In kaum einem anderen Land der Welt ist das Interesse, sich selbstständig zu machen, so gering wie in Deutschland. Nur gut jeder vierte Bundesbürger kann sich vorstellen, diesen Schritt zu gehen (WELT). Ist das ein Wunder? Alle schreien nach Rundumversorgung durch den Staat! Rente mit 63, obwohl in der Rentenkasse nichts drin ist. Die teuersten Operationen, obwohl die Krankenkasse leer ist. Natürlich immer auf Kosten anderer. Staatsschulen, welche die Kinder auch bis in den Abend hinein versorgen und linksgrün indoktrinieren! Soziale Gerechtigkeit nennt sich das alles! Und die Selbstständigen werden bis aufs Hemd steuerlich ausgeräubert. Demnächst urteilt unser höchstes Gericht, daß auch kleine Firmen im Erbfall an den Staat fallen sollen. Hessen erhöht die Grunderwerbssteuer gerade um 20 Prozent, die letzte Erhöhung war letztes Jahr!

Ist es da nicht besser man wohnt sozial mit Mietpreisbremse in einem kommunalen Wohnblock, bezieht HartzIV, Wohngeld und andere Wohltaten, ißt in der städtischen Tafel, parkt ein paar Hunnis in der Stadtsparkasse, beantragt den Wintermantel beim Sozialamt und sperrt böse Kapitalisten wie den Hoeneß, der bei seinen privaten Spekulationsgeschäften keinen einzigen Euro gewonnen hat, für angebliche Steuerhinterziehung ein. Nur nichts selber machen! Der Staat muß es richten. Und angesehener als ein Kapitalist ist ein kleiner Sozialschmarotzer bei uns jederzeit auch!

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84 KOMMENTARE

  1. Ich habe auf PI selten so einen schwachsinningen Kommentar gelesen !!
    Rente und Krankenkassen auf Kosten Anderer ?? Hier wird vergessen, dass wir brav Rente und Krankenversicherung einzahlen. Darüberhinaus wurde die Rentenkasse mehrmals von gewissen Volksvertretern geplündert. Jeder Kongoneger oder Sippenangehörige von einem Muselmanen kann sich kostenlos bei uns mitversichern.

    Bevor Sie einen solchen unqualifizierten, „scharf-links“-typischen BLÖDSINN schreiben, informieren Sie sich doch erst einmal, welche Hürden uns der Staat in den Weg legt, wenn man sich selbstständich machen möchte ! EU-Bürokratieirrsinn, Steuer Vor und Nachzahlung. Betriebsprüfung etc.

    ERST DENKEN; DANN SCHREIBEN ! Aber solch einen Schwachsinnigen Artikel habe ich selbst bei „scharf-links.de“ noch nicht lesen müssen.

  2. kewil, Sie beschreiben genau die Gründe, wegen denen keiner mehr selbständig werden will.
    Ich habe mich auch entschlossen, mich beim Staat zu bedienen. Wenn Asylanten alles in den Hintern geschoben wird, will ich auch meinen Anteil haben. Wenn jeder autochthone Deutsche das ebenso macht, um so schneller geht dieses Chaos seinem Ende zu.
    Die ganze Schuld liegt bei Frau Merkel und ihren Bücklingen.

    Wenn Ihr den letzten aufrechten Deutschen unter die Erde gebracht
    oder aus dem Land gegrault habt,
    werdet Ihr feststellen, daß die Zuwanderer Euch keine Pensionen zahlen!

  3. Dass Personenbetriebe (private Betriebe) so hoch versteuert werden haben die Kapitalbetriebe (Aktiengesellschaften) durchgesetzt, und nicht der H4-Empfänger.

  4. Man melde mal ein Gewerbe an….

    Man bekommt eine neue Steuernummer, diese wird benötigt, um überhaupt Rechnungen schreiben zu können. Nach der Gewerbeanmeldung kommt aber nicht die Steuernummer, sondern ein ellenlanger Fragebogen vom Finanzamt, der vollumfänglich beantwortet werden muss, mit z.B. Angaben zum Umsatz und Gewinn des laufenden und des folgenden Jahres. Da können schon mal 3 Monate ins Land gehen, bis man die für die Angabe auf den Rechnungen nötige Steuernummer bekommt….

  5. Ehe hier auf kewil eingedroschen wird: bitte den Sarkasmus verstehen, denn genau wie von ihm beschrieben ist es doch!

  6. Bei dem, was es heute kostet, um selbständig zu sein, wundert es nicht, dass viele das Risiko scheuen.

    Alleine was man für eine Krankenversicherung ablatzen darf, wenn man auch noch Kinder mitzuversichern hat, ist nicht ohne. Hinzukommen die sonstigen Kosten, die man haben muss (Büro oder Betriebskosten) und dann auch noch Steuervorauszahlungen. All dies (Steuern erst ab Jahr 2 nach Gründung) muss man erst einmal „aussähen“ bevor man „ernten“ kann.

    Eine Altersversorgung ist übrigens bei der oben genannten Aufzählung noch nicht einmal genannt – die kostet auch richtig was.

    Kein Wunder, dass viele lieber als Angestellte arbeiten, denn da führt der Chef jeden Monat schön die Beiträge für Krankenkasse, Rente und die Lohnsteuer ab und man hat erst einmal nichts anderes zu tun, als zu arbeiten.

    Wenn man selbstständig ist, muss man arbeiten und hat den ganzen anderen Quark auch noch zusätzlich an der Backe.

  7. Ich habe vor einiger Zeit meinen Handwerksbetrieb abgemeldet,den ich zuvor, auf den Tag genau, 20 Jahre geführt habe.
    Ich habe quasi Bilanz gezogen, nicht nur finanzielle Bilanz.
    Fazit:In Deutachland geht´s Dir gut, wenn es Dir richtig gut geht…oder richtig schlecht, dann wird Dir geholfen.
    Auch meinen Nerven geht es jetzt besser.

  8. Sehe das gerade bei einer guten Bekannten, die sich selbstständig gemacht hat – der Staat hat überhaupt kein Interesse daran, daß die Menschen unabhängig von Übermammi Staat ihr Auskommen haben; es werden einem maximal viele Steine in den Weg gelegt…
    Es ist eher faszinierend, daß es trotzdem immer noch so viele versuchen!

  9. KEWIL hat mal wieder ABSOLUT RECHT!

    Sehr gut, der Kommentar von Kewil. Es ist absolut übel, was in unserem Vaterland abläuft.
    Neid-Gesellschaft, Umerziehungs-Gesellschaft, Politisch-Korrekt bis zum GULAG.

    Das EU-Gulag – es kommt. Weil die MEHRHEIT sich null für die Freiheit interessiert und engagiert. Und zur Freiheit gehört die FREIE WIRTSCHAFT.

