ucki_laeuferinWer hätte das gedacht? Alle Unkenrufer in Sachen PRO-KÖLN-Frühlingslaufteilnahme wurden am Sonntag eines Besseren belehrt. PRO-KÖLN-Ratsherr Jörg Uckermann konnte nicht nur ungehindert mit einem islamkritischen Laufdress an dem Großevent mit über 1700 Sportlern teilnehmen (PI berichtete), sondern erreichte in seiner Altersklasse sogar noch einen hervorragenden 12. Platz.

Sonntagmittag, Kölner Stadtwald: Hunderte Athleten drängeln sich am Startpunkt des „Fun Runs“ im Rahmen des bekannten Kölner Frühlingslaufs.

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Auffällig viele Lokalreporter sind an diesem Tag ebenfalls mit Kameras am Startpunkt. Auffällig vor allem deshalb, weil die meisten davon sonst nicht als Sportreporter tätig sind, sondern für den Polit- oder allgemeinen Lokalteil. Die Aufregung in der Medienmeute steigt, als ein Mitvierziger ganz vorne im Startpulk auftaucht. Auf seinem Shirt deutlich zu sehen: „Fun & Run mit Uckermann“, zudem eine Persiflage des offiziellen islamgrünen Eventshirts des Veranstalters – inklusive umstrittener Kölner Großmoschee. Hinten auf Uckermanns Laufdress: „Mer losse de Dom in Kölle“ – und das bekannte Moscheeverbotsschild der PRO-Bewegung.

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Die Rückseite war an diesem Tag gut gewählt für das Moscheeverbotsschild. Bekamen doch die meisten Uckermann bei dieser Veranstaltung nur von hinten zu sehen … Runde für Runde durchquerte er den Zielabschnitt, angefeuert von „Ucki-Ucki“-Sprechchören.

1608661_283657635125446_348983982_nAuch zahlreiche Läufer solidarisierten sich spontan mit Uckermann, der Bürgerbewegung PRO KÖLN und der islamkritischen Botschaft des Tages. Von Ausgrenzung und Isolation keine Spur, was den Blutdruck linker Schreiberlinge wie einem gewissen Andi Goral von Kölns Internetzeitung report-k.de in die Höhe schnellen ließ.

Unpolitische lokale Sportportale fassten das Geschehen dagegen wie folgt zusammen:

[…]

Auffällig hoch war hingegen das Aufgebot an Fotografen, die nach „Jörg Uckermann“ Ausschau hielten. Die Organisatoren des Laufes hatten im Vorfeld ein grünes Eventshirt mit der Kölner Stadtsilhouette zum Kauf angekündigt. Dass dort auch die Köln-Ehrenfelder Moschee mit integriert war, führte in verschiedenen Foren zu hitzigen Diskussionen. Ratsherr Uckermann von der Bürgerbewegung pro Köln kündigte gar an, als Kontrapunkt zum Zitat: „islamgrünen Event-Shirt inklusive Kölner Großmoschee“, im islamkritischen Laufdress mitlaufen zu wollen. Dabei hatte er insgeheim auch die Hoffnung, vielleicht einmal sportlich gegen Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) anzutreten zu können, der letztendlich aber nicht mitlief. Zu den befürchteten Krawallen und einem Zusammenstoß mit politischen Gegnern kam es dann aber nicht. Im Gegenteil, es stand viel mehr der Sport im Fokus, wenn auch eine durchgestrichene Moschee mit „Mer losse d’r Dom in Köle“, die Rückseite seines Laufshirts zierte. Der in den Medien (Express/Bild/Hyriett/Pi-News) im Vorfeld viel erwähnte und angekündigte Uckermann lief übrigens beim Fun-Run eine Zeit von 49:41 Minuten Netto, was ihm wohl die wenigsten zugetraut hatten. Kritiker von Uckermann scherzen nun, dass er nur deshalb so schnell war, weil der Streckenverlauf „rechts“ herum verlief.

Und PRO KÖLN und Uckermann? Der sportliche Rechtsausleger vom Rhein ließ nach dem Lauf nur kurz und bündig verlauten: “Tolle Stimmung, schöner Lauf und ein hervorragendes Omen für die Kölner Kommunalwahl.“ Und wird man Uckermann jetzt öfters mal bei Läufen in Aktion sehen? „Ja, das wird bestimmt nicht mein letzter Volkslauf hier in Köln gewesen sein!“

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31 KOMMENTARE

  1. Da schäumen die linken Jounalisten Chaoten vor Wut 🙂 Sehr sehr gut. Tja Antifa, nächstes Mal das Bier saufen sein lassen und früher aufstehen ihr müsst ja schliesslich das vierte Reich verhindern 🙂

  2. Ach wo waren eigentlich die ganzen „Fachkräfte“ bei diesem sportlichen Ereignis? Wohl gerade abkömmlich und die Wohlstandswampe im örtlichen Teehaus (geschlossene Gesellschaft) über der Stoffhose zur Schau stellen

  3. Wie haben denn die Medienvertreter beim Lauf abgeschnitten? Oder haben die nur dumm rumgestanden?
    Man sollte nicht vergessen, dass Ucki mehr als 1500 Läufer hinter sich ließ, sich aber nur 123 Läufern geschlagen geben musste!

