmungslust, immer wieder wird die Diskussion von Zurufen unterbrochen.

    Leider werden die zwei Begrifflichkeiten, aus denen sich der Titel von Abdel-Samads Buch zusammensetzt, nicht klar. Weder versteht man, wie genau er Faschismus definiert – Augsteins Frage, ob er nicht eher so etwas wie „Totalitarismus“ meine, fegt Abdel-Samad beiseite –, noch wird klar, was „der Islam“ für ihn eigentlich ist. Meint er die islamische Theologie? Den Koran? Einen Gesamtgeisteszustand?

    Die Muslime jedenfalls meint er nicht, er habe auch nichts gegen Moscheebauten und freiwillig getragene Kopftücher. Eigentlich stellt Abdel-Samad zwei wichtige Grundforderungen, wobei er sich allerdings eines drastischen Vokabulars bedient: Die islamische Welt, auch die in Europa, müsse sich radikal säkularisieren, man müsse die totalitären Züge „neutralisieren“ und „entfernen“. Und es müsse möglich sein, Kritik gegenüber Muslimen zu formulieren, weil das davon zeuge, dass man sie ernst nehme und nicht paternalistisch über sie rede in der Hoffnung, ihnen nicht zu nahe zu treten.

  3. Fast alle Islam-Staaten sind Sozialistisch aufgebaut…

    Der Rest ist Diktatorisch…!!!

  4. Bald ist Mitglied des Förderkreises des pazifistischen Arbeitskreises Darmstädter Signal und trat in der Vergangenheit als Referent u.a. bei der AG Friedensforschung auf.

    Ach die „lieben“ Pazifisten. Das waren doch diejenigen die von der Stasi finanziert und gelenkt wurden und unter dem Deckmantel des „Pazifismus“ die einseitige Abrüstung des Westens zugunsten der damaligen Sowjetunion verlangten.

    Es ist immer lustig wenn solche Pseudowissenschaftler die Geschichte umdeuten wollen und glauben besser über historische Ereignisse Bescheid zu wissen als diejenigen die selbst mit dabei waren.

  5. Lieber Michael Stürzenberger!

    Geben Sie nicht auf in Ihrem Kampf gegen diese Banausen!
    Sie sind im Recht!
    Wenn jemand das Recht hat, diesen Namen zu verwenden, dann die die letzte Überlebende der Gruppierung Susanne Zeller-Hirzel.

    Eine “Weiße Rose”, bei der man Mitglied wurde, hat es nie gegeben und widerspricht in jeder Hinsicht dem verbindenden Geist dieser wenigen Einzelnen. Es ist daher klar, dass niemand heutzutage legitimiert ist, von sich aus den Namen “Weiße Rose” weiterzugeben.

    Was’n Quark, den dieser Dr.Bald da absondert!
    Das ist doch kein Wissenschaftler!

    Vielleicht wenig bekannt: eine „Weiße Rose“ hat es sogar schon bei Astrid Lindgren gegeben (Kalle Blomquist)! 😉

  6. Das Versäumnis von Hans Scholl und Alexander Schmorell war sicherlich, die „Weiße Rose“ nicht als Verein, in dem man Mitglied werden konnte, bei Goebbels hat eintragen lassen.

  7. Entschundigung, falscher Strang.
    Die Weiße Rose sollte auch wieder mehr thematisiert werden, nur, dass es heute niemanden außer uns hier interessiert 🙁

  8. Der Herr Dr. Detlef Bald macht da einen gewaltigen Denkfehler, das ist aber immer so, wenn zuerst das Resultat feststeht und dann krampfhaft eine Begründung gesucht werden muss.

    Natürlich gab es in der Nazizeit keinen eingetragenen Verein „Weiße Rose eV – Verein zur Aufdeckung von Naziverbrechen“. Und wenn ein paar Leute eine Gruppierung ähnlich der Weißen Rose wieder aufleben lassen weil sie denken, dass sich die Zeiten falsch entwickeln, ist das völlig legitim.

    Auch Polemik dagegen, wie von Herrn Dr. Detlef Bald, ist völlig legitim. Es ist aber völlig falsch, wenn man jemand anderem seine demokratischen Rechte beschneiden will. Und genau das macht die SZ und der saubere Herr Dr. Detlef Bald bläst ins selbe Horn.

    Erbärmlich. Wer heute nicht dafür kämpft, seine Meinung vertreten zu dürfen, muss sich morgen nicht wundern, wenn er in ein paar Jahren um vier Uhr morgens von der Gestapo, dem KGB, der Stasi oder sonst einer Verbrecherbande aus dem Bett geholt wird.

    Und wie ich das verstanden habe, soll die heutige Gruppierung „Weiße Rose“ an die Parallelen zur Nazizeit erinnern. Wer die nicht sieht, muss blind sein. Sozialisten ändern sich eben nie.

