stauffenbergHeute jährt sich der Todestag von Claus Schenk Graf von Stauffenberg zum 70. Mal. Er steht sinnbildlich für Zivilcourage und den Widerstand gegen auch scheinbar übermächtige Gegner. Es geht um Menschlichkeit und Gerechtigkeit und den Mut, die Freiheit um jeden Preis zu verteidigen. Denn ist sie erst verloren führt der Weg zurück nur über Blut und Tränen. „Es ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muß sich bewußt sein, daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen.“ (Claus Schenk Graf von Stauffenberg kurz vor dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 in einem Gespräch mit der Frau seines Bamberger Regimentskameraden Bernd von Pezold.)

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85 KOMMENTARE

  1. „Zivilcourage und Widerstand gegen scheinbar übermächtige Gegner“- Tugenden, die heutzutage gefragter sind denn je!

  2. … daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen.“

    Da sind die Herrschenden heute viel besser dran, diesen Zwiespalt kennen sie nicht. Daß sie Verräter sind oder als solche gelten könnten, juckt sie nicht, mehr noch, sie sind auch noch stolz darauf – und ein Gewissen haben sie schon mal gar nicht.

  3. FREIHEIT

    heißt das Lebensmotto unseres Bundespräsidenten

    GAUCK.

    Er hat sich die FREIHEIT GENOMMEN am 20.Juli 2014

    auf der Gedenkfeier des Widerstandskämpfers

    GRAF VON STAUFFENBERG,

    der seinen Mut zur Freiheit mit dem Tode bezahlen mußte,

    zu SCHWEIGEN

    zu den Mordaufrufen an Juden auf deutschem Boden.

  4. Ob es gut oder schlecht war was Stauffenberg und seine Mitstreiter gemacht haben lasse ich mal dahingestellt. Aber Deutschland ist natürlich das einzige Land auf der Welt das jemanden der Landesverrat begangen hat abfeiert.

  5. Was mir als Ungereimtheit auffällt. 1944 wurde der Krieg doch schon lange nicht mehr gegen Hitler geführt. Sondern gegen das Deutsche Volk. Was hätte der Tod Hitlers daran geändert? Nichts.

    Weiter. Wenn der Attentäter weiß, daß vom Gelingen seines Anschlages das Leben seiner Familie und seiner Mitstreiter abhängt, warum sorgt er nicht dafür, daß das Attentat gelingt, sondern überläßt es dem Zufall, ob die mitgebrachte Bombe ihre Wirkung zeigt.

    Und – dürfen wir nun, unter Berufung auf Stauffenberg, unsere Staatsoberhäupter ins Weltall sprengen, wenn es uns unser Gewissen befiehlt?

  6. #4 Kreuzritter82 (21. Jul 2014 16:06)

    Ist das Ihr Ernst? Das mit dem Landesverräter?

    Ich persönlich bin stolz drauf, daß es wenigstens Mitte 1944 ernsthafte Bestrebungen gab, den GröFaz dahin zu jagen, wo er hingehörte: In die Hölle.

  7. Tut mir leid, aber diese positive Beurteilung der Verschwörer kann ich nicht teilen. Man lese Hans Paar: „Dilettanten gegen Hitler“.

  8. #6 Karl Eduard (21. Jul 2014 16:09)

    Der Krieg war doch schon hoffnungslos verloren, Mitte 1944. Was sein Ende zu diesem Zeitpunkt gebracht hätte?

    Diejenigen, die noch bis Mai 45 fielen, weggebombt wurden etc., die hätten überlebt.

    Und ganz vielleicht wären die Deutschen etwas milder davongekommen, auch wenn ich dsbzgl. nicht so viel Hoffnung besitzte.

  9. Auch wenn er einen Tyrannen ermorden wollte, der Mann war alles andere als ein Heiliger.

    Stauffenberg hat genau solange zu Hitler gehalten, wie der Krieg gut verlief. Als die Niederlage immer wahrscheinlicher wurde, hat er sich mit anderen Desillusionierten in Kontakt gesetzt. Als die Niederlage nach dem D-Day unabwendbar wurde, hat er sich gegen ihn verschworen und zusammen mit anderen versucht ihn zu ermorden und seinen Platz einzunehmen. Quasi als Schadensbegrenzung.

    Der Mann war ein Opportunist, und kein heldenhafter Widerstandskämpfer. Allerdings scheinen vorzeigbare deutsche Helden Mangelware zu sein, also schmückt man aus was man hat.

  10. Und der Sohn von NSDAP Eltern, der Gauckler, darf die Rede zum Helden Graf Stauffenberg schwingen.

    Ein Treppenwitz der Geschichte!

  11. @ #11 sge (21. Jul 2014 16:17)

    Krieg gewonnen… Du bist lustig.. Unterschichten-Hitler und Co. haben ja alles gemacht damit D in Schutt und Asche lag und Millionen deutsche Soldaten gefallen sind .

  12. #6 Karl Eduard (21. Jul 2014 16:09)

    Als Folge der stümperhaften Aktion mussten 161 Verschwörer ihr Leben lassen. (70 Offiziere, 55 gehörten dem Adel an.) Generalfeldmarschall Rommel soll sich kurz vor seinem „Suizid“ folgenderweise geäußert haben: „…hat denn keiner von denen eine Pistole gehabt?!“

  13. Stauffenberg war Offizier, der jederzeit seine Untergebenen in Situationen ohne Überlebenschance schicken konnte. Er hätte als Vorbild die Pistole ziehen oder eine Granate/Bombe vor Ort selbst zünden müssen – er dachte aber an seine eigene Sicherheit und verließ rechtzeitig den Tatort.
    Das war der Grund für das Scheitern.

  14. von Stauffenberg hätte sich selber opfern müssen, d.h. neben A.H. mit der Aktentasche in der Hand stehenbleiben.

    Das soll keine Kritik an seinem Verhalten sein aber die deutschen Offiziere im WK II waren bekanntlich nicht immer die mutigsten.

  15. Naja, heute ist Deutschland auf dem Scheideweg zum 4. Reich mit den Moslems und den militanten Linken. Hätte man sich nach dem 3. Reich und der DäDäRä nie mehr vorstellen können.