  10. Das Problem sind aber auch die Banken, welche sich bei Kreditvergabe zickig und wie eine Kuh beim Radfahren anstellen (die Banken selber aber stellen sich dann bei eigenen Schwierigkeiten irre wichtig und unentbehrlich da um möglichst viel Steuerknete abzuzocken)!
    Kredite sind nun mal notwendig, und da haben die Banken längere Hebel um zu vernichten—-wie viele Existenzen haben die schon runiert! Bekommen selbst aber das Geld von der EZB hinterher geworfen!

  11. Selten so einen schwachsinigen Artikel gelesen: Asyul – Flüchltinge kosten den gesetzlichen Unsummen, weil keine Beiträge gezahlt werden. Rentenbeiträge wurden systematisch seit 1957 zweckentfremdet ausgegeben bis zum heutigen Tage greifen die etablierten Partein in unsere Rentenkassen um sie für andere Dinge als die Rente zu schmäler, raus kommt;ALTERSARMUT“““““ Würden die Rentenbeiträge nur für ihren vorgesehenen Zwecke genutzt:WÜRDE ES KEINE ALTERSARMUT GEBEN. Wir haben jahrelang Sozialleistungen eingezahlt damit sich Politiker/EU – Abgeordnete sich an unsere Rentenbeiträge laben mit Luxuspensionen für die sie niiiiiie einen CENT eingezahlt haben. Es sprudel in Deutschland die Einnahmen wie noch nie:http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/87-7-milliarden-euro-in-sechs-monaten-rieseneinnahmen-sinkt-jetzt-endlich-der-rentenbeitrag_id_3985609.html wohlgemerkt „IM ERSTEN HALBJAHR“

  12. #1 Rednaxela
    > Rente und Krankenkassen auf Kosten Anderer ??

    Ich stimme Kewil ja weder oft noch gerne zu, aber Sie sollten sich einmal über „the tragedy of the commons“ kundig machen. Natürlich überschreitet fast jeder, der überhaupt nennenswert Kosten verursacht, seine eigenen Beiträge im selben Zeitraum deutlich und nimmt von den anderen Zahlern. Möglicherweise hat er selber viele Jahre eingezahlt, in denen er gar nicht zum Arzt mußte, ich kenne aber mehr als eine junge, gesunde Frau, die sich beschwert, tatsächlich in einem Jahr nicht die volle Gegenleistung für ihre Zahlungen bezogen zu haben. Auf ein gleiches Gejammer über die Behandlung der eigenen Mutter, die an oder über die hundertausend ging und deren Beiträge weit überstieg, habe ich von ihr natürlich vergeblich gewartet. Wenn Kosten umgelegt werden, ist Sparsamkeit das letzte, was vielen in den Sinn kommt.

    > informieren Sie sich doch erst einmal, welche Hürden uns der Staat in den Weg legt, wenn man sich selbstständich machen möchte !

    Hätten Sie Kewil vor Ihrer Tirade erst zuende gelesen, wäre Ihnen kaum entgangen, daß eben genau davon bei ihm die Rede war.

  13. Ezeciel (21. Jul 2014 12:00)
    kewil, Sie beschreiben genau die Gründe, wegen denen keiner mehr selbständig werden will.
    Ich habe mich auch entschlossen, mich beim Staat zu bedienen. Wenn Asylanten alles in den Hintern geschoben wird, will ich auch meinen Anteil haben. Wenn jeder autochthone Deutsche das ebenso macht, um so schneller geht dieses Chaos seinem Ende zu.

    SEHR GUT!!!

  14. “ Und die Selbstständigen werden bis aufs Hemd steuerlich ausgeräubert.“

    Viele Start-ups werden durch die gnadenlos hohen Steuerforderungen nach kurzer Zeit in den Ruin getrieben.
    Hilfe für kleine Gewerbetreibende gibt es vom deutschen Staat, der die halbe Welt alimentiert, seine eigenen Bürger aber vernachlässigt, so gut wie keine.
    Stattdessen vollstrecken die Finanzämter bei deutschen Kleinunternehmern gnadenlos, bis zur Privatinsolvenz.
    Kein Wunder, dass immer mehr Deutsche vor dem unternehmerischen Risiko, das leicht zum völligen privaten Ruin führen kann, zurück schrecken.

  15. Das ist auch kein Wunder. Das finanzielle Risiko trägt man nämlich selbst. Wenn jemand nicht gerade eine bahnbrechende Erfindung gemacht hat, die er selbst vertreiben will, kann er sich nur mit bestehender Konkurrenz messen. Die ist im Grunde genommen etabliert und hat bereits ihre Kunden.

  16. # Ezeciel

    Mein Gott wie erbärmlich ist eine solche Haltung. Mit einer solchen Luschen-Mentalität ist es kein Wunder, daß Du hier herumgreinst wie schwierig doch die Selbstständigkeit ist.

    Die Leute, die hier zu uns ins Land kommen, kommen vor allem deshalb, weil wir so blöd sind und ihnen hier den Tisch decken.

    Du, Ezeciel, bist im Grund noch viel schlimmer als jene, die zu uns kommen. Erbärmlich!

    Abzocker, Elender!

  17. —Deutsche haben Angst vor Selbstständigkeit—
    weil man dadurch mehr Nachteile als Vorteile hat! Der Staat bereitet dir eine soziale Hängematte und du legst dich nicht rein. Selber Schuld! Du baust Dir ein Haus, ackerst wie verrückt und dann bist du „abkasierbar“!
    Und im Falle von Unruhen oder Krieg bist du ortsgebunden! Nein,danke!

  18. Ich liebe die Kommentare von KEWIL.
    Sie bringen`s auf den Punkt, auch wenn man nicht immer seine Meinung zu 100% teilt (die Russen sieht er mit einer sehr rosigen Brille) aber hier stimmt das, was er schreibt, ebenfalls für Österreich.
    Ein böses Erwachen in nicht allzu ferner Zeit.

  19. NIE WIEDER!!!
    Habe selber 15 eigene Leute plus 7 Leihbananen
    in Lohn und Brot gehabt. Anruf von meinem Banker und Gratulation wegen der positiven Unternehmensentwicklung, bla bla Konten und Auftragsbücher voll, sie sind ein Held.
    Zwei Monate später meldet ein großer Kunde Insolvenz an. Vier Monate später gerichtlicher Produktionsstopp wegen angeblicher Patentrechtsverletzung. Habe das Verfahren gewonnen musste dann aber selber Insolvenz anmelden.
    Ende vom Lied, trotz Überwachung durch einen
    Wirtschaftsprüfer kam die Anmeldung nach Meinung des Gerichts zu spät. Insolvenzverschleppung, Eingebungsbetrug (10.000€) und damit reif für 6 Monate Knast!
    Macht mal schön selber, ich bin jetzt Angestellter verdiene gut und wenn der Laden den Bach runter geht suche ich mir eben einen neuen Job.

