1

Hahne: Dieser Islam gehört nicht zu Deutschland!

Liebe Leserin, lieber Leser, der Islam gehört zu Deutschland. Dieser Satz von Christian Wulff ist falsch. Ich halte mich an die Worte seines Nachfolgers Joachim Gauck: Die Muslime, also die Menschen, gehören zu Deutschland, soweit sie sich im Rahmen des Grundgesetzes integrieren. Zum radikalen, bei uns vielfach in Hinterhofmoscheen propagierten Islam gehören Antisemitismus und Judenhass – dieses Argument wurde vor allem aus dem Raum der Kirche als reaktionär (wenn nicht schlimmer) abgeschmettert. Wir erleben jetzt, wie die Saat aufgeht.

Am selben Tag, an dem wir der Märtyrer des 20. Juli 1944 gedachten, war die aktuelle Israelpolitik Gegenstand von Hass- und Hetz-Demonstrationen. „Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“, skandierte in Berlin ein Mob aus arabischen Muslimen und Linkspartei-Jugend. Sie lesen richtig: Links! Zur Enttäuschung der Gutmenschen waren Glatzköpfe mit SS-Runen nicht zu sehen. Selbst linke Bundestagsabgeordnete hetzen offen gegen Israel. Eine seltsame Koalition.

Worüber man nicht reden darf

Kritik am einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten ist natürlich erlaubt. Doch hier geht es um die Frage: Ist Deutschland, sind Staat und Kirche eigentlich von Sinnen, dem Terror-Treiben von Hasspredigern und Hetzdemonstranten nicht Einhalt zu gebieten? Das tut jetzt vorbildlich BILD! Wo bleibt die in Sonntagsreden propagierte christlich-jüdische Zusammenarbeit, wenn Juden sich nicht mehr auf die Straße trauen, weil arabische Banden ihnen auflauern? Die Begriffe Jude, Deutscher und Schwuler gehören zu den schärfsten Mobbing-Schlagwörtern auf Schulhöfen; das Multikulti-Gutmenschentum hört willig darüber hinweg. Jetzt geht die Saat auf!

Verschweigen, Vertuschen, Verniedlichen

Noch schlimmer: Man redet einfach nicht darüber. Als nach dem Anschlagsversuch auf die Essener Synagoge Journalisten wissen wollten, ob die Täter einen Migrationshintergrund (semantischer Schwachsinn!) haben, antwortete die Polizei: „Das dürfen (!) wir Ihnen nicht sagen.“ Als ein deutscher junger Mann auf einem Parkplatz bei Freiburg per Selbstjustiz umgebracht wurde, erfuhr die Öffentlichkeit erst Tage später, daß die „Ehren“-Mörder libanesische Einwanderer waren und keine normale Schwarzwaldfamilie. Jetzt werden Reporter eingeschüchtert. „Wir kennen deinen Namen und wissen, wo du wohnst!“, drohte der verschleierte Mob in Berlin. Das hatten wir in Deutschland schon einmal. Verschweigen, Vertuschen, Verniedlichen – damit begann die schlimmste Zeit unserer Geschichte. Wehret den Anfängen!

Judenhetzer einsperren, Islamisten ausweisen

Ein Islam, soweit er offen judenfeindlich ist, gehört nicht zu Deutschland. Der jüdische Publizist Henryk Broder spricht bereits von einem „importierten Judenhass mit Migrationshintergrund …, der nicht ‚Heil Hitler‘, sondern ‚Allah ist groß‘ schreit.“ Kirchenleiter, die dem Rechtsradikalismus die Stirn bieten, aber auf dem linken Auge nichts sehen wollen, sind blinde Blindenleiter. Wer Israel und die Juden im Stich lässt, sollte sich nicht christlich nennen. Denn alle Solidaritätserklärungen sind Makulatur, wenn den Worten keine Taten folgen: Judenhetzer einsperren, Islamisten ausweisen. Und keinerlei gemeinsame Aktionen (mehr) mit den Feinden Israels! Das hilft auch jenen Muslimen, die bei uns bestens integriert und herzlich willkommen sind.

(Erschienen in IDEA-Spektrum, Ausgabe 31)




Dr. Proebstl (28): Hitzig ist nicht immer witzig!

» Facebook-Seite / Youtube-Kanal / Email: kontakt@dr-proebstl.at




Nicolaus Fest: Die Satz-für-Satz-Analyse

nicolaus_festDie politische Schickeria unserer Bunten Republik ereifert sich über den Islam-Kommentar des stellvertretenden Chefredakteurs der „Bild“, Nicolaus Fest. Dass ein derart harmloser Text eine so hysterische, aggressive Reaktion auslösen kann, ist ein Armutszeugnis für die Diskussionskultur im multikulturalistischen Deutschland des Jahres 2014. Hier die Satz-für-Satz-Analyse.

(Von M. Sattler)

„Ich bin ein religionsfreundlicher Atheist“

Fest beginnt seinen Kommentar mit einer klaren Selbstpositionierung, die sofort deutlich macht, aus welcher Perspektive der Text verfasst wird: aus der Perspektive eines Atheisten. Nichts ist verwerflich daran, dass ein Atheist aus seiner speziell atheistischen Perspektive seine Meinung äußert – ebenso wie auch nichts daran verwerflich ist, dass ein religiös denkender Mensch aus seiner speziell religiösen Perspektive seine Meinung äußert. Verwerflich wäre es hingegen, wenn im multikulturalistischen Deutschland von heute nur noch religiös denkende Menschen ihre Meinung äußern dürften, Atheisten aber nicht.

„Ich glaube an keinen Gott, aber Christentum, Judentum oder Buddhismus stören mich auch nicht.“

Mit diesem zweiten Satz konkretisiert Fest seine persönliche Perspektive des „religionsfreundlichen“ Atheisten: Als Atheist glaubt er nicht an Gott – damit dürfte er die Überzeugung von gefühlt etwa 90% aller Deutschen teilen. Im Gegensatz zum religionsfeindlichen Atheismus, wie er uns im sowjetischen Marxismus-Leninismus begegnet, positioniert sich Fest aber als „religionsfreundlich“: Christentum, Judentum, Buddhismus stören ihn nicht. Auch in dieser Sichtweise dürften sich etwa 90% der deutschen Atheisten wiederfinden, die die Gegebenheit religiösen Denkens als eine menschlich verständliche Zufluchtssuche zu höheren Wesen achselzuckend akzeptieren, ohne ihre eigenen atheistischen Überzeugungen religiösen Menschen aufdrängen zu wollen.

„Nur der Islam stört mich immer mehr.“

Von seiner Aussage, dass ihn Religionen nicht stören, nimmt Fest nur eine einzige Religion aus: den Islam. Aus Sicht eines Atheisten ist dies völlig legitim. Für den Atheisten sind Religionen grundsätzlich nichts als Hirnkonstrukte, die sich die Menschen früherer Zeiten ausgedacht haben: alles nur Phantasie. Es ist daher auch nichts dagegen einzuwenden, wenn Atheisten die eine Phantasie einer anderen Phantasie persönlich vorziehen, weil sie ihnen einfach besser gefällt. Der Atheist betrachtet Religionen wie Märchen oder Science Fiction-Geschichten, und niemand ist gezwungen, alle Science Fiction-Geschichten gleichermaßen zu mögen: Es wird immer Leute geben, die einen Perry Rhodan einem Darth Vader vorziehen und umgekehrt. Das ist letztlich nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, und der Islam als ein – aus Sicht des Atheisten – Science Fiction-Märchen trifft eben nicht den speziellen persönlichen Geschmack von Nicolaus Fest. Nichts ist an einer solchen Aussage verwerflich, zumal Fest die Gründe für dieses „Stören“ im Folgenden ganz sachlich erläutert.

„Mich stört die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund.“

Die „überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund“ ist zur Genüge belegt. Es ist nicht nur richtig, sondern notwendig, solche statistischen Auffälligkeiten zu thematisieren. Wie sonst ließen sie sich beseitigen? Wenn bei einem bestimmten Bremsentyp eines Autos der Bremsweg statistisch auffällig zu lang ist, muss der Automobilkonzern darüber sprechen, wie sich der Bremsweg dieses Bremsentyps verkürzen lässt. Alles andere wäre grob fahrlässig und eine skrupellose Inkaufnahme eines möglichen Verlustes von Menschenleben. Genauso muss es der Politiker zur Thematik machen, wenn die Kriminalität einer bestimmten Gruppe statistische Auffälligkeiten zeigt, ansonsten handelt er ähnlich fahrlässig und macht sich vielleicht sogar strafbar. Und dass Kriminalität immer stört, ist selbstverständlich. Dass Fest eine störende statistische Auffälligkeit zum Thema eines Kommentars macht, ist also keineswegs zu tadeln, sondern im Gegenteil lobenswert und vorbildlich.

„Mich stört die totschlagbereite Verachtung des Islam für Frauen und Homosexuelle.“

Die „Verachtung“ des Islam für Homosexuelle ist koranimmanent und allgemein bekannt, kein islamischer Gläubiger wird diese Verachtung bestreiten. Ob es eine ähnlich koranimmanente „Verachtung“ für Frauen gibt, ist Auslegungssache: Der eine mag sie erkennen, der andere nicht. Die gesamte äußere Selbstdarstellung im alltäglich gelebten Islam, das Verhüllen von Frauen, die stark einschränkenden Verhaltensgebote für Frauen, die Kommunikationsverbote gegenüber Männern etc., können aber von unbeteiligten Dritten durchaus als „Verachtung“ interpretiert werden und werden auch von vielen muslimischen Frauen so empfunden – und außerdem schreibt Fest seinen Kommentar ja nicht als Professor für Religionswissenschaft, sondern als subjektiver gesellschaftlicher Beobachter. Auch der Begriff „totschlagbereit“ ist mit Bezug auf Homosexuelle angemessen: In nahezu allen Staaten, die sich selbst ausdrücklich als „islamisch“ bezeichnen, wird Homosexualität mit dem Tod bestraft. Und die „Totschlagbereitschaft“ speziell gegenüber Frauen durch Personen, die sich ebenfalls ausdrücklich als „islamisch“ bezeichnen, kann man sich auf Youtube-Videos über Steinigungen von Ehebrecherinnen, während der ehebrechende Mann unbestraft bleibt, anschaulich vor Augen führen. Dass Nicolaus Fest aus der „Totschlagbereitschaft“ dieser selbstbekennend „islamisch“ handelnden Staaten und Personen generelle Rückschlüsse auf die Aussagen des von diesen Staaten und Personen ausdrücklich vertretenen „Islam“ zieht, ist einwandfrei abgeleitet.

„Mich stören Zwangsheiraten, ‚Friedensrichter‘, ‚Ehrenmorde“.

Zwangsheiraten sollten jeden gewissenhaften Menschen stören. „Friedensrichter“, d.h. die sich ausbreitende systematische Ablehnung der staatlichen, durch demokratisch gewählte Parlamente geschaffenen Gesetzgebung und der Rückfall in ein agrarisch-patriarchalisches Sittenrecht, ist eine erbärmliche Schande für die gesamte Rechtsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Diese Entwicklung sollte einen nicht nur „stören“, sondern sie sollte mit unerbittlicher staatlicher Härte bekämpft werden. „Ehrenmorde“ gibt es nicht: Ein „Mord“ ist niemals ehrenvoll, sondern immer ein heimtückischer, barbarischer Akt. Dass solche Morde und der zu Recht in Anführungsstriche gesetzte Begriff ‚Ehrenmord‘ Nicolaus Fest stören, spricht für ihn als Mann von Charakter. Alle drei gesellschaftlichen Phänomene – Zwangsheiraten, ‚Friedensrichter‘, ‚Ehrenmorde‘ – tauchen in Deutschland ausschließlich im Zusammenhang mit dem Islam auf, sie gehören zu den gesellschaftlichen Alleinstellungsmerkmalen dieser Religion in Deutschland. Es ist deshalb in der Herangehensweise völlig richtig, dass Fest im Zuge seiner Erläuterungen, weshalb ihn der Islam stört, auf diese speziell islamischen Alleinstellungsmerkmale hinweist.

„Und antisemitische Pogrome stören mich mehr, als halbwegs zivilisierte Worte hergeben“.

Dass Fest im Zusammenhang mit dem islamischen Antisemitismus in Deutschland nur „halbwegs zivilisierte Worte“ verwendet, spricht für ihn als taktvollen, zivilisierten Journalisten. Ob man in den jüngsten islamischen Brandanschlägen gegen Synagogen in Deutschland, den tätlichen Übergriffen auf jüdische Passanten oder der üblichen Hetzrufe bereits „Pogrome“ sehen kann, ist eine Frage des Ausdrucksstils. Der Verfasser dieses Beitrags neigt persönlich dazu, dass man aus Respekt vor den Dimensionen der vergangenen Pogrome an Armeniern, Juden, Tutsi und anderen Völkern mit diesem Begriff sehr vorsichtig umgehen sollte. Durchaus aber mag man angesichts der Vorfälle der letzten Tage zu Recht von einer „Pogromstimmung“ unter den in Deutschland lebenden Muslimen gegenüber Juden sprechen – auch dies ist eine Schande für die gesamte Geschichte der Bundesrepublik.

„Nun frage ich mich: Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja.“

Die aus den obigen Darstellungen folgerichtig abgeleitete Frage „Ist Religion ein Integrationshindernis?“ ist wieder aus der Perspektive des Atheisten formuliert: Fest stellt zunächst die Grundsatzfrage im Blick auf alle Religionen. Auch ohne speziell auf den Islam einzugehen, wird man diese Frage immer bejahen müssen: Religion ist immer eine gruppenbezogene Form geistiger Entfaltung und erfüllt daher sowohl solidarisierende Funktion innerhalb der Gruppe, als auch latent abgrenzende Funktionen gegenüber anderen Gruppen. Oder um das Beispiel von oben wieder aufzunehmen: Perry Rhodan-Leser gründen gern eigene Clubs, in denen Perry Rhodan-Nichtleser weniger willkommen sind, auch wenn man persönlich gar nichts gegen sie hat. Perry Rhodan ist immer ein Integrationshindernis zwischen Lesern und Nichtlesern. Dies muss aber nicht gleich zu Mord und Totschlag führen: Es geht also nicht um die Frage, ob, sondern in welchem Ausmaß Perry Rhodan die Integration von Lesern und Nichtlesern verhindert. Nicolaus Fest beantwortet seine Frage mit einem nicht ganz zutreffenden „nicht immer“ – richtig wäre hingegen die Antwort: Ja, immer, aber nicht immer im selben Ausmaß. Im Blick auf den Islam formuliert Fest seine Schlussfolgerung zudem als Vermutung: „wohl ja“. Da Religionen aber immer integrationshemmend wirken, ist dieses einschränkende „wohl“ überflüssig – wenn auch aus Gründen der politischen Vorsicht im heutigen unfreien Deutschland geboten. Und dass der Islam aufgrund seiner religionsimmanenten Anweisungen zur Selbstabgrenzung gegenüber Andersgläubigen in ganz besonderem Ausmaß integrationshemmend wirkt – zumindest hemmender als andere Religionen, die diese Selbstabgrenzung nicht kennen -, bedarf angesichts der augenfälligen Zustände landauf, landab kaum weiterer empirischer Erforschungen.

„Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdrücklich berücksichtigen!“

Fest kommt nun zu einer konkreten politischen Forderung. Zusammenfassend hat er in seinen Ausführungen zu Recht festgestellt, dass der Islam zumindest in seiner gegenwärtigen Daseinsform in Deutschland stark korreliert mit Kriminalität, Verachtung für Homosexuelle und Frauen, Zwangsheiraten, ‚Friedensrichtern‘, ‚Ehrenmorden‘ und Antisemitismus – alles statistisch leicht belegbar und objektiv zutreffend. Da der Islam der gemeinsame Nenner all dieser integrationsfeindlichen gesellschaftlichen Phänomene ist, leitet Fest die Forderung ab, den Islam als kritischen Faktor im Rahmen der Zuwanderungspolitik zu berücksichtigen. Jede andere Folgerung aus seinen Schlussfolgerungen wäre tatsächlich logisch fehlerhaft: Wenn sich ein gemeinsamer Nenner erkennen lässt, muss man ihn berücksichtigen. Oder bildlich ausgedrückt: Wenn ein Lieferant fehlerhafter Bremsen auch noch fehlerhafte Scheinwerfer liefert, dann muss sich der Automobilhersteller mit dem Lieferanten insgesamt auseinandersetzen, um nicht fahrlässig zu handeln: Dann stimmt nämlich erkennbar etwas nicht mit der gesamten Qualitätssicherung des Lieferanten. Fests Forderung an die Politik, den gemeinsamen Nenner Islam in der Zuwanderungspolitik zu berücksichtigen, ist daher konsequent und notwendig, um fahrlässigem Handeln auf Seiten der Politiker vorzubeugen. In welcher Form der Nenner Islam zu berücksichtigen ist, sagt Fest übrigens nicht – dies überlässt er der persönlichen Meinung des Lesers und den Erwägungen der verantwortlichen Politiker.

„Ich brauche keinen importierten Rassismus.“

Fest wiederholt und bekräftigt abschließend noch einmal seine vorangegangenen Erläuterungen: Antisemitischen Rassismus lehnt er ab, auch wenn seine Träger im Rahmen der Asyl- und Zuwanderungspolitik der Bundesregierung aus dem Ausland zugereist sind. Dieser Einstellung möchte man sich gern anschließen: Antisemitismus brauchen wir nicht in Deutschland, weder von Deutschen, noch von Asylanten noch von sonstigen hergezogenen Personen. Wer möchte dem widersprechen?

„Und wofür der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht.“

In seinem letzten Teilsatz greift Fest noch einmal seine Einleitung auf – ein schönes journalistisches Stilmittel. Als Atheist braucht er grundsätzlich keine Religionen, den Islam inbegriffen. Wenn dies seine persönliche Überzeugung als Atheist ist, ist dies sein gutes Recht.




Video: Islamische ISIS filmt Massenhinrichtung

isis1Nein, das hat alles mit dem Islam nichts zu tun, aber auch gar nichts. Zwar erschießen islamische Verbrecher reihenweise junge Iraker, aber das liegt nicht am Gottestaat oder an Allah: Sie betteln um ihr Leben, weinen, preisen Allah: Junge Iraker, manche noch Teenager, sind auf einem Propagandavideo zu sehen, das die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) jetzt veröffentlicht hat. Der gut viereinhalb Minuten lange Film, hinterlegt mit religiösen Gesängen, zeigt die letzten Lebensminuten der Männer. Islam ist doch Frieden, rotzte BILD-Chef Diekmann doch gerade in sein Revolverblatt! Sieht man!
Achtung, grausame Bilder!




Imam bricht Begräbnis ab und maßregelt Witwe

interreligioeses-grabfeldAsim Syed ist Ernährungswissenschaftler und lebt in Carmel, Indiana. Als sein Schwiegervater Abdullah Khadim Husain zu Besuch bei einem seiner vielen in die USA ausgewanderten Verwandten in Virginia war, verstarb dieser plötzlich an Herzversagen. Die Witwe des Pakistani beschloss, ihn dort zu bestatten. Und zwar im Memorial Park in Falls Church, Virginia. Der Friedhof verfügt unter anderem über christliche, muslimische und buddhistische Grabfelder. Die Witwe wählte das „interreligiöse“ Grabfeld aus. Das war zu viel für den Imam.

Asim Syed berichtet (übersetzt von PI):

Keiner von uns war auf die Qualen vorbereitet, die diese harmlose Entscheidung mit sich bringen würde.

Ein Imam aus der örtlichen Moschee wurde mit der Beerdigung beauftragt und der Zeitpunkt festgelegt. Familie und Freunde versammelten sich an der Begräbnisstätte, jeder war immer noch in einem Zustand der absoluten Trauer und Fassungslosigkeit.

Minuten vor der geplanten Beerdigung hat der Imam plötzlich Einwände gegen die Grabstätte erhoben. Er weigerte sich, den Dienst durchzuführen. Ein Moslem sollte hier in einem „nicht-muslimischen“ Grab bestattet werden – seiner Meinung nach durfte das nicht sein! Muslime dürften nicht mit Nicht-Muslimen beerdigt werden. Würde man aus irgendeinem Grund einen Nicht-Muslim bei einem Muslim beerdigen, so müsste der Muslim exhumiert und auf einem muslimischen Friedhof beerdigt werden.

Als er erfuhr, dass die Ehefrau des Verstorbenen und alle ihre Kinder die Entscheidung gefällt hatten, ihn hier zu begraben, wandte er ein, dass meine Schwiegermutter nicht qualifiziert sei, eine solche Entscheidung zu treffen. Sie sei kein „männlicher erwachsener nächster Angehöriger“ des Verstorbenen.

Auf unser Drängen erklärte er, er schätze zwar unsere Absicht und den Geist, der dahinter stünde, doch er sei dafür verantwortlich, die Regeln seiner Institution zu befolgen: „Sie können mit der Beerdigung fortfahren, aber nicht mit mir.“

Die nächsten Minuten standen wir fassungslos da. Die Trauer wich langsam Unglauben, Wut und Neugier. Die Familienmitglieder begannen mit dem Imam über die Frage zu diskutieren. Wenn Muslime und Nicht-Muslime im Leben Nachbarn sein können, warum können sie im Tod keine Nachbarn sein? Vielleicht war es ein Fehler in der Auslegung des Gesetzes oder das Gesetz selbst, denn trägt die religiöse Separation Verstorbener nicht den Gestank der Bigotterie? Wenn das Wort der Witwe wertlos ist, wie kann dann das Paradies unter ihren Füßen sein?

Jeder war emotional zu verbraucht, um mehr Zeit und Energie in etwas anderes zu inverstieren als in die Erinnerung an Abbu. Nach kurzer Diskussion verstummten wir und es wurde beschlossen, den Imam seines Vertrages zu entbinden und mit der Beerdigung im interreligiösen Abschnitt fortzufahren.

Familienmitglieder kramten, um die richtigen Verse und Rituale zu finden und irgendwie haben wir es dann geschafft.

Abbu war ein praktizierender Muslim, aber er ermutigte zu interreligiöser Harmonie und zur Gleichstellung der Geschlechter. Er widmete die letzten zwei Jahrzehnte seines Lebens einem Projekt für die Bildung von Mädchen in einem Elendsviertel von Karachi. Ich bin mir sicher, er wäre stolz auf die Entscheidung, seiner Frau und seiner Kinder gewesen, genau hier sein Vermächtnis zu ehren.

Ein eindringliches persönliches Zeugnis von einem gut integrierten Einwanderer  aus den USA. So, wie die offenbar gebildete und weltoffene pakistanische Familie entschieden hat, sollte es sein.  Was aber steckt hinter  der islamischen Begräbnis-Hysterie des Imams? Laut islamischer Lehre fängt der Tote wieder an zu leben, sobald er unter der Erde ist – jedenfalls wenn er innerhalb von 48 Stunden gewaschen, in ein Tuch gewickelt und mit dem Kopf nach Mekka im Boden liegt. Er wartet dann dort auf das Paradies. Da ist es natürlich eine Zumutung, wenn direkt daneben jemand liegt, der laut Koran für die Hölle bestimmt ist.




Bayern: Iranische Asylbewerber im Taufkleid

mutige-iraner-im-taufkleidFür verfolgte Christen kann das Asylverfahren in Deutschland zur Tortur werden. Sie werden von Moslems in den Asylwohnheimen schikaniert (PI berichtete). Es gibt aber auch moslemische Asylbewerber, die plötzlich merken, dass es noch etwas anderes gibt als Islam. Im Bild oben sieht man Iraner im Taufkleid! Einer von ihnen hatte einen Jesus-Film gesehen und als er auf der Donau in Lebensgefahr schwebte, hat er Jesus um Hilfe gerufen. Für ihn ein Wunder, dass er noch lebt. Einem anderen erschien Jesus im Traum. Die übrigen iranischen Täuflinge kamen zum Glauben an Jesus durch die Kirchengemeinde, die sich um sie kümmert. So viel Herzlichkeit waren sie nicht gewohnt.

Nordbayern.de berichtet:

Begonnen hat alles im Dezember 2011. Die evangelische Freikirche Ecclesia erfuhr aus der Zeitung von 20 Asylbewerbern in Neuhaus. Die Neuankömmlinge waren isoliert und hatten Schwierigkeiten, in Neuhaus Fuß zu fassen. Spontan nahm die Ecclesia mit ihnen Kontakt auf. Die Gemeinde lud die Asylbewerber zu einem Weihnachtsgottesdienst und zum Essen ein. Daraus entwickelte sich eine tragfähige Beziehung zwischen der Ecclesia und den 20 Asylbewerbern aus dem Iran und dem Irak. Die Freikirche unterrichtete die Asylbewerber jeden Samstag in deutscher Sprache, organisierte einen Fahrdienst zu den Gottesdiensten und den gemeinsamen Mittagessen. Vor allem die Integration der einzelnen Asylbewerber wurde gefördert. So wurden ihnen Wohnplätze sowie Jobs geboten. Behördengänge, Grillfeste, Ausflüge sowie deutsche Kochkurse bot die Freikirche an. Schnell entwickelten sich Freundschaften. Bald schon waren die Asylbewerber gern gesehene, regelmäßige Besucher der Freien Christengemeinde. […]

„Wir sind von der Liebe, die uns von der Ecclesia entgegengebracht wird, überwältigt“, sagt ein Iraner und spricht auch den anderen aus dem Herzen. Dann baten einige Asylbewerber die Ecclesia darum, getauft zu werden. […] Für die Täuflinge wurde eigens ein Taufunterricht organisiert. Acht Wochen lang trafen sie sich für eine Stunde am Sonntag. Dort lernten sie die Grundlagen des christlichen Glaubens und stellten ihre Ernsthaftigkeit unter Beweis. Am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Insgesamt zwölf Täuflinge freuten sich auf einen besonderen Tag, darunter auch acht aus dem Iran. […] Jeder Asylbewerber hat seine eigene Geschichte. Abas Asasi, seit sieben Monaten hier, erzählt seine: 1980 in der Stadt Ahvaz geboren, wird er, wie im Iran üblich, als Muslim erzogen. Von der Ecclesia wurde er herzlich aufgenommen. Als seine Landsleute sich taufen lassen wollten, war er zunächst abgeneigt. In der darauffolgenden Nacht, so berichtet er, sei ihm Jesus in einem Traum begegnet und habe ihn eingeladen. Überzeugt von der Existenz Jesu, meldet er sich am nächsten Tag doch zur Taufe.

Etwas anders klingt die Geschichte von Saleh Bidar: Geboren 1987 in Ardabil, flieht er als junger Erwachsener aus dem Iran. Auf seiner Flucht sieht er sich einen Jesus-Film an, der ihn tief berührt. Als er auf einem Schlauchboot in Rumänien die Donau überquert, gerät das Boot in einen Strudel. Das Boot ist kurz vorm Sinken, da schreit Saleh zu diesem Jesus laut um Hilfe. Er könne sich nicht erklären wie, doch das Boot habe es heil zum anderen Ufer geschafft. Nun wägte er ab zwischen Christentum oder Islam. Die Liebe, die er im Christentum erfahre, sei ihm von größerer Bedeutung als seine Verwurzelung im Islam. So entschied er sich für die Taufe. Er spricht von sehr guten Tagen, die er hier in Freiheit erlebt. Voller Freude bedankte er sich bei den Helfern aus der Neumarkter Ecclesia-Gemeinde. […]

Herzlich willkommen im Christentum! Möge Jesus noch vielen Asylbewerbern im Traum erscheinen… Und möge er die Apostaten schützen vor Übergriffen ihrer moslemischen Landsleute, denn auf den Abfall von Allahs Zwangsreligion steht die Todesstrafe durch das Köpfen. Bisweilen beschränken sich empörte Moslems aber auch auf das Internet. Die Jesus-Gemeinde Dietzenbach musste feststellen, dass ihre Webseite von islamischen Hackern mit Hitler-Zitaten verunstaltet wurde, weil sich unter ihren Mitgliedern einige ehemals moslemische Konvertiten befinden.

Immer wieder schön anzusehen, wie modern und aufgeklärt der Iran war, bevor der in ständiger Abwesenheit regierende Mahdi zum Staatsoberhaupt wurde:




Wien: 1700 Polizisten räumen besetztes Haus

wien_hausbesetzerDie österreichische Exekutive mobilisierte am Montag 1700 Beamte, Wasserwerfer, Hubschrauber und einen Polizeipanzer, um 19 Hausbesetzer aus einem seit 2012 besetzen Wohnhaus in Wien zu entfernen. Die Punks hatten sich im obersten Stockwerk des Gebäudes verschanzt und davor Türen zugemauert, andere durch verschweißte Stahlplatten ersetzt. Man hatte Farbbeutel und Feuerwerkskörper und allerlei Wurfgeschoße gebunkert. Die Polizei wurde mit Flaschen, Fäkalien und Eiern beworfen. Mehr als zehn Stunden dauerte der Einsatz. Danach glich die Straße einem Kriegsschauplatz, aber der Spuk war vorbei.

(Von L.S.Gabriel)

Die ganze Geschichte gleicht einer Satire. Denn der Hausbesitzer, die Castella GmbH, hatte 2011 das Gebäude gekauft und wollte die alten Mieter raus haben, um Eigentumswohnungen zu errichten. Drei der Bewohner weigerten sich aber auszuziehen und so engagierte Castella 2012 die Punks und ließ sie für eine symbolische Miete ins Gebäude ziehen, um die drei widerspenstigen Bewohner rauszuekeln. Nach einiger Zeit aber solidarisierten sich die obdachlosen Punks mit den Mietern und nun hatte Castella ein neues Problem. Von nun an strebten die Spekulanten eine gerichtliche Räumung des Hauses an.

Am Montagmorgen war es dann so weit. Die Polizei rückte an, um Recht und Ordnung wieder herzustellen.

wien_hausbesetzer3

Etwa 30 Sympathisanten der Hausbesetzer hatten sich auf der Straße vor dem Haus versammelt, die kurzerhand abgeführt wurden.

wien_hausbesetzer2

Vienna online berichtet:

Bei der Räumung des besetzten Hauses in der Mühlfeldgasse 12 ist ein Großaufgebot der Polizei vor Ort: 1.700 Beamte, ein Helikopter, ein Räumpanzer und die WEGA sind im Einsatz. [..]

Anrainer berichten von tagelangen Arbeiten an Barrikaden und Hindernissen. In einer Aussendung hatten sie zuvor betont: “Wir wollen nicht freiwillig gehen, und damit auch zeigen, dass Solidarität und Widerstand gegen Zwangsräumungen möglich ist.”

wien_hausbesetzer7

wien_hausbesetzer9

Dann arbeitete sich die Polizei Stockwerk für Stockwerk zum Teil mit schwerem Gerät voran, schweißte Türen auf und räumte aufgetürmtem Müll und Schutt aus dem Haus. Dabei wurden die Beamten permanent mit allerlei Dingen beworfen. Wasserwerfer und ein Polizeipanzer waren im Einsatz.

wien_hausbesetzer4

wien_hausbesetzer8.

An die Anarchos erging der Hinweis, wer nicht freiwillig gehe, würde rausgetragen. Und so war es dann auch; um etwa 21 Uhr war der Einsatz erfolgreich beendet.

wien_Hausbestzer11

Die Mannstärke begründet die Polizei mit der erwarteten Gegenwehr, auch von außerhalb des Gebäudes, da schon im Vorfeld damit gedroht worden war, der Polizei mit Pflastersteinen und Brandsätzen das Leben schwer zu machen. Hätte man das Umfeld nicht entsprechend gesichert und es wäre tatsächlich zu Ausschreitungen gekommen, wäre die Polizei vermutlich dann wegen zu geringem Sicherheitsaufgebot kritisiert worden.

Der Einsatz kostete voraussichtlich mehrere 100.000 Euro, die natürlich weder dem Eigentümer, der sich diese Besetzer ja selber ins Haus geholt hatte, noch den Hausbesetzern selber angelastet werden. Diese Kosten trägt der Steuerzahler.

Hier ein Video von FPÖ-TV:




Nationalfeiertag: Juso will keine Schweizerkreuzfahnen

Fabian MolinaAm 1. August feiert die Schweiz ihren Bundesfeiertag, und dies bereits seit 1891 mit allem, was zu einem großen nationalen Fest dazugehört: Paraden, Festreden, Feuerwerk, Musik und natürlich auch Schweizer Fahnen. Aus Angst vor Nationalismus ruft nun der Zürcher Juso-Chef Fabian Molina (Foto) dazu auf, die Schweizerkreuz-Flagge am 1. August im Schrank zu lassen: «Wer feiern will, kann das tun. Aber zum Feuerwerk gehört eine Pace-Fahne.»

blick.ch schreibt:

Der Nationalismus sei weltweit auf dem Vormarsch, erklärt der Zürcher Jungpolitiker. «Eine sehr gefährliche Entwicklung – der Nationalismus ist für die zunehmende Militarisierung und Aufrüstung in der ganzen Welt verantwortlich», sagt Molina. Die Folgen davon seien überall erkennbar. «Man sieht sie in der Ostukraine, in Gaza, in Syrien und an vielen anderen Kriegsschauplätzen.»

Gedenken an Weltkrieg statt Rütli-Schwur

Der Juso-Chef selbst will am 1. August im Basler Dreiländereck gegen Aufrüstung und Militarisierung demonstrieren. Der Anlass erinnere an den 1. August 1914, erklärt er. An jenem Datum hätten Deutschland, Frankreich und die Schweiz die Mobilmachung zum ersten Weltkrieg ausgerufen, aus nationalistischen Gründen. «Diesem Krieg sind Millionen von Menschen zum Opfer gefallen. Wir wollen an diesen schicksalhaften Tag erinnern.»

Bereits im Mai warnten die Jungsozialisten vor dem Ausbruch eines bewaffneten Konflikts: «Noch nie seit dem zweiten Weltkrieg war die Kriegsgefahr in Europa so gross wie heute», sagte Juso-Chef Fabian Molina damals gegenüber Blick.ch.

Mit der Einschätzung der Gefährdungssituation Europas mag Molina Recht haben, aber man bekämpft und verhindert keine kriegerischen Auseinandersetzungen, indem man die Augen vor den wahren Ursachen verschließt. Ein Herumdoktern an möglichen Symptomen ist wenig hilfreich. Zum künstlich reloadeten alten Feindbild Europas, dem Russen, gesellt sich ein viel gravierenderes, echtes Problem, das Molina verschweigt. Denn eine nicht unerhebliche Ursache für den steigenden Unmut der Bevölkerung und entsprechende, bislang noch zaghafte Gegenreaktionen ist ja gerade die Zwangsüberfremdung der europäischen Gesellschaften mit einem faschistischen Kult, der zutiefst demokratiefeindlich und zerstörerisch wirkt: Dem Islam. Er befördert die reale Gefahr eines Bürgerkrieges. Europa importiert und hätschelt massenhaft „Kulturträger“, die in ihren eigenen Ländern aufgrund der Früchte eben dieser „Kultur“ nicht mehr leben wollen. Ein Treppenwitz der Geschichte, den leider die gesamte Bevölkerung wird ausbaden müssen.