  9. Leider und ausnahmsweise hat die SZ voll und ganz recht. Diese Neugründung ist der Gipfel der Peinlichkeit und Anmaßung.

  10. Wegen der faschistischen Zustände,
    in Alemanistan-Absurdistan-BRDDR
    durch die Linksfaschisten, MSM, Politgauckler und die ISSLAMFASCHISTEN,
    wurde es längst Zeit,
    dass die deutschen FREIHEITSKÄMPFER
    die weiße Rose wieder in Leben riefen !!

  11. Wäre es nicht sinnvoller sich inhaltlich mit dem auseinanderzusetzen was der Mann da schreibt, als zum Shitstorm aufzurufen, weil er was schreibt was Ihnen nicht passt?

    Ich bin von Ihnen sonst mehr demokratische Kultur gewohnt, Herr Stürzenberger.

    Dieses Verhalten aber finde ich einfach nur peinlich.

  12. #10 gdl1983 (27. Mrz 2014 01:35)

    Leider und ausnahmsweise hat die SZ voll und ganz recht. Diese Neugründung ist der Gipfel der Peinlichkeit und Anmaßung.

    ————————————–

    Mag sein oder auch nicht. Zeller-Hirtzel war da wohl anderer Meinung. Zwar hat man Stürzenberger noch nicht ermordet, aber die Gesellschaft versucht nach Kräften seine wirtschaftliche Existenz zu vernichten. Eigentlich soll die Neugründung der Weißen Rose ja nur aufzeigen, dass wir wieder in einem Stadium sind, der Totalitarismus wahrscheinlicher macht und dass wiederum die Warner vor dieser Entwicklung mundtot gemacht werden sollen.

  13. Aus der Serie „heroischer Kampf gegen Rechts!“:

    ***Gelöscht!***keinveedelfuerrassismus.de/

    .
    ***Moderiert! Bitte keine direkte Verlinkung zu extremistischen Seiten, vielen Dank! Mod.***

  14. 10 gdl1983 (27. Mrz 2014 01:35)
    Leider und ausnahmsweise hat die SZ voll und ganz recht. Diese Neugründung ist der Gipfel der Peinlichkeit und Anmaßung.

    #

    Sie haben weder die Gruppierung der weißen Rose in der Nazizeit, noch die „Neugründung“ verstanden. Erst informieren, dann schreiben.

  15. ————————————–
    Gefährlicher Druck in Richtung FRACKING
    ————————————–
    ***Gelöscht!***

    .
    ***PI: Bitte beim Thema bleiben, vielen Dank! Mod.***

  16. Ist de Begriff: „Weiße Rose“ eigentlich geschützt? Kann man den überhaupt schützen?

  17. O.Tee

    Landrat begrüßt neue Asylanten

    http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_freyung_grafenau/freyung/1246961_Landrat-begruesst-neue-Asylbewerber.html

    Landratsamt empfängt demonstrierende Asylanten

    http://www.idowa.de/home/artikel/2014/03/26/asylbewerber-demonstrieren-gegen-essenspakete-warum-bekommen-die-geld-und-wir-nicht.html

    „Es gibt keine Lage, die man nicht veredeln könnte
    durch Leisten oder Dulden.“ ❗

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
    Quelle: Goethe »Aus dem Nachlaß«

  18. Ich bin Zeitzeuge. Als mein Großvater, jg 99 auf seiner Arbeitsstelle der damaligen Reichsbahn von der Gestapo 1941 verhaftet wurde und wegen Wehrkraftzersetzung das damals übliche Todesurteil vom Volksgerichtshof in Wien hinnehmen musste. Das kann sich heute von diesen Großmäulern keiner vorstellen.
    Daher, Kampf diesen Widerlingen!
    Damals 1683, wären diese gevierteilt und am Galgenhügel aufgespießt worden, bis sie von den Rabenvögeln bis auf die Knochen abgenagt waren, um dann als Skeletthaufen in einer Grube zu verschwinden, ähnlich den Kadavern, welche vorher Syrien tyrannisiert haben.

  19. Solche Gelegenheitsdealer in Sachen Islam gab es bereits damals, als diese ihre Kollegen und Kameraden an die Gestapo verrieten!
    Das waren diejenigen, die sofort nach dem Einmarsch Hitlers in Österreich ihr altes Dreipfeilabzeichen durch das neue glänzende Hakenkreuz am Revers ausgetauscht hatten und zum Heldenplatz gezogen sind und dort dem Führer am Balkon der Burg, zuzujubeln “ wir wollen unsern Führer sehn!“ Ab 1945 waren sie genau 180 Grad und nannten sich Antifaschisten

  20. #2 alexandros

    Weder versteht man, wie genau er Faschismus definiert – Augsteins Frage, ob er nicht eher so etwas wie „Totalitarismus“ meine, 

    Hoffentlich hat er das richtige geantwortet: Hier einen Unterschied zu machen, heißt Sch*#$ nach Geruch zu sortieren: Augstein sortiert Sch*#$ nach Geruch. Typisch für verquaste Linke, die sich den eigenen Totalitarismus schönreden, indem sie ihn zum Antifaschismus erklären, als wären sie nicht selbst Faschisten.