  16. @ #15 gonger (21. Jul 2014 16:26)

    Er wollte ja danach das Land führen, damit kein Macht-Vakuum entsteht. Das war ja der Plan zur Machtübernahme.

  17. Erstaunlich viel Nazi Propaganda bereits in den ersten Kommentaren …

    Stauffenberg und seine Helfer waren sich Mitte 44 voll bewusst, dass es für Deutschland auch bei Gelingen des „Umsturzes“ nur eine Zukunft als besetztes Vassallenland gegeben hätte – Nur kamen sie eben zu dem Schluss, dass dies ein unabwendbares Schicksal war und so oder so eintreten wird, so dass man sich den bis zum definitiven Untergang dann anfallenden Bombenkrieg und die weiteren Kriegstoten hätte sparen können. Schaut einmal auf die Gefallenenstatistik, wie viel erst Ende 44 bis Kriegsende 45 gestorben sind oder zum Krüppel wurden und von daher hatte die Aktion ihren vollen Sinn.

  18. #6 Karl Eduard (21. Jul 2014 16:09)

    Und – dürfen wir nun, unter Berufung auf Stauffenberg, unsere Staatsoberhäupter ins Weltall sprengen, wenn es uns unser Gewissen befiehlt?

    Wir haben heute den Artikel 20 Absatz 4 Grundgesetz.

    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    Und Prof. Karl Albrecht Schachtschneider hat in der Urania in Berlin bestätigt, dass wir bereits diesen Zustand erreicht haben…

    Also… tun wir auch etwas für den Erhalt unserer Freiheitlich Demokratischen Grundordnung!! Jeder für sich und alle gemeinsam….

  19. @ #10 Chaosritter (21. Jul 2014 16:14)

    Alle Adeligen Männer waren seit jeher in der Armee. Als Angehöriger des Adels wäre jemandem wie Stauffenberg sicher der Kaiser viel lieber gewesen wie ein Parvenue Namens Hitler!!!

  20. Wäre das Attentat erfolgreich gewesen, hätte es viele tausend Tote weniger und viel weniger Verwüstungen und Zerstörungen gegeben. Insofern hätte Deutschland auch weniger Gastarbeiter gebaucht, obwohl die Korangläubigen ja wesentlich später, als der Aufbau längst abgeschlossen war, und auch nicht zum aufbauen, sondern zum plündern gekommen sind.

    OT

    Rente mit 70 kommt:

    http://www.huffingtonpost.de/2014/07/21/rente-mit-70-raffelhueschen_n_5604735.html?icid=maing-grid7%7Cdet1%7Cdl1%7Csec1_lnk2%26pLid%3D280235

  21. #1 Radetzky (21. Jul 2014 15:51)

    “Zivilcourage und Widerstand gegen scheinbar übermächtige Gegner”- Tugenden, die heutzutage gefragter sind denn je!

    Dem kann ich nur zustimmen. Wir brauchen wieder Eier und das sage ich als Frau.:-)

  22. Es wird immer Leute geben die Stauffenbergs Motivation zerreden wollen – ja, auch hier bei PI ! Wer sich aber in die Situation genügend hineindenkt, in die Stunde der Not, in die geistige Verfassung der Verantwortlichen, der wird seine Tat zu würdigen wissen!

    Übrigens, ich würde die Widerstandsfahne als permanenten Bestandteil des PI-Banners vorschlagen! PI ist ein Knotenpunkt des Widerstandes im Sinne eines historisch gerechteren Deutschlands. Stauffenbergs letzte überlieferte Worte „Es lebe unser heiliges Deutschland“ sind auch für das PI-Unternehmen völlig passend!

  23. Haufenweise Maulhelden hier, die jetzt auch noch Stauffenberg in Frage stellen. Ihr seid doch selbst nur Pisser. Wo ist euer Widerstand gegen den Moslemmob und die Islamisierug? Hinterm PC und dabei das Loch kratzen? Pfff…

  24. @ chaosritter

    kleine Erweiterung:
    Wenn man sich das Umfeld Stauffenbergs anschaut
    so bestand dies zum großen Teil aus Adligen, die
    auch zum Großteil ihre Ländereien und Besitztümer
    im Osten hatten.
    Nachdem die HG Mitte Ende Juni44zusammengebrochen
    war (und im weiteren Verlauf nicht mehr stabili-
    siert werden konnte), war die Gefahr, alles zu
    verlieren, groß.

  25. @ #24 ridgleylisp (21. Jul 2014 16:40)

    100 % Zustimmung.

    Das was Graf Stauffenberg und seine Unterstützer gemacht haben , war ohne jeden Zweifel heldenhaft!

  26. Das Ergebnis, nämlich bedingungslose Kapitulation wäre ähnlich gewesen.

    Vermutlich hätten die Westmächte Berlin vor den Sowjettruppen erreicht.

    Es wären sehr viele Menschen am Leben geblieben.

    Sehr viele Zerstörungen wären Deutschland erspart geblieben.

    Es hätte den Aliierten gezeigt, dass in der deutschen Führung nicht nur NS Typen hocken, sondern auch gegner von Hitler.

    Vielleicht hätten sich die Aliirten schon vorher zerstritten und die Ost-West Demarkationslinie wäre weiter östlich verlaufen.

    Es sind sowieso alles nur Spekulationen.

  27. #18 Freya- (21. Jul 2014 16:29)
    #15 gonger (21. Jul 2014 16:26)

    Er wollte ja danach das Land führen, damit kein Macht-Vakuum entsteht. Das war ja der Plan zur Machtübernahme.
    – – – – –
    Das Fatale: Für das Deutsche Reich hätte sich nichts mehr geändert. Ziel der Allierten war die restlose Vernichtung Deutschlands. Nicht die Befreiiung vom Nationalsozialismus.

    Lord Vansittart (1940): „Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen, (…)

    oder Eugen Gerstenmaier, Bundestagspräsident ab 1954, während des Krieges Mitglied der „Bekennenden Kirche“ im „Widerstand“:

    „Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: dass der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde“.

  28. Hat der „Widerstand“ nicht die Invasion durch Unterlassungen ermöglicht und zugleich die Heeresgruppe Mitte zerschlagen (lassen)? Wenn ja, wie viele deutsche Kameraden haben die dann auf dem Gewissen?