Molina, der selber schon mal Opfer von Ausländergewalt wurde, sollte das selbst am besten wissen…




Cora Stephan: So tickt die Nomenklatura!

Kaum ein eingefleischter Fußballfan vermochte sich zu erregen über den Berliner Triumphgesang von La Mannschaft nach dem Sieg – das Bild vom Besiegten, der geduckt vom Schlachtfeld wankt, während der Sieger strahlend die Heldenbrust zeigt, gehört zum Fanritual. Man ist dort nicht auf Feinheiten abonniert. Edlere Seelen aber erkannten im Siegestanz der Nationalelf die Demonstration deutscher Überlegenheit, ja geradezu Herrenmenschentum. Dem Land der Hunnen und Barbaren gebührt der geduckte Gang und nicht die strahlende Siegerpose. Kurz, da ist sie wieder, die ewige Frage: Wer sind sie, “die Deutschen”? Bestien oder Feierbiester?

In der angstvollen Überprüfung des Nationalcharakters schwingt die Vorstellung mit, zwei verlorene Weltkriege und die Verbrechen, die von Deutschen und in ihrem Namen unter der Hitler-Herrschaft begangen wurden, hätten etwas mit einem urdeutschen Wesen, einer Art genetischem Code zu tun. In den Siebzigerjahren forschte eine betroffene Generation der Nachgeborenen nach dem “Hitler in mir”, in den Neunzigerjahren machte das Buch von Daniel Goldhagen Furore, das den Deutschen “eliminatorischen Antisemitismus” nachweisen wollte. Weniger exotisch ist die Herleitung deutscher Eigenart aus einem “Sonderweg”, der das Land über viele Generationen hinweg ins Abseits geführt habe. Kein Wunder also, dass es manch einer unschicklich findet, wenn die Deutschen “unschuldig” sein wollen, und sei es nur am Ersten Weltkrieg…

(Ein schöner Essay von Cora Stephan bei der Achse. Aber nicht die Deutschen gehen so, sondern die deutsche Nomenklatura! Darum habe ich die Überschrift geändert.)




Fest-Debatte: Wieviel Islam verträgt das Land?

Nicolaus Fest“Der Islam” (den es doch angeblich gar nicht gibt) und “die Muslime” (von denen sich bisher praktisch niemand geäußert hat) sollen durch einen Kommentar des Vize-BILD-Chefs Nikolaus Fest “beleidigt” worden sein, der in 106 knapp gesetzten Worten den “Islam als Integrationshindernis” anprangert, dazu noch “Zwangsheiraten, ‘Friedensrichter’, ‘Ehrenmorde’” sowie die “weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund” – Feststellungen, denen hauptsächlich von nichtmuslimischen PressekommentatorInnen und einigen deutschen PolitikerInnen aus allen politischen Lagern heftig widersprochen wird. Vorneweg: die Grünen Volker Beck und Özcan Mutlu.

Beide Bundestagsabgeordneten fallen in den bekannten reflexhaften Islamverteidigungsmodus, der jede Kritik am Islam umgehend als “Pauschalisierung” abtut und – mit Reizvokabeln wie “Rassismus”, “Hass” oder “Hetze” beworfen – zum Abschuss freigibt. Dabei aber scheuen sie ihrerseits jeden konkreten empirischen Wirklichkeitsbezug, jede Erwähnung von unliebsamen Fakten. Längst bekannte und beklagte Tatsachen rund um die islamische Einwanderung bleiben außen vor. Die Kritik an Fest ist selber so pauschal, substanzlos und beleidigend, wie dies Fests BILD-Kommentar vorgeworfen wird. Dabei gilt: Wer als erster das Wort “Rassist” sagt, der gibt die weitere Gangart für die Debatte vor. Recht hat er sowieso immer. Die ersten Anzeigen gegen Fest wegen “Volksverhetzung” sind denn auch schon geschrieben…

(Hier die Fortsetzung des umfangreichen und sehr instruktiven, langen Artikels von Paul Nellen, der auf viele bisherige Befunde, was den Islam hierzulande angeht, verweist. Es ist in der Tat eine Frechheit, wie längst erkannte Tatsachen heute einfach nonchalant übergangen werden und die Wahrheit verbogen wird! Und Fest ist dann halt ein Rassist!)




Touristin tot! BILD war dabei!

bildküheBILD war dabei, als im Stubaital eine Kuhherde eine deutsche Touristin tottrampelte. Der rasende BILD-Reporter konnte unter Einsatz des eigenen Lebens gerade noch dieses Foto schießen, dann mußte er sich selber retten, um es in die Redaktion zu mailen. Danke BILD, für euren unermüdlichen und übermenschlichen Einsatz im Dienste der Wahrheit!