DSCF1000b -Die Ankündigung, mit der die Aktion „Bürgerrecht Direkte Demokratie“ von Vera Lengsfeld in Berlin letzte Woche zur Podiumsdiskussion einlud, ließ eine zumindest lebendige und in der Sache deutliche Diskussion erwarten. Neben der gastgebenden ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Lengsfeld hatten sich die AfD (Vorsitzender Bernd Lucke), CSU (MdB Peter Gauweiler), FDP (Landtags-Fraktionsvorsitzender Christian Dürr) und Die Linke (MdB und stv. Fraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch) zur Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Bürgerbeteiligung in Europa“ unter der Moderation der Journalistin Bettina Röhl angekündigt. Es hatten sich zwar auch zahlreiche Qualitätskollegen angemeldet; da man aber da nie weiß, was dann später tatsächlich verbreitet wird, erschien ein eigener Besuch vor Ort als durchaus sinnvoll.

(Eine PI-Nachlese mit Photos aus Berlin von Mr. Merkava)

Den Bundestagsabgeordneten von Die Linke, Dr. Dietmar Bartsch hat dann wohl direkt der Mut verlassen, sich in einer linken Minderheiten-Konstellation auf dem Podium wiederzufinden. Etwas, das zwar umgekehrt Konservativen im Demokratieabgabe-Funk und -Fernsehen sowie bei Veranstaltungen andauernd widerfährt, aber der Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion von Die Linke im Bundestag hatte ohne Angabe von Gründen abgesagt. Vielleicht auch einfach, weil linksradikale Ideologie es eigentlich nicht so recht mit „Bürgerbeteiligung“ hat. Es zeigten sich zwar noch weitere bekannte Gesichter im Publikum, aber ein Diskutanten-Platz blieb somit in dem schicken Berliner Tagungshotel frei:

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Im zu 80% gefüllten, gut besuchten großen Veranstaltungssaal trafen sich über 300 Interessenten, darunter erstaunlich viele junge Leute, während die sonst üblichen linksextremen, oft auch gewalttätigen „Gegendemonstranten“ vor dem Veranstaltungsort diesmal völlig fehlten. Vielleicht hatten sie es nur noch nicht bemerkt, daß ihr Bruder im linksradikalen Geiste dann doch fehlte und eigentlich nur „Rechte“ unter sich waren:

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Eröffnet wurde der offizielle Teil der Veranstaltung durch Vera Lengsfeld mit zahlreichen Reminiszenzen an die Unfreiheit in der sog. DDR und einem Lob auf unsere freiheitliche Gesellschaft, die diese Tagung hier überhaupt erst – im Gegensatz zur damaligen sog. DDR – möglich mache. Und in Anlehnung an die Slogans des Freiheitskampfs in der sog. DDR faßte sie das Veranstaltungsthema populistisch zusammen, daß wir Europa seien und nicht die Bonzen.

Unter einer mäßig originellen, teilweise holprigen Moderation von Bettina Röhl äußerten sich die anderen Teilnehmer nun zur Sache der Bürgerbeteiligung in Europa. Die FDP blieb mit ihrem nicht unsympathischen, kommunikativen und recht charismatischen Fraktionsvorsitzenden im Niedersächsischen Landtag Christian Dürr typisch systemkonform – halt wie seinerzeit im Bund bei Mutti und Schäuble gelernt: „Ja“ zu einem europäischen Bundesstaat, aber eben mit Bürgerbeteiligung und auf Basis „starker Parlamente“ oder doch eigentlich nur des einen und einzigen, des sog. Europa-Parlaments!? Das wird die EUdSSR-Bonzen sicherlich ganz bös erschrecken…

Peter Gauweiler kritisierte die Geldpolitik der EZB und erinnerte an seine Verdienste gegen überbordende Europa-Rechtsanmaßungen vor dem Bundesverfassungsgericht, wo er per Klage gegen den Vertrag von Lissabon ja einige Erfolge erstritten habe. Gleichzeitig verwies er auf die immer niedrigere Beteiligung an Europa-Wahlen, weil der Bürger meine, sowieso nichts gegen „die Bonzen in Brüssel“ ausrichten zu können.