    Denn jedes Streben nach politischer Macht über andere ist totalitär und jede Ideologie daher auch. Kein geistig gesunder Mensch wünscht sich, über andere Menschen zu herrschen und ihnen Vorschriften zu machen. Dies gilt für die Politik wie für die Arbeitswelt. Die einzigen politischen und Wirtschaftsführer, die von ihren „Untertanen“ in guter Erinnerung behalten wurden waren jene, die sagten, das Dasein als Chef sei eine Last und keine Lust.

    Das Problem mit Leuten wie Augstein ist, dass sie stets meinen, wer nicht ihre Ansichten nachbete, sei gleich ein „Faschist“ und damit frei zur Vernichtung.

  21. Ich finde das auffällig, wie Linke Tatsachen einfach durch Definition für nichtexistent und im nächsten Augenblick für allumfassend erklären:

    DEN Islam und DIE Moslems gibt es nicht, aber man darf dieses und jenes nicht tun oder sagen, weil die beleidigend für die Muslime und feindlich gegenüber dem Islam wäre.

    Die Weiße Rose hat es also nie gegeben (schöne Vereins-Persiflagen übrigens, #7 und #9!), aber jährlich gedenken wir der Weißen Rose und wenn Nazis (oder welche, die wir dazu definieren) demonstrieren wollen, schmücken wir uns mit weißen Rosen usw.

  22. #6 kleinerhutzelzwerg

    Kalle Blomquist – gutes stichwort. da gab es soweit ich mich erinnere, den krieg zwischen zwei kindergruppen („banden“),
    die weiße und die rote rose
    und das nach dem vorbild der nach 1455 in england ausgebrochenen thronkämpfe zwischen den häusern lancaster (rote rose) und york (weiße rose)

    und mit „bald“ gab es doch auch was:

    Über allen wipfeln ist ruh…

    [die fortsetzung spare ich mir besser]

  23. Du bist mir schon so’n Detlef, du. Fragen Sie Dr. Detlef nach dem „Darmstädter Signal“ – dort wird auch mit dem Kopf verdaut und ausgeschieden! Baldur von S. hätte an Dr. Klapse Bald seine Freude gehabt.

  24. #19 Wie peinlich ist dass denn, was der HR da macht? Mit diesem Namen dieser hochgeschätzten Dame würde ich sehr vorsichtig umgehen. Haben wir jetzt einen Mix aus dem Andenken an getötete jüdische Menschen und Samstagsabendshow?
    Kommt vielleicht demnächst im BR ein neuer Kommissar Stürzi, der in München Ehrenmorde aufklären möchte?

    Das eigentliche Vermächtnis durch die Umdefinition der Begriffe Antifaschismus, Widerstand, Rechtsradikalismus usw. tritt in den Hintergrund, und klare politische Grenzen, die die Geschichte eigentlich aufzeigt, werden verwischt. Und dass ist die eigentliche Geschichtsklitterung.

  25. #6 kleinerhutzelzwerg (27. Mrz 2014 00:02)
    —————–

    kalle blomqvist war eines meiner lieblingsbücher.

    aber die weisse rose hier bezieht sich auf den rosenkrieg in england: weisse rose – rote rose: haus lancaster gegen haus york.

  26. Es ist typisch für solche Leute wie Herrn Bald, dass sie sich ihre eigene Realität zurecht stricken. Sie sind gefangen in ihrer Ideologie und haben es vollkommen verlernt die Realität, wie sie nun einmal ist in Deutschland, zu registrieren. Leider nehmen diese Realitätsverweigerer zu, nicht nur die ideologisch besessenen, sondern auch die in virtuellen Welten lebenden oder die, deren Welt sich nur um das eigene Ich dreht.
    Allen diesen Realitätsverweigerern steht irgendwann das böse Erwachen bevor. Mal sehen wie sie dann reagieren.

  27. …der Widerstand der Weissen Rose galt dem Faschismus, der Widerstand heute gilt ebenfalls dem Faschismus, den Hamed Abdel Samad in seinem neuesten Buch beschreibt und endlich werden die Zusammenhänge und die Kollaboration der Nazis mit der islamischen Welt genannt…..
    Wer die Flugblätter tatsächlich gelesen hat, kann nicht verurteilen, dass man die Ideale der Weissen Rose am Leben erhalten möchte, ansonsten dienen sie tatsächlich den Toten und nicht den Lebenden, vor allem aber nicht dem Volk.
    Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten?
    Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen – wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang.