    Es ist unseriös, dies hier bei PI als „Nazipropaganda“ zu bezeichnen oder die Kritiker des „Widerstandes“ hier als „Pisser“.

  29. Stauffenberg hat sicher nicht eine lupenreine Weste, aber er plante das Attentat unter Lebensgefahr, weil er überzeugt war, es ist das Beste für das Deutsche Volk. Natürlich kann man nicht wissen, wie der Krieg ausgegangen wäre, hätte er Erfolg gehabt, aber hätte man gegenüber den Westalliierten frühzeitig kapituliert, wären die Kommunisten nicht so weit gekommen und es hätte bedeutend weniger Tote gegeben, sei es durch das Bombardement der deutschen Städte, der Ermordung der Juden oder durch die sinnlosen Endkämpfe mit den Russen.

    Die heutigen Politiker bräuchten nicht mal mehr Mut, um das Deutsche Volk vor solchen Verrückten zu schützen.

  30. Dieser Stauffenberg kommt mir vor wie jemand, der eine Bombe unter eine Baumwurzel legt, verschwindet und dann hofft, daß der Richtige sich mal neben den Baum stellt. Deshalb halte ich ihn für einen Feigling. Ein richtiger Attentäter wäre so lange dabei geblieben und mit Hitler in die Luft geflogen.

  31. Einspruch gegen die Darstellung der Hitler – Attentäter!

    Auch PI macht sich gewissermaßen zum Handlanger dieser bunt – faschistischen Systemlinge in Berlin wenn man mit einem Gauck und seine verlogenen Förderer Widerstands -Patriotismus heuchelt….

    Dieser Herr Graf Stauffenberg hat sicherlich meine Wertschätzung als der, welcher es trotz körperlicher Probleme gewagt hatte !

    Doch bitte warum hatte die Erkenntnis den Führer zu beseitigen solange bei diesen Militärs reifen müssen, waren doch alle Attentat Beteiligte bis zum 20. Juli 1944 eifrig damit beschäftigt andere Völker zu beseitigen !

    Als sie merkten das der Krieg verloren geht wollten sie plötzlich gute Militärs sein und ihren Führer beseitigen, selbst dazu waren sie zu dilettantisch ….

    Jahrelang wurden sie dafür als die großen Widerstandskämpfer zur Rechtfertigung auf der ganzen Welt politisch vermarktet, bis heute sogar ein
    verlogener DDR Pfaffe diese Show am Leben erhält!

    Nee Leute da mach ich nicht mit, braune Faschisten von damals zu ehren und die neuen bunten heute bei so einer Heuchelei zu unterstützen, will sagen ohne Protest das alles zu ertragen !

    Am 20. Juli 1945 war es fünf vor zwölf und heute ist es wieder soweit!
    Nur weil alle die den Durchblick haben die Schnauze halten wird es wieder das verblödete deutsche Volk sein was bluten wird!

  32. Ich gedenke ihm garantiert nicht. Als es gut lief, ließen sich diese „Widerständler“ mit Freude das EK I an die Brust heften. Von den Zielen her unterschieden die sich, bis auf die Judenvernichtung, in nichts vom Gefreiten aus Braunau. Das war ein stümperhafter Militärputschversuch der nichts geändert hätte. Niemand wollte mit diesen Gestalten verhandeln, warum auch. Zu bieten hatten sie nichts.

  33. Danke für diesen Artikel.

    Das Opfer und die Motive von Stauffenberg sind heute kaum noch mehr vorstellbar: überall nur Anpasser und Heuchler, ohne einen Funken Ehrgefühl.
    Stauffenberg ist für mich ein Held.

    Seine Taten als Verrat zu kennzeichnen, wie einige Kommentatoren hier meine, ist absurd. Das zeugt tatsächlich von Nazi-Denkweise.

  34. Ich zolle all den tapferen Männern und Frauen, die den Unrechtsregimen auf Deutschem Boden die Stirn unter Einsatz des eigenen Lebens geboten haben, meinen höchsten Respekt.

    „Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique regieren zu lassen.“

    Hans Scholl

    und

    „Wenn sich die Regierung vor dem Volk fürchtet, herrscht Freiheit,
    wenn sich das Volk vor der Regierung fürchtet, Unfreiheit.“

    Thomas Jefferson

  35. „Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen“.
    (US-Regierungsanweisung ICG 1067)
    Daran hätte auch ein geglücktes Attentat nichts geändert.

  36. Er hat es wenigstens versucht.
    Sein scheitern war sein Tod und die,vieler
    Anderer.
    Die Nachkommen litten erbärmlich.

    Ihm Verrat vorzuwerfen ist lächerlich .
    Deutschland lag in Schutt und Asche.
    Millionen deutsche Tod verkrüppelt.
    Die Besten der Besten sind gefallen.

    Und wie Hitler sagte, die minderwertigen haben
    überlebt, und einige tippen hier Verräter usw

  37. Erstaunlich wie die Systempropaganda doch bei einigen hier gewirkt hat. Leute, plappert nicht alles nach sondern lest euch in die Materie ein.

  38. Das Traurige ist doch, dass die Mitdemstromschwimmer sich als Helden fühlen! Diese charakterschwachen Gestalten haben keinerlei Nachteile zu befürchten, wenn sie sich gegen Deutsche und Deutschland richten. Gutmenschliche Menschenrechtler hofieren eine Ideologie, die Frauen, Andersgläubige und Homosexuelle unterdrück! Dieser Verrat eigener Werte ist doch an Abartigkeit, Charakterlosigkeit und Verlogenheit kaum noch zu überbieten!

  39. Zwiedenk

    Man kann etwas sein und später seine
    Meinung ändern.
    93% der Deutschen fanden Obama am
    Anfang ganz toll, heute werden es kaum
    30% Prozent sein.

    Wo ist ihre Logik

  40. Stauffenberg war sicherlich nicht der klassische Held wie man ihn aus Marvel Comics kennt.
    Ja er war anfangs auf Seiten Hitlers, ja er hat sich erst geändert, nachdem die Niederlage unausweislich war.
    Aber man muss ihn auch hochanrechnen, dass er den Fehler erkannten und ihn versucht hat auszubessern, in dem er versucht hat einen Tyrannen wie Hitler umzubringen.
    Dafür verdient er Respekt von uns allen. Kein Mensch ist perfekt.
    Und die Doppelmoral von einigen hier ist beschämend. Stauffenberg als schlechten Menschen darzustellen nur weil er ein Sympathisant der Nazis war und sich dann von ihnen abgewandt hat, ist genau das was heute der Mainstream macht.
    Für viele heißt es wohl einmal Nazi immer Nazi.
    Schämt euch.

