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Türkei ist Rekrutierungsgebiet für ISIS

irakDie Türkei steckt tiefer in dem ISIS-Terror als bislang vermutet. Laut SPIEGEL werben dort Rekrutierungs-Organisationen massiv Kämpfer für die islamische Terrorbande an. Das Frischfleisch für den Dschihad wird dann in Moscheen und Koranschulen radikalisiert. Diese türkischen ISIS-Kämpfer scheinen auch in der Bevölkerung Rückhalt zu haben, denn Istanbul gilt als Erholungsbereich, wo man bei Verwandten und Bekannten neue Kraft für den „Heiligen Krieg“ sammeln kann.

(Von Michael Stürzenberger)

Der SPIEGEL berichtet:

Istanbul, die schillernde Millionenmetropole, ist nach Erkenntnissen von Geheimdiensten und Aussagen von Kämpfern ein wichtiger Rekrutierungsort für die Terrororganisation. Hier, unter 15 Millionen Menschen, fallen die Extremisten nicht auf, hier können sie unbehelligt Wohnungen anmieten und ohne Risiko junge Männer ansprechen.

Viele junge Europäer, bereit zum Kampf, aber ohne Kontakte, reisen hierher. In Geschäften, in denen Flaggen und Spruchbänder mit Symbolen von IS angeboten werden, erhalten sie Telefonnummern, den Namen eines Teehauses oder einer Koranschule. Der Kontakt zu Extremisten ist relativ einfach zu bekommen. Die Polizei, heißt es, schaue weg, weil die Regierung sich einen Sturz von Syriens Präsident Baschar al-Assad wünsche und jeden unterstütze, der dazu beitrage.

Wie ist eigentlich zu verantworten, dass die Türkei noch NATO-Mitglied ist? Der größenwahnsinnige Großkalifats-Träumer Erdogan soll sogar einen Krieg mit Syrien geplant haben, um Assad stürzen und damit sein Einflußgebiet erweitern zu können:

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan hatte vor etwa drei Jahren auf ein Ende seines einstigen Freundes Assad gesetzt. Doch anders als in anderen arabischen Staaten gelang der Sturz nicht. Etwa ein halbes Jahr nach Beginn der Gewalt in Syrien erwog die Türkei Geheimdiensterkenntnissen zufolge einen Krieg gegen das Nachbarland. Demnach beauftragte Erdogan Generalstabschef Necdet Özel mit entsprechenden Plänen. Der kam zu dem Ergebnis, solch ein Feldzug würde mehreren tausend türkischen Soldaten das Leben kosten.

Erdogan tobte, begrub aber seine Kriegspläne. Seither werden Waffen, Munition, Hilfsgüter und Kämpfer über die Türkei nach Syrien geschickt, abends oder nachts. Die zuständigen Behörden sorgen für Stromausfälle, damit die Transporte bei vollständiger Dunkelheit ablaufen. Mehrfache Warnungen unter anderem aus den USA und Deutschland, die Extremisten könnten sich irgendwann gegen die Türkei richten, wollte man in Ankara nicht hören. Man habe sie im Griff, hieß es.

Dem scheint aber nicht so zu sein, wie aus dem SPIEGEL-Bericht hervorgeht. Im irakischen Mossul wurden bereits 81 türkische Staatsbürger inklusive Diplomaten entführt. Experten befürchten auch, dass ISIS Terroranschläge in türkischen Städten durchführen könnte, wenn die Unterstützung der Türkei nachließe. So hat Erdogan Geister gerufen, die er so schnell nicht wieder los wird. Der tödliche Kreislauf des islamischen „Gotteskrieges“ frisst einen nach dem anderen. Wie untrennbar der Islam mit dem Terror verbunden ist, zeigt der Bericht von ISIS-Aussteiger Ercan:

Auch er wurde in Istanbul rekrutiert, in einer Moschee in Fatih, von einem Verein, der Spenden sammelt für den Glaubenskrieg und Ausschau nach potenziellen Kämpfern hält. (..)

Mir erzählten sie, mein Verständnis vom Islam sei falsch. Dann brachten sie mir ihre radikale Version näher und guckten, wie ich reagierte.“ Am Anfang fand er Gefallen an der Idee vom Kampf für ein islamisches Reich.

Trotzdem wurde es Ercan dann doch zuviel mit der islamischen Barbarei:

„Ich wurde nach Syrien in ein Trainingslager gebracht, wo ich gemeinsam mit anderen Türken schießen lernte.“ Seine Sucht bekam er in den Griff. Aber als er einmal sah, wie ein erfahrener Kämpfer einen Mann köpfte und mit dem Kopf Fußball spielte oder wie ein syrischer Soldat erschossen wurde, weil der nicht wusste, um welche Uhrzeit das nächste Gebet beginnt und sich damit als „ungläubig“ erwies, wollte er mit IS nichts mehr zu tun haben. Jetzt lebt er in Istanbul und fürchtet um sein Leben, weil er als Verräter gilt.

Sollten Moral, Anstand, Wertebewusstsein, Rückgrat, Selbstbewusstsein und Charakter auch nur noch annähernd eine Rolle in der Außenpolitik unseres Landes spielen, müssten alle diplomatischen Beziehungen mit diesem terror-unterstützenden Staat Türkei abgebrochen werden. Das Gegenteil aber ist der Fall: Erdogan & Co wird weiterhin in den Arsch gekrochen.

Je klarer der Zusammenhang zwischen Islam und Terror wird, desto intensiver behämmert der Staatsfunk den Buntmichel mit der „Islam-ist-Frieden“-Propaganda. Auch der Verfassungsschutz und die Innenministerien mischen bei der dreisten Gehirnwäsche mit: Seit heute ist im Bayerischen Innenministerium die Ausstellung „Die missbrauchte Religion“ zu sehen. Ich mache mich gleich auf den Weg, um darüber zu berichten. Wir werden von oben bis unten angelogen. In Bezug auf den Islam sind wir eine lächerliche Bananenrepublik..

(Spürnase: theAnti 2007)