  20. 20 Jahre war ich selbständig. Die gnadenlose Abzocke durch die Gemeinde, die IHk, die Berufsgenossenschaft, Versicherungen, Krankenkassen, Ämter, Behörden, Finanzamt und die Banken kann dir keiner mehr gut machen. Wenn meine Kumpels nach ihrer Angestellten-40-Stunden-Woche erzählten wie fertig sie sind, hatte ich nach 100 und mehr Stunden nur noch ein müdes Grinsen übrig. Dann habe ich den Laden dicht gemacht und siehe da, dass Leben ist wieder schön.

  21. #5 DerHinweiser (21. Jul 2014 12:12)

    In Deutschland hätte es Firmen wie Google oder Microsoft nie gegeben.

    In Deutschland gibt es SAP

  22. Nicht das Renteneintrittsalter sollte entscheidend sein sondern die Anzahl der Beitragsjahre und Beamte sollten die gleiche Rente wie alle anderern auch bekommen,bei gleichen Voraussetzungen und Rentner aus GUS Staaten maximal eine Grundsicherung erhalten.

  23. Jeder der schon mal Selbständig war oder werden wollte, weiß wie schwer dies in DE ist.

    Die Bürokratie und Auflagen sind einfach zum Abgewöhnen.

    Und jede Behörde hält die Hand auf, nicht zu vergessen die ganzen Berufsverbände IHK etc, alle wollen Kohle.

    Da wundert es mich immer wieder wie es unsere Mihigrus schaffen, all dies zu „umgehen“; nur um kurz vor Jahresende den Laden kurzzeitig zu schließen.

    Das beste Beispiel dieser Läden war ein Internetladen eines Türken in meiner Stadt , da ich Drucker Probleme hatte, ging ich zu ihm um meine Steuererklärung auszudrucken. Da der Drucker an seiner Theke stand sah er was und wieviel Seiten da zusammen kamen. Auf Anfrage bekam er mit, daß es eine Steuererklärung war und war ganz erschrocken, da er noch nie eine gemacht noch abgegeben hatte. Kein Wunder, alle 3/4 Jahr wurde der Laden geschlossen und unter anderem Namen wieder eröffnet. Er war aber immer drin.

    Ich dagegen bekam schon Post vom Finanzamt weil ich eine Steuernummer für einen Betrieb beantragte, bekam aber nichts daraus wurde, wann ich den meine Vorsteuer etc mal angehen würde.

  24. darum reden unsere Politiker immer nur vom sog. Mittelstand bzw. mittelständischen Betrieben. ein solcher Betrieb ist rechtlich und steuerlich ab 100(!) Mitarbeiter als solcher zu bezeichnen. Wer hat schon mal was von Kleinbetrieben was gelesen in Wahlprogrammen?

  25. Was man an Selbständiger so an Steuern überweisen darf alle paar Monate, da wird einem schwindelig! (Und wehe, man ist mal ne Woche im Verzug, da klingelt dann fast schon der Vollstreckungsbeamte). Wenn man keine kriminelle Energie und/oder ein Konto auf den Caymans hat ist man eh der Gelackmeierte….

  26. Deshalb müssen ja so viele Zigeuner hier selbständig werden. Alle haben eigene Firmen angemeldet.

  27. OT

    BERLIN – PRESSESPIEGEL (BZ-BERLIN)

    MIGRAHU-WAHRSCHEINLICHKEIT 99,9%
    http://www.bz-berlin.de/tatort/hitzkopf-geht-mit-messer-auf-kontrahenten-los
    FREIBAD IN BERLIN – ABENTEUER PUR!

    M-WAHRSCH: 99,9%
    http://www.bz-berlin.de/tatort/mann-durch-stich-in-den-hals-verletzt
    STRAßEN IN BELRIN: ABENTEUER PUR!

    M-WAHRSCH: 100%
    http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/staatsschutz-ermittelt-gegen-imam
    TÖTET JUDEN – Muschi-Alarm.

    M-WAHRSCH: 99,9%
    http://www.bz-berlin.de/tatort/schlaeger-attackieren-feiergesellschaft
    GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT??? GILT NICHT FÜR HERRENMENSCHEN und RECHTGLÄUBIGE!

  28. „Deutsche haben Angst vor der Selbständigkeit“.

    Was für ein Unsinn! Deutsche können lediglich gut rechnen und sehen es schon längst nicht mehr ein, sich von der Politik und ihrem obersten Blutegel Schäuble samt seinen Mitessern ausplündern zu lassen!
    Aber es gibt (noch) Auswege, die ich hier lediglich andeuten will:
    1. Nicht-EU-Pass besorgen (geht in manchen Staaten ganz einfach)
    2. Dort ein Gewerbe anmelden. Tenor: „Internationale Dienstleistungen, Im- und Export“
    3. „Vertreter/Repräsentanten“ (der kann man selber sein. Nicht Filiale oder Vertretung!) in EU/D installieren (Firmensitz muß unbedingt im Pass-Land bleiben.)
    4. Als ausländisches Unternehmen in EU/D Dienstleistungen oder Handel anbieten.
    Dann fallen auf Umsätze auch Steuern an. Aber mit denen läßt es sich leben. Die Gewinnsteuern erhält das Pass-Land, das sich diese auch verdient hat. Den verdienten Rest behält der Unternehmer ohne Angst.
    Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit:
    1. Nicht-EU-Pass besorgen (geht in manchen Staaten ganz einfach) und die deutsche Staatsbürgerschaft ablegen
    2. Asyl in Deutschland beantragen
    3. Dealen, Betteln, Klauen, Betrügen (als „Asylbewerber“ genießt man Narrenfreiheit und wenn ’s ganz hart kommt, ist man in seinem Pass-Land allemal wieder willkommen).

    Don Andres

  29. #34
    Was man an Selbständiger so an Steuern überweisen darf alle paar Monate, da wird einem schwindelig

    Davon kann ich ein (Klage)Lied singen. Ich freue mich fast schon, wenn der Laden mal schlecht läuft – weil dann auch das Finanzamt weniger bekommt.

    Vom Umsatz gehen erst mal 19% MWSt. weg, dann weitere rund 40% Einkommensteuer, plus weitere diverse Steuern und Gebühren. Da bleibt dann gerade noch genug übrig, dass man sich fragt, ob sich die Arbeit überhaupt noch lohnt.

    In England bliebe mir gut das Doppelte Netto – in der Schweiz noch mehr. Aber man sieht ja, wofür das Geld „gebraucht“ wird… an jeder Ecke ein Asylantenheim, Milliarden an die EU und die Banken, das kostet halt.

  30. Ich bin seit 25 Jahren selbstständig und habe es nie bereut.(Kleinbetrieb)
    Trotz 20 Jahre Schuldentilgung an die Bank, Zwangsvollstreckung durchs Finanzamt, Kämpfe vorne und hinten, Personalprobleme, Bluthochdruck etc.(bei Existenzproblemen)
    Rückschläge muss man hinnehmen und niemand anderes verantwortlich zu machen.
    Das wichtigste ist die Kalkulation.

    Das Schlimmste war und ist für mich das Personal, dreist, fordernd, weiblich=zickig, und immer unqualifizierter durch schlechte schulische Bildung.
    Aber das Gefühl sein eigener Herr zu sein ist für mich durch nichts zu ersetzen.

