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Raunheim: Feuerwehr von Ausländern attackiert

Angriff auf FeuerwehrNicht nur die Polizei, auch die Feuerwehr hat immer öfter mit aggressiven Ausländern zu tun. So kam es am vergangenen Freitag in Raunheim (Kreis Groß-Gerau) bei einer Löschübung der Jugendfeuerwehr zu gewaltsamen Übergriffen.

Das ECHO berichtet:

Im Rahmen der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr sollte eine brennende Großraummülltonne auf dem Parkplatz der Anne-Frank-Schule gelöscht werden. Die Jugendfeuerwehr rückte mit Blaulicht und Martinshorn an und schnell waren eine Menge Kinder und Jugendliche, die auf dem Gelände Fußball gespielt hatten, aufmerksam geworden.

Grundsätzlich ist solches Publikum kein Problem für die Feuerwehr. Im Gegenteil: „Die Jugendfeuerwehr freut sich über reges Interesse an den Übungen und erhofft sich durch öffentliche Auftritte einen Zuwachs an Mitgliedern in den eigenen Reihen“, schreibt Jugendwart Patrick Spalke am Montag in einer Stellungnahme. Doch diesmal kam es zu einem ernsten Zwischenfall.

Zwei jugendliche Migranten kamen dem Brandherd nach Schilderung der Feuerwehr immer näher, so dass sie zurückgewiesen wurden, um eine Gefährdung ausschließen zu können. Die beiden 16 bis 17 Jahre alten Jugendlichen reagierten nun sehr aggressiv, schildert Patrick Spalke. Es blieb nicht nur bei massiven Drohungen und Beleidigungen gegen die Feuerwehrleute, es kam sogar zu Handgreiflichkeiten gegen die Übungsleiter. Während die Feuerwehr versuchte, die Situation zu entspannen, beleidigten die Jugendlichen die Einsatzkräfte weiter massiv und entblößten dabei ihr Gesäß. Als die alarmierte Polizei mit Blaulicht und Martinshorn anrückte, flüchteten die Jugendlichen.

„In diesem Ausmaß haben wir Aggressionen noch nicht erfahren“, so Patrick Spalke im Gespräch mit dem ECHO. Die massiven Beleidigungen und Bedrohungen und die Handgreiflichkeiten seien auch für die Jugendwehr, darunter zehnjährige Kinder, ein prägendes und belastendes Erlebnis gewesen. Dass Menschen, die ihre Freizeit opfern und nicht selten bei Einsätzen ihre Gesundheit riskieren, auch noch beleidigt und bedroht werden, erschüttert Spalke besonders. Angesichts des mittlerweile dritten und massivsten Angriffes in diesem Jahr appelliert die Wehr erneut an die Bürger und bittet um Verständnis und Unterstützung. Ohne die Arbeit von ehrenamtlichen Helfern sei die Sicherheit jedes Einzelnen gefährdet.

Die Feuerwehr will jetzt das Gespräch mit der Stadtverwaltung, dem Ausländerbeirat und dem Streetworker suchen, damit Aufgabe und Bedeutung der freiwilligen Feuerwehr auch innerhalb der Migranten stärker wahrgenommen und verstanden werden.

Wir schlagen einen kultursensiblen Stuhlkreis – am besten in der örtlichen Moschee – vor, wo den bildungsfernen Ausländern erklärt wird, dass die Feuerwehr zum Löschen von Feuer da ist, auch zum Löschen eventuell brennender Ausländerhäuser.