Bernd Lucke hingegen tappte gleich gar nicht in die demokratisch-süße Falle einer kräftigen zukünftigen Bürgerbeteiligung in „Europa“: als jemand, dessen Partei einen europäischen Bundesstaat ablehne mochte er auch kein europäisches „Staatsvolk“ erkennen, welches beteiligt werden solle, sondern er sah sämtliche Bürgerbeteiligungen bei den jeweiligen Völkern der einzelnen Staaten in einer europäischen Gemeinschaft:

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Gauweiler muß nach einer Stunde teilweise kurzweilig dahinplätschernder Diskussion mit gelegentlichen Kleinscharmützeln zum Flieger. Seine Ansichten sind wenig von denen der AfD zu unterscheiden – zwar kein Schulterschluß mit dem politischen Gegner „rechts von der CSU“ aber große inhaltliche Übereinstimmungen. Doch Gauweiler ist eben nicht die CSU – die verkörpert wohl mehr ein Seehofer:

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Das Schlußwort von Frau Lengsfeld ist dann auch direkt der Startschuß zu dem für die Journalisten wohl ergiebigeren Teil des Abends: formelle und informelle Interviews – insbesondere mit dem Medien-Shootingstar Lucke, um den sich auch die Jüngeren drängen:

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Aber auch eine andere Prominente wie die Kandidatin der AfD, Beatrix v. Storch, die sich durch Massen-Email-gestütztes Politbonzen-Quälen mit ihrer Zivilen Koalition einen Namen gemacht hat und nun selber für die AfD ins Europa-Parlament möchte, kann noch schnell etwas Publicity einheimsen:

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Ein nicht richtig spektakuläres, aber insgesamt gelungenes Event klingt aus mit zwanglosen informellen Gesprächen und dann geht’s mit dem Eilschritt des Wahlkämpfers auch schon weiter:

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22 KOMMENTARE

  1. grundsaetzlich duerfen wir nur noch von der

    MDU, SPT, den AchduGrueneNeunen und der FDWaas ?

    sprechen

  2. Ein bisschen Streiten ist gesund: Es zeigt Lebendigkeit und erzeugt Aufmerksamkeit, und wer kultiviert streiten kann, zeigt wie zivilisiert er ist – was hier zu sein schien.

    Das macht Konservative su einer Insel der Zivilisation – in Mitten des gigantischen linken Krankenhauses DE, wo die große Mehrheit in 68er Geistesdämmerung dahinsiecht

  3. Jetzt weis ich das ich dies verpatzt hatte, hatte die Einladung abgeschickt, aber vergessen sie zu kupieren, so das ich die Daten nicht mehr hatte und konnte das nicht filmen wie ich es immer getan habe.
    Wäre sehr interesant gewesen. Erst jetzt bei diesen Eintrag fällt es mir wieder ein. Jeder Versuch nachträglich doch noch zu erfahren was ich brauchte, war leider misslungen. Schade.

  4. Herr Lucke ist ein guter Selbstdarsteller,
    das genuegt jedoch nicht, eine Bewegung in Gang zu setzen, die Europa wieder rein fegt von Gesindel, was sich hier breit gemacht hat, machen durfte, auf Kosten der Steuerzahler.

    Dazu gehoerte natuerlich der Schulterschluss mit Frau LePenn und Geerd Wilders, den beiden staerksten kontinental europaeischen Widersachern der EU Diktatur und ihren Zielen,

    aus GB werde ich nicht klug, sie haben vor allem Eigeninteressen, finanzielle stehen dabei ganz vorn von Europa.
    Ausserdem sind sie die engsten Verbuendeten der USA, Europa ist fuer sie zweitrangig.

