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Inklusion 1: Körperlich Behinderte im Sport, warum nicht bei Bayern München?

Das Schlagwort ‚Inklusion‘ ist die jüngste politkorrekte Sau, die derzeit das bundesrepublikanische Dorf hinauf und hinunter getrieben wird. Speziell die Schulen sind aktuell im Focus von Flensburg bis Friedrichshafen. Inklusion heißt Einschließung, körperlich und geistig behinderte Kinder sollen in derselben Klasse unterrichtet werden. Nun wird kaum jemand was dagegen haben, wenn ein körperlich behindertes Kind im Rollstuhl im Schulzimmer sitzt. Obwohl man nicht vergessen sollte, daß körperliche Behinderungen auch diffiziler sein können, und teilweise erhebliche Investitionen auf die Kommunen zukommen: Lifte, überall behindertengerechte Zugänge, der Transport und so weiter. Sei’s drum, aber das ist nicht alles. Deutsche Ideologen müssen immer übertreiben!

Man denke an den Sportunterricht! Mit bestimmten Behinderungen kann man eben keinen Sport treiben. Aber es gibt deutsche Auswege. Man macht einfach die Gesunden zu Behinderten, dann sind wieder alle gleich, denn das ist des Pudels Kern bei der ganzen Inklusionsgeschichte: Die verlogene Ideologie, daß alle Menschen gleich seien, muß demonstriert werden. Man will einfach nicht dazu stehen, daß es Unterschiede gibt. Die inklusive Schule an der Bernkasteler Straße in Köln-Zollstock hat mehr Rollstühle angeschafft, als sie bräuchte, und läßt jetzt auch gesunde Schüler im Sportunterricht Rollstuhl-Fahren üben:

Die neuen Rollis sind gleich in doppelter Hinsicht eine Hilfe: „Wir können die gehbehinderten Schüler besser in den Sport einbinden, und die anderen können ihren Horizont erweitern und Vorurteile gegenüber dem Rollstuhl abbauen.

Dieses Modell läßt sich sicher noch für andere körperliche Behinderungen nachmachen, und zu Ende gedacht warten wir jetzt nur darauf, bis der FC Bayern München im Rollstuhl die Champions League gewinnt. (Teil 2 handelt demnächst von Inklusion mit geistiger Behinderung.)