  31. ich war bis 1998 in Deutschland selbststaendig.Nach dem gerangel um meine americanische Freundin,der man die Arbeits Erlaubniss genau 1 Tag vor anspruch auf Arbeitslosen Geld,entzogen hat und sie nicht mehr fuer meine Firma arbeiten durfte und am naechsten Tag ihre Ausweisung Papiere bekam….war das Mass fuer mich voll.Alles verkauft,ab nach Florida.Selbststaendig gemacht,bester Schritt in meinem ganzen Leben.

  32. Auswandern, – nach Russland, der Steuern wegen. So wie Depardieu. Die Russen hatten, anders als wir, keinen mehr, der ihnen den Kommunismus noch weiter bezahlte. Die Perestroika wird bei uns als letztes ankommen. Nach dem Erika- und Larven-Staat 2.0 und der EUDSSR. Putin weiss, dass man Geld verdienen muss, um es zu haben. Einfach nur drucken reicht nicht. Larve und Erika – beide ZusammenbruchsgewinnerInnen – machen weiter, wie bisher in der DDR, jedoch mit mehr Geld – und einem nun etwas grösseren Wandlitz.

  33. „Deutsche haben Angst …“ – Deutsche sind natürlich immer irrational,unvernünftig, emotional.Vorausschauendes Denken ist uns fremd. Und wenn wir mal keine Angst haben, dann „hassen“ wir. Daher importieren wir nun die Vernunft,die uns hier fehlt, aus Afrika.

  34. Ich bin jetzt über 12 Jahre selbsständig, zahle fast 30 % meines Einkommens als Steuer.Das ich, wenn ich die Arbeitszeiten in Büro,Lager und Baustelle zusammenrechne,nicht mal nen gescheiten Gesellenlohn habe, ist die eine Sache, was mich viel mehr aufstösst, dass ich viel und lange gelernt habe , aber jeder Blödmann nach DEutschland kommen darf ohne Ausbildung , aber hier den selben Job machen darf. seit 2 Jahren bitte ich Finanzamt und die Bügerbeauftragten des Finanzministeriums in Berlin mir mitzuteilen wann die AO in Kraft getreten ist. Ich bekomme entweder keine Antwort(hiesiges Finanzamt)oder falsche Auskünfte , die nicht mal was mit der AO zu tun haben( aus Berlin), auf HInweise dass man mir fälschicherweise fremde Paragraphen zugesendet hat, bekam ich keien Antwort mehr. Stattdessen eine sehr kurzfristig eingeräumte Aussenprüfung von der sogar mein Steuerbüro( die machens seit 40 Jahren)sagt, so etwas hätte man noch nicht erlebt, diese Penetrante Kleinigkeit und in Fragestellen.. Ergebnis, 22000 € nachzahlung ohne das man mir eien Ratenzahlung genehmigen wollte. Einre Begründung was, wo , warum und wieviel gekürzt oder falsch gebucht , ect. wurde habe ich nie erhalten.
    Fazit: sobald mein Konto wieder im Grünen ist, entlasse ich meinen Arbeitnehmer und arbeite nur noch zum notwendigen Lebensstil , weil ich zum Glück sonst keine Schulden habe.

  35. Ein weiterer Grund besteht darin, daß sich die Arbeit als Freiberufler verglichen mit der Arbeit als Angestellten zumindest bei mir nicht wirklich rentiert. Wenn ich nämlich mal die ganzen freien Wochenenden und den Urlaubsanspruch einrechne, hat man als Angesteller in den meisten Sparten nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch ein höheres Einkommen.

    Dazu kommt die fehlende Lobby – ohne Gewerkschaft im Rücken und bei vielen Konkurrenten kommen nämlich eine ganze Reihe von Auftragsgebern auf die Idee, das zu ständiger Preisdrückerei auszunutzen. Heute muss man schon ständig nach neuen Kunden Ausschau halten, um zumindest das bisherige Einkommensniveau zu halten.

  36. Alleine vor den Steuerformularen muss jeder kapitulieren. Ich weiß gar nicht wieviele Seite ich ausgefüllt habe, so ungefähr 40 Seiten werden es gewesen sein. Kaum blickt man noch durch, selbst wenn man sich auskennt.

    In den USA und Großbritanien und vielen anderen Ländern ist die Steuererklärung 1 Seite höchstens 2. 80% aller schriftlichen Steuergesetze weltweit sind aus Deutschland!

    Bist du natürlich Zuwanderer, wirst nicht mal kontrolliert wenn du auf einer Steuer CD stehst. Das verhindert mal schnell der Finanzminister

  37. # 41

    und das Personal wird immer schlechter, teilweise können die nicht mal mehr den Inhalt eines Briefes mit 3 Zeilen erfassen was damit gemeint ist. Inzwischen habe ich den 7. Brief an den größten Telefonanbieter Deutschlands geschrieben wegen dem Tod meines Bruders. Sterbeurkunde mitgeschickt, die haben immer noch nicht erfassen können dass jemand Tod ist wenn eine Sterbeurkunde vorgelegt wird und dass mit Tod jeder Vertrag endet.

  38. Deutsche haben Angst vor …

    … Waldsterben
    … Ozonloch
    … Atomkraft
    … dem bösen Klima
    … Technik
    … Fortschritt
    … dem Tag, an dem sie als „Nazi“ bezeichnet werden

    … und am meisten vor sich selbst.

  39. Tja!

    Nach fast 20 Jahren habe ich die Konsequenzen und die Reißleine gezogen.

    Ich habe meine kleine Fa. zum 31.12.2013 abgemeldet.
    Als „Kleinstfirma“ hatte ich in 15 Jahren 2x Betriebsprüfungen, mit erheblichen Nachzahlungen.
    Mitarbeiter mit gefährlichen Hobbies musste ich während Erholungen von Freizeitunfällen 6 Wochen lange finanzieren und die Hersteller haben mir immer weiter die Margen gekürzt.

    Die während meiner Selbsständigkeit aufgelaufenen Schulden habe ich nun privat getilgt, auch mit Hilfe des Einkommens meiner Frau.

    Nun geht es mir finanziell besser, weil ich nun nichts mehr in die Firma stecken muss.

  40. Wenn wundert das schon? Die Deutschen haben nicht den Mut selbst zu denken, sondern überlassen das den Systemaffen. Wie soll aber selbständig werden, wer nichteinmal selbständig denkt?!!! 🙁

  41. Die Deutschen denken schon sehr selbstständig und sind schlau, denn sie erkennen, dass sich Selbstständigkeit nicht auszahlt.

    Es kommt einem so vor, als wenn alle im Regen stehen und glotzen blöd. Plötzlich nimmt Einer Säge und Axt und baut sich ein Haus, um im Trockenen zu sein. Als er in sein Haus reingehen will, sitzen alle schon drin und sagen: Komm rein in unser Haus – so geht soziale Gerechtigkeit! (Der Säge-Axt-Mensch baut nie wieder ein Haus.)