  5. Dem Verfasser des Berichts ist zu danken und recht zu geben in seiner Einschätzung der „Linken“! Hätten die Faschisten der „Antifa“, der „Autonomen“ und anderer linker Gruppierungen sowie die Gutmenschenmafia geahnt bzw. rechtzeitig gewusst, dass keiner ihrer Lieblinge als Vertreter ihrer linksverdrehten Ideologien das einzig „richtige“ Weltbild vertreten konnte, dann wären Trillerpfeifen, Blockierungsversuche am Eingang sowie vermutlich sogar Steinewürfe zum „demokratischen“ Einsatz gekommen, um deren unendliche T0leranz und „Vielfalt“ zu beweisen (Ironie aus).
    Als Mitstreiter bei BPE und Michael Stürzenberger sind uns diese „Methoden“ der linken „Meinngsbildung wohlbekannt. Selbst evangelische Pfaffen und Pfäffinnen sind davon hellauf begeistert. Daher bleibt mir weiterhin nur die Hoffnjung dass PI wikrt.

  6. Lobenswert, wenn alle miteinander reden. ur die Linken müssen sich erst noch daran gewöhnen wie die Abwesenheit von Bartsch zeigt.

    Ach übrigends:
    Man liest hier bei PutinInfo nichts mehr zu Putins derzeitiges Hobby: Wo Russen sind ist Russland. Aktuell: die Ukraine.
    Jedenfalls dürften die Putinverteidiger es immer schwerer haben angesichts der Sauereien, die er dort macht.

  7. Da kommt nix von Emille. Die mag nur einfach den Putin nicht. :mrgreen:

    Zu Dietmar Bartsch:

    DAS ist typisch Linkspartei. Großspurig ein Kommen ankündigen, mit Allen reden wollen, aber im letzten Augenblick den Schwanz einziehen, weil man die eigene Argumentationsnacktheit ahnt! Letztere ist weniger fatal, wenn man durch viele verbündete Talkgäste und -moderatoren dem unbedarften Zuschauer notdürftig eine Art „Lufthoheit“ vorgaukeln kann. Mit ihr auf sich allein gestellt aber, gibt man sich unweigerlich der Lächerlichkeit preis. :mrgreen:

  8. CSU Nachlese

    Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (Kurzbezeichnung: CSU

    Gauweiler – Stoiber

    Doppelkopf :

    Doppelkopf ist ein Kartenspiel für vier Personen. Es gibt aber auch Variationen für drei bis sieben Spieler. Über die Geschichte des Spiels ist nicht viel bekannt. Wahrscheinlich ist Doppelkopf aus dem Schafkopfspiel entstanden, welches schon seit 1895 ein Regelwerk besaß. Immerhin besteht das Doppelkopfblatt aus zwei kurzen Schafkopfblättern.

    Schafskopf:

    Schafkopf ist ein traditionelles deutsches Kartenspiel. In seiner heutigen Gestalt als Bayerischer Schafkopf oder Bayerisch-Schafkopf ist es eines der beliebtesten und verbreitetsten Kartenspiele Bayerns. Es gilt als Kulturgut und Teil der bayerischen Lebensart.

    Ex-Ministerpräsident attackiert AfD-Chef Lucke beim Oberpfälzer CSU-Parteitag

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/stoiber-attackiert-rechtspopulisten/1047414/stoiber-attackiert-rechtspopulisten.html

    Der Nebel ist die schönste Form der Verschleierung.

  9. #8 Emille (12. Apr 2014 23:06)

    Ach übrigends:
    Man liest hier bei PutinInfo nichts mehr zu Putins derzeitiges Hobby: Wo Russen sind ist Russland. Aktuell: die Ukraine.
    ———————————————————-

    Keine Sorge Emille, die UKRAINER werden auch noch auf den Trichter kommen.
    Wenn sie sich erst mal an den „Westen“ verkauft haben, und der Zucker der ihnen von den Bilderbergern und ihrer „Neuen Weltordnung“ in den Hintern geblasen wurde verflogen ist, werden sie auch noch aufwachen wie zB. die Ungarn. Sie werden sich mit Sicherheit darauf besinnen, daß sie genau wie die Weissrussen auch nur teil der RUS sind. Nicht umsonst wurde die Einheit der RUS in Kiev vollzogen; eben durch die Kiever RUS.
    Ist zwar „nur“ Geschichte, aber die hat manchmal ein sehr sehr langes Gedächtnis. Jedenfalls, sich in der Ukraine einzumischen, ist der größte Fehler gewesen, den der „Westen“ abgesehen von der Zerschlagung Jugoslawiens, nach dem zweiten Weltkrieg gemacht hat.
    Mir persönlich tut es nur sehr leid, daß die fast wieder geheilte Deutsch-Russische Freundschaft in Mitleidenschaft gezogen wird.

