Mehr „Konfliktmanager“ in Berlin

konfliktmanagerIn Berlin werden immer mehr „Konfliktlotsen“ benötigt, um die gewaltschwangere Atmosphäre in den Schwimmbädern zu entzerren (PI berichtete). Die Gesellschaft für Sport- und Jugendsozialarbeit (GSJ) engagiert nach Kreuzberg und Neukölln (seit vier Jahren) nunmehr auch für Pankow und Gropiusstadt dieses zusätzliche Aufsichtspersonal, das man am blauen Muskelshirt mit der Aufschrift „Bleib cool am Pool“ erkennt (Foto).

Hartmut Kurzhals von der GSJ schwärmt über das „Projekt“:

„Sie sind in den Kiezen verwurzelt und kennen dadurch viele Besucher mit ihren Problemen. Die Jugendlichen können so besser vermitteln”

Es handelt sich durchweg um „Jugendliche mit Migrationshintergrund“, die bei dem von der Polizei begleiteten Projekt mitmachen dürfen. Konfliktlotse Ibrahim El-Noumeiri beherrscht seinen Job:

„Wir werden respektiert und es wird gehört, was wir sagen. Auch in unseren Kiezen.”

Der Jugendliche libanesischer Abstammung bekam eine weibliche Kraft an die Seite gestellt. Ayse Beyazdag ist seit zwei Jahren als Konfliktlotsin unterwegs und bringt besondere sprachliche Qualifikationen mit:

„Wir können übersetzen, wenn Besucher schlecht Deutsch können und so schon Missverständnisse vermeiden.”

Da können auch deutsche Eltern ihre Kinder wieder beruhigt ins Schwimmbad gehen lassen! Weitere Details zu dem wahrscheinlich aus bayerischen Steuermitteln finanzierten Projekt gibt es hier!