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Zum Abschuss freigegeben

Good Night Die FreiheitDie Botschaft ist eindeutig: Ein Tritt an den Kopf eines FREIHEIT-Mitglieds, das eine gelbe Stoppuhr um den Hals trägt. Da gibt es nur einen, der in Frage kommt: Der seit über einem Jahr wegen der Auflagen des Kreisverwaltungsreferates München hiermit jeden seiner Redeblöcke bei den Kundgebungen gegen das Islamzentrum zeitlich kontrollieren muss. Es handelt sich hier um einen eindeutigen üblen Gewaltaufruf gegen mich. Ich habe die Anzeige heute morgen an die Kriminalpolizei geschickt, aber die Arbeit hätte ich mir vermutlich sparen können, denn die Staatsanwaltschaft München I dürfte dies wie so vieles andere auch einstellen.

(Von Michael Stürzenberger)

Auf facebook wurde das Kopftritt-Logo am 4. Februar, mitten im Münchner Kommunalwahlkampf, auf der Seite „Netzwerk Aktion & Recherche – „Die Freiheit“ watch“ veröffentlicht:

Screenshot alte Seite

Dort ist vermerkt, dass man mittlerweile auf die Seite „München Nazifrei – Netzwerk Aktion & Recherche“ umgezogen ist. Auf dieser Seite stand der Gewaltaufruf ebenfalls. Bei der FREIHEIT-Kundgebung am vergangenen Freitag auf dem Münchner Hohenzollernplatz zeigte ich dies einigen anwesenden Kripo-Beamten und fragte wegen einer Anzeige nach. Am Samstag ist das Logo dann von der neuen Seite verschwunden. Zufall? Im Foto-Archiv ist es aber noch zu sehen, und zwar direkt unter einem Bild von mir:

screenshot neue seite fotos

Hier in voller Größe:

Good Night Die Freiheit

Die gelbe Stoppuhr ist unverkennbar. Eine solche Mütze habe ich im Winter oft getragen:

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Klarer Fall: Mir soll mit gestrecktem Bein gegen den Kopf getreten werden. Dabei soll Blut fließen, was die Verlaufsstriche beim Namen der Freiheit symbolisieren. Aber die Staatsanwaltschaft München I dürfte meine Anzeige aller Wahrscheinlichkeit nach einstellen. Mit einer ähnlichen Begründung, wie meine Anzeigen gegen die übelsten Beleidigungen ebenfalls im Sande verlaufen, was mittlerweile einen ganzen Ordner füllt. Einige Beispiele, was nach Ansicht der Staatsanwaltschaft so alles an Diffamierungen „im Meinungskampf“ gegen mich akzeptabel ist:

„Nazisau“
„Drecksack“
„Vollarschloch“
„Arschloch“
„Du gehörst in die Psychatrie“
„Moslemhasser“
„Rassist“
“Du Hurensohn, Deine Mutter wird gefickt”
“Ich fick Dich, Du Hurensohn”
“Den Finger steck ich Dir in den Arsch”
“Nazi-Arsch”
“Depp”
“Idiot”
“Abschaum”
“Dummes Nazischwein”
“Scheiß Nazi”
“Rechtsextremer Gewalttäter”
“Halt Dein Maul, Arschloch”
“Rechte Sau”
“Dreckige Nazisau”
“Verurteilter Volksverhetzer”

In den Begründungen der Einstellungen ist dann zu lesen, dass „scharfe und überspitzte Äußerungen, namentlich im Rahmen des öffentlichen Meinungskampfes, polemisierend, überspitzt-plakative Wertungen der Meinungsfreiheit unterfallen“. Nur komisch, dass Teilnehmern einer FREIHEIT-Kundgebung diese Meinungsfreiheit nicht zusteht. Ihnen wird sofort und gnadenlos der Prozess gemacht, wenn ihnen einmal angesichts dieser Dauer-Diffamierungen von Linken und Moslems ein falsches Wort rausrutscht. Das kam sehr selten vor, aber wenn, gab es knallharte Bestrafungen zwischen 500 und 1800 Euro. Wir haben in München vielfach eine Doppel-Justiz, die vermeintliche „Rechtspopulisten“ mit anderen Maßstäben behandelt.

Momentan werde ich mit Gerichtsverfahren regelrecht überzogen. Man will mich offensichtlich mundtot machen, indem ich finanziell in den Ruin getrieben werden soll. Bei einigen Verfahren muss ich sogar mit tausenden von Euro in Vorleistung gehen, beispielsweise bei diversen Klagen von Imam Idriz gegen mich. Ich werde über jeden einzelnen Prozess ausführlich berichten. Am Ende dieses Artikels ist die Kontonummer angegeben, unter der man mich in diesem Kampf David gegen Goliath unterstützen kann. Denn ich habe keinesfalls vor, dem immensen Druck zu weichen, der von allen Seiten gegen mich aufgebaut wird.