    Goethe spricht von den Deutschen als einem tragischen Volke, gleich dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark aus dem Innersten gesogen und die nun ihres Kerns beraubt, bereit sind, sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so – aber es ist nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer, systematischer Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und erst als er darin gefesselt lag, wurde er sich des Verhängnisses bewußt. Wenige nur erkannten das drohende Verderben, und der Lohn für ihr heroisches Mahnen war der Tod. Über das Schicksal dieser Menschen wird noch zu reden sein.

    Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er kann, arbeiten wider die Geißel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand – Widerstand -, wo immer Ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser atheistischen Kriegsmaschine, ehe es zu spät ist, ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln, und ehe die letzte Jugend des Volkes irgendwo für die Hybris eines Untermenschen verblutet ist. Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!
    (aus dem ersten Flugblatt)

  28. #22 Kulturhistoriker (27. Mrz 2014 06:57)
    —————–

    du warst schneller. aber besser zweimal als nicht richtiggestellt. 🙂

  29. Warum soll es die Weisse Rose unter diesem Namen nie gegeben haben?

    Es gab sie UND ES GIBT SIE NOCH!

    „Wir schweigen nicht. Wir sind euer schlechtes Gewissen. Die Weiße Rose läßt Euch keine Ruhe!“
    (Blatt IV)

  30. #19 Eurabier
    #24 HaTikva

    Das stimmt nicht
    Tatort“-Kommissarin wird nach Nazi-Opfer benannt
    Die neue Frankfurter „Tatort“-Kommissarin trägt den Namen des Nazi-Opfers Selma Jacobi. Die Initiative Stolpersteine und die Jüdische Gemeinde zu Berlin sind irritiert.

    http://www.tagesspiegel.de/medien/eine-befremdliche-idee-tatort-kommissarin-wird-nach-nazi-opfer-benannt/9640628.html
    °
    ***   ÖL INS FEUER     €€€ Fuck the EU     $$$ kein TTIP

  31. Es war abzusehen, dass Stürzenberger das linksversiffte post-68er Bildungs- und Kulturestablishment mit seiner Bezugnahme auf die Weiße Rose bis aufs Blut reizen würde.
    Sie hatten es sich allzu bequem eingerichtet in ihrem altväterlichen Deutungsmonopol über die Aktivitäten dieser losen Gruppe junger Studenten (und eines Professors), die es wagten, sich mit dem NS-Verbrecherstaat anzulegen.
    Bislang sind es ja die Linken selbst, die sich in der Tradition der Weißen Rose sehen, indem sie vermeintliche Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und der Weißen Rose herbeiphantasieren: Jung, studentisch, anti-deutsch, Opfer etc. pp.
    Bis auf „studentisch“ stimmt natürlich nichts.

    Denn:

    Erstens ist die Linke in ihrem Kern schon lange nicht mehr jung. Dr. Bald dürfte es mit seinen 72 Lenzen wohl bald hinter sich haben. Hoffentlich fixt er mit seiner Geisteskrankheit – denn nichts anderes sind Sozialismus und Pazifismus – bis dahin nicht mehr allzu viele junge Leute an. Denn diese wieder zu einer gesunden Einstellung zum Leben sowie ggf. auch zu einem richtig verstandenen Christusglauben zurückzuführen, werden die wenigen verbliebenen hellen Geister in diesem Lande vermutlich viele viele Jahrzehnte brauchen.

    Zweitens waren Linke bislang niemals Opfer. Von nichts und niemandem. Freilich könnte sich dies bald ändern, wenn im Zuge von bürgerkriegsähnlichen Scharmützeln mit den Musels der links indoktrinierte Gutmensch die Gnadenlosigkeit und Härte des Gegners vollkommen unterschätzt und deshalb massakriert wird, während er auf obrigkeitliche Hilfe wartet. Leider können wir uns sicher sein, dass in diesem Lande noch viel Blut fließen wird. Viel „linkes Blut“ wird auch dabei sein, worin vielleicht tragischerweise genau unsere Chance liegt, die träge Masse von ihrer Indoktrination und ihren damit eingeimpften Denkfehlern zu befreien. Ich meine zu erkennen, dass die 68er-Revolution so langsam damit beginnt, ihre eigenen Kinder und Enkel aufzufressen. Es ist nahezu ein Naturgesetz: Sozialismus tötet. Immer!

