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Wenn alle Einwanderer zwei Pässe haben und den Giovanni machen?

[1]Der Fall di Lorenzo hat zwei Aspekte: einen persönlichen und einen grundsätzlichen. Dass der „Zeit“-Chef wirklich nicht weiß, dass zwei Mal wählen Betrug ist und nicht die Erfüllung der staatbürgerlichen Pflicht, zeugt von einem gerüttelten Maß an Überheblichkeit: Was ich tu‘, das ist gut getan. Oder hält der Deutsch-Italiener es wirklich für angebracht, dass Menschen mit zwei Pässen mehr demokratische Rechte haben sollen als „einfache“ Deutsche? Und welche der beiden Haltungen wäre schlimmer?

Die Sache ist auch deshalb pikant, weil derselbe Giovanni di Lorenzo schon bei den vergangenen italienischen Parlamentswahlen im Fernsehen stolz verkündete, selbstverständlich habe er dort mitgewählt. Das war – anders als am Sonntag – völlig legal. Denn wer zwei Pässe hat, darf bei nationalen Wahlen in „seinen“ beiden Ländern seine Stimme abgeben. Politisch ist dieses rechtlich einwandfreie Verhalten aber höchst bedenklich. Warum soll ein Teil der deutschen Bevölkerung die Politik in zwei Ländern bestimmen dürfen? Das wäre dann das neue deutsche Zwei-Klassen-Wahlrecht: Eine Stimme für Deutsche, zwei Stimmen für Doppelpass-Besitzer.

Hier geht es ja nicht um ein paar einzelne Personen. EU-Bürger können einen zweiten Pass beantragen und die Große Koalition arbeitet darauf hin, dass immer mehr Menschen mit Wurzeln in Ländern außerhalb der EU zwei Pässe haben dürfen. Der langjährige Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, hat vor kurzem vorhergesagt, „in zwanzig Jahren werden Migranten 75 Prozent der Bevölkerung ausmachen.“ Wenn die dann alle zwei Pässe haben und „den Giovanni machen“, werden die Wahlen hierzulande zur Farce. (Auszug aus einem [2] Artikel im CICERO! PI fordert nach wie vor den Rücktritt von di Lorenzo [3]!)

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