  41. „Übrigens, ich würde die Widerstandsfahne als permanenten Bestandteil des PI-Banners vorschlagen!“

    Gute Idee !!!

  42. #16 gnef (21. Jul 2014 16:25)
    Stauffenberg war Offizier, der jederzeit seine Untergebenen in Situationen ohne Überlebenschance schicken konnte. Er hätte als Vorbild die Pistole ziehen oder eine Granate/Bombe vor Ort selbst zünden müssen – er dachte aber an seine eigene Sicherheit und verließ rechtzeitig den Tatort.
    Das war der Grund für das Scheitern.

    Und so ein großer Edeldemokrat war er wohl auch nicht. Er und seine adeligen Genossen hätten einen erzreaktionären, durchaus von Antisemitismus geprägten Ständestaat geschaffen und in erster Linie versucht, ihre Besitztümer in die neue Zeit zu retten – egal wieviele naive anständige deutsche Soldaten aus dem Volk dabei verreckt wären.

    Als Soldat hätte ich mit so einem Vorgesetzten oder „Kameraden“ nichts zu tun haben wollen. Als leuchtendes Vorbild für Anstand, Ehrlichkeit, Opfermut, Tapferkeit und Treue erscheint er mir etwas blaß.

  43. Ich zitiere Zwiedenk:

    „Erstaunlich wie die Systempropaganda doch bei einigen hier gewirkt hat. Leute, plappert nicht alles nach sondern lest euch in die Materie ein.“

    Und ich füge hinzu: Er hat Recht, lest Euch ein, aber nicht mittels der Mainstreammedien. Benutzt alternative Medien. Wer von Euch kennt das Parteiprogramm der NSDAP von 1933? Wer kennt das Buch „Der Krieg, der viele Väter hatte.“? Wer weiß z. B. wie 1939 der polnische Außenminister hieß.

    Ich bin natürlich kein Zeitzeuge, aber ich weiß, daß es unmoralisch ist, eine Bombe zu plazieren, ohne zu wissen, wen dieselbe letztendlich zerfetzt. Stauffenberg ist in meinen Augen eine zwielichtige Gestalt, ebenso wie Adenauer, Brandt, Schmidt, Kohl und Merkel. Und für die letzten drei bin ich Zeitzeuge.

    Und, niemals vergessen: Geschichtsschreibung ist die Version der Ereignisse, auf die sich die Sieger geeinigt haben.

  44. Falsch. Diese Putschisten haben ihre Meinung nie geändert. Sie hatten nur gesehen, daß es mit dem Gefreiten nicht weiter ging. Das waren keine Demokraten, das waren keine Freiheitskämpfer. Das waren genau die gleichen, die beim sog. „Röhm Putsch“ mit, wie es später hier so schlecht hieß,“klammheimlicher Freude“ zusahen, wie ein Hauptrivale blutig ausgeschaltet wurde. Diese Herrschaften wußten genau um die Massenmorde der SS-Verbände in Rußland und anderswo – getan haben sie rein nichts. Deswegen schäme ich mich garantiert wegen nichts, K. Huntelaar. Das war das reaktionäre Offizierskorps, was unter anderem den Untergang Weimars vorangetrieben hat. Das sollen jetzt “ Helden “ sein? Da habe ich vor den Geschwistern Scholl mehr Respekt.

  45. Diesem Gedenken kann ich mich NICHT anschließen.
    Das erheblich höhere Lebensalter als zur Schul- und Rekrutenzeit hat mich eine Neubewertung der Ereignisse um den 20. Juli 1944 vornehmen lassen, nachdem ich -schachterminologisch- 1 oder 2 Züge weiter gedacht habe.

    Der NS-Widerstand, die „Weiße Rose“ etc., bestand zweifelsohne nicht aus ‚Verrätern‘, sondern seine Köpfe waren echte Patrioten und wohl auch prinzipielle Pazifisten. Sterbend im Bendler-Block rief Stauffenberg ja noch aus „Es lebe das heilige Deutschland!“
    Die Gesinnung der Geschwister Scholl und anderer war gewiss edel und wird immer beispielhaft für alle Deutschen sein, denen die -vermeintliche- Gnade der späten Geburt zuteil wurde und die wissen wollen, warum erst Dutzende Infernos und 1 Atombombe den II. WK beenden konnten.

    Aber Claus Schenk Graf von Stauffenberg als die Hauptfigur des 20. Juli wäre m.E. nur dann ein heute noch verehrungswürdiger Held, hätte er nicht einen zentralen und für sowohl Deutsche wie Nichtdeutsche fürchterlich verhängnisvollen FEHLER begangen, der sein Handeln in letzter Konsequenz desavouiert.

    Was ich meine, erhellt vielleicht am besten ein Vergleich mit Hans und Sophie Scholl, den geistigen Verbündeten Stauffenbergs: Als sie in der Münchner Universität ihre „umstürzlerischen“ Flugblätter verteilten, wussten sie genau, was die Folge sein würde, sollte man sie als Urheber ertappen und zu fassen bekommen. Beide waren zu intelligent, um sich nicht im klaren darüber zu sein, dass auf derartige „hochverräterischere“ Aktionen in Kriegszeiten die Todesstrafe stand und auch vollstreckt wurde.
    Die Geschwister Scholl begaben sich SEHENDEN AUGES in Lebensgefahr, wobei ja ihr Handeln rein geistiger Art war und keinerlei Angriff gegen einen NS-Bonzen beinhaltete – und bekamen prompt die halsbrecherische Quittung.