  42. #2 Ezeciel (21. Jul 2014 12:00)

    kewil, Sie beschreiben genau die Gründe, wegen denen keiner mehr selbständig werden will.
    Ich habe mich auch entschlossen, mich beim Staat zu bedienen. Wenn Asylanten alles in den Hintern geschoben wird, will ich auch meinen Anteil haben.

    Einerseits vielleicht nachvollziehbar, andererseits auch vollkommen daneben. Das Fehlverhalten anderer kann schliesslich keine Rechtfertigung für das eigene Fehlverhalten sein.

  43. Warum gefallen mir die Artikel von kewil immer dann nicht, wenn sie sich um Wirtschaft drehen?

    Also, vorweg – ich kenne die Antwort.

    Aber lassen wir die Albernheiten – warum besteht sowenig Interesse sich in D selbständig zu machen?!
    Das größte Hindernis ist die fehlende Planungssicherheit.
    Zweitgrößtes Hindernis ist die Bevorzugung der extrem großen Kapitalgesellschaften – dieser Vorteil für die Gigant-Kapitalgesellschaften muss irgendjemandes Nachteil sein.
    Und damit wären wir vor allem bei den Handwerksbetrieben und dem Mittelstand.
    Stichwort: Umverteilung von Fleißig nach Reich!
    Einfach mal den nächstgelegenen Handwerksmeister fragen, was ihn in seiner Selbständigkeit am meisten belastet.
    Der Blick in seine Bilanzen offenbart Fürchterliches:
    Abgaben verschlingen den Großteil seiner Investitionsmöglichkeiten.
    In D macht es bekanntermaßen keinen Spaß selbständig zu sein – es bleibt nichts übrig.
    Ausnahme: ganz ganz große Kapitalgesellschaften – und die haben richtig was zu Lachen!
    Wer sich noch weiter für das Thema interessiert:
    Was unterscheidet den rheinischen Kapitalismus vom freien Kapitalismus? – die Antwort ist das überzeugendste Argument gegen eine Selbständigkeit in D.

  44. In den USA kann man ein Unternehmen in einer Garage betreiben. Sagt keiner was. Und hier ist genau vorgeschrieben, wie hoch z. B. die Waschbecken in den Toilettenräumen zu hängen haben.

    Und dann die steuerlich-bürokratischen Auflagen, die viel Zeit kosten und auch nicht jedermanns Sache sind. Von den Banken gibt es ohne Sicherheiten selbstverständlich kein Geld.

    Sollte bei einem Kleinunternehmen eine Mitarbeiterin schwanger werden und aus dem Grund die ganze Schwangerschaft krank geschrieben sein, dann gute Nacht. Welches Kleinunternehmen kann sich das schon leisten?

  45. Ich bin seit 5 Jahren selbständig und weiß, was es heißt, für sich zu sorgen. Im Moment hab ich Glück, mein Geschäft läuft supergut.
    Ich arbeite aber dafür hart, ca. 12 bis 14 Stunden täglich, hab kaum Urlaub, muss mir im plötzlichen Krankheitsfall was einfallen lassen. Und ich weiß auch, dass mich dieser Drecksstaat, den ich mittlerweile so sehr hasse, bei der nächsten Steuererklärung zum Dank entsprechend abstrafen wird.

    Wie gesagt, es läuft jetzt gut, aber das war nicht immer so. Gerade im ersten Jahr wäre ich besser gefahren, wenn ich überhaupt nichts gearbeitet hätte: Dann wäre mein Mann nämlich in einer anderen Steuerklasse und ich wäre bei ihm mit krankenversichert.

    Stattdessen habe ich bis nachts in meinem Geschäft gearbeitet, bin auf teilweise 1,50 € Stundenlohn gekommen, hatte nicht mal eine Putzfrau und nach Feierabend die Böden gewischt und die Klos geschrubbt. Hab mich oft gefragt: Warum bin ich eigentlich so doof, wenn ich doch mit dem Nichtstun besser fahre?

    Nun bin ich aber ein Mensch, dem die Unabhängigkeit heilig ist – auch wenn ich letztendlich vom Staat ausgenommen werde. Ich glaube, dass unsere Regierung bewusst eine Abhängigkeit der Bürger schaffen will. Seht doch: Hartzer wählen bestimmt Rotgrün, die Sozis, da sind ihnen die Zulagen sicher.

    Ich mach da nicht mit. Außerdem glaube ich an eine Art von Karma, man muss für alles gerade stehen, was man im Leben getan oder nicht getan hat – Diebstahl, so wie sie heute unser Staat betreibt und wie es Sozialschmarotzer praktizieren, ist eine ziemlich heftige Form und die Verantworlichen werden irgendwann dafür bezahlen müssen, und wenn’s im nächsten Leben ist.

  46. Selbstständigkeit im Sinne eines Betriebes,
    mit Meister, Gesellen, Lehrlingen usw.
    wird seit einiger Zeit erfolgreich ausgerottet. Nur als Einzelkämpfer mag es noch gehen, da hier doch eher die Möglichkeit für Bargeld besteht. Nach 25 Jahren Baubetrieb sind jetzt die Tage gezählt. Die Kinder arbeiten aus verständlichen Gründen im Angestelltenverhältnis.
    Immer mehr sieht man im Umfeld, dass sich die Leute gezielt vom Einzahler-Lager auf die
    Nehmer-Seite schlagen. Und das ist auch nur verständlich. Warum sollen nur die Zugewanderten die Nutznießer sein. Leider bin ich für diesen Schritt zu alt.
    Bald wird hier alles weggefressen sein u.es wird so aussehen, wie im Orient.
    Was Generationen in fleißiger Arbeit mühsam aufgebaut haben ist dann hinüber.
    Aber das ist ja auch der Plan! Wir sollen eben weg. Es geschieht nichts zufällig!

  47. #34 Cedrick Winkleburger (21. Jul 2014 13:04)

    „Was man an Selbständiger so an Steuern überweisen darf alle paar Monate, da wird einem schwindelig! (Und wehe, man ist mal ne Woche im Verzug, da klingelt dann fast schon der Vollstreckungsbeamte).“

    Was vielen Kleinunternehmern, die sich in Deutschland selbstständig machen, nicht klar ist, sonst würden sie den Schritt nicht wagen.
    Die Angst vor dem Finanzamt, das bei Zahlungsverzug nach kürzester Zeit eine Kontopfändung mit entsprechender akuter Insolvenzgefahr durchführt, lässt viele Jungunternehmer trotz Kräfte zehrender 100-Stunden-Woche nicht mehr ruhig schlafen.

  48. #58 Made in Germany West:

    Sollte bei einem Kleinunternehmen eine Mitarbeiterin schwanger werden und aus dem Grund die ganze Schwangerschaft krank geschrieben sein, dann gute Nacht. Welches Kleinunternehmen kann sich das schon leisten?