  10. Betr. Landnahme Russlands in Ostukraine

    Beim Spiegel Forum ueber „professionelle“ Stuermung von Ukrainischen Geheimdienstgebaeude sowie Polizeistation unter Anwendung von Sturmgewehren=Maschinenpistolen

    von Personen zwar in Uniform jedoch ohne Nationalitaets-Kennzeichen.

    faellt auf, dass die ueberwiegenden Beiraege PRO PUTIN Linie ablaufen, entweder wird dies von Russland aus dirigiert, oder haben sich etwa ehemalige Stasieinheiten abgesprochen, die hier ihre Linientreuheit zum Kommunismus/Bolschwismus Ausdruck verleien, die Unbelehrbaren, die dem Verlust ihrer Stasijobs immer noch nicht verkraftet haben.

    Fest steht, dass es genau nach dem bereits zu Sowjetzeiten bekannten Muster ablaeuft, wie zB in Ungarn, Tschechoslovakei, -neuerdings Krim angewendet,

    eine infame von der KGB bewaehrten Methode, die schleichende Uebernahme / Besetzung eines Landes in Friedenszeiten zu rechtfertigen und zu verschleiern.
    Sie luegen sich selbst in die Tasche und hetzen eine Meute von linientreuen Russen auf, fuers Motherland auf die Strasse zu gehen.

    Dass die Krimregierung nach Rauswurf von dem russlandhoerigen Praesidenten schlimme Fehler machte, zB die russische Sprache quasi zu verbieten, haette vermieden werden muessen.

    Wo waren denn die grosskotzigen Berater der EU an der Spitze Genosse Frank Walter Steinmeier?
    Er haette doch, wie andere zB Polen die Revolutionsregierung in ihrer Euphorie warnen muessen.

    Ein Beitritt der Ukraine zur Nato ist total fehl am Platz, unrealistisch und unzumutbar fuer Russland.

    dafuer Verhandlungen von Ukraine, Russland und mit von beiden Seiten akzeptierten europ. Politikern, die ein Ergebnis einbringen sollten, mit der alle Seiten leben koennen.

    Die Ukraine passt in jeder Beziehung besser zu Russland als zu Westeuropa,
    trotzdem muss den Menschen der Ukraine Selbstbestimmung zugestanden werden wem sie sich enger kuenftig anschliessen.

  11. Ich war eigentlich ein bisschen enttäuscht von der Diskussion,die so gar nicht richtig in Fahrt kam,weil es keine kontroversen Mitstreiter auf dem Podium gab.

    Herr Lucke hätte eigentlich mal erklären sollen,mit welchen Parteien er zukünftig im Europa-Parlament kooperieren werde oder wo er Schnittmengen sieht.
    Glaubt die AfD im Ernst,sie könne mit maximal 8 Abgeordneten im (1000-köpfigen?) EU-Parlament alleine etwas bewirken ?
    Die Wähler der AfD haben ein Anrecht auf Beantwortung dieser aktuellen Fragen,Herr Lucke !

  12. Auch solche Podiumsdiskussionen tragen letztendlich nur zu dem gewollten Trubild bei, man kümmere sich um bestehende Probleme ode wolle gar etwas ändern.

    Das beste Beispiel ist doch die verschissene EU-„Verfassung“-
    Als der Versuch scheiterte, diesen Dreck „vertraulich“ durch die Michelpennerei zu schleichen, wurde sie halt durch-gepeitscht.
    Mit ebendiesen -an der „Diskussion“ beteiligten- Volks(verräter?)parteien.

