In letzter Zeit überrascht der Berliner Historiker Jörg Friedrich seine Bekannten mit einer seltsamen Frage: Ob sie eigentlich mit dem Ausgang des Ersten Weltkriegs zufrieden seien? Immerhin ist damals jener Prozess in Gang gesetzt worden, der Deutschland als Großmacht und Weltkulturpräger schließlich vom Spielfeld wischte. „Es muss doch eine große Trauer darüber geben, dass wir verspielt haben“, sagt Friedrich. „An welchem Ort des deutschen Körpers liegt der verdrängte Schmerz über die Niederlage im Ersten Weltkrieg? Gibt es eine Wunde? Ist sie betäubt? Für immer?“

Die Antworten, sagt Friedrich, seien meist ambivalent; auf die Seite des Kaiserreichs wolle sich zwar keiner mehr stellen, aber auf jene der damaligen Sieger auch nicht. So bleibe es bei einem verlegenen Achselzucken und der Bemerkung, was denn die Frage solle, das sei doch Schnee von gestern.

Historiker sehen das gemeinhin anders, vor allem wenn es sich um Begebenheiten der jüngeren Geschichte handelt. Wie sehr der Große Krieg, wie er in Frankreich und England bis heute heißt, in unsere Gegenwart wirkt, lässt sich an vielen Indizien erkennen… (Fortsetzung auf Klonovskys Homepage. Es geht um eine Buchempfehlung für: Jörg Friedrich: 14/18. Der Weg nach Versailles; Propyläen-Verlag, Berlin 2014, 1072 S., 34,99 Euro. Das Buch kann hier bestellt werden!)

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35 KOMMENTARE

  1. Manche Leute sind besessen von Hitler und den Nazis, andere sind scheinbar besessen vom 1. WK.
    Immer auf der Suche nach dem Beweis, dass Deutschland nun doch vollkommen unschuldig war…

  2. Nachdem Deutschland alle Reparationszahlungen des 1.WK geleistet hat kann jetzt auch öffendlich über die Kriegsschuldfrage u.s.w. diskutiert und gestritten werden.
    Wer die wirklichen Schuldigen waren ist jetzt egal ……Deutschland hat gezahlt!

  3. Schnee von gestern?

    Nein, niemals! Ich habe das Buch und es liegt noch ungelesen auf dem Tisch.

    Es ist das Trauma Deutschlands und wurde seit 1871 aus London vorbereitet.

    Vgl. Stefan Scheil:
    „Churchill, Hitler und der Antisemitismus – die deutsche Diktatur, ihre politischen Gegner und die europäische Krise der Jahre 1938/39“,

    und ist eng mit Robert Vansittart verbunden.

    Es war der Kampf um die politische und ökonomische Herrschaft in der Welt und Europa.

    Die spezielle Arroganz der Britten, ihr „Recht“ über andere Völker zu bestimmen, ihren „Way of Life“ zu definieren, führte zu dem Desaster.

    Entente, Russland, Serbien, Frankreich wg. Elsaß& Lothringen (auch im Westf. Frieden von den Franzosen geklaut)waren nur Brandbeschleuniger.

    Die Sieger waren sich einig im skandieren, auch nach dem zweiten Waffengang, dass das geschundene Deutschland schuldig sei.

    Für mich nicht! Nun haben die Europäer den Salat, geschuldet ihrer Unaufrichtigkeit. Nach ihren großen Auftritt seit über 500 Jahre verfallen sie nun zu Staub und lassen sich von dummen, aber vitaleren Muslimen den Schneid abkaufen.

    Und vergessen wir eines auch nicht. Die Europäer entwickelten auch noch den Sozialismus, noch so einen weiteren Todeskeim.

  4. @ #3 langstrumpf (03. Jul 2014 10:15)

    Rein nach der Haftungsbetrachtung o.k. !

