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Mit eigenem Blut Hakenkreuze gemalt. War das rechtsextrem?

In Berlin wurde gerade ein interessanter Fall aufgedeckt. Ein wohnungsloser Drogensüchtiger hatte seit November mit seinem Blut verfassungsfeindliche Symbole und Schriftzüge an Wände geschmiert: Der Festgenommene gab zu, meist BVG-Eigentum, aber auch in Einkaufszentren und in einem Ärztehaus „Blut an Wände gespritzt“ zu haben. Mit dem Blut malte er „verschiedene Schriftzüge und verfassungswidrige Symbole wie Hakenkreuze“. Als Motiv gab der wohnungslose Drogenabhängige Ärger „über die Methoden verschiedener Sicherheitskräfte“ an. Klingt eher linksextrem, oder? In welcher Straftaten-Statistik diese Schmierereien aber landen werden, dürfte trotzdem jedem klar sein.