  4. Es ist schon ein besonderer Genuß, den Artikel, der oben verlinkt ist, zu lesen. Diese Anarcho-Journaille bastelt aus den bekannten und berüchtigten Textbausteinen einen Schmarr’n zusammen, aus dem man nur eines entnehmen kann: diese ohnmächtige Wut des Verfassers und seine tiefsitzende Angst, daß sich jetzt das Blatt wendet und er / sie so nicht mehr weitermachen kann weil das Volk die Lügen satt hat.

  5. PRO Köln:

    “Tolle Stimmung, schöner Lauf und ein hervorragendes Omen für die Kölner Kommunalwahl.”

    Klar, wie man auf dem letzten Foto gut erkennen kann: Kein Mensch interessiert sich für Uckermann. (Wer hat dem bloß zu der Geschmacklosigkeit geraten, sein eigenes Konterfei aufs Hemd drucken zu lassen?)

  6. #5 cream_2014 (26. Mrz 2014 14:08)

    kennt jemand einen online shop, wo es t-shirts mit durchgestrichener moschee gibt?
    ——————
    Ihr Testament haben Sie ja wohl hoffentlich schon hinterlegt?!

  7. Ich meine, wenn Sie beabsichtigen sollten, dieses T-Shirt in der Öffentlichkeit zu tragen.

  8. Mal rein aus sportlichem Interesse: Wenn die Zeit gut war, wie groß war die Distanz?

    Herr Uckermann: Sympatische Aktion!

  9. PRO-KÖLN-Ratsherr Jörg Uckermann konnte nicht nur ungehindert mit einem islamkritischen Laufdress an dem Großevent mit über 1700 Sportlern teilnehmen (PI berichtete), sondern erreichte in seiner Altersklasse sogar noch einen hervorragenden 12. Platz.

    Respekt und Glückwunsch ❗

    Aber gab es nach dem Lauf wenigstens eine handfeste Schlägerei ❓ Mit derben Beleidigungen und die Polizei mußte anrücken ❓

    Flensburg | In Flensburg haben sich am Sonntag vier Freizeitfußballer eine Schlägerei geliefert. Der Streit auf einem Sandplatz im Marienhölzungsweg sei entstanden, nachdem ein 18-Jähriger einen 24-Jährigen gefoult habe, teilte die Polizei am Montag mit. Die Spieler hätten sich gegenseitig beleidigt und aufeinander eingeschlagen.

    Alle Beteiligten wurden anschließend im Krankenhaus behandelt. Dort musste die Polizei ein weiteres Mal eingreifen, weil die Kontrahenten sich erneut begegneten. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

    http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/fussballer-pruegeln-sich-ins-krankenhaus-id6092596.html

    Dreimal dürft ihr raten was das für prügelnde und streitende Freizeitfußballer waren. 😉

  10. #6 Heta (26. Mrz 2014 14:22)

    „Klar, wie man auf dem letzten Foto gut erkennen kann: Kein Mensch interessiert sich für Uckermann. (Wer hat dem bloß zu der Geschmacklosigkeit geraten, sein eigenes Konterfei aufs Hemd drucken zu lassen?)“

    Volle Zustimmung! Was soll da bitte ein gutes „Omen“ für die Kommunalwahl im Mai sein!?

  11. #11 Tirola (26. Mrz 2014 14:36)

    Zum Glück halten sich Salafisten von sportlichen Events fern.

    Das ist so nicht ganz richtig. Sven Lau hatte seinerzeit einmal bei einer ähnlichen Veranstaltung mitgemacht – und diese sogar gewonnen.

    Allerdings ist Sven Lau im Moment nicht abkömmlich…

  12. #12 Felix Austria (26. Mrz 2014 14:59)

    #10 Lorbas
    °

    was ist denn in Marburg wieder los?

    Keine Ahnung.

    Marburg:
    Bei einem Streit zwischen zwei Frauen erlitt eine 29-Jährige am
    Mittwochmorgen, 26. März tödliche Verletzungen. Nach ersten
    Erkenntnissen kam es gegen 7.30 Uhr zunächst in einer Wohnung in der
    Straße „Am Kupfergraben“ zu einem Streitgespräch. Anschließend
    verlagerte sich die Auseinandersetzung auf die Straße. Dort soll die
    26-jährige Kontrahentin mit einem Messer auf die Ältere eingestochen
    haben. Der genaue Ablauf und die näheren Hintergründe des Vorfalls
    müssen noch ermittelt werden. Weitere Auskünfte können frühestens am
    Nachmittag erteilt werden.