    Aber nach der tatsächlichen Schuldfrage (wie haben noch immer die Alleinschuld) darf man doch nach der Wahrheit bohren, denn nicht alles was in den Geschichtsbüchern steht muss automatisch die Wahrheit sein und der Verurteilte sollte immer das Recht haben nach der Wahrheit zu suchen! Wenn einige das nicht wollen, dann stellt sich automatisch die Frage, warum diese nicht an der Wahrheit interessiert sind?

  5. der Deutschland als Großmacht und Weltkulturpräger schließlich vom Spielfeld wischte.

    Und was wurde aus den beiden anderen damaligen Großmächten?

    Sie wurden im Laufe der letzten 100 Jahre immer bedeutungsloser, das Empire, die Royal Navy, alles weg.

    Der Maghreb, die französische Sprache, heute Quantites negligeable….

    Wären die beiden uneinsichtige Neidhammel jenseits von Rhein und Kanal nicht besser gefahren, sich friedlich mit Deutschland zu arrangieren, so wie sie es 2014 tun müssen?

    Waren Verdun und Stalingrad wirklich notwendig?

  6. #4 Antidote (03. Jul 2014 10:20)

    Vergessen wollen wir auch nicht die Verbrechen der Sozialdemokratie, deren Schuld an Verdun:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5c2ddc9559e.0.html

    Der langjährige Parteichef August Bebel etwa begann nach diesen Wahlen ein Unternehmen besonderer Art: Er nutzte seine Stellung als Parlamentarier, um die britische Regierung mit Hilfe von Geheiminformationen zu einer antideutschen Politik aufzustacheln.

    Dafür ließ er Premierminister Asquith, Außenminister Grey und auch Winston Churchill – damals Erster Lord der Admiralität – unter anderem Details der deutschen Marinerüstung zukommen. Es war seine eigene Idee, niemand hatte ihn dazu aufgefordert. Als Motiv dafür gab er seinen englischen Kontaktleuten einen allgemeinen Preußenhaß an. Preußen sei ein schreckliches Land, das nicht zu reformieren sei.

    So ließ er denn die Herren in London wissen, sie sollten Deutschland in Grund und Boden rüsten, immer neue Schiffe bauen. Der deutsche Staatsschatz war, so setzte der gut informierte Sozialdemokrat dazu, für einen Rüstungswettlauf viel zu klein. Das mußte man den Briten wirklich nicht zweimal sagen. Bebels nette Berichte wurden in London jahrelang gern gelesen und sehr vermißt, nachdem er im August 1913 verstorben war.

    Im Jahr 1911 hatte er noch die – falsche – Information geliefert, es sei ein deutscher Überraschungsangriff auf die britische Flotte geplant. Dies mußte in London besonders wirken, da der britische Flottenchef längst seinerseits einen britischen Überfall auf die deutsche Flotte vorgeschlagen hatte. Das lag sicher außerhalb von Bebels Wissen, eigentlich hätte es für ihn aber eine wünschenswerte Aktion sein müssen, die er mit seinen Informationen schließlich eifrig förderte.

  7. . . . und wenn sich sich die immigranten mal eines tages als „richtige“ deutsche fühlen und die „richtigen“ fragen stellen –
    und dann die „richtigen“ konsequenzen ziehen und die ganzen gehirnwäschemethoden versagt haben werden: was dann europa, was dann welt?

    was wird dann die verdünnung deutschlands (cohn-bendit)gebracht haben???

  8. Ernst Jünger berichtete einmal, daß ihn Jugendliche gefragt hätten, was wohl das Schlimmste am 1. Weltkrieg gewesen sei. Jüngers Antwort: „daß wir ihn verloren haben!“
    Und da es nun mal so war, ist es müßig, sich nach hundert Jahren darüber aufzuregen.
    Natürlich pfeifen es die Spatzen von allen Dächern, daß Deutschland am Kriege nicht mehr und nicht weniger als alle anderen beteiligten Länder schuld war – vielleicht sogar weniger -, aber was nutzt uns das heute?

