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Bilderberger-Teilnehmer in Kopenhagen

imageDie diesjährige Bilderberger-Konferenz findet gerade in Kopenhagen statt. Hier ist die Liste der Teilnehmer und die Themen. Ganz interessant!




Bereicherung am Berliner Alex: Zehn gegen Einen

Es war am Freitagabend, kurz vor 19 Uhr. Eine aus etwa zehn Jugendlichen bestehende Gruppe umringte plötzlich einen 44-jährigen Fußgänger nahe der Weltzeituhr und fragte ihn nach einer Zigarette. Plötzlich wurde der Passant von hinten festgehalten, während ihm jemand mehrmals ins Gesicht schlug. Dem Angegriffenen gelang es, sich loszureißen und in der Nähe befindliche Polizeibeamte anzusprechen. Die Polizisten begaben sich gemeinsam mit Beamten des Kontaktmobils sowie dem Leichtverletzten zu der Personengruppe. Unter ihnen befand sich auch der Täter, der zuvor den 44-Jährigen geschlagen hatte. Bei der Überprüfung der türkisch- und arabischstämmigen Gruppe verhielt sich diese nach Polizeiangaben „verbal aggressiv und beschimpfte die Polizisten“. (Die komplette Geschichte kann im Tagesspiegel nachgelesen werden)




WM Katar: Umfangreiche Bestechung – Neuvergabe möglich!

bin hammam-3Der SPIEGEL veröffentlichte heute Mittag die Meldung, dass die Bestechung von FIFA-Funktionären zur Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft nach Katar systematisch ablief. Der britischen Zeitung „Sunday Times“ lägen Dokumente vor, die aufzeigten, dass der frühere katarische Spitzenfunktionär Mohammed Bin Hammam (Foto) jeweils bis zu 140.000 Euro auf Konten von 30 afrikanischen Fußballverbänden überwiesen habe. Insgesamt seien fünf Millionen Dollar, umgerechnet 3,7 Millionen Euro geflossen, damit die afrikanischen FIFA-Funktionäre für die Bewerbung Katars stimmen. Momentan prüfe eine Fifa-Kommission die Vorwürfe, der Abschlussbericht soll noch in diesem Jahr vorgelegt werden. Fifa-Exekutivmitglied und Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger hält eine Neuvergabe der WM für denkbar, wenn sich die Vorwürfe bestätigen.

(Von Michael Stürzenberger)

Im SPIEGEL ist zu lesen:

„Mit Blick auf die Vergabe der WM an Katar kommt es auf den Gesamteindruck von Ermittler Garcia an, ob diese Entscheidung sauber ablief. Hegt er hieran ernste Zweifel und spricht der Fifa eine Empfehlung aus, die Entscheidung zu überdenken, so wird der Kongress nicht umhin können, die WM neu zu vergeben“, sagte Zwanziger dem „Handelsblatt“: „Ich bin alles andere als sicher, ob die WM in Katar ausgetragen wird, weil zu viele gewichtige Punkte nicht geklärt sind.“

Ob in den 3,7 Millionen Euro auch die beiden goldenen Rolex-Uhren für FC Bayern-Boss Rummenigge enthalten sind? Gibt es möglicherweise einen Zusatztopf, damit sich solche Figuren wie Münchens Ex-OB Ude und CSU-Stadtrat Marian Offman trotz Sklavenhaltung und Terrorunterstützung Katars vehement für dessen Finanzierung des Islamzentrums in der bayerischen Landeshauptstadt einsetzen und Münchner Journalisten beharrlich die dunkle Seite dieses Scharia-Staates verschweigen?