    Am Kupfergraben ist im Südviertel, Softwarecenter gute Gegend. Angeblich soll es sich um eine Beziehungstat handeln.

    Sollte es sich um südländische Folklore handeln sage ich Bescheid. 😀

  13. Sehr sportlich, dieser Jörg Uckermark. Ich müsste auch einmal wieder Sport treiben :(.

  14. Sehr netter Mensch dieser Herr Uckermann.

    Ich wünsche ihm und seinem PRO-Team weiterhin viel Erfolg sowohl im sportlichen als auch im politischen Bereich.

    Die Linksdrehenden können ruhig vor Wut platzen.

  15. Ordentliche Zeit für einen Gelegenheitsläufer! Hätte etwas mehr Gegenwind erwartet, aber der Lauf war wohl zu früh 🙂

  16. Ich habe jetzt mal eine Frage, die mich seit längerem beschäftigt.
    PRO Deutschland
    PRO NRW
    PO KÖLN
    und hier im Ländle : PRO Augsburg.
    Ich bin jetzt durcheinander.
    Außer PRO Augsburg sind doch alle anderen Islamkritisch und auch das Thema Asylanten spielt da eine Rolle.
    ABER: PRO Augsburg moschelt hier sehr viel mit den Sozen / Grünen umeinander.
    Also alles andere wie die anderen Bürgerbewegungen „PRO“.
    Kann mir das mal jemand erklären??

    WAS soll das eigentlich bei der Europa Wahl werden. Jede „PRO Bürgerbewegung“ tritt da für sich an?? Warum schließt man sich nicht zusammen?
    Fragen über Fragen…

  17. #2
    das video ist zwar interessant, aber die hintergrundmusik aufdringlich und nervtötend.
    man wird ungeduldig, weil auch die sprechstimme dadurch geschwächt und die aufmerksamkeit auf den text beeinträchtigt wird.
    ansonsten danke für den hinweis

  18. OT

    Nachdem Sebastian Edathy, auf seiner Faceblubb-Seite, am 06.03.2014, mit der ominösen Meldung ´rüberkam, er werde bestimmte Dinge an die Öffentlichkeit bringen, wenn man ihn – sinngemäß – weiterhin öffentlich verurteile und juristisch verfolge, gewann er 5 neue „Freunde“ hinzu.

    Seit Edathy das selbstgerechte Spiegelinterview bei sich einstellte, wo er meinte, Nacktfotos von rumänischen minderjährigen Knaben, bei einer Hardcore-Pornofirma gekauft, seien seine Privatsache und außerdem Kunst, verlor er 60 Facebook-Freunde und hat aktuell noch 5462.

    Herzlichen Glückwunsch! Freut mich! Hoffentlich erzählt er bald wieder peinliches Zeug. Er soll sich ruhig tiefer in die Jauche reiten!

  19. F#6 Heta (26. Mrz 2014 14:22) :“Klar, wie man auf dem letzten Foto gut erkennen kann: Kein Mensch interessiert sich für Uckermann. (Wer hat dem bloß zu der Geschmacklosigkeit geraten, sein eigenes Konterfei aufs Hemd drucken zu lassen?)”

    Wer allein auf einem Foto erscheint, ist ein sozialer Außenseiter. Ich werde sofort meinen Perso ändern lassen. Und was hätte sich Herr Uckermann denn nun aufs T-Shirt drucken sollen? Also diese Debatte hatten wir doch wirklich durch.


  20. #13 Tirola (26. Mrz 2014 14:36)

    Zum Glück halten sich Salafisten von sportlichen Events fern.

    Leider nicht, die Salafisten liefen bei einem Santander Bank Lauf in Mönchengladbach mit.
    Sven Lau war damals mit am Start, sitzt allerdings z.Zeit in U-Haft.

  21. #13 Tirola (26. Mrz 2014 14:36)

    Zum Glück halten sich Salafisten von sportlichen Events fern.

    … nein, eben nicht! Fragen sie doch mal die Läufer vom Boston-Marathon…

  22. <<kennt jemand einen online shop, wo es t-shirts mit durchgestrichener moschee gibt?<<

    Darunter gleich noch FUCK THE EU

  23. Ach so, die Islamkritik war auf der Hinterseite. Na, dann ziehe ich meine Kritik zurück. Dann war es doch ein voller Erfolg und er hat seiner Sache gedient. Dann vollumfänglichen Glückwunsch für Uckermann!

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