  9. . . . ist doch schliesslich egal ob deutschland als christliches oder islamisches land europa oder die welt beherrscht!!!

  10. Graben in den Totengräbern bringt nichts. Den Millionen Toten der Weltkriege ist ein Friedensprozess auf Dauer geschuldet. Wer immer in die Vergangenheit blickt, kann die Zukunft nicht bewältigen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit war dazu gedacht Kulturen mit gemeinsamen Wurzeln einander näher zu bringen, Zusammenarbeit wirtschaftlich und politisch anzubahnen und zu stärken. Die Ukraine hat das Assozierungabkommen mit der EU unterzeichnet, willkommen, trotz der Kosten! (In der Türkei wird der Mo-Allah verehrt!!) Zusammenarbeit und wirtschaftlicher Austausch bringen mehr als Gegnerschaft, die in Scharmützeln und Feindschaft ausartet und letzlich teurer kommt als alle friedlichen Bemühungen. Allerdings muss das Wollen dazu vorhanden sein.
    Die D-feindliche Hetze in einigen britischen Boulevardblättern bedient den Neid und ist den Auflagen geschuldet. Viele Briten denken anders! Der Untergang des britischen Empires sollte den Briten Lehre genug sein. Die Briten müssen inzwischen aufpassen, dass sie den eigenen Niedergang noch aufhalten! Nur ein Zusammenwirken der Völker von GB bis Wladiwostok begründet eine wirksame Gegenwehr gegen die zunehmende Ausbreitung einer Steinzeit-Ideologie. Ja zur EU, doch die Verabredungen müssen eingehalten werden. Ich liebe die Europa-Hymne, sie ist ein Beitrag zur Völkerverständigung, sie sollte immer im Anschluss an die jeweilige Nationalhymne gespielt werden.

  11. Aber die Schuldfrage führt zu nichts. Es geht um Interessen.

    Wenn die Deutschen das doch endlich mal begreifen würden.

    Die USA lieferten vom ersten Tag an Waffen und Munition an die Entente, ihr wirtschaftlicher Beitrag zum Krieg war enorm. … Amerika verdiente prächtig und stieg zur Weltmacht auf. … Entweder die Vereinigten Staaten schenkte ihren Verbündeten alles – die Amerikaner dachten aber nicht daran –, oder man brauchte einen Verlierer, der die Zeche zahlt.

    Der Kern! Die USA haben Deutschland das Genick gebrochen, mit Folgen bis heute. Ob das den feinen Herrschaften von der Atlantik-Brücke wohl bewußt ist? Wohl eher nicht. Und wenn, würde es sie wohl auch nicht sonderlich jucken. An Geschichte ist man in diesem Land ja eh kaum interessiert, mit Ausnahme jener zwölf Jahre natürlich.

  12. #5 Reiner07 (03. Jul 2014 10:44)
    Sie haben recht.
    Ich meinte ja nur das es jetzt egal ist wer die Schuldigen des WK1 sind….Alle was man wollte ….Deutschland hat bezahlt.

    Anders ist es noch bei WK 2 …..versuchen sie da mal Hintergründe und historische Wahrheiten öffendlich zu diskutieren oder zu Hinterfragen, da geht sehr schnell die Jaloise runter.
    Das ganze reicht bis zur Androhung und Verurteilung zu schweren Strafen.

  13. Es war unausweichlich. Geschichte ist unausweichlich. Hat alles seine Gründe und angefangen hats mit Napoléon. Kein Napoléon, kein Deutschland. Von daher haben die Franzosen ihre 3 Kriegsniederlagen selbst verschuldet.

  14. #10 Langenberg (03. Jul 2014 11:08)

    Ernst Jünger berichtete einmal, daß ihn Jugendliche gefragt hätten, was wohl das Schlimmste am 1. Weltkrieg gewesen sei. Jüngers Antwort: “daß wir ihn verloren haben!”

    Sie sind mir mit dem Zitat zuvorgekommen!
    Schön, hier mal wieder etwas von ihm zu lesen, seine unprätentiöse, unkonventionelle Art ist großartig! Zu WK 1 empfehle ich “ In Stahlgewittern“, für die heutige Situation „Der Waldgang“ !

  15. Der Beitrag der Linkspartei zur WK-I-Debatte:

    Die Linkspartei fordert die Anbringung einer Gedenktafel für Karl Liebknecht am Reichstagsgebäude. Zur Begründung heißt es, Liebknecht habe 1914 als einziger Abgeordneter im Reichstag gegen die „Finanzierung des Ersten Weltkrieges“ gestimmt. Damit habe er sich um den Frieden in Europa verdient gemacht.

    http://jungefreiheit.de/wissen/geschichte/2014/linkspartei-fordert-liebknecht-gedenktafel-am-reichstag/?utm_source=LZM+Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=02-07-2014+Der+Terror+kehrt+zur%C3%BCck+%2F+JF-Rundbrief+Nr.+26+vom+2.+Juli+2014&utm_content=Mailing_7796127

  16. Das Reich hat den I. WK nur militärisch verloren.

    Nüchtern betrachtet sieht die politische Bilanz dagegen besser aus. Deutschland blieb eine vereinte Industrienation mit mehr als 60 Mio. Einwohnern und wurde Republik, was einen beachtlichen Modernisierungsschub ermöglichte. Es verlor zudem seine gänzlich unnütze Flotte von Großkampfschiffen und die ebenso unnützen wie kostenträchtigen Kolonien.
    Die Reduzierung der Streitkräfte auf 115 Tsd. Mann schuf zwar ein Sicherheitsrisiko, da sich aber Frankreich und Polen allein nicht trauten, einen neuen Krieg gegen das Reich zu beginnen, bedeutete ein kleines Heer und eine kleine Marine tatsächlich eine beachtliche Friedensdividende. Die Gebietsverluste waren verschmerzbar. Für Nordschleswig hatte Bismarck schon 1864 eine Volksabstimmung in Aussicht gestellt, es dann aber zwei Jahre später wieder vergessen. Die Elsässer und Lothringer wollten ohnehin nie zum Reich gehören und die agrarisch geprägte Provinz Posen hatte ohnehin einen sehr hohen polnischen Bevölkerungsanteil. Beides war also Ballast, den Deutschland nun loswurde. Einzig die fehlende Landverbindung zu Ostpreußen sowie die massiv manipulierten Volksabstimmungen in Eupen-Malmedy und Oberschlesien bedeuteten echte Verluste.
    Insgesamt stand Deutschland damit aber erheblich besser da als die so genannten Siegermächte Frankreich und Großbritannien, zumal auch das eigene Territorium vom Krieg verschon geblieben war. Wie gesagt, nüchtern betrachtet.

  17. Der Attentäter, der das wohl vorbereitete Pulverfass hochgejagt hat, wurde bekanntlich von der Grand Orient Loge in Paris ausgewählt. Internationale Hintergrundmächte (Logenbrüder) haben durch den 1. WK die Großmächte Europas und zugleich Europas Vormachtstellung zerstört.

  18. OT
    Islamischer Staat Deutschland

    Der nordrhein-westfälische Landtag hat am Mittwoch ein neues Bestattungsgesetz verabschiedet. Damit wird es künftig möglich, muslimische Friedhöfe zu errichten. Das Kabinett hatte das Gesetz bereits vor einem Jahr beschlossen.