Kein Münchner Schreiberling hat bisher ein Wort über die Al-Qaida-, Hamas- und Taliban-Verbindungen Katars verloren. Über die Sklavenhaltung der Araber, die bisher über 700 Gastarbeitern aus Sri Lanka, Nepal, Bangladesch und Indien das Leben kostete, wurde – wenn überhaupt – äußerst zurückhaltend berichtet. Aber über die Kaufkraft der arabischen Touristenscheichs, die mit bis zu vier Vollverschleierten im Schlepptau und mit ihren goldenen Kreditkarten Millionen in den Luxusboutiquen, Juweliergeschäften, Hotels und Krankenhäusern lassen, darüber bringen sie Titelgeschichten wie hier die tz am 22. Mai:

Katar München-2

Laut einer neuen Studie lassen Shopping-Touristen 1 Milliarde Euro pro Jahr in der Stadt, was ein Viertel ihres Gesamtumsatzes bedeutet. Aus dem Nahen Osten kamen im ersten Quartal dieses Jahres 82.000 Gäste nach München, ein Plus von 28,1 %. Sie lassen mit 351 Euro dreimal so viel Geld pro Tag in der bayerischen Landeshauptstadt als andere Touristen. Araber besuchen pro Tag 22 Geschäfte. Geld stinkt nicht, und so werden Katar & Co nicht kritisiert..




Fahrrad-Terror von Berlin bis Mallorca

alpensauHeute ist in Berlin die jährliche Sternfahrt der Radfahrer. Hunderttausend werden erwartet. Ziel der Radler aus allen Himmelsrichtungen ist die Macht über Fußgänger, Wanderer, Spaziergänger, Busfahrgäste und Autofahrer auf den Gehsteigen, in den Fußgängerzonen und auf den Straßen, wo kein Durchkommen mehr sein soll außer für Drahtesel. Vom Park bis zur Autobahn wird möglichst viel und breit gestrampelt oder per E-Bike so getan als ob, um anderen das Leben schwer zu machen. Dabei geht es in Berlin nicht nur um dieses jährliche Ereignis, es wird schon monatlich exerziert und terrorisiert, alle anderen Menschen sollen aus ideologischen Gründen aus dem öffentlichen Raum vertrieben werden.

Und dieser Horror läuft bundesweit und überall da, wo Deutsche und Deutschsprachige sind, von den Flußauen bis hoch zu den Alpengipfeln. In Mallorca radelt täglich alle 50 Meter eine andere Gruppe in Tour de France-Uniform auf der Tramuntana. Die Schönheit des Weges sehen sie nicht, Seitenblicke auf die malerische Küste sind unmöglich, denn mangels Kraft und Saft glotzen sie nur verbissen auf den Asphalt. Vor der Abfahrt wird am Treffpunkt den Spaniern noch schnell in den Garten gepißt (neuerdings per Geldbuße extra verboten), und im Lokal belegen sie dann sämtliche Tische, ziehen alle Stühle und Tische zusammen, trinken das mitgebrachte Mineralwasser, und die anderen Gäste können gucken, wo sie bleiben. Allein im April gab es acht Todesopfer auf der Insel neben unzähligen Unfällen. In Deutschland verunglückten letztes Jahr 354 Radfahrer tödlich.

Von den Kanaren bis nach Italien wird immer stärker rücksichtslos auf Strandwegen und der Promenade gefahren, auch wenn nebendran ein Radweg ist, und die Straße gehört den Rädern auch noch. Die Einheimischen trauen sich nicht, zu hupen, weil sie ans Geld der Touristen möchten. In Bozen/Südtirol ist die ganze Innenstadt mit einheimischen und Touri-Fahrrädern verpestet vom Waltherplatz bis zu den Lauben. In Salzburg rasen sie rücksichtslos durch die äußerst belebte Fußgängerzone, ein gemütlicher Bodensee-Spaziergang ist unmöglich. Jeder deutsche Fluß ist an den Ufern mit Radfahrern verseucht vom Neckartalweg bis zur Elbe.

Überall da, wo die Grünen regieren wie in Freiburg oder gerade an die Macht gekommen sind wie etwa in Stuttgart, werden zweispurige Innenstadt-Adern einspurig gemacht, um den Stramplern einen breiten Fahrstreifen zu schenken. Vom Schwarzwald über die Fränkische bis in die Sächsische Schweiz sind Wanderwege jetzt Radwege. Fährt man mit der Bahn, stolpert man vom Bahnhof bis ins Abteil über die Drahtesel und ihre unsympathischen Herrchen. Und als Gipfel der Frechheit fühlen sich selbst Mountainbiker in den Alpen wie der auf dem obigen Foto noch als Klimaretter und Naturschützer!

