südländische_wäscheleine Von der Gentrifizierung Berliner und Hamburger Kieze ist insbesondere in linksorientierten Blättern wie der TAZ und der Jungen Welt des Öfteren die Rede. Reiche ziehen vermehrt in die Viertel der sozial Schwächeren, werten diese somit auf und verdrängen durch die infolge dessen steigenden Mietpreise die alteingesessene Bevölkerung, was nachvollziehbarer Weise zu Konflikten führt. Doch Gentrifizierung ist nicht nur ein zeitgenössisches Phänomen norddeutscher Metropolen. Im Herzen der Augsburger Altstadt findet dieser Prozeß schon seit den 70er Jahren statt, was sehr interessante Auswirkungen auf die sozialen Strukturen, auf das ansässige Gewerbe und insbesondere auf die Wahlergebnisse zur Folge hat. Die PI-Ortsgruppe Augsburg lädt ein zu einer kleinen spannenden sozioökonomisch/soziokulturellen Exkursion ins alternativ-malerische Rotweinghetto Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel.

(Von PI Augsburg)

Was macht diese Zone in Augsburg für unsere Freunde der Grünen so interessant?

Blicken wir kurz zurück in die Augsburger Stadtgeschichte. Das Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel, das im Mittelalter Quartier von Bürgern und wohlhabenden Handwerkern war, wandelte sich durch die Industrialisierung zum Proletarierviertel, da die dicht gebaute Infrastruktur mit ihren vielen Kanälen, die früher zur Krafterzeugung dienten, der modernen Produktionsmethodik nicht mehr gerecht wurde. Die industrielle Produktion zog dorthin wo Platz war, das Proletariat blieb.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt durch Bombenangriffe zu fast 90% zerstört. In der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre wurde die Altstadt von den Stadtoberen stiefmütterlich behandelt, was zur Folge hatte, dass die übrig gebliebene historische Bausubstanz nicht wie in anderen Städten weggerissen und durch Neubauten ersetzt wurde. Die Wohnqualität der teils jahrhunderte alten Häuser blieb schlecht, die engen Gassen waren für den motorisierten Verkehrs ungeeignet und somit blieb dieses Viertel als Wohnort unattraktiv, billig und verblieb als Wohnstätte von verarmten Handwerkern, Arbeitern und Arbeitsmigranten.

In den 60er Jahren war das Viertel so verkommen, dass die Stadtoberen Augsburgs sogar planten, das ganze Quartