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Israel: Diffamierungen nehmen weiter Fahrt auf

DSCF1000aNicht zu Unrecht haben Israel-Freunde oft den Eindruck, daß irgendetwas mit der Berichterstattung über Israel in den westlichen Qualitätsmedien nicht so recht stimmen kann. Doch ist die negative Berichterstattung keineswegs nur der verbreitete Gesinnungsjournalismus in den Qualitätsredaktionen der Mainstream-Medien – oft auch noch zynisch verbrämt als „kritische Freundschaft“ zu Israel. Es entwickelt sich leider tatsächlich eine – Fahrt aufnehmende – derartige Diffamierungswelle gegen Israel, daß Joseph Goebbels mit hocherfreutem, ungläubigem Staunen reagieren würde, wie seine damaligen, vergleichsweise plumpen Propagandatechniken bis heute hier perfektioniert wurden.

(Eine PI-Bestandsaufnahme mit einem aktuellen Politiker-Interview aus Israel von Mr. Merkava)

Auf den oft sowieso eher linksgestrickten Universitätscampus haben arabische Gruppen es mit Hilfe ideologisch eindimensionaler Linker nicht ungeschickt erreicht, daß dort der sogenannte „Palästinenser“ als Opfer einer gnadenlosen Kriegsmaschinerie Israels dasteht – zusätzlich schikaniert durch eine Übermacht fundamentalistischer jüdischer „Siedler“ (PI berichtete):

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Welcher Jungstudent, welche Jungstudentin hätte da nicht ein Herz für die Schwächeren! Und „Opfer“ ist den Arabern sowieso auf den Leib geschnitten, wie wir mittlerweile aus leidvoller Erfahrung in Europa wissen. Auf diesem Klavier wird geschickt gespielt und wenn das nicht ausreicht, muß eben arabisches Ölgeld nachhelfen (Pi berichtete u.a. hier und hier).

Das mündet in eine mittlerweile beängstigende, weil gnadenlos verblendete Bewegung, die über Boykott, De-Investment und Sanktionen (BDS) Israel in die Knie zwingen will (Pi berichtete u.a. hier, hier und hier):

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Auch und gerade in den diversen Politbüros der EUdSSR und der USSA machen sich „kritische Israelfreunde“ stark; Freunde, bei denen man eigentlich keine Feinde mehr braucht. Diese „Freunde“ wollen die „illegale Siedlungspolitik“ Israels über BDS bekämpfen:

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Daß dabei wirtschaftlich zuerst die Araber getroffen werden, die zahlreich und im Geheimen nicht ungerne in israelischen Betrieben arbeiten, ist nur ein ideologischer oder Ölversorgungs-Kollateralschaden und wird gerne durch weitere Finanzhilfen an die Terroristenführungen („Friedenspartner“) in der sogenannten „Westbank“ und unter anderen Vorwänden an jene in Gaza übertüncht:

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Interessant ist in dem Zusammenhang, daß weder in den deutschen Mainstream-Medien geschweige denn in der Politik der Levy-Report diskutiert wird: erstellt in 2012 durch den angesehenen Richter am Obersten Gerichtshof Israels Edmund Levy (gestorb. 11.3.2014), den ehemaligen Botschafter Alan Baker sowie die Vizepräsidentin des Bezirksgerichts in Tel Aviv und Rechtsanwältin Tchia Shapira. Er kommt – allerdings ausschließlich unter juristischen, i.w. also völkerrechtlichen Gesichtspunkten – zu dem Schluß, daß es keine völkerrechtswidrige „Besatzung“ von Judäa und Samaria (häufig auch „Westbank“ genannt) gäbe, was selbstverständlich von europäischen Linken mit Schaum vor dem Mund abgestritten wird.

Vermutlich aus politischen Gründen wird der Levy Report allerdings auch in Israel nicht in der Öffentlichkeit an die große Glocke gehängt. Wegen seiner Brisanz hinsichtlich der weltöffentlichen Meinung, die durch das geschickte bisherige pro-arabisch-linke Dauerfeuer einfachst strukturiert an „israelische Besatzung“, „Palästinenser-Unterdrückung“ und an „illegale Siedlungen im Westjordanland“ glaubt, hat er leider beträchtliche Chancen, b.a.w. in einem hinteren Schrankfach beim Ministerpräsidenten Benjamin „Bibi“ Netanyahu zu verstauben, da dieser in der Tat zahlreiche andere, für Israel überlebenswichtige politische Baustellen erfolgreich in den Griff bekommen muß:

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Eine weitere, schmerzliche Front tut sich bei nicht wenigen christlichen Organisationen auf, die über die Ersatztheologie und durch politische Verzerrungen auf Veranstaltungen wie „Jesus am Checkpoint“ eine neue, theologisch verbrämte Israelfeindlichkeit zelebrieren – sehr zur Freude der arabischen Christen, die über weite Teile Israel ablehnen, um nicht zu sagen „hassen“.

Beinahe gewöhnt hat man sich schon an die dreiste Lüge vom rassistischen „israelischen Apartheitstaat“, frei erfunden nach dem Goebbelschen Motto „wenn eine Lüge nur groß genug ist und man sie immer und immer wiederholt, fangen die Leute irgendwann an, sie zu glauben“. Dazu gibt es dann pervertierte „Menschenrechtsveranstaltungen“, Stichworte z.B. „Durban I – III“, in denen die größten Verbrecher gegen die globalen Menschenrechte sich zu selbigen äußern durften, während Israel als die einzige rechtstaatliche Demokratie im weiten geographischen Umkreis als rassistischer Apartheitsstaat identifiziert wurde. Und natürlich alles unter den Auspizien der UNO:

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Da erstaunt es nicht, daß die UNO endlich auch noch ihre Forschungsergebnisse auf den Tisch legt, wer denn an der ganzen nahöstlichen Misere Schuld habe. Man wird es kaum erraten: es ist Israel wie die stramm anti-westliche UN-Hochkommissarin für Menschenrechtsfragen, Navi Pillay, die Weltöffentlichkeit belehrt.

Bei all diesen Anwürfen ist es nicht unwichtig, öfter einmal die ungeschminkte und vor allem von den Mainstreammedien unzensierte Meinung von israelischen Politikern zu diesen und anderen Themen direkt zu hören. Der ehemalige Chefmediziner der Israeli Defense Forces (IDF), langjährige Knesset-Abgeordnete und neue Vorsitzende der Akademikervereinigung „Professors for a Strong Israel“, Brigadegeneral Prof. Aryeh Eldad ist hier ein herausragendes Beispiel für die Vernetzung zionistisch-konservativer Kräfte in Israel mit verantwortungsbewußten konservativen Kräften in Europa. Bereits im Jahre 2008 hatte Prof. Eldad Geert Wilders zu einer viel beachteten Veranstaltung nach Jerusalem in das Menachim Begin Center eingeladen zu dem Thema „Facing Jihad“ (PI berichtete u.a. hier und hier).

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Prof. Eldad gewährte PI in Jerusalem ein Exklusiv-Interview zu diversen Aspekten von Israels politischen Herausforderungen – auch und gerade im Zusammenhang mit der Islamisierungsgefahr in Europa (in Englisch):

Dem Rat von Professor Eldad möchte PI gerne folgen und bietet seinen geschätzten Lesern im folgenden eine Auswahl authentischer, wenig zum Nachteil Israels manipulierter Informationsquellen an – vorwiegend direkt aus dem Land:

http://www.jpost.co.il/
(seriöses, zionistisches Traditionsblatt mit tw. herausragenden Analysen; Englisch)

http://www.israelnationalnews.com/
(einflußreiches nationalreligiös-zionistisches Medium in Hebr., Engl., Russ.)

http://www.israelheute.com/Home.aspx
(zionistische, christlich geprägte Monatszeitschrift m. tägl. aktuellen Kurzinfos; Deutsch)

http://www.arlenefromisrael.info/
(sehr anspruchsvolle aktuelle politische Analysen betreffend Israel; Engl.)

http://www.eish-l.org/
(Informationsdienst über Ereignisse & Veranstaltungen im zionistischen Umfeld; Engl.)

http://honestreporting.com/
(professioneller „watchdog“ gegen falsche Israel-Berichterstattung in d. Medien; Engl.)

Shalom!