    Richtig, da haben Sie etwas Wichtiges angesprochen und das ist der Grund, weshalb ich nur Freiberufler nehme (bin auch selbständig, s.o.). Schwangerschaft muss ja nicht mal sein, es reicht schon, wenn dir einer einen Kranken reinhaut, wie es einer Bekannten von mir passiert ist. Dann macht die noch einen auf blöd, hat also „Depressionen“ oder ist psychisch krank, so dass sie nicht arbeiten kann, dann hast du verloren…

  49. #20 thessen (21. Jul 2014 12:33)

    Sie scheinen Angst davor zu haben, daß ihre Nutzniessung dieses Systems durch meine Empfehlung früher zu Ende geht!

  50. #2 Ezeciel

    kewil, Sie beschreiben genau die Gründe, wegen denen keiner mehr selbständig werden will.
    Ich habe mich auch entschlossen, mich beim Staat zu bedienen. Wenn Asylanten alles in den Hintern geschoben wird, will ich auch meinen Anteil haben. Wenn jeder autochthone Deutsche das ebenso macht, um so schneller geht dieses Chaos seinem Ende zu.
    Die ganze Schuld liegt bei Frau Merkel und ihren Bücklingen.

    Endlich mal rebellieren – ja, da wäre ich dabei! Doch auf andere Art. Es würde schon reichen, wenn alle sich weigern, die Steuererkläung zu machen. Dann hätte die Baggage da oben richtigen Stress.

  51. Genau das Problem hatte ich auch als ich mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht habe. Es waren nicht so sehr die äußeren Rahmenbedingungen, die schwierig waren, sondern das eigene Sicherheitsdenken. Als Angestellter ist man doch rundumversorgt. Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, usw..
    Ich habe es mit einiger Überwindung geschafft und möchte es nicht mehr missen. Freiheit gibt es nur mit Eigenverantwortung. Wir sollten nur erkennen, welche Kraft in uns steckt und uns nicht einreden lassen, dass wir es ohne einen betreuenden Staat nicht schaffen können.

  52. Jedes Wort ist wahr. So sieht ein Land aus, in der jeder via Staat den anderen abzockt. Bald gibt es (hoffentlich?) keine Leistungsträger mehr, denn wer möchte noch zu den Dummen gehören?

    Erst wenn der letzte Rentner rasiert, die letzten Sparguthaben enteignet, die letzten Mittelständler ruiniert und die letzten Birnen nur noch für Billionen erhältlich sind, werdet ihr verstehen, dass man Gemeinwohl nicht essen kann. (Axel B.C. Krauss)

  53. #56 wieauchimmer

    Ja das „macht man einfach nicht“ steckt den Deutschen von Geburt an in den Knochen. Der Staat könnte den Deutschen auch 95% vom Lohn nehmen, die meisten Deutschen würden dennoch arbeiten, weil Faulenzen das „macht man einfach nicht“
    Was viele nicht kapieren, selbst wenn alle Deutschen arbeiten würden und es keine Arbeitslosen gebe, würde es uns nicht besser gehen, es gäbe nicht mehr Lohn, nicht mehr Rente, keine besseren Straßen – nichts. Weil der Staat das Geld einfach nutzen würde, noch mehr Asylanten hierherzuholen, noch mehr Bürgschaften für Banken einzugehen usw.
    Wer arbeitet hilft dabei Deutschland kapputt zu machen, das werden einige aber nie kapieren.

  54. Die Ängste der Deutschen kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin jetzt Rentner und habe in meinem Arbeitsleben etwa je zur Hälfte als Angestellter und als Selbständiger gearbeitet. In den Augen politisch Linker (man sollte besser sagen Linksgestörter) war ich damit übrigens nie etwas anderes als ein Ausbeuter, bzw. Selbstausbeuter. Linke können nur in solchen Kategorien denken. Das jemand gerne arbeitet, gerne etwas leistet und vollbringt, ist für Linke ein völlig absurder Gedanke.

    Sich mit einer guten Idee selbständig zu machen, ist nicht wirklich schwer – obwohl es gerade für Linke kaum zu meistern ist. Denn am Anfang eines jeden guten Unternehmens, egal ob klein oder groß, steht die Kernfrage: „Was kann ich tun, machen, produzieren, anbieten, das meinen Mitmenschen nutzt?“ Denn man kann nur verkaufen, was andere auch haben wollen, in gutem Betriebswirtschaftsdeutsch: Es muss ein Markt vorhanden sein! Es ist also sorgfältig zu überlegen, wie man der Gesellschaft den meisten Nutzen bringen kann. In unseren jetzigen Zeiten ist das für viele sicherlich ein völlig unerhörter Gedankengang. Stichwort, Leistungsrassist.

    Linke ticken da deshalb auch ganz anders. Ihre Überlegungen kreisen vornehmlich um den Gedanken, wie sie möglichst viel Kohle vom „System“ abgreifen können. Die Überlegung, für die Gesellschaft etwas Nützliches zu leisten, spielt bei solchen Figuren nur eine untergeordnete Rolle. Deshalb gibt es auch bei z.B. den Grünen fast nur Nichtsnutze.

    Vor 2 Jahren hatte ich noch einmal eine gute Idee. Ich wollte von zuhause aus arbeiten und mit wenig Aufwand viel Geld verdienen, um es mir leisten zu können, wann immer ich Lust dazu habe, mit dem WoMo in Europa herumzureisen. Es hat geklappt. Dazu brauchte ich keine Bankkredite, keine Förderprogramme oder sonst was. 500 Euro Startkapital reichten. Von anfang an habe ich mit diesem Business gut Geld verdient.

    Bei meiner Bank sprechen sie scherzhaft und respektvoll von einem gelungenen „Rentner-Start-Up“.

    Allerdings gibt es Regeln, die strikt zu beachten sind. Gründe nur ein Unternehmen, für das du keine Angestellten brauchst, und wenn, dann höchstens mal eine Aushilfe. Überlege vorher, was passieren kann, wenn du auf die Schnauze fällst. Was bist du bereit zu verlieren? Begrenze deine Risiken. Arbeite, wenn es geht, mit einer UG haftungsbeschränkt. Wenn das Risiko überschaubar ist, dann mache es.

    Völlig unverzichtbar sind auch eine positive Einstellung zum Erfolg und Vertrauen zu sich selbst.

    Fakt ist, je linker die Republik wird, umso weniger Selbständige, die das Geld erwirtschaften, wird es geben.

  55. Habe mich vor einigen Jahren selbständig gemacht.
    Mal abgesehen vom Finanzamt (ohne einen sehr guten Steuerberater geht hinsichtlich Selbständigkeit ohnehin nichts) stehen einen Tag nach Gewerbeanmeldung ein gefühltes halbes Dutzend Institutionen auf der Matte, die gleich mal die Hand aufhalten, egal ob man sie braucht bzw. etwas von ihnen hat oder nicht (Zwangsmitgliedschaft in Kammern und Berufsgenossenschaften, GEZ usw.).