Natürlich wird auch in Holland und Skandinavien geradelt, aber irgendwie ziviler. Der machtgierige, ideologische, CO2-sparende deutsche Biker, der alle Städte und das ganze Land in Besitz nehmen will, ist besonders unangenehm und für jeden Fußgänger (und Autofahrer) ein Horror. Ich hasse Radfahrer und freue mich über jeden, der aus dem Sattel fällt!

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Wer will hier noch wandern?

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Auf keiner Wiese ist man sicher!

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Da kommt Freude auf!

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Was tun die vielen Fußgänger auf diesem Radweg?

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Typische Bahnhofszene!

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Am weißen Strand, am blauen Meer…

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Und immer Vorfahrt, und immer im Recht!

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Der Endsieg!




Video: Der türkische Europaminister Egemin Bagis macht sich über Koranverse lustig

türkeiDer türkische Diktator Ministerpräsident Erdogan hat vor zwei Monaten youTube sperren lassen, damit sein Stimmvieh Wahlvolk nicht mehr die Videos ansehen kann, in denen seine abgehörten Telefonate dargestellt sind. Am 18. März wurde eines hochgeladen, in dem sich der türkische Europaminister Egemin Bagis offensichtlich über Koranverse lustig macht. Es soll sich um ein Telefongespräch zwischen ihm und dem türkischen Journalisten Metehan Demir handeln.

(Von Michael Stürzenberger)

Dieses Video sendete ein in Deutschland „gut integrierter Türke“ gestern der PI-Redaktion zu. Hier sein Text:

Vielleicht ist das für euch von Belang. Ich bin kein Fan von euch, aber auch kein Fan von Erdogan, da ich strikt säkular und antiislamisch bin, von daher einigt man sich in dem Punkt.

Ich denke aber das könnte euch interessieren. Erdogans Europaminister Egemen Bagis wurde – wie Erdogan auch – abgehört und seine Gespräche aufgezeichnet. Ein brisantes Gespräch zeigt, wie er sich über den Koran und seine Verse lustig macht (zusammen mit einem Journalisten). Es kam an die Öffentlichkeit, und Erdogan versucht natürlich alles mit einem Youtube-Verbot zu zensieren. Die türkische Version wurde schon 500.000 mal angehört.

Ich habe das Koran-Beleidigungsvideo auf Youtube von einem Freund auf Deutsch übersetzt gekriegt und hochgeladen. Es sind keine offenen Beleidigungen, aber schon schmähende. Bagis, der Europaminister, redet wie er per Google Koranverse findet und sie bei Twitter „wegschleudert“. Am Ende macht er lächerliche Reime auf Kuransuren und lacht darüber. Das dumme religiöse Volk denkt dann, die Regierungspartei sei total religiös. Und bis jetzt sind keine Proteste wie bei den Muhammedkarikaturen ausgebrochen. Vielleicht gilt das nur für Deutsche? 😉

Gruß, ein gut integrierter Türke

Hier die deutsche Übersetzung des Originalvideos:

Bei wikipedia erfahren wir, dass Bagis als Reformer und entschiedener Befürworter der EU gilt. Über dieses mitgeschnittene Telefonat ist zu lesen:

Am 18. März wurde ein Telefonmitschnitt anonym auf Youtube veröffentlicht. Dort spricht der Hürriyet-Journalist Metehan Demir den Egemen Bagis in einem Privatgespräch auf seine kürzlich getwitterten Koranverse an und fragt, ob er sie aus einem kleinen Büchlein hat. Bagis entgegnet, er würde sie einfach mit Stichworten googeln und per Twitter „wegschleudern“ (salla gitsin). Während Metehan Demir die arabische Sprache simuliert, mit einem ironischen Unterton sich einen fiktiven Vers aus der kuranischen Bakara-Sure ausdenkt und diesen mit „dieser Bakara ist gut“ kommentiert, entgegnet Egemen Bagis lachend „Makara ist gut“ (Ein ins lächerliche ziehender Reim auf Bakara). Nach der Veröffentlichung entschuldigte sich Metehan Demir auf Twitter für das Gespräch, Egemen Bagis sprach von einer „Montage“.

