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SPIEGEL über Islam-Aufklärer in Deutschland

spiegel [1]Im aktuellen SPIEGEL befindet sich ein dreiseitiger Artikel über die islamkritische Szene in Deutschland mit ausführlicher Darstellung von PI. Vor einigen Monaten traf mich hierzu ein Redakteur des SPIEGEL in München und redete über eine Stunde lang mit mir. Es ist unwürdig für dieses „Sturmgeschütz der Demokratie“, dass sich kein einziges Statement von mir in dem Artikel befindet, obwohl es dort auch um mich geht. Nur ein zitierter Satz hätte dieser tendenziösen Berichterstattung den Wind aus den Segeln genommen. Beim Thema Islamkritik hat somit auch eines der größten Nachrichtenmagazine Deutschlands den Weg des seriösen und objektiven Journalismus verlassen.

(Von Michael Stürzenberger)

Auszüge aus dem Artikel:

Der Stachus ist einer der schönsten Plätze Münchens, reich an Tradition und reich an Passanten. Michael Stürzenberger hat den Ort bewusst gewählt; die Hand zur Faust geballt, schreitet er auf und ab. Und brüllt: „Der Koran ist das gefährlichste Buch der Welt.“

Polizisten in schusssicherer Weste bewachen das Gelände. Denn ein paar Dutzend Menschen sind gekommen, um gegen Stürzenberger, den Agitator, zu demonstrieren. Stürzenberger, 49, war vor rund zehn Jahren Pressesprecher der Münchner CSU; seit 2012 führt er in Bayern die Splitterpartei „Die Freiheit“, vor drei Monaten wurde er zum Bundesvorsitzenden gewählt. Er predigt den Hass auf den Islam, er vergleicht den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“.

Seit zwei Jahren sammelt er Unterschriften gegen ein Islamzentrum, das in München entstehen soll. Mehr als hundert islamfeindliche Kundgebungen hat er schon abgehalten.

Der Mann von der „Freiheit“ ist nicht allein. Er hat Unterstützer, Gefolgsleute, sie haben Schilder aufgestellt: „Keine Moschee am Stachus“, „Stoppt die Gegner der Demokratie“. Stürzenberger ruft, die Scharia schreibe Männern vor, Frauen zu schlagen. Seine Stimme überschlägt sich. „Das wollen wir in Bayern nicht!“ Ein Rentner fragt, wo er „gegen den Islam“ unterschreiben könne.

Den meisten Münchnern sind Stürzenbergers Angriffe peinlich. Seine Hetze erinnere an die „dumpfen Parolen der Nazis“, sagt Stadtrat Marian Offman (CSU). Die Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) fürchtet Konflikte vor den Kommunalwahlen, München habe sich zu einem „Experimentierfeld“ für radikale Islamgegner entwickelt. Die Rechtspopulisten der „Freiheit“ proben, ob ihr Angriff auf die muslimische Minderheit mehrheitsfähig ist. Sollte Stürzenberger genügend Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen den Moscheebau sammeln, wäre das über Bayern hinaus ein Signal für Muslime, nicht willkommen zu sein.

Die realitätsverweigernden Islam-Unterstützer Offman und Ude repräsentieren für den SPIEGEL wohl „die meisten“ Münchner. Dieser Propaganda-Artikel enthält Satzbausteine aus der Zeit, in der man Roland Koch mit seiner Kampagne gegen die doppelte Staatsangehörigkeit schon diffamieren wollte. Damals wurde auch ein „älterer“ Herr zitiert, der „gegen Ausländer unterschreiben“ wollte. Aber immerhin stellt das vierköpfige Redaktionsteam auch kritische Aspekte zum Islam in Deutschland dar:

Liegt das daran, dass viele aus der dritten Generation der Zugewanderten den Islam strikter leben als ihre Eltern und Großeltern? Dass in manchen Brennpunktvierteln sich muslimische Schülerinnen nicht mehr trauen, ohne Kopftuch auf die Straße zu gehen? Oder liegt es an den Meldungen über in Deutschland aufgewachsene junge Männer, die nach Pakistan gehen, um sich dort in Terrorcamps ausbilden zu lassen?

Erst vergangene Woche warnte der Bundesinnenminister vor einer hohen Zahl Dschihadisten aus Deutschland, die im Namen Allahs in Syrien kämpften. Etwa 300 sind es inzwischen, die ihre Heimat verlassen haben, um in den Krieg gegen Diktator Assad zu ziehen.

Hans-Georg Maaßen, der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, sieht eine „Wechselwirkung“ zwischen den Umtrieben radikaler Salafisten und rechtsextremer Agitation. Aber soll man deshalb Propaganda für den Islam in deutschen Fußgängerzonen verbieten?

Wenn der SPIEGEL die offene Diskussion über den Islam zulassen würde, könnte sich die Öffentlichkeit schnell ein Bild davon machen, dass weite Teile der islamischen Lehre brandgefährlich und verfassungsfeindlich sind. Dann wäre der nächste Schritt, die Verzichtsforderung [2] auf all diese Bestandteile, nur folgerichtig zur Selbsterhaltung unserer demokratischen Grundordnung. Aber genau diese Diskussion wird vom SPIEGEL wie von fast allen Medien nicht nur in Deutschland, sondern weltweit unterbunden. Es ist klar, warum: Die islamische Welt hält die westliche mit ihrem massenhaften Öl, Gas und Geld im knallharten Würgegriff.

