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Inklusion 3: Was läuft da eigentlich ab?

jemen-mädchenschuleDaß der Begriff ‚Inklusion‘ (Einschließung) neu ist, läßt sich leicht beweisen. Vor 2007 wird man kaum einen Zeitungsartikel oder ein Buch finden, in dem dieses Wort auftaucht, im Duden von 1996, der vor mir liegt, steht es nicht. Die ‚Inklusion‘ kam zu uns über die englischsprachige UNO, die irgendwann ab den neunziger Jahren in mehreren Konferenzen auf den billigen Allgemeinplatz kam, daß alle Menschen ein Recht auf Bildung hätten, auch die Behinderten. Wer wollte dem schon widersprechen? Wie immer kommt es aber auf die Ausführung solcher Forderungen an, und wie immer ist Deutschland der linksideologische Musterschüler.

Aus einem einfachen Wort mit acht Buchstaben entwickelt sich ein Milliarden teurer, linksgrüner, politischer Exzess! Billige UNO-Gemeinplätze und Plattitüden – oft von den eigenen, nationalen außerparlamentarischen NGOs in die internationalen Quasselbuden erst hineinbefördert – werden dann im zweiten Schritt hierzulande missionarisch benützt, um vornehmlich linke, grünrote Ideologien äußerst kostspielig in die Tat umzusetzen und die blöden konservativen Ochsen und Kühe vor sich herzutreiben oder hinterdrein trotten zu lassen. Die ‚Inklusion‘ per UNO beweist wieder alles!

Die Behinderten-Konvention der UNO wurde am 13. Dezember 2006 in New York beschlossen und trat am 3. Mai 2008 in Kraft. 158 Staaten haben seither unterschrieben, darunter auch Deutschland 2007. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt ein sehr gutes, bundesweit funtionierendes System von Sonder- und Förderschulen für Behinderte aller Art. Kann man das von – sorry, englische Ländernamen –

Albania, Algeria, Bangladesh, Burkina Faso, Central African Republic, Chad, Congo, Côte d’Ivoire, Korea, Djibouti, Ethiopia, Ghana, Guinea, Haiti, Iran (Islamic Republic of), Iraq, Jamaica, Kazakhstan, Kenya, Kyrgyzstan, Lesotho, Liberia, Libya, Madagascar, Mali, Mauritania, Mozambique, Myanmar, Niger, Nigeria, Oman, Pakistan, Papua New Guinea, Qatar, Republic of Moldova, Romania, Rwanda, Saudi Arabia, Senegal, Sierra Leone, South Africa, Sri Lanka, State of Palestine (!!), Sudan, Macedonia, Togo, Tunisia, Turkey, Uganda, Ukraine, Tanzania, Uzbekistan, Yemen, Zambia und Zimbabwe

auch behaupten? Die haben alle unterschrieben? Wieviele Rampen für Rollstühle, behindertengerechte Fahrstühle, Toiletten, Therapiebäder oder Entspannungsräume gibt es denn in Simbabwe? Wieviele Sonderpädagogen gibt es im Kongo oder in Ruanda? Wieviele exzellent ausgestattete Förderschulen haben denn Madagaskar oder Nigeria oder der Jemen? Wieviele Integrationsbeauftragte und Inklusionshelfer sind im Senegal oder der Türkei tätig? Diese Länder haben alle nicht nur auch unterschrieben, sondern freudig unterschrieben, denn sie erwarten natürlich Inklusions-Millionen aus der UNO-Kasse, die von uns gespeist wird.

Und das ist die allgemeine Praxis bei sämtlichen Urteilen, Konventionen, Forderungen und Anordnungen internationaler Organisationen wie der EU, dem Europarat, dem Europäischen Gerichtshof, der OECD, dem IWF, der Unicef, der UNO und wie sie alle heißen. Deutschland führt alles durch bis zum letzten Komma, macht dabei sogar gute und sehr gute existierende Einrichtungen und Institutionen kaputt, die man gerne in Rumänien, Moldawien oder Neuguinea hätte und dort die nächsten 500 Jahre nicht kriegen wird, und zahlt noch andere Staaten, deren korrupte Eliten die Millionen gerne akzeptieren, kriegt selber nie einen Pfennig und belügt die eigene Bevölkerung über die Segnungen des Auslands für uns! Das Ausland hingegen ist clever, unterschreibt alles, kassiert, freut sich und tut nichts. (Neulich hat sich ein FAZ-Trottel gewundert, daß die Spanier immer noch EU-freundlich sind. Ja, warum wohl?)

Um damit auf ein anderes, aber verwandtes Gebiet zu kommen – wenn die EUdSSR wegen dem CO2 neue kalte Kaffeemaschinen einführt, die nach fünf Minuten abschalten müssen, dann unterschreiben das Italien, Griechenland und Rumänien sofort. Im Unterschied zu Berlin wird aber dort keine einzige Espressomaschine vorzeitig entsorgt werden, und alles bleibt, wie es ist und war, während unsere Klimaschwindler dann wieder mit den Händen an der Hosennaht Jawolll brüllen und den Wirtschaftskontrolldienst losschicken, ob auch jedes kleine Stehkcafe sein altes Modell wie befohlen innerhalb einer Woche in den ökologisch korrekten Müllsack geworfen hat.

PS: Warum nur leben wir im dümmsten Staat auf dieser Erde mit den meisten grenzdebilen Politikern weltweit? Stirbt das Hitler-Syndrom nie ab? Und soll bloß keiner daherkommen und sagen, wir seien wohlhabend wegen unserer DDR 2.0-Politik von CSU bis SED. Seinen Wohlstand verdankt Deutschland einzig und allein seiner Wirtschaft und Industrie, doch nicht der Merkel, der Claudia Roth, dem Gabriel oder der Sahra Wagenknecht!

» Inklusion 1: Körperlich Behinderte im Sport, warum nicht bei Bayern München?
» Inklusion 2:: Henri, geistig behindert, will ans Gymnasium
» Hier Links zur Behindertenrechtskonvention (CRPD)!)

(Das Foto oben zeigt Inklusion in einer Mädchenschule im Jemen)