    Drittens war die Weiße Rose nicht anti-deutsch. Sie war pro-christlich und – was damit zwangsläufig verbunden ist – anti-sozialistisch. Sophie Scholl gelangte irgendwann 1941/42 nämlich zu einer theologischen Erkenntnis. Sie bemerkte beim Bibelstudium, dass in der personalen Beziehung zwischen dem dreieinigen Gott und den Menschen überhaupt kein Platz für jedwede kollektivistische Zeitgeist-Spinnerei mehr ist. Dadurch geriet sie in schwersten Konflikt zu ihrer eigenen Konfession und ihrem bis dahin protestantischen Umfeld. Folgerichtig begann Scholl damit, die Nähe zu NS-kritsischen Kreisen katholischer Konfession zu suchen, um sich dort theologischen Beistand und vor allem Rückversicherung ihrer Bibelauslegung einzuholen. Dass Sophie Scholl den Protestantismus der Wegbereiterschaft und des geistigen Komplizentums für den NS-Verbrecherstaat bezichtigte und ihm innerlich längst die geistige und geistliche Gefolgschaft aufgekündigt hatte, als der Münchner Zirkel der Weißen Rose zusammenfand, wird fast immer „vergessen“ zu erwähnen. Komisch, wo doch die ganzen sozialistischen und EKD-nahen Mietmäuler wie dieser Dr. Bald sonst immer alles wissen…

  32. #31 Felix Austria (27. Mrz 2014 08:17)

    Das wollte ich damit ausdrücken!

    Transdanubischer Gruß,

    Eurabier

  33. Sich „weißemrose “ zu nennen ist eine geschmacklosigkeit sondergleichen und einer von vielen Gründen, warum kein Münchner Stürzenberger im Stadtrat sehen wollte!

  34. Dieser Bald will auch nur als Troll agieren und meint es gab diese Weiße Rose ganicht, weil damals auch keinerlei Vereinsanmeldung nach heutigem Verständnis möglich war.
    Es genügte einfach als Kennwort, sich zur Weißen Rose zugehörig zu bekennen und mizuarbeiten.
    Damals gab es nur mehr einschlägige NSDAP-nahe Vereine.
    Wenn es wiederum so weiter geht, wird wiederum der Untergrund nötig sein.

  35. Selbsternannte Tugendwächter bzw. Gesinnungs-Diktatoren in z.B. Medien, Politik, Justiz spielen die Rolle von Torwächtern zu unserer Wahrnehmung.
    Herrn Dr.Balds Aussage:
    .

    Na, dann mach es doch Sinn, sich die koranische Realität in die Nachbarschaft holen, und abzuwarten, was einem von einem freiheitlichen und rechtsstaatlichen Gemeinwesen, friedlicher Völkerverständigung, christlicher und ökomenisch verstanden gelebter Religiosität noch bleibt.
    Der Koran sagt es ihm ganz deutlich. Aber Gutmenschen neigen dazu, diese von der Erfahrung noch abgekoppelte nackte gewalttätige Wahrheit des Korans zu verdrängen, obwohl sie weltweit in solch erschrechendem Ausmaß sich darstellt – korangerecht. Auch wenn ihm die Körperverletzung der Kinder, deren Erziehung zur koranbefohlenen Gewalt nicht weiter stört, die verbrecherische Tierquälerei keine Erwähnung wert ist, seine „Religiosität“ stört dies alles nicht.

    Die in Deutschland jahrelang erfolgte Gehirnwäsche über die Selbstverständlichkeit koranischer Ritualexistenz in eindeutig auch politscher Mission, deren Existenz nach Aussage der Deutschen Bundesregierung sichernd im Grundgesetz der Deutschen zu finden ist, ist die verordnete Logik, deren Widerstandsfähigkeit gegenüber faktenbezogener Realität so gefährliche Anfechtungsresistenz angenommen hat, dass die Wahrheit immer mehr zurückgedrängt wird.
    Die Gehirnwäsche wirkt.

  36. ot

    07.31 Uhr: Sie war das schöne Gesicht der Krim-Annexion: Staatsanwältin Natalia Poklonskaya wurde mit einer Presse-Konferenz zum YouTube-Star. Die meisten ihrer Fans kommen mittlerweile aus Japan. Sie wird in dem Land als Manga-Heldin vergöttert. Doch jetzt haben die Ukrainer Poklonskaya zur Fahndung ausgeschrieben. Das ukrainische Innenministerium wirft ihr vor, dass sie sich am Hochverrat beteiligt habe. Würde sie verurteilt werden, drohen ihr zehn Jahre Haft.
    http://p5.focus.de/img/fotos/origs3722379/588388171-w467-h338-o-q75-p5/Natalia.jpg

    http://www.focus.de/politik/ausland/krim-krise-im-news-ticker-russischer-diplomat-wir-wollen-keinen-gas-krieg-mit-dem-westen_id_3722337.html

  37. Ein linker „Pazifist“, der an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg unterrichten durfte?
    Jetzt verstehe ich, warum ich die Truppe nie wirklich ernst nehmen konnte…

