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Kim Jong Un liefert hunderte Raketen an Hamas

kimjongunIm Gaza-Konflikt bahnt sich ein gefährliches Bündnis an: Einem Medienbericht zufolge hat die radikale Hamas eine Anzahlung an Nordkorea für eine Lieferung von hunderten Raketen in den Gazastreifen geleistet. Quellen aus nicht näher genannten westlichen Sicherheitskreisen unterstellen Kim Jong Un (Foto), die palästinensische Terrororganisation mit Waffen zu unterstützen. Die Geschäfte sollen über eine libanesische Firma in Ost-Beirut laufen, berichtet The Telegraph. „Die Hamas versucht irgendwie, ihre Vorräte aufzustocken, weil sie in den letzten Wochen so viele Raketen auf Israel abgeschossen hat“, werden Sicherheitskreise zitiert.

Erklärtes Ziel von Kim Jong Un ist es, westliche Interessen im Nahen Osten zu boykottieren. Dazu ist ihm so ziemlich jedes Mittel recht. Pjöngjang befindet sich seit einiger Zeit in engem Kontakt mit islamistischen Gruppen im Mittleren Osten.

Laut „Telegraph“ gehe es in dem Deal mit dem nordkoreanischen Regime nicht nur um hunderte Raketen: Auch moderne Telekommunikationsausrüstung sei Bestandteil der Verhandlungen. Damit solle die Koordination von Operationen gegen die israelischen Streitkräfte verbessert werden.

Der FOCUS schreibt:

Es ist nicht das erste Mal, dass Nordkorea versucht, direkt auf die Verhältnisse in der Region Einfluss zu nehmen: 2009 lieferte das Land beispielsweise Granatwerfer an den Iran. Das Flugzeug war zu einer Notlandung in Bangkok gezwungen worden, wo mehrere Tonnen Waffen gefunden wurden. Der Plan sah vor, dass diese an die Hisbollah im Libanon und an die Hamas im Gazastreifen geliefert werden sollten.

Doch nicht nur das: Der „Telegraph“ berichtet weiter, dass israelische Militär-Kommandanten davon ausgehen, dass Kim Jong Uns Experten der Hamas beim Aufbau des unübersichtlichen und riesigen Tunnelsystems geholfen haben sollen.

Unter diesen Voraussetzungen kann also kaum davon die Rede sein, dass der bewaffnete Konflikt zwischen der Hamas und Israel ein Kampf mit ungleichen Mitteln ist. Und das Märchen von den selbstgebastelten „Feuerwerkskörpern“ aus Zucker und Stickstoffdünger kann nun endgültig ad acta gelegt werden. Jong Un hat die Atombombe und weiß, dass die Fanatiker vor deren Gebrauch kaum zurückschrecken würden, und sowohl Gaza als auch Israel ist für seine Interessen weit genug entfernt….