    Zwar gebe es in einigen Städten auf kommunalen Friedhöfen Grabfelder ausschließlich für Muslime. Das reiche aber nicht, sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).

    http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/landtag-nrw-bestattungsgesetz-muslimische-friedhoefe/

    *seufz* 😐

  19. Ist Euch aufgefallen, seit die letzte Rate der Reparationszahlungs beglichen war (2010) wird darüber diskutiert, ob D tatsächlich der Alleinschuldige am WK I war. Damit schließe ich mich der Meinung von #3 langstrumpf (03. Jul 2014 10:15) an.

  20. Vor dem Hintergrund der Kritik am
    „US-Wirtschaftsimperialismus“, der dem Kaiserreich das Genick gebrochen hat (# 12), gar nicht so sehr OT:

    Noch immer: Das dubiose TTIP

    Danach hat AfD-Sprecher Bernd Lucke gegenüber der FAZ dies klargestellt.: Die AfD-Mitglieder des EU-Parlaments seien nicht gegen den Freihandel mit den USA, aber gegen einige Regelungen im geplanten Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union. Die AfD setze sich entschieden für freien Handel ein, aber es sei inakzeptabel, dass im Rahmen von Investorenschutzbestimmungen amerikanische Unternehmen hierzulande nicht mehr deutschem Recht und deutscher Rechtsprechung unterliegen würden.

    http://kpkrause.de/2014/07/02/noch-immer-das-dubiose-ttip/

  21. @1 mabank (03. Jul 2014 10:02)
    „Manche Leute sind besessen von Hitler und den Nazis, andere sind scheinbar besessen vom 1. WK.
    Immer auf der Suche nach dem Beweis, dass Deutschland nun doch vollkommen unschuldig war…“

    Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?

    Offensichtlich kracht die Alleinschulderzählung bei näherer Betrachtung schlicht in sich zusammen.Offensichtlich gibt es viele weiße Flecken, die mit Fakten gefüllt werden müssen. Sie müssen historische Forschung als Solche für „Besessenheit“ ansehen, um so abwehrend zu reagieren.

    Die „Besessenheit“ von Fakten- und Wahrheitssuche ist allerdings eine Kerntugend von Wissenschaft, wie wir sie in Europa vor der Postmoderne interpretiert haben.Stellen Sie sich Ihre Haltung mal im Bereich der Naturwissenschaft vor, der Medizin oder der Klimaforschung und Sie werden feststellen, das die Abwehr und Debatte neuerer Forschungsergebnisse oder der Forschung zu bestimmten Themen selbst, nicht rational ist, im bereich der Klimaforschung sogar als eine interessengesteuerte „Besessenheit“ bezeichnet werden kann.

    Wenn Sie an einem recht offensichtlich der Kriegspropaganda der Siegermächte entsprungenen Narrativ festhalten möchten,wirft das die Frage auf, weshalb. Sicher, man hat sich allgemein psychologisch in der herrschenden Erzählung eingerichtet,sie ist zur Weltanschauung geworden, die Ereignisse ordnet, moralisch bewertet und fixiert. Abweichende Informationen bringen Unruhe ins Gehirn, zwingen zum Denken. Nicht jeder mag das.Die im Artikel beschriebene Hilflosigkeit der mit der WK I Frage konfrontierten Deutschen ist offensichtlich auch Ihre — und auch meine.

    Man kann mit Neugier oder Angst und Verdrängung reagieren.Sie können es sich aussuchen.

  22. #19 EndofRome

    Die Elsässer und Lothringer wollten ohnehin nie zum Reich gehören…

    Haben sie dafür einen Quellenbeleg?

    Meines Wissens nach wollte der Wohlfahrtsausschuss der Franz. Revolution die Menschen der genannten Region, vgl.Vendee, ermorden lassen, weil sie kein Französisch sprachen. Vgl. Horst Gebhard: Liberte, Egalite, Brutalite.

    Die Region Elsaß/Lothringen war keine originäre französische Region, sondern wurde von den Franzosen nach dem Dreißigjährigen Krieg im Westfälischen Frieden zu Münster von ihnen annektiert (geklaut).