  38. Non sequitur, Herr Doktor Bald. Daß die Weiße Rose unter den Bedingungen ihrer Zeit nur konspirativ existieren konnte ist kein Argument dagegen, sie heute offiziell als Verein weiterzuführen. Warum ihr Kampf trotzdem heute so bitter notwendig ist wie damals, das wurde ausführlich begründet. Wenn Sie anderer Meinung sind, begeben Sie sich bitte auf diese sachliche Ebene. Sie haben dies im letzten Absatz Ihres Briefes zwar versucht, scheitern aber kläglich an den Fakten, die noch nicht durch die Mauer Ihrer gefestigten Meinung dringen, bzw. Sie diese von einem Herrn Stürzenberger, den Sie aus fundamentalistischen Motiven ablehnen, nicht annehmen wollen.

  39. Es würde Herrn Stürzenberger gut zu Gesicht stehen, wenn er sich in Anbetracht des Wahldesasters in München kritisch mit seiner eigenen Rolle auseinander setzen würde. Hierzu hört man von ihm leider nichts, im Gegenteil, außer verschwörungstheoretischen Erklärungsversuchen und der aktuellen anmaßenden Fokussierung auf die Weiße Rose kommt da kein Wort. Ich kann Herrn Stürzenberger nicht mehr ernst nehmen.

  40. #43 SirToby:

    Vergessen Sie Stürzenbergers Wahldesaster. Die BRD GmbH liebt Wahlen, so wie alle Regime Wahlen lieben, weil sie aus ihnen Legitimität herleiten. Selbst in Nordkorea lässt sich Bubi Kim deshalb alle 2 Jahre – d.h. doppelt so oft wie bei uns – wieder wählen. Eine echte Musterdemokratie, dieses Nordkorea…?

    Als wenn es den Staatsverbrechern jemals darauf ankam, wie der Pöbel wählte. Es kam stets darauf an, wie er selbst zählte. Fragen Sie mal bei der AfD und ihren 4,7 % nach. Geht Wahlfälschung eigentlich noch offensichtlicher?

  41. Micha imma schön COOL bleiben, der Typ hat Unrecht, weil alle, ohne Außnahme, die die Flugblätter verteilten, wurden automatisch Mitglieder der Weißen Rose. Verstehste? Und kieck ma jenau hin, wat der jeschrieben hat, da Bestätigt der dat ja selba, wat die Weiße Rose meinte. Und noch wat, hab se alle jelesen die Flugblätter, paßt haarjenau uff Heute. Politik und Islam, allet der selbige blutklebrige Scheiß !
    PUNT UND AUS !

  42. Aus dem fünften Flugblatt der weißen Rose, Januar 1943:

    Die Arbeiterschaft muß durch einen vernünftigen Sozialismus aus ihrem Zustand niedrigster Sklaverei befreit werden. Das Truggebilde der autarken Wirtschaft muß in Europa verschwinden. jedes Volk, jeder einzelne hat ein Recht auf die Güter der Welt!

    dhm.de/lemo/html/dokumente/weisserose5/index.html
    Wie passt d

  43. Als das politkorrekte Gejammer und Gejaule wegen des Geniestreichs von Susanne Zeller-Hirzel ist heiße Luft. Ich denke, Sophie Scholl und ihre Freunde, nicht nur Zeller-Hirzel, wären stolz darauf, wie mutig sich Stürzenberger, Mannheimer und Co. positionieren gegen einen immer totalitär werdenden Zeitgeist und die Verbreitung der grünen Pest namens Islam. Ich wünsche der Weißen Rose weiter viel Erfolg und bin froh, dass ich einige ihrer Mitglieder persönlich kennenlernen durfte!

  44. „kLEINBÜRGER“ wurden die von Maxim Gorki, dem Gesellschaftskritiker genannt und in seinem Theaterstück verewigt.
    Diese kommen genau diesem Typus gleich, welche mit dem Dreipfeilabzeichen hinter der roten Fahne einhergingen und sobald Hitler die Ostmark besetzt hatte, das Abzeichen auf das neue Hakenkreuz umgesteckt hatten und die drei Pfeile waren in der Matratze verschwunden. Wendehälse eben, wie das in der DDR üblich war.

  45. Diese Kleinbürger, welche sich von einer Islamisierung einiges versprachen, sind natürlich jetzt entsetzt , dass sich Islamkritiker zu Gruppen organisiert, nun in der Öffentlichkeit viel stärker zur Geltung kommen.
    1945 sind diese Typen erst nach dem angerichteten Schaden eines A.Hitler aufgewacht, aber soweit soll es gar nicht mehr kommen.
    Nebst der von den USA eingeleiteten Welt-Islamisierung wird auch diese Gefährdung durch den geheimen Handelsvertrag akut, welcher uns, und durch die EU zum Dollar verpflichten will, welches Papier nichtmehr dessen Druckerschwärze Wert ist.

  46. @49 Muenster Sehr schönes Zitat.

    Der !!! @31 Wien 1529 HISTORIKER Detlef Bald hat mit seinen Ausführungen zur Weißen Rose natürlich recht. Hier zu behaupten, er wolle die Deutungshoheit für sich reklamieren, wie es Stürzenberger macht, ist nichts weiter als das Gekläffe eines getroffenen Hundes. Herr Bald hat immerhin schon zu dem Thema GEFORSCHT und publiziert. Das kann man von Stürzenberger nicht behaupten. Der hat lediglich Zeller-Hirzel kennengelernt und führt sie nun als beste Freundin von Scholl vor, um seine eigenen Interessen zu legitimieren.
    Schön ist auch zum Vergleich mal ein Interview mit Zeller-Hirzel zu sehen, dass nicht von Stürzenberger geführt und anschließend zusammen geschnitten worden ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=Ff1MHQWYN7c

    Dann kann man nämlich sehr schön erkennen, wie die alte Dame von Stürzenberger instrumentalisiert wird.
    Das Problem der Weißen Rose ist, dass sie viel zu kurz existiert hat und daher keine Institutionalisierung stattfinden konnte. Alles was uns zur Deutung und zum Verstehen bleibt sind die Biographien von Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst, Willi Graf und Alexander Schmorell, sowie die sechs Flugblätter. Daher konnte das Gedenken an die Gruppe auch sowohl in der BRD als auch in der DDR aufrecht erhalten werden, anders als es etwa beim sozialistischen Widerstand der Fall ist.

    Die „Neugründung“ der Weißen Rose ist peinlich und instrumentalisiert die mutigen Taten einiger junger Menschen, die sich nicht mehr dazu äußern können.

  47. Obwohl ich die Adressen potenzieller „Diskussionspartner“ immer gerne aufnehme und dann auch versuche, mit diesen zu einem zivilisiertem Dialog zu kommen, wurde mir nur ein einziges mal dazu geantwortet. Das enttäuscht mich schon lange nicht mehr, ist doch deren Schweigen ein Bekenntnis zu ihrer Unfähigkeit ein auf Daten und Fakten beruhendes Gespräch zu führen.
    Bei Herrn Dr. Bald spare ich mir die Mühe gleich, da dieser Mann, wie seine Geschichte zeigt, in seinem Alter garantiert keine Herausforderungen im Sinne einer kritischen Selbstprüfung mehr annimmt.
    Man mag darüber streiten, ob es besonders geschickt war von Stürzenberger und Co., sich mit der Weißen Rose in Verbindung zu bringen. Man soll sich nicht an einsam stehende Ikonen anhängen, egal wie fest man daran glaubt, mit dem eigenen Anliegen diesem nahe zu sein.
    Objektiv hat Stürzenberger mit seiner gefühlten Nähe sicher nicht unrecht. Die weiße Rose hat versucht, den Untergang einer Kultur und ihrer Menschen zu verhindern.
    Stürzenberger, welcher sein Wissen um eine mehr als wahrscheinliche Zukunft Europas aus dem Koran, aus anderen „heiligen“ Büchern des Islam, aus objektiven demographischen Zahlen und den täglichen Erfahrungen mit dem Islam, bezieht, versucht genau das gleiche. Er versucht nicht mehr oder weniger, als die Rettung der europäischen Kultur vor der drohenden islamischen Despotie. Er versucht die drohende Gefahr unter Einsatz seiner Existenz in die Köpfe der nichstahnenden Mitbürger zu bringen. Man mag sein Beinahe-Ein-Mann-Unternehmen belächeln, kritisieren, verurteilen, aber es wäre nicht das erstemal in der Geschichte, dass ein Mann oder eine Frau eine alles Bisherige hinwegschwemmende Kettenreaktion auslöst und damit Geschichte schreibt.

    Vielleicht aber wäre es aus den besagten Gründen klüger, die Finger von der sakrosankten Weissen Rose zu lassen. Sie hat Märtyrer-Status. Stürzenberger wird das hoffentlich erspart bleiben.

  48. Zitat…
    „#15 My Fair Lady (27. Mrz 2014 02:59)

    10 gdl1983 (27. Mrz 2014 01:35)
    Leider und ausnahmsweise hat die SZ voll und ganz recht. Diese Neugründung ist der Gipfel der Peinlichkeit und Anmaßung.

    #

    Sie haben weder die Gruppierung der weißen Rose in der Nazizeit, noch die “Neugründung” verstanden. Erst informieren, dann schreiben.
    _____________________________________________

    Ein Gipfelpunkt der Peinlichkeit.

