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München: SPD will gendergerechte Spielplätze

spielplatzAuch wenn der Fasching nun schon vorbei ist, auf die SPD ist in Sachen Dummheiten immer Verlass. Tragisch nur, die meinen ihre Geistesblitze meist ernst. Ulrike Boesser, Münchener SPD-Stadträtin, hatte nun so eine geniale Idee. Ihre Welt ist offenbar sehr einfach: „Mädchen klettern gerne und Jungs spielen gerne Fußball.“ Das ist nun nicht besonders neu, neu ist nur, dass man sie deshalb beim Spielen trennen muss. „Gendergerechte Spielplatzgestaltung“ heißt das dann.

(Von L.S.Gabriel)

Mädchen würden viel zu oft von den Jungs in eine Zuschauerrolle gedrängt, auf den Spielplätzen und weil auch die rot/grünen Politiker in Wien so einen vollkommen unnötigen Gender-Spielplatz gebaut haben, muss München, wenn es nach Boesser geht, den Unsinn nachmachen.

Focus Online berichtet:

In Wien gibt es bereits genderspezifische Spielflächen. Man habe „Angsträume beseitigt“, sagt der Sprecher der Wiener Stadtwerke, Joachim Chen, FOCUS Online. Viel zu oft würden Mädchen vom vermeintlich stärkeren Geschlecht in einer Zuschauerrolle gedrängt. Die genderspezifischen Spielflächen sollen ihnen helfen, aus dieser Rolle herauszukommen. Deshalb wurden in Wien zum Beispiel Volleyballfelder gebaut – weil man davon ausgeht, dass Mädchen damit mehr anfangen können als mit einem Bolzplatz.

Seit ewigen Zeiten spielen Mädchen und Jungs gemeinsam, wer benachteiligt wird, muss eben lernen, sich seinen Platz zu erobern, das übt fürs Leben und hat bisher wunderbar funktioniert und wohl auch nicht geschadet. Von Angsträumen kann da keine Rede sein, aber Angstträume könnte man bei so viel gesellschaftlichem Dressurzwang bekommen.