    Sollte bei den Verhandlungen des Wiener Kongresses revidiert werden, aber Napoleons Nachfolger weigerten sich beharrlich.

    Was lernen wir daraus? Wenn es eine deutsche/französische Feindschaft gibt, dann ging sie zu keinem Zeitpunkt von Deutschland und seinen Regionen aus, sondern ist durch Frankreich genuin begründet.

    Geschichte Elsass:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Elsass

    http://de.wikipedia.org/wiki/Charles-Maurice_de_Talleyrand-P%C3%A9rigord

  23. . . . und eine partei gründen:
    IUD = islamische union deutschlands (klingt doch gut???)

    parteiprogramm:
    zusammengestellt aus den forderungen/texten des korans und den inhalten der hadithen, dann schau’n mer mal was dann passsiert!

  24. @24 Bilox,

    Vielen Dank für den Link. Ein weiterer Schritt zur Weltregierung, in der wir kein Mitspracherecht haben werden!Eine Gerichtsbarkeit außerhalb jeder demokratischen Verfasstheit oder Überprüfbarkeit.Und in den Zeitungen liest man Geschichten über das Chlorhünchen, während wir die letzten Rest unserer Freiheit verlieren.

    Unbedingt den von Biloxi verlinkten Artikel lesen!Auszug:

    „Ein weitgehende Abgabe von Souveränitätsrechten
    Das für sie „Wesentlichste“ ist, „dass die Souveränität nicht nur der europäischen Staaten, sondern sogar das Europas insgesamt, ihr Rechtssystem und die demokratischen Prinzipien – unumkehrbar – ausgehebelt werden sollen. Nicht durch gewählte Politiker, sondern durch demokratisch nicht legitimierte, dafür bestimmte Emissäre aus den USA und der EU, zusammen mit Lobbyisten der transatlantisch operierenden Großkonzerne, bevorzugt aus den USA.“ Ohne dieses nachhaltige Vertrauen in den Vertragspartner USA, das für eine so weitgehende Abgabe von Souveränitätsrechten erforderlich sei, erscheine ein solcher Vertrag von vornherein „auf Sand gebaut“.“

    Für die Globalisten sind wir auch nur „Neger“,mehr oder minder brauchbares Material. Das muss man sich wirklich klar machen.

    Wer bitte schön spricht überhaupt bei den Verhandlungen für uns?? Wer sind diese Leute???

  25. #16 TzahalGolani51
    Geschichtskenntnisse lassen hier auch zu wünschen übrig. Was soll denn heißen, bei Napoleon habe alles angefangen?
    Nun, der hat das schlafende deutsche Nationalgefühl geweckt, aber mit ihm hat die deutsche Geschichte doch nicht angefangen. Man lese Luther, Ulrich von Hutten, Kaiser Maximilian I. im 16. Jhd. oder Walter von der Vogelweide im 13. Jhd., wie die alle von Deutschland schwärmten. Letzterer dichtete schon, „Deutschland über alles“, was Hoffmann v. Fallersleben wohl abgeguckt hat.
    Politisch beginnt die eigene deutsche Geschichte im 9. Jhd. nach den Teilungen des Frankenreiches. 919 taucht die Bezeichnung „deutsches Reich“ (regnum teutonicorum) erstmals quellenmäßig auf (Salzburger Annalen).
    Die meisten Deutschen wissen leider über ihre eigenen Ursprünge nicht Bescheid.

  26. #15 langstrumpf (03. Jul 2014 11:19)
    Anders ist es noch bei WK 2 …..versuchen sie da mal Hintergründe und historische Wahrheiten öffendlich zu diskutieren oder zu Hinterfragen, da geht sehr schnell die Jaloise runter.
    Das ganze reicht bis zur Androhung und Verurteilung zu schweren Strafen.

    Welche historischen Wahrheiten bezüglich des 2WK dürfen sie denn nicht öffentlich diskutieren?