  49. Zitat…
    #53 tamamoto (27. Mrz 2014 15:02)

    @49 Muenster Sehr schönes Zitat.

    Der !!! @31 Wien 1529 HISTORIKER Detlef Bald hat mit seinen Ausführungen zur Weißen Rose natürlich recht. Hier zu behaupten, er wolle die Deutungshoheit für sich reklamieren, wie es Stürzenberger macht, ist nichts weiter als das Gekläffe eines getroffenen Hundes. Herr Bald hat immerhin schon zu dem Thema GEFORSCHT und publiziert. Das kann man von Stürzenberger nicht behaupten
    ___________________________________________

    Nicht doch… Fakten würden nur stören.
    Die Vereinnahmung des Mythos der „Weißen
    Rose“ ist aber nicht nur peinlich, es ist
    auch beleidigend gegenüber den Opfern der
    „Weißen Rose“.
    Da fällt mit doch der Begriff …Trittbrett
    Fahrer ein.

  50. „Dr. Detlef Bald aus München, über den im Anschluß noch ausführlich die Rede sein wird,“

    Warum eigentlich muss über ihn gesprochen werden? Diese ad-hominem-Argumentation spricht doch Bände. Warum keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Argumenten von Herrn Dr. Bald?

    Und diese ad-hominem-Argumentation geht auch völlig ins Leere. Was erfahren wir? Herr Dr. Bald ist promovierter Historiker, hat ausgiebig über die WR geforscht, hatte einen Lehrauftrag am Geschwister-Scholl-Seminar an der ruhmreichen LMU, und genau mit diesem will Herr Stürzenberger (Studienabbrecher und leidlich erfolgreicher Sportjournalist – Stichwort: ad hominem-Argumentation) nun über die korrekte Deutung der WR debattieren?

    PS: Über die Einbindung von Frau Zeller in die WR ist eigentlich alles gesagt, wenn man sich anschaut, wie das NS-Regime über sie urteilte. Man vergleiche das mit den Urteilen für Probst, Scholl etc….

    PPS: Ich stimme den Vorpostern zu, die in dieser Anmaßung, sich selbst als Teil der WR zu sehen, einen Beitrag zum Stürzenberger’schen Wahldesaster sehen. Von einer Hinrichtung ist Herr Stürzenberger dann doch noch ein gutes Stück entfernt. Und unsere Justiz auch. Was für ein widerlicher Vergleich, was für eine grenzenlose Selbstüberhöhung.

  51. @ 53 tamamoto
    Die Tatsache, dass ein Herr Freisler im Namen des Staates einen jungen Menschen den Kopf abschlagen lässt, ist Grund genug die Wiedergründung einer Widerstandsbewegun in der Zeit zu vollziehen, wo es noch möglich ist, frühzeitig – um nicht zu kurz zu existieren!
    Ihre Bemerkung, dass sich Hingerichtete noch äußern sollten können, ist zwar richtig, aber die Tatsache, dass sie es aufgrnd faschistischer Brutalität und der ihr hörigen Anhängigen nicht mehr können, ist Verpflichtung für jeden Menschen mit gesundem Verstand, dieser Wiedergründung der Weißen Rose und damit reflektieren Ablehung gegenüber faschistischer Ditkatur, seine absolute Berechtigung.
    Falls Sie die Koranaussage als Märchenbuch beurteilen, ist die Wiedergründung der Weißen Rose doppelt notwendg – Kinder mit solchen „Märchen“ aufwachsen sind der Garant für jeder verbrecherische Diktatur.

  52. @58 Handler

    Was der Herr Freisler mit der Wiedergründung zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen. Ist der nicht schon ne Ewigkeit tot? Sogar länger schon als unsere Spitzenfachkraft aus Österreich?

    Eine Wiedergründung ist und bleibt weiterhin genau so absurd wie sie respektlos ist. Ich verstehe nicht was es daran herumzudeuteln gibt. Sie regen sich doch schon darüber auf, was die FDJlerin Angela M. mit der „konservativen“ Partei des Wiedervereinigers Helmut K. gemacht hat. Und da gab es noch nicht mal eine Zeit dazwischen, in der es die CDU nicht gab und es gibt Leute in der CDU, die sowohl unter M. also auch unter K. gedient haben, bzw. dienen.

    Lesen Sie lieber ein paar Bücher zur Weißen Rose (z.B. D.Bald oder S.Zankel) zum Widerstand gegen das NS-Regime insgesamt, verschaffen sich einen Überblick und dann werden auch Sie verstehen, was ich und u.a. die Kommentatoren mare18 und udosefiroth oder muenster an dieser „Aktion“ kritisieren. Und das empfehle ich nicht nur Ihnen handler, sondern allen Claqueuren Stürzenbergers hier im Strang.

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