    Was machte Claus Schenk Graf von Stauffenberg?!
    Im Wissen, dass kein anderer Widerstandskämpfer so gute Gelegenheit haben würde, den Diktator zu töten, weil nur er, Stauffenberg, einen Sprengsatz unbehelligt bis nach Ostpreußen schaffen konnte, nur er in Hitlers unmittelbare Nähe gelangte, ging er, obwohl so ungeheuer viel: Millionen von Menschenleben, der Rest von Ehre seines Vaterlandes, auf dem Spiel stand, nicht hundertprozentig auf Nummer sicher, indem er sich selbst, sein eigenes Leben, zu opfern bereit war, sondern wählte mit dem Zeitzünder eine allenfalls relativ wahrscheinliche Variante, die auch daran gescheitert wäre, dass ein anderer Offizier (od. sogar Hitler) den Aktenkoffer entdeckt hätte und öffen lassen.
    Alternativ hätte Graf Stauffenberg Hitler auch vor versammeltem Generalstab mit seiner Dienstpistole einfach umnieten können.
    Aber Stauffenberg wollte sich nicht opfern, sondern in der neuen Regierung eine wichtige Rolle spielen! Ihm fehlte das entscheidende Quantum an Heldenmut und Opferbereitschaft.
    Was eine Tragik, wenn man überlegt, um wieviele Abermillionen Menschen, Städte und Regionen sich der auf halbem Weg stehen gebliebene Attentats-Unglücksrabe verdient gemacht hätte.

  46. #37 PetraWalters (21. Jul 2014 18:10)
    Danke für diesen Artikel.

    Das Opfer und die Motive von Stauffenberg sind heute kaum noch mehr vorstellbar: überall nur Anpasser und Heuchler, ohne einen Funken Ehrgefühl.
    Stauffenberg ist für mich ein Held.

    Seine Taten als Verrat zu kennzeichnen, wie einige Kommentatoren hier meine, ist absurd. Das zeugt tatsächlich von Nazi-Denkweise.

    Zunächst einmal zeugt ein Blick hinter die Weihrauchschwaden zu Ehren des Helden von eigenem kritischen Denkvermögen und Immunität gegen staatlich gesteuerte Massensuggestion. Die Allierten waren ja auch nicht alle Nahtziehs.
    Und selbst die Allierten haben Stauffenberg und seine Genossen verachtet. Churchill sprach von „Streitigkeiten innerhalb einer Räuberbande“ als er vom dilettantisch gescheiterten Putsch der reaktionären Blaublüter hörte.

    Ich hatte die Ehre mit dem damaligen Major und späteren General Otto Ernst Remer – einem hochdekorierten Frontoffizier – zu sprechen. Sein überwiegender Eindruck von den Verschwörern war der von „charakterlosen Feiglingen“, die bei ihrer Festnahme verzweifelt versuchten die eigene Haut zu retten, indem sie andere belasteten.

  47. Alle, die glauben dass die Islamisierung Deutschlands das Werk Einzelner ist, irren.
    Viele Menschen in Deutschland wissen, dass die Korangesellschaft Deutschland in den Ruin treibt – aber tun ebenfalls nichts dagegen.
    Das Rechte
    erkennen
    und nicht tun
    ist Mangel
    an Mut. (Konfuzius)
    Daher ist die Verurteilung des zu spät eingeleiteten Widerstands mit Vorsicht zu betreiben – der Zeitgeist schleppt viele Seelen in die Hölle. Und wer glaubt, dass der Koran die Friedensbotschaft verkündet, der will es glauben, obwohl er es besser wissen könnte.

  48. #16 gnef (21. Jul 2014 16:25) Er hätte als Vorbild die Pistole ziehen oder eine Granate/Bombe vor Ort selbst zünden müssen – er dachte aber an seine eigene Sicherheit und verließ rechtzeitig den Tatort.

    Uuuups:
    Ich setze als bekannt voraus, dass Stauffenberg schwer kriegsversehrt war, ihm fehlte ein Auge, ein Arm und an der verliebenen Hand zwei Finger. Auch als Offizier ist man da mit einer Pistole wohl nicht mehr flink.
    Trotz der schweren Behinderung, die auch das Reinschmuggeln der Bombe erschwerte (es gibt eine Filmdoku dazu), war S. einer der wenigen Menschen, die Hitler überhaupt so nah kommen konnten, um ein Attentat zu verüben.
    Und dann war S., wie man auf dem Bild erkennt, für heutige Verhältnisse noch sehr jung und hatte eine junge Familie. Wie hirnlos ihm vorzuwerfen, dass er noch ein wenig leben wollte.

  49. #4 Kreuzritter82 (21. Jul 2014 16:06)

    Ob es gut oder schlecht war was Stauffenberg und seine Mitstreiter gemacht haben lasse ich mal dahingestellt. Aber Deutschland ist natürlich das einzige Land auf der Welt das jemanden der Landesverrat begangen hat abfeiert.

    Als ob die paar Narren, die den Landesverräter Adolf heute noch abfeiern, ins Gewicht fallen würden.

  50. #35 Zwiedenk (21. Jul 2014 17:52)
    Ich gedenke ihm garantiert nicht. Als es gut lief, ließen sich diese “Widerständler” mit Freude das EK I an die Brust heften.
    ——————————————————

    Ja, ja, nörgel, nörgel!

    Es gab doch schon diverse Widerstandspläne als „alles gut lief“. Aber so lange eben alles „gut lief“ mussten sich die Widerständler um den Rückhalt im Volk sorgen.

    Was meinen Sie wenn der Anschlag statt im Juli 1944 schon im Juli 1940 nach dem erfolgreichen Frankreichfeldzug erfolgt wäre? Das Volk SELBST hätte einen Stauffenberg in der Luft zerrissen!

    Erst nach Stalingrad und dem Afrika-Desaster, wo sich Hitlers idiotische Kriegsführung als immer mönströser erwies, drehte sich die Stimmung zu Gunsten der Widerständler.

    Es hilft, sich in die Zeit hineinzudenken!

  51. # 56 Lieschen m 21.07.14 20:03

    Und der Stenograph, der dabei starb, hatte also kein Recht auf sein Leben? Interessante Schlußfolgerung.

  52. Selbst auf SPON waren unter einer Stauffenberg/Gauck-Eloge gestern soviele kritische Kommentare zu lesen, daß die Notbremse gezogen werden mußte. Die Leute sind einfach nicht mehr so willig und fügsam. Die denken zuviel selbst.

  53. Wenn durch die Hilfsmittel der Regierungsgewalt ein Volkstum dem Untergang entgegengeführt wird, dann ist die Rebellion eines jeden Angehörigen eines solchen Volkes nicht nur Recht, sondern Pflicht. – „Mein Kampf“

    D.h. Graf von Staufenberg hat alles richtig gemacht. Er war ein Held. Es ging nicht darum, ob es gelingt, sondern nur darum dass es gemacht und versucht wurde. Millionen unschuldiger hätte gerettet werden können. Und es hat gezeigt, dass nicht alle Deutschen schuldig waren.

  54. # 58 ridgleylisp 21.07.14 20:12

    Laber,laber. Welche „Stimmung“ drehte sich denn? Nach den Berichten der Gestapo und des SD band diese “ Heldentat“ die Bevölkerung noch mehr an diesen Irren. Ehe Sie hier irgendwelche Weisheiten von sich geben, informieren Sie sich mal lieber vorher.

  55. Es ist gut, nicht alles blind nachzuplappern und die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln zu bewerten und selbst nach Quellen zu suchen. Aber Stauffenberg jegliche Ehre abzusprechen dafür, daß er keine reine Selbstmordmission plante, das finde ich nun doch ziemlich daneben. Keine der heute lebenden, bekannten Figuren unserer sogenannten „Elite“ besitzt auch nur ein Zehntel seines Formats. Falls wir je wieder Helden haben, werden sie aus dem Nichts erscheinen.

  56. #46 K.Huntelaar (21. Jul 2014 19:23)

    Stauffenberg war sicherlich nicht der klassische Held wie man ihn aus Marvel Comics kennt.
    Ja er war anfangs auf Seiten Hitlers, ja er hat sich erst geändert, nachdem die Niederlage unausweislich war.
    Aber man muss ihn auch hochanrechnen, dass er den Fehler erkannten und ihn versucht hat auszubessern, in dem er versucht hat einen Tyrannen wie Hitler umzubringen.
    Dafür verdient er Respekt von uns allen. Kein Mensch ist perfekt.

    Vollste Zustimmung!

    Und auf die Gefahr hin, gesteinigt zu werden…
    😀

    Der nationale Sozialismus war im Grunde auch nichts weiter als eine Idee, den Sozialismus als Staatsform zu etablieren.

    Als Regierungschef seinen Staat in eine andere Wirtschaftsform zu überführen, ist legitim, wenn das Volk das unterstützt und dem zustimmt.
    Insofern waren die Nazis genauso wenig oder genauso viel Verbrecher wie Merkel oder Gorbatschow oder Thomas Jefferson als Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, die zur Staatsgründung und der Überführung des Volkes vom Status der Kolonie in den Status des souveränen Staates den Ausschlag gab.

    Auch das Führen eines Krieges machte dieses Regime nicht direkt zu einem verbrechrischen Regime.
    Es kommt bei einem Krieg immer darauf an, warum er geführt wird.
    Verteidigungs“kriege“ sind legitimer Selbstschutz, Angriffskriege sind zu verachten.

    Was dieses national-sozialistische Regime zum Verbrecherregime machte, waren diverse ideologische Einsprengsel, wie zum Beispiel die Sache mit der Überlegenheit der „arischen Rasse“ und der daraus abgeleitete Herrschaftsanspruch über andere Rassen/Völker und der Gedanke, Angehörige anderer Rassen/Völker zu vernichten.

    (Hier sind wir dann übrigens beim Islam und bei Hitlers Mufti)
    😉

    Nachdem diese „Einsprengsel“ zum Tragen kamen und die Nazis mit der Ausführung der Verbrechen wie der Verfolgung, Inhaftierung und Vernichtung Andersdenkender und Angehöriger anderer Völker begannen und diese Verbechen an die Öffentlichkeit gelangten, war der Widerstand gegen dieses verbrecherische Regime, offen oder innerlich, eine Sache der Ehre, des Anstandes und der Selbstachtung, also eine Sache der Tugenden.

  57. #54 KarlSchwarz (21. Jul 2014 20:00)

    Und selbst die Allierten haben Stauffenberg und seine Genossen verachtet. Churchill sprach von “Streitigkeiten innerhalb einer Räuberbande” als er vom dilettantisch gescheiterten Putsch der reaktionären Blaublüter hörte.
    ——————————————————–

    Tja, und warum sollten die Allierten Stauffenberg denn NICHT hassen?

    Mal nachdenken hier:

    Erstens hätte sein möglicher Erfolg die Legitimierung der allierten Kriegsziele plötzlich in Frage stellen können! Unvorstellbar!

    Zweitens erkannten die Briten den Hitler wegen seiner idiotischen Kriegsführung als ihren „besten General“ an, den sie selbst vor Attentaten verschont sehen wollten. Somit war ein Stauffenberg für Sie noch ein größerer Feind als Hitler! Unglaublich, aber wahr!

    Wer hier also regelmäßig gegen Stauffenberg stänkert sollte sich mal fragen, in wie weit er damit die allierte Denkweise nachahmt!

  58. #61 Digitaaal

    Graf von Staufenberg hat alles richtig gemacht.

    Ein echter „Digitaal“. Wuhaha!

    Ergänzt man das Wörtchen „fast“ hinter „hat“, wird deutlich, dass tatsächlich nur 1 einziger Teil des Attentatsplanes NICHT „richtig gemacht“ wurde:
    Die Präzision der Ausführung, juristisch ‚der Erfolg‘ …
    Aber warum sollte man so spitzfindig sein?!

  59. Bis 1944 dem östereichischem Gefreiten die Fahne halten,und dann im letzten Versuch die Macht ansich zureißen,das waren keine Helden.
    Die hätten ohne AH so weiter gemacht.
    Wenn er ein Held gewesen wäre,hätte er AH 1942
    mit seiner Pistole erschossen!!

  60. Georg Elser (Attentatsversuch Bürgerbräukeller Nov. 1939!) ist da ein ganz anderes Kaliber als Stauffenberg.

  61. @#46 K.Huntelaar

    Der Mann sah seine Felle wegschwimmen, das dürfte so ziemlich die größte Motivation gewesen sein.

    Er hat seine Fehler nicht erkannt, er wollte lediglich den bereits verlorenen Krieg verkürzen und dadurch den Schaden begrenzen, indem er Hitler aus dem Weg schafft und an seiner Stelle die Kapitulation aushandelt. Wären wir nicht in die Zange genommen worden, der Mann hätte dem Führer die Treue bis zum Ende gehalten.