    Und welchen Standpunkt vertreten sie denn, das sie mit dem Gesetz in Konflikt kommen?

    Ich hätte merkwürdigerweise noch nie das Problem über den 2WK ausführlich zu diskutieren, auch ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

  27. Unglaublich! Eben in der AK von DDR 1:

    „Zum Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren hat der deutsch-französische Politikwissenschaftler Alfred Grosser die Überwindung des Militarismus in Deutschland gewürdigt.“
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/alfred-grosser-politologe-wuerdigt-im-bundestag-ende-des-militarismus-a-979002.html

    Was soll und muß der unbedarfte deutsche Doofmichel jetzt denken? Genau: Der „deutsche Militarismus“ war schuld am Ersten Weltkrieg!

  28. “ Auch die von Frankreich angestrebte Eroberung von Elsaß-Lothringen fällt seit 100 Jahren nicht unter den Begriff Annexion. Dabei seien die französischen Begehrlichkeiten nach jenen Gebieten, die Ludwig XIV. Deutschland wegstahl, ungefähr dasselbe gewesen, als wenn Deutschland heute Schlesien wiederhaben wollte.“ (Aus o.g. Artikel)

    Dieser Vergleich hinkt doch sehr!

    Kurz gesagt: Der Anspruch Frankreichs auf Elsass-Lothringen war noch viel abwegiger, als es heute ein Anspruch Deutschlands auf Schlesien sein könnte.

    E-L. war seit den Verträgen von Virten (Verdun) von 843 niemals Teil des Westfrankenreichs! In E.-L. herrschte Deutsche Kultur in Sprache, Sitte und Gebräuchen. Die Menschen in E.-L. waren als Allemannen Teil der Deutschen Stammesvielfalt.

    Ein Anspruch Frankreichs auf E.-L. war so abwegig wie ein Anspruch Frankreichs auf die Pfalz oder die Rheinlande.

    Schlesien hingegen war seit dem 12. Jhd ein Bestandteil des Deutschen Kulturraumes. Breslau und Straßburg verbindet zum Beispiel viel mehr als „Strasbourg“ und Bordeaux oder Lyon.

    Richtig müsste es heissen:

    Dabei seien die französischen Begehrlichkeiten nach jenen Gebieten, die Ludwig XIV. Deutschland wegstahl, ungefähr dasselbe gewesen, als wenn Deutschland heute Kentucky „wiederhaben“ wollte.

  29. #31 Digitaaal (03. Jul 2014 20:13)

    Welche historischen Wahrheiten bezüglich des 2WK dürfen sie denn nicht öffentlich diskutieren?

    (…)

    Ich hätte merkwürdigerweise noch nie das Problem über den 2WK ausführlich zu diskutieren, auch ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

    Wenn zBsp der Begriff der „Befreiung“ mit dem Argument abgewiesen wird, dass die überwiegende Mehrzahl der Deutschen tatsächlich hinter der deutschen Regierung stand und wenn dieses damit untermauert wird, dass für eben diese Mehrzahl der Deutschen die Poltik der damaligen Regierung positive Aspekte beinhaltete, dann begeben Sie sich in den strafbewehrten Bereich der Verharmlosung.

  30. Richtigstellung:
    Die britische Zeitung Sunday Correspondent 16.9.1989(zit.in FAZ 17.9.1989)
    „Wir müssen jetzt ehrlich über die deutsche Frage sein,so unbequem sie auch für die Deutschen,für unsere internationalen Partner und auch für uns selbst sein mag..Die Frage bleibt in der Essenz die gleiche.Nicht,wie wir verhindern,daß deutsche Panzer über die Oder oder Marne rollen,sondern wie Europa mit einem Volk fertig wird,dessen Zahl,Talent und Effizienz es zu unserer regionalen Supermacht werden läßt.Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten,um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten,daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten.“

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