    Dazu kommt, dass die Krankenversicherung in der BRD extrem teuer,ist egal ob man sich privat oder freiwillig gesetzlich versichert.

    Es mag ein paar Vorteile bzw. „Privilegien“ geben (Abschreibungsmöglichkeiten, Befreiung aus der gesetzl. Rentenpflichtversicherung, wobei das nicht für alle Berufe gilt), aber alles in allem werden einem sehr viele Steine in den Weg gelegt.

  56. wer sich in dieser linksversifften Gesellschaft noch selbständig macht dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen, oder besser, der hat nicht kapiert, dass der merkelsche Sozialismus im Prinzip keine Selbständigen will, die sich der staatlichen Sozial-und Wohlfahrtskontrolle durch eigene Leistung entziehen wollen. Und die Vasallen wie Banken,Krankenversicherungen,Handwerkskammer, Berufsgenossenschaft etc. helfen fleissig dabei. Vor 20 Jahren hat man einen angehenden Selbständigen in der Bank noch die Tür aufgehalten. Heute bekommt er nicht mal eine EC-Karte, von Dispo oder Kredit ganz zu schweigen. Und die Krankenversicherung unterstellt dann gleich mal eine Bemessungsgrenze mit Mindesteinkommen 3000 Euro monatlich, heisst übersetzt mindestens 450 EUR monatlicher KV-Beitrag plus Pflege oder gleich Privat, die holen sich dann das Geld später mit dem schönen Wort Beitragsanpassung. Nein, die uns regierenden Sozis wollen das nicht, lieber ein Hartzer mit Rundumkontrolle und hörig gemacht mit den Damoklesschwert der Sanktionsmöglichkeiten als ein stolzer, autonomer, weil von staatsknete unabhängiger mündiger Bürger mit aufrechten Gang!
    Vor 20 Jahren hatte eine Gewerbeanmeldung 4 Durchschlagseiten, heute sind es 2!!! Durchschreibeblöcke. Aber wer gerne Post bekommt, nix wie hin und Gewerbe anmelden, er wird sich wundern wieviel Post er mit einmal bekommt und wer alles sich bei ihm an den grossen Tisch setzt und mitlöffeln will

    Guten Appetit!

  57. Zum Thema Arbeiten macht Deutschland kaputt: Ich bin da zweigeteilter Meinung. Ich bin der Meinung, dass es keinen Unterschied macht, wie viele Menschen durch Arbeit in die Kassen zahlen, da, wie bereits weiter oben angesprochen, die Gelder daraus für windige Rettungspakete und andere Unnötigkeiten ausgegeben werden. Das Finanzsystem ist hier schon längst ad absurdum geführt. Lässt man den irren Faktor, dass man durch seine Arbeit für Deutschland etwas leistet, außer Acht, geht es nur noch ums persönliche Wohlbefinden. Wer keinen Bock hat, bei betrügerischen Leihbuden zu arbeiten, hat meine volle Unterstützung! Ich durfte mir das einige Monate antun, hatte nur Probleme (gefälschte Abrechnungen, falsche Unterstellungen, Beleidigungen seitens des Disponenten etc. pp.) und am Ende des Monats durfte ich trotzdem noch Aufstocken. Wer bei sowas arbeitet um des Arbeitens Willen, wird über kurz oder lang krank werden. Wer Vollzeit arbeiten geht, sollte eine Menschenwürdige Vergütung erhalten, ganz egal für welche Tätigkeit! Dass dies nicht so ist, haben wir der Obrigkeit zu verdanken, die hunderte Milliarden von Euros im Hochofen verfeuern

  58. Der Staat muß es richten.

    Diese Regierung will es richten und sie erlässt die dazu nötigen Gesetze.

    Diese Regierung schafft die verordneten Hürden bei einer Firmengründung.

    Die Regierung ist es, die dem Firmengründer vorschreibt, an alle nur denkbaren Stellen, Kammern und Quatsch-Beauftragten Geld zu zahlen, noch bevor auch nur ein Euro eingenommen wurde.
    Welcher arbeitslose Maler, Dachdecker oder sonstige Handwerker kann sich das leisten, nachdem er das Angesparte oder den Kleinkredit für ein Lager und Werkzeug ausgegeben hat?
    Keiner.
    Also wird es nichts mit einer Firmengründung auf einem soliden Fundament und der Betreffende bleibt in der Obhut des Nanny-Staates.

    Diese Regierung will auch, dass man hartzt und der Allgemeinheit auf der Tasche liegt.

    Zum Beispiel kann man sich in D nicht als selbststimmter Bürger eines freien Landes dazu entscheiden, seine Arztrechnungen selbst zu bezahlen und auf die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse zu verzichten.
    (Ob das nun sinnvoll ist, oder nicht, steht nicht zur Debatte, Freiheit heisst, auch Dummes tun zu dürfen und sich den Konsequenzen zu stellen.)
    Tut man das, muss man die „geschuldeten“ Beiträge in die GKV rückwirkend nachzahlen, ohne dafür eine Leistung in Anspruch genommen zu haben.

    Diese Regierung ist es auch, die mit den Dämmvorschriften im Zuge des Klimawahnes dafür sorgt, dass mehr Häuser von Privat- in Staats- oder „Investoren“besitz übergehen werden.

    Ist es ein Zufall, dass der Marxismus sagt, dass sich Produktionsstätten, Felder, Häuser und Sonstiges nicht in Privatbesitz befinden sollen und dass unsere Regierung genau dafür sorgt, dass das Stück für Stück so umgesetzt wird?
    😉

  59. Ich war auch jahrelang als Einzelkämpfer selbständig und hatte irgendwann die Schnauze voll:
    Kunden, die wenig zahlen wollen, halblegale Wünsche haben und dann hinterher noch handeln (zugegeben, es gab auch sehr angenehme Zahler).
    Vorschriften und Normen, die immer unverständlicher werden und nur noch mit PC zu erfüllen sind; eine teure Haftpflichtversicherung, wobei die 19% Versicherungssteuer NICHT wie die Mehrwertsteuer durchlaufen, sondern voll zu löhnen sind. Im Streitfall darf ich dann auch noch die MwSt der Anwaltsrechnungen vorstrecken.
    Einmal hatte ich von einem Jahr aufs andere einen 60% Umsatzanstieg im kleinen 5-stelligen Bereich, hab gefühlt doppelt soviel Arbeit und Ärger dabei gehabt und dann beim Jahresabschluß rechnet mir der Steuerberater aus, daß fast die Hälfte vom Anstieg zur Nachzahlung fällig wird – oh Freude!
    Jetzt hab ich zwar sklavische Arbeitszeiten, aber etwa gleiches Geld und kann nach Feierabend und am Freitag abschalten.
    Vlt. war ich auch zu brav. Wenn ich an manche denke, die ihre Gelder „so“ kassieren oder Handwerker, die gegen Naturalien arbeiten…