    Seinen Mitverschwörern kann ich Respekt zollen, aber Staufenberg hat schlicht und ergreifend versucht das sinkende Schiff verlassen.

  62. #6 Karl Eduard (21. Jul 2014 16:09)
    Was mir als Ungereimtheit auffällt. (…)
    Weiter. Wenn der Attentäter weiß, daß vom Gelingen seines Anschlages das Leben seiner Familie und seiner Mitstreiter abhängt, warum sorgt er nicht dafür, daß das Attentat gelingt, sondern überläßt es dem Zufall, ob die mitgebrachte Bombe ihre Wirkung zeigt.
    **********************************************
    Mein Großvater hat immer gesagt: Typisch Offizier, zu allem fähig – zu nichts in der Lage. Recht hatte der alte Mann, hat ihm schliesslich einen Russlandurlaub bis in die 1950er Jahre eingebracht!

    #16 gnef (21. Jul 2014 16:25)
    Stauffenberg war Offizier, der jederzeit seine Untergebenen in Situationen ohne Überlebenschance schicken konnte. Er hätte als Vorbild die Pistole ziehen oder eine Granate/Bombe vor Ort selbst zünden müssen – er dachte aber an seine eigene Sicherheit und verließ rechtzeitig den Tatort.
    Das war der Grund für das Scheitern.
    **********************************************
    In die Planung waren seine körperlichen Defekte niocht einkalkuliert worden, eine Bombe am Körper so wie es die Moslems heute machen, das wäre die Lösung gewesen. Ganz dicht beim GröFaZ. Bummmm! Und es wäre Schluß gewesen mit dem millionenfachen Sterben auf allen Seiten.
    **********************************************
    Chance vertan, weil nicht bis zu Ende gedacht.
    Besser hätts ein Uffz gemacht :mrgreen:

    PPPPPP: propper planning prevents piss poor
    performance. :mrgreen:

    #15 AlterSchwabe (21. Jul 2014 16:24)
    Als Folge der stümperhaften Aktion mussten 161 Verschwörer ihr Leben lassen. (70 Offiziere, 55 gehörten dem Adel an.) Generalfeldmarschall Rommel soll sich kurz vor seinem “Suizid” folgenderweise geäußert haben: “…hat denn keiner von denen eine Pistole gehabt?!”
    **********************************************
    Trifft genau ins Schwarze: stümperhafte Aktion
    H.R

  63. #54 KarlSchwarz (21. Jul 2014 20:00)

    Ich hatte die Ehre mit dem damaligen Major und späteren General Otto Ernst Remer – einem hochdekorierten Frontoffizier – zu sprechen. Sein überwiegender Eindruck von den Verschwörern war der von “charakterlosen Feiglingen”, die bei ihrer Festnahme verzweifelt versuchten die eigene Haut zu retten, indem sie andere belasteten.

    Sagte ausgerechnet derjenige, der in Berlin entscheidenden Einfluß an der Zerschlagung der Verschwörung hatte. Hätte er den Propagandaminister wie befohlen festgesetzt oder „bei Fluchtversuch erschossen“ (kam ja öfter vor damals) dann hätte die Geschichte einen anderen Verlauf nehmen können.

    Alter NPD-Kader oder Kameradschaftsangehöriger, nehme ich an?
    Dieser Ikone aus der sogenannten „Erlebnisgeneration“ ist man nicht so zufällig über den Weg gelaufen.
    Ich erinnere mich noch gut, wie er in diesen Kreisen herumgereicht wurde, um dort aus dem Nähkästchen über die „guten alten Zeiten“ zu plaudern.

  64. Zumal Herr Remer auch schon als Holocaustleugner aufgefallen ist. Als ehrbare Quelle betrachte ich das ja nicht, aber hey jeder hat den Umgang den er schätzt.

  65. Hätte Stauffenberg auch vor den Sowiets kapituliert oder nur vor den Westalliierten? Ich wage das mal anzuzweifeln. Vor den Briten, Amerikanern und Franzosen, sicher, aber vor dem Bolschewik? Ein sog. „Blaublütiger“ würde doch eher sterben als das zu tun.

    Der Hype um diesen Stümper in Deutschland ist einfach nur noch lächerlich. Ja, Stümper, denn diese Aktion war wohl das am schlechtesten vorbereitete und durchgeführte Attentat der Geschichte.

    Die Alliierten haben den ganzen Zirkus eher abfällig betrachtet, so nach dem Motto „jetzt verhaften sich die Nazis schon gegenseitig“ und das zu Recht.

    Und erst 1944? Aber vorher fleissig mitgemacht bei allem. 5 Jahre zu spät, Herr Stauffenberg. Sechs, setzen.

  66. Georg Elser, der kleine einfache Handwerker, hat schon fünf Jahre vor den sich selbst als Elite begreifenden Offizieren durchschaut, dass Hitler weg musste. Wer spricht noch von ihm? Und die Offiziere waren zwar in der Lage, Europa zu erobern, aber an dem Versuch, Hitler zu beseitigen, sind sie mehr als einmal gescheitert. Einer gewissen bitteren Ironie entbehrt beides nicht.

    Auf Stauffenberg als Attentäter möchte ich persönlich allerdings nichts kommen lassen. Zum einen war er schwer kriegsversehrt, zum anderen war er Stabschef des Befehlshabers des Ersatzheeres und daher für das Gelingen des Putsches unverzichtbar. Die Schande war eher, dass kein unversehrter Mitverschwörer in der Wolfsschanze sich zu opfern bereit war und Stauffenberg alles allein machen musste.

  67. Hier gibt es eine Menge Maulhelden.
    Wer von diesen hätte überhaupt den Mut aufgebracht bis in den Führerbunker mit einer Bombe vorzudringen?
    70 Jahre später in der warmen Stube vor dem PC ist es leicht ein Maulheld zu sein!

  68. Wenn Stauffenberg heute leben würde, würde es erneut Widerstand organisieren.
    Denn er war alles anders als „bunt“.

    „Weiße Rose“ gibt es ja schon wieder.

  69. #25 ridgleylisp (21. Jul 2014 16:40)

    (…) Stauffenbergs letzte überlieferte Worte
    “Es lebe unser heiliges Deutschland” sind auch für das PI-Unternehmen völlig passend!