    Diesen pathetisch fettsatten Deutschhassern aller Couleur kann man nur noch so weit trauen, wie man sein Auto schmeißen kann !

    „Unsere Bürgerbeteiligung“ begrenzt sich darin, Steuern und Sozialabgaben für Fachschmarotzer, Antifa-Säufern, Moscheen und Asylantenheimen ohne Zahl zu blechen, oder sich von willfährigen „Ordnungsamt“s Dr…s… per „Ordnungsgeldern“ für inzwischen jeden Scheiß, wie etwa: „ihr Hund hat mit einer Pfote einen Rasen betreten, das macht 30 Euro, sonst Anzeige“ auspressen zu lassen.

    Das ist mir passiert.
    Während ein „Facharbeiter“ mit offener Hose gebückt dort hinscheißen durfte, mußte ich an der gleichen Wiese für meinen Hund ebendiesen betrag zahlen !
    Ich habe denen gesagt, daß mein deutscher Schäferhund sich mal garantiert nicht an den 50 Millionen für die geplanten neuen Sozialschmarotzerheime beteiligen wird und die Stadtkasse mir schon mal den Haftantrittstermin senden soll.

    Wenn das soweit ist, lade ich PI zum Termin ein.
    Leute….
    Leistet Widerstand wo immer es geht !!. Argumentiert es !
    Nicht vergessen. Viele kleine Proteste ergeben auch einen großen.

  13. Es bleibt uns eh keine andere Wahl, als den Lucke mit seiner AFD zu wählen, wegen Fehlens wirklicher Alternativen.
    Aber denken wir an Martin Luther:“Aus einem verzagten Arsch ist noch nie ein fröhlicher Furz entwichen!“.
    Er wird nicht daran vorbei kommen, sich dann in Brüssel Verbündete zu suchen um Veränderungen anzustoßen bzw. auch umzusetzen.
    Eigentlich ist der ganze Verein Quatsch, mutiert zur FDP II hin.

  14. „…linksradikale Ideologie“ im Kontext mit der Partei „Die Linke“ …mein Lob an den Autor!

    Sogar mit Klarnamen wäre es rechtlich unproblematisch, diese Formulierung zu wählen… wir sollten es uns angewöhnen… auf dieser verbalen Basis zu schreiben…

  15. #18 Manzony

    Die Bezeichnung „FDP II“ für die AfD ist Quatsch und zeugt von Nichtkenntnis der Materie. Dem Führungspersonal der Alternativen ist völlig klar, daß die Menschen keinen FDP-Ersatz wollen, sondern eine wirkliche Volksbewegung von der Graswurzel auf.

    Diese muß langsam, aber stetig wachsen. Mittelfristig werden Luckes Leute zweistellige Prozentzahlen einfahren bei überregionalen Wahlen, oder das ganze Projekt wird scheitern. Das allerdings wäre für unser Volk, das nun noch einmal die Möglichkeit bekommt, gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden, eine schlimme Sache.

  16. Was macht Lucke bei Konservativen? Schon vergessen: „Die AFD ist keine konservative Partei, und wird es auch nie werden!“

    Einmal hab ich sie gewählt, mit dem Türkei und Osterweiterungsfan Hans Olaf Henkel als Spitzenkandidat nicht mehr (Ja ich weis, Henkel will ein dreiviertel Jahr nachdem er die Türkei in der EU wollte, davon nichts mehr wissen.Dafür will er irgendwann die Ukraine dabeihaben.Bis sie so weit sei, ist er dafür das Land mit Euros zu fluten…).

    Auf EU ebene will Lucke mit der Gruppe arbeiten, zu der auch die AKP gehört. Aber keine Zusammenarbeit mit Wilders, FPÖ und der Front National, Vlaams Belang etc.

    Dachte PI Leser sind aufgeklärt und infomieren sich…

    Für konservative bleibt doch nur DF/Reps und PRO wählbar.

    Keine EU Befürworterpartei wie die AFD. Die wollen doch weiter wie bisher, doch nur ohne,oder mit weniger deutschem Geld

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