Der SPIEGEL-Redakteur hatte mich auch zu den unterschiedlichen Religionsgruppen des Islams befragt. Ich erklärte ihm ausführlich, wie sehr sich die Aleviten von den Sunniten und Schiiten unterscheiden. Aber diese Darstellung ließ er einfach weg, denn sie hätte ihm den Wind aus den Segeln seiner tendenziösen Propaganda-Maschinerie genommen:

Islamfeinde unterscheiden in der Regel nicht zwischen Sunniten, Schiiten oder Aleviten, zwischen militanten Islamisten und friedlichen Frommen. In ihrer Vorstellung ist der Islam keine Religion, sondern eine politische Ideologie, die es zu bekämpfen gilt.

Muslimen wird unterstellt, nach der Weltherrschaft zu trachten. Sie untergrüben die Souveränität demokratischer Staaten, unterwanderten ihre Rechtsordnung. Auf der Internetplattform Politically Incorrect heißt es: „Die Ausbreitung des Islam bedeutet, dass unsere Nachkommen – und wahrscheinlich schon wir selbst – in zwei, drei Jahrzehnten in einer weitgehend islamisch geprägten Gesellschaftsordnung leben müssen, die sich an der Scharia und dem Koran orientiert und nicht mehr am Grundgesetz und an den Menschenrechten.“

Muslimen wird gar nichts unterstellt, sondern der Islam selbst fordert dies in seinen „theologischen“ Schriften. Hohe Repräsentanten dieser totalitären Ideologie und ehrliche Moslems auf den Straße posaunen den Anspruch des Islams auf Weltherrschaft schließlich permanent unüberhör- und -sehbar hinaus, so dass es selbst SPIEGEL-Redakteure registrieren müssten – wenn sie nicht ihre Augen und Ohren aus linksideologischen Gründen verschließen würden. Weiter im Anti-PI-Pamphlet:

Im Sommer 2013 verbreitete sich über Politically Incorrect das Video einer selbsternannten „Anti Islam Fraktion“: Zu sehen ist, wie ein Koran auf einem Baumstumpf lodert. Drei Männer erscheinen, sie tragen Masken aus Alu-Folie und verbrennen einen weiteren Koran. Mit verzerrter Stimme wenden sie sich an die Muslime: „Ihr seid die faschistischste und hasserfüllteste Religion, die es nur gibt.“

Es folgen Bilder von Enthauptungen, blutverschmierten Fanatikern, verstümmelten Frauenkörpern, verätzten Gesichtern. Am Ende heißt es: „Gib Islam keine Chance!“ Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Urheber des Videos aufgenommen.

Gegründet wurde Politically Incorrect, kurz PI genannt, von Stefan Herre, einem Lehrer aus Köln, und sein Einfluss geht über die digitale Welt hinaus: Herre ist mit Rechtspopulisten wie dem Niederländer Geert Wilders und ausgewiesenen Islamhassern wie dem US-Pastor Terry Jones bekannt. In vielen deutschen Städten haben sich PI-Ortsgruppen gegründet, ebenso in Österreich und in der Schweiz; der Münchner PI-Ableger wird vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet.

Der SPIEGEL verschweigt seinen Lesern ganz bewusst, dass die Macher des Videos Ex-Moslems sind. Nach der Darstellung von anti-islamischen NPD-Aktivitäten beklagen die SPIEGEL-Redakteure, dass Islamkritik auch in Reihen der CDU geäußert wird:

Antimuslimische Parolen haben den Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden. Geschürt wird die Furcht vor dem Fremden von Politikern wie Hans-Jürgen Irmer, dem stellvertretenden Fraktionschef der hessischen CDU: „Der Islam ist auf die Eroberung der Weltherrschaft fixiert“, warnte er im Landtag, „wir brauchen nicht mehr Muslime, sondern weniger.“ Deren Verbänden könne man nicht trauen. Die Täuschung Andersgläubiger gehöre zum Wesen des Islam.

Nur eine Meinungsäußerung? In Deutschland dürfe der Islam ebenso kritisiert werden wie das Christentum, sagt Verfassungsschutzchef Maaßen. Und im Fall von Politically Incorrect rätseln die Behörden, ob es sich dabei lediglich um eine digitale Plattform handelt – oder um eine Organisation, die von Personen gelenkt wird. Die Beobachtung eines Blogs gilt als rechtlich schwierig. Verfassungsschützer sprechen von einer „Grauzone“.

Aber vielleicht lassen sich Grauzonen auch beseitigen. Vorigen Dienstag erteilte die Anti-Rassismus-Kommission des Europarats der Bundesregierung einen Tadel. Sie bedauert das Scheitern einer Bundesratsinitiative, eine Bestimmung ins Strafgesetzbuch aufzunehmen, „die rassistische Motive zu einem strafverschärfenden Umstand erklärt“.

Länder wie Großbritannien und die USA sind da weiter: Sie haben Gesetze gegen sogenannte Hasskriminalität erlassen, um Migranten besonders zu schützen.

Der SPIEGEL sollte sich besser mit den Grundlagen des Islams befassen, als sich zum Sprachrohr idiotischer Initiativen auf EU-Ebene [3] zu machen, die allen Ernstes die Meinungsfreiheit einschränken und diejenigen zensieren wollen, die mutig die Fakten in einer weitestgehend feigen, verlogenen und volksverratenden Medienlandschaft aussprechen.

Der gesamte Artikel [4] wurde bereits im Internet hochgeladen.

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