  60. Der hier vorliegende Artikel „Deutsche haben Angst vor Selbstständigkeit“ ist mir etwas zu verhetzend.

    Punkt 1: Wer Hartz4 bezieht, kann nicht gleichzeitig Wohngeld erhalten.
    Punkt 2: Den Hartz4-Bezieher, der „ein paar Hunnis bei der Sparkasse parken“ kann, muss man mir mal zeigen.
    Punkt 3: Hoeness taugt hier nicht als positves Beispiel. Er hat doch wohl in gigantischem Ausmass mit Geldern von Bayern München im dreistelligen Millionenbereich rumspekuliert (und nicht nur seinen eigenen paar Millionen) – das hieße, auch die schwarze Vereinskasse war hier im Spiel, und Hoeness hat gerade mal einen kleinen Nasenstüber bekommen, angesichts der riesigen Summen, mit denen er jongliert hat und deretwegen der Prozess ja auch ruckzuck zuende gebracht wurde – damit man die gigantischen Summen gegenüber der Öffentlichkeit unter dem Teppich halten konnte.
    Punkt 4: Es werden rund 4 Millionen Arbeitslose und weitere 1,5 Millionen Aufstocker als Sozialschmarotzer bezeichnet. Das ist doch wohl üble Hetze. Ein Teil der Bezieher hat erstens vorher Sozialbeträge eingezahlt, und im übrigen: Unser Sozialstaat besteht zu Recht, auch wenn sich unter den Millionen Hartz4-Bezieher der eine oder andere Kleinbetrüger befindet.
    Punkt 5: Ein im Artikel sogenannter „Sozialschmarotzer“ ist in Deutschland keineswegs „angesehen“, sondern im Gegenteil: er wird von Medien, von irgendwelchen Dummköpfen sowie von einer zynischen Politikerkaste ständig diffamiert und herabgewertet. Eine Gesellschaft, die dauerhaft 4 bis 6 Millionen Arbeitslose beziehungsweise völlig unterbezahlte Arbeitskräfte produziert, ist ja wohl voll reformbedürftig, sprich: hohe und höchste Einkommen müssten sofort und drastisch beschnitten werden, um unser Gemeinwesen ansatzweise human zu gestalten.

    MEIN FAZIT: Der vorliegende Artikel schädigt das Ansehen von pi-news.net
    MEINE FORDERUNG: Hartz4 nur noch für Deutsche, kein Geld mehr für Zuwanderer, Muslims und Asylanten.

  61. Selbständig – ja, aber nicht in Deutschland. Dabei ist die Einkommenssteuer noch moderat und harmlos. Gewerbesteuer, Krankenkassenbeiträge, IHK-Abgaben sind die Unternehmerkiller. Als Rentenabsicherung gibt es die Rürupp-Rente. Vom Staat abgesegnet zum Wohle der Banken und Versicherungen. Nach den Unternehmern kommen die Wohnungs- und Hausbesitzer dran. Abenteuer-Grundsteuer, Regensteuer und andere Luxusabgaben. Wozu brauchen sie so viel Geld?

  62. #63 Ezeciel

    Eine typische Annahme von Leuten, die es im Leben zu wenig bringen werden.

    Unser Vaterland wird nicht gesunden, wenn solche „Experten“ wie Sie einzig dem Neidhammel-Komplex frönen; und andere zum Mitmachen animieren wollen.

    Ich mache Ihnen einen Vorschlag zu dem Sie allerdings wirkliches Format aufbringen müssten:

    Suchen Sie sich eine anständige Beschäftigung, eine in der Sie Steuern zahlen; und dann schauen Sie, dass Sie von diesen Steuern so wenig wie möglich an diese Herumverschenker-Truppe in Berlin überweisen.

    Das ist echter bürgerlicher Widerstand. Und nicht das, was Sie hier an „Tipps“ auf Lager haben.

  63. #76 thessen

    Auch wenn man sehr kreativ ist, muss man noch jede Menge Steuern zahlen. Ihr Vorschlag ist typisch füt Menschen, die nicht mutig genug für echten zivilen Widerstand sind. Diese Menschen sind nicht mutig genug, einfach nicht arbeiten zu gehen – Was sollen denn die Nachbarn denken, wie soll ich in Urlaub fahren, auf dem Arbeitsamt werde ich fertig gemacht …
    Nicht arbeiten gehen, ist streiken. Und durch Streiks haben unsere Vorfahren den Großteil der heutigen sozialen Errungenschaften erkämpft. Hätte es im 19.Jh nur Leute wie Sie gegeben, hätten wir immer noch die 80 Stundenwoche. Und wenn einer dagegen gewesen wäre würde es heißen, „weniger zu Arbeiten ist asozial, dann müssen die Kollegen mehr machen“ oder „arbeite die 80 Stunden und guck dabei böse, dann wird sich was verändern“.
    Ich zolle jedem Respekt, der sagt, ich mach nicht mehr den Hampelmann, ich bleib daheim.

  64. Schon wieder schreibt Kewil über das, wovon er keine Ahnung hat.

    Weiß er z.B. viel an Versicherungen ein Selbständiger sofort zahlen soll, obwohl er in den ersten Jahren normalerweise nichts verdient (noch wahrscheinlicher – Verluste macht)?
    Viele Selbständige können sich deshalb nicht einmal Krankenversicherung leisten.

    Man kann über so viel Ignoranz nur den Kopf schütteln.

  65. #74 profamilia (21. Jul 2014 21:02)

    MEINE FORDERUNG: Hartz4 nur noch für Deutsche, kein Geld mehr für Zuwanderer, Muslims und Asylanten.

    ALLE Sozialleistungen nur für deutsche Staatsbürger.

  66. #52 Flammpanzer (21. Jul 2014 14:43)

    Deutsche haben Angst vor …

    … Waldsterben
    … Ozonloch
    … Atomkraft
    … dem bösen Klima
    … Technik
    … Fortschritt
    … dem Tag, an dem sie als “Nazi” bezeichnet werden

    … und am meisten vor sich selbst.
    ——————————–

    Wo hat man dich den entlassen ?

  67. #52 Flammpanzer (21. Jul 2014 14:43)

    Deutsche haben Angst vor …

    … Waldsterben
    ——————————
    Ich habe doch vor dem Waldsterben keine Angst, da gibt es doch “ Saufen für den Regenwald“ einer bekannten Brauerei

  68. @ #1 Rednaxela Meine vollste Zustimmung. Ich könnte beim Lesen dieser Verbal-Diarrhoe nur noch k@#!…

    Mein Gott, Kewil !!! Hätten Sie geschwiegen, wären Sie Philosoph geblieben… obwohl, nein, Kommando zurück. Die schiere Masse an Verbal-Diarrhoe hat mir etwas den Blick getrübt.

    –(???)–

  69. #6 DerHinweiser (21. Jul 2014 12:12)

    In Deutschland hätte es Firmen wie Google oder Microsoft nie gegeben.

    ————————————-
    Obwohl ich auch einen PC benutze, sage ich doch, leider haben diese beiden Firmen der Welt auch nicht nur Gutes gebracht !

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