    = = = = = = = = = = = = = = = = =

    Wie wär’s mit dem letzten Satz vom damaligen Außenminister Joachim von Ribbentrop – bevor er 1946 vom IMT in Nürnberg gehängt, nein, stranguliert wurde:

    „Gott schütze Deutschland. Gott sei meiner Seele gnädig! Mein letzter Wunsch ist, dass Deutschland seine Einheit wiederfindet, dass eine Verständigung zwischen Ost und West zustande kommt und Frieden in der Welt regieren möge.“

  70. „Es lebe das heilige Deutschland“ rief Stauffenberg unmittelbar bevor er erschossen wurde.

    Ob er das jetzige Deutschland damit gemeint hat, waage ich zu bezweifeln…

  71. In diesem wahnwitzigen Stauffenberg-Kult (ein Mann, der kein Demokrat war und fleissig mitgemacht hat solange es Siege gab), frage ich:

    Wer erinnert sich noch an Johann Georg Elser?

    Am 8. November gibt es keine grossen Gedenksprüche und keine pseudo-religiösen Ergüsse der Kultisten um den (komplett nutz- und ziellosen deutschen „Widerstand“, welcher absolut nichts erreichte.)

  72. # 65 nicht diea mama 21.07.14 20:33

    Was Sie da schreiben ist die übliche „wir haben von nichts gewußt“ Masche.Aber dann, plötzlich, 1944 kommt die große Erleuchtung….Lächerlich.In diesen Kreisen wußte man von Anfang an was gespielt wurde. Selbst mein verstorbener Vater hatte als einfacher Soldat mitbekommen,daß Kolonnen in die Lager geführt wurden.Die Wehrmacht wußte über alles Bescheid, also auch der scheinheilige Stauffenberg.Dieses Grüppchen wollte ihre Haut retten, sie hatten weder Rückhalt in der Wehrmacht noch in der Bevölkerung.Diesen stümperhaften Putsch einer kleinen Gruppe als „Widerstand“ hinzustellen ist der Versuch sich nachträglich reinzuwaschen und passt in diese erbärmliche Pseudorepublik. Spätestens 1934 bei dem schon von mir erwähnten „Röhmputsch“ war klar, wer da Deutschland regierte.Da war die Chance, diesen Verrückten wieder abzusägen.Das passierte aber nicht, die Wehrmacht war ja froh einen Rivalen los zu werden.Ich habe immer ein gesundes Mißtrauen gegen irrgendwelche „Helden“.Man darf sich meist nicht näher mit denen beschäftigen, dann stehen die auf einmal sehr nackt da. Dieser „Held “ schon lange. Die tolle “ Fahne “ sagt sowie so schon alles: Man mendele das Hakenkreuz raus und ein anderes rein.Denn die Grundfarbe ist weiter rot.Ups.

  73. #81 Zwiedenk (22. Jul 2014 07:04)

    Ich habs garnicht nötig, irgendwelche Maschen abzuspulen.
    😉

    Bis 40/41 war „nur“ von Umsiedlung die Rede, dass Juden und Regimekritiker vernichtet werden sollten, wurde ja erst 41/42 beschlossen bzw. umgesetzt.

    Vorher konnte logischerweise niemand, der nicht im innersten Regierungsstab sass, etwas gewusst haben und dort sass Stauffenberg als Frontoffizier nicht.

    Und nach dem Bekanntwerden und der Entschlussfassung, den Irren abzusetzen, braucht ein umfangreich geplanter Umsturz wie der von der Gruppe um Stauffenberg noch einige Zeit an Planung und für die Kontaktaufnahme mit Gleichgesinnten, man kann ja in so einem Regime nicht hergehen und eine Annonce schalten „suche Rebellen für Putsch“.

    Und dass „die Wehrmacht“ bis ins letzte Glied über die Menschenvernichtung informiert war, stimmt so auch nicht, wer nicht im Planungsstab sass oder als Landser nicht an die entsprechenden Orte abkommandiert wurde, wusste davon ebensowenig wie Bürger Arsch ohne andere Infomöglichkeiten als die Staatspropaganda.

    Und die, die was mitkriegten oder sich Gedanken machten hielten den Mund um nicht selbst abgeholt und mitvernichtet zu werden, da war das Regime nämlich auch nicht zimperlich.

  74. Und ergänzend zu „das Volk hats gewusst“ möchte ich noch einen kleinen Vergleich zu heute ziehen.

    Wer weiss denn heute, dass Zuwanderung keine Bereicherung ist sondern Unmengen an Kosten verursacht, dass Islam nicht Frieden bedeutet, was statt „Frieden“ im Koran steht und was die Politik der EU für uns alle bedeutet?

    Heute gibts dazu ausser der entsprechenden Staatspropaganda alternative Medien und Infoquellen und noch weitgehend Redefreiheit und trotzdem wissen die Wenigsten, was Sache in unserem Land ist, aber damals sollen alle was gewusst haben?

    Verzeihung, ich will Ihnen jetzt nichts Unredliches unterstellen, aber das mit „alle wussten es“ halte ich für eine Masche der Moralkeulenschwinger, Selbsthasser und Nutzniesser, und zwar für die Masche zur Aufrechterhaltung der Kollektivschuldtheorie und des schlechten Volksgewissens, ohne das der heutige Mist der heutigen Regierung nicht so leicht möglich wäre.

  75. Heut hab ich es wieder mit etwas ungenauen Formulierungen, darum zur Präzisierung noch einen Nachtrag…

    #81 Zwiedenk (22. Jul 2014 07:04)

    Selbst mein verstorbener Vater hatte als einfacher Soldat mitbekommen,daß Kolonnen in die Lager geführt wurden

    Ja, das wussten viele, es war ja Staatspropaganda, dass die Verhafteten umgesiedelt und ausgewiesen wurden, das trugen auch viele mit, was nach der langjährigen Hetze nicht wirklich verwundert und was umgekehrt heute auch noch gut funktioniert.
    Damals betrieben die Medien Hetze gegen Juden, heute die Verharmlosung von Mohammedanergewalt.

    Womit sich das Regime aber bedeckt hielt, das war die Ermordung, da das ein Grossteil des Volkes nicht mitgetragen hätte.

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