Weitere Informationen lassen sich vielleicht aus dem Kommentarbereich des türkischen Originalvideos herausfinden, das bei youTube bereits über 400.000 Menschen angesehen haben und bei dem mehr als 500 Kommentare zu lesen sind, allerdings auf türkisch.

Egemin Bagis wurde in der FAZ vor einem Jahr als „modern, witzig und gelassen“ beschrieben. Er habe 15 Jahre in den USA gelebt und sich dort die Kunst der Rede abgeschaut. Bagis spreche „unterhaltsam und klar“. Allerdings sei er in der Krise wegen der Proteste um den Istanbuler Gezi-Park zu „Erdogans Kettenhund“ mutiert:

Als die türkische Opposition Demonstranten gegen friedliche Wasserwerfer einsetzte und ohne Vorwarnung brutale Ironie auf Polizisten niedergehen ließ, wurde der joviale Plauderer Bagis zu Erdogans Kettenhund. Nachdem das Europäische Parlament in einer zurückhaltend formulierten Resolution ein Ende der Polizeigewalt gefordert hatte, bellte Bagis zurück, die Abgeordneten sollten besser ihre „absurden Äußerungen“ einstellen. Max Horkheimer zitierend, attestierte der belesene Politiker den europäischen Parlamentariern eine „Vernunftfinsternis“, die sich in „unverhältnismäßigen, unausgewogenen und unlogischen Aussagen“ äußere. Er warnte „gewisse Mitglieder“ des EU-Parlaments, dass es einen Preis habe, sein Land zu kritisieren. Die Türkei sei keine Bananenrepublik. Sondern sozusagen das Gegenteil davon: „Die Türkei hat die reformeifrigste und stärkste Regierung in Europa und den charismatischsten und stärksten Führer in der Welt. Sollte jemand ein Problem damit haben, dann tut mir das aufrichtig leid. Nur für jene, die sich überwältigt fühlen, ist die Führung von Ministerpräsident Erdogan ein Problem.“

Die Suche nach der Wahrheit wird spannend. Es kann gut sein, dass hinter den Kulissen manch türkischer Politiker islamkritischer ist, als er es in der Öffentlichkeit zugibt. Kein Wunder bei dem mörderischen Druck, der in dieser faschistoiden Ideologie herrscht..




Brüssel: Verdächtiger heißt Mehdi Nemmouche

brüsselMarseille – Die französische Polizei hat in Marseille einen Mann festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, an dem Blutbad im jüdischen Museum von Brüssel beteiligt gewesen zu sein. Am 24. Mai hatte ein Unbekannter das Feuer in dem Gebäude eröffnet und vier Menschen getötet. BBC meldet, es soll sich um einen Mann namens Mehdi Nemmouche handeln. Der 29-jährige sei unter anderem mit einer Kalaschnikow bewaffnet gewesen und soll sich im vergangenen Jahr in Syrien aufgehalten haben, wo er Kontakt zu Dschihadisten hatte. (Quelle: BILD)




Michael Paulwitz: Gaucks Girlanden

Wer ist „wir“? Das Wort ist in aller Munde – die Sozialdemokraten wollen das „Wir“ sogar entscheiden lassen, natürlich nur mit der SPD als Gouvernante, und der Bundespräsident gaukelt uns sogar, von pastoralen Girlanden umwunden, ein „neues deutsches Wir“ vor. Die entscheidende Frage dahinter, nämlich die nach der Identität und dem Identifikationsrahmen, beantwortet freilich keiner der „Wir“-Sager.

Bereits das nebulöse „Wir“ ist ein Eiertanz, der sich um den Kern der Sache drückt. Gaucks neues deutsches Wir-Gefühl „nannte man früher wohl Nationalgefühl“, bemerkt Jasper von Altenbockum zutreffend in der Frankfurter Allgemeinen; neu daran sei eigentlich nur, daß man es nicht mehr so nenne. Eine Neurose, die sich ein modernes Land im Grunde gar nicht leisten kann.

