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Moslembonus? Schweini muss Khedira weichen

khedira_loewHeute sind mal die Fußballexperten auf PI gefragt: Bundestrainer Jogi Löw hat seine Aufstellung für das Länderspiel gegen Algerien heute Abend bekanntgegeben. Er gibt dabei auf der zentralen Mittelfeldposition dem formschwachen Sami Khedira den Vorzug vor Bastian Schweinsteiger, der gegen die USA bärenstark aufgespielt hatte und hohe Präsenz auf dem Platz zeigte. Nun darf die Frage erlaubt sein: Gibt es einen Moslembonus in der deutschen Nationalmannschaft?

Der Wechsel kommt umso überraschender, als Sami Khedira – der gegen die USA nicht zum Zuge kam – sich nach dem Spiel negativ über seine Mitspieler geäußert hatte. Für den ARD-Kommentator Mehmet Scholl ein Novum:

Der Ex-Bayern-Star (392 Bundesliga-Spiele): „Das ist ein Novum – er hat 90 Minuten nicht gespielt und spricht danach über die Kollegen. Sehr seltsam.“

Nach Deutschlands Sieg gegen Klinsi fand Khedira ungewöhnlich klare Worte zur Leistung seiner Kollegen.

Khedira: „Mit der Art und Weise können wir noch nicht zufrieden sein. Gegen Ghana waren wir nicht aggressiv genug. Jetzt haben wir zu langsam gespielt. Wir müssen uns steigern. Um weit zu kommen, muss man schneller spielen.“

Motto der Khedira-Warnung: Jogis Jungs müssen mehr Tempo gehen, sonst sind sie noch schneller ausgeschieden als sie glauben.

Jogi Löw hatte Khedira vor der WM u.a. zu einem Schlüsselspieler erkoren, weil er eine klare Meinung vertritt.

Nach dem Spiel schlecht über die eigenen Mitspieler sprechen ist also „eine klare Meinung vertreten“? Khedira hatte mit seiner Lästerei jedenfalls Erfolg beim Bundestrainer und wird heute Abend gegen Algerien von Anfang an zum Einsatz kommen. Ob die deutsche Mannschaft mit Khedira „schneller nach vorn“ spielen wird, ist mehr als fraglich. Khedira fiel jedenfalls in den ersten beiden WM-Spielen nicht mit großer Dynamik und klugen Pässen nach vorne auf.

Vielleicht hat PI-Leser Eurabier ja doch Recht, der im Beitrag „Auch DFB-Team wünscht friedlichen Ramadan“ schrieb:

#6 Eurabier (29. Jun 2014 14:11)

Das, was früher die deutsche Nationalmannschaft war, nennt man heute: Özil, Khedira und Co.

Soll zeigen, wie “weltoffen, tolerant und fortschrittlich” Deutschland doch unter den linksgrünen Birkenstock-Faschisten geworden ist.

So werden unsere “neuen Deutschen” medial überhöht, auch wenn sie spielerisch doch nicht so überragend sind. […]

Wie ist die Meinung der PI-Leser zum Thema?