Denn auch ein „Einwanderungsland“, als das die politische Klasse Deutschland gerne haben möchte, braucht die Nation als Identitätsbegriff. Von Einwanderern in die USA, Kanada oder Australien erwartet das Aufnahmeland selbstverständlich, in der Nation anzukommen und nicht nur auf dem Territorium oder im Sozialsystem – das in echten Einwanderungsländern übrigens absichtsvoll klein gehalten wird.

[…]

Vorteile für Türken als Fortschritt gepriesen

Eines hat die Debatte über Armutseinwanderung in jedem Fall geleistet – sie hat auf dem Umweg über die Frage nach den Grenzen der Zugehörigkeit zur Solidargemeinschaft zugleich die Frage nach dem Selbstverständnis der Nation wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Fehlt nur noch die Antwort. Der Bundespräsident gibt sie nicht; sein Anlauf erstickt in vorgestrigen Vielfalts-, Bereicherungs- und Schönfärbephrasen. Auch ein „neues deutsches Wir“ wird nicht denkbar sein, ohne zu definieren, wer dazugehört und wer nicht, ohne also von „wir“ und „denen“ zu sprechen, was Gaucks Multikulti-Phrasendreschmaschine als überholt brandmarkt. Das großzügige Verteilen von deutschen Pässen zu Sonderkonditionen reicht dafür nicht.

Gauck leistet sich den fundamentalen Widerspruch, die Überwindung des Abstammungsprinzips im Staatsbürgerschaftsrecht für die Deutschen als Fortschritt zu preisen, während er es für die Türken reklamiert. Nichts anderes steckt hinter dem Plädoyer für den Doppelpaß als angeblichen Integrationsbringer: Türkischen Einwanderern soll nicht zuzumuten sein, auf den ihnen nach Blutsrecht zustehenden türkischen Paß zu verzichten, um Teil des deutschen „Wir“ zu werden.

Die Perspektive sollte umgekehrt sein: Integration funktioniert erst dann, wenn seitens der zu Integrierenden der Wille vorhanden ist, über die Generationen auch Teil der deutschen Abstammungsgemeinschaft, des deutschen Volkes zu werden. Der türkische Regierungschef Erdo?an, der die Kontrolle über seine ausgewanderten Landsleute bis ins dritte und vierte Glied behalten möchte, mag das noch so sehr als „Assimilation“ verteufeln: Es ist der einzige Kitt, der aus einer beliebigen „Gesellschaft“ eine Nation mit jenem Mindestmaß an Homogenität macht, das sie auch in Krisen zusammenhalten läßt.

(Den treffenden Beitrag von Michael Paulwitz gibt es vollständig in der Jungen Freiheit / Foto oben: Gauck in Indien)




Italien: 3000 „Flüchtlinge“ in nur 24 Stunden

Nicht nur in der spanischen Exklave Melilla in Marokko brechen derzeit alle Dämme. Einen weiteren neuen Rekord hinsichtlich der Völkerwanderung Richtung Europa gibt es auch aus Italien zu vermelden. Alleine diesen Samstag landeten rund 3000 Asyl-Bewerber in Italien, knapp 40.000 haben in diesem Jahr schon die italienische Küste erreicht, berichtet Spiegel-Online:

Im Zuge ihres Hilfsprogramms „Mare Nostrum“ kommt Italiens Marine seit Herbst 2013 den Flüchtlingsbooten aus Nordafrika verstärkt zu Hilfe. Das hat den Migrantenstrom seit Monaten massiv erhöht. Auch in Schönwetterperioden versuchen mehr Migranten aus Afrika oder dem Nahen Osten, in oftmals wenig seetauglichen Booten nach Italien zu gelangen.

Hunderttausende warteten an der nordafrikanischen Küste darauf, nach Europa zu gelangen, hatte Innenminister Angelino Alfano erklärt und mehr Unterstützung von den europäischen Partnern verlangt. Denn allein könne Rom den Ansturm kaum noch bewältigen.

Michael Klonovsky schreibt in seinem Netz-Tagebuch (18.04.2014) zum Thema:

Aber muss man den armen Flüchtlingen aus Schwarzafrika nicht helfen? Am 20. Mai 1996 erschien im Focus ein Interview, das ich mit dem Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt führte; ich gestatte mir, zwei Passagen aus seinen Antworten zu zitieren, weil damit im Grunde alles gesagt ist: „Ich würde vorschlagen, daß sich Europa unter Einbeziehung Osteuropas großräumig abschottet und die Armutsländer der Dritten Welt durch Hilfen allmählich im Niveau hebt. Wenn wir im Jahr 1,5 Millionen Menschen aus der Dritten Welt aufnähmen, würde das dort überhaupt nichts ändern – das gleicht der Bevölkerungsüberschuß (…) in einer Woche wieder aus, solange es keine Geburtenkontrolle gibt. Man kann gegen eine Bevölkerungsexplosion in diesem Ausmaß sonst nichts tun, bestenfalls das Problem importieren, wenn man dumm ist.“ – „Der Mensch kann alles pervertieren, auch Freundlichkeit oder Gastlichkeit, und wenn die Folgen sich als katastrophal erweisen, schleichen sich die Wohlmeinenden meist davon und sagen: Das haben wir nicht gewollt.“

Es gibt natürlich noch die christliche Version: Gehe hin und tue desgleichen, also nimm einen armen afrikanischen Flüchtling auf, unterweise ihn im Gebrauch von Alphabet, Zahnbürste, Kondom und Kolonialschuldvorwurf oder finanziere ihm eine Ausbildung; dass diese Version so unpopulär ist, hängt mit der pervertierten Tugendauffassung hierzulande zusammen, welche darin besteht, dass sich diejenigen als moralisch Edle feiern lassen, die von den anderen fordern, die Integrationsleistungen zu erbringen – ein Vorgang, den man gar nicht oft genug und heftig genug denunzieren kann (insofern und am Rande: Applaus für Pirincci!). Jeder, der fordert, Deutschland solle noch mehr ungebildete, alimentierungsbedürftige Zuwanderer aufnehmen, müsste in einer Gesellschaft, die nicht völlig verblödet oder moralisch bis zur Selbstaufgabe erpressbar geworden (also ebenfalls völlig verblödet) ist, gefragt werden, was ihn zu dieser Forderung legitimiert und was er bzw. sie selber dafür leistet, dass diese Leute, bildlich gesprochen, nicht mit Fischen versorgt, sondern zum Angeln angeleitet werden.

P.P.P.S.: Und damit will ich es der hier nun womöglich allzu oft traktierten Themen Putinrussland und Einwanderung bzw. Untergang des Abendlandes einstweilen genug sein lassen, denn sich endlos zu wiederholen gehört zum Metier politischer Kommentatoren, sollte aber nicht zu meinem werden. Begeisterte und vor allem mütterliche schwarze Ammen werden irgendwann die letzten weißen Kinder wiegen und in den Schlaf summen! Causa finita!

Aufgrund einer völlig verantwortungslosen und selbstverschuldeten Bevölkerungsexplosion wird sich alleine in Afrika die Anzahl der Menschen von aktuell rund 1,1 Milliarden bis 2050 verdoppeln. Die Europäer werden (schneller als sie denken können) in ihren eigenen Ländern zu ethnischen Minderheiten werden.




Alle drei Minuten ein Wohnungseinbruch

Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat in Deutschland ein neues Rekordhoch erreicht. Nach der neuesten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2013, die der „Welt am Sonntag“ vorliegt, haben solche Delikte im vergangenen Jahr bundesweit um 3,7 Prozent auf 149.500 Fälle zugenommen. Das ist der höchste Wert der vergangenen 15 Jahre. Inzwischen wird alle dreieinhalb Minuten eine Wohnung oder ein Haus aufgebrochen. Zu den neuen Trends gehört, dass die Einbrecher immer öfter tagsüber zuschlagen. Von der Gesamtzahl sind das 64.754 Fälle, was ein Plus von 5,8 Prozent bedeutet. (Hier der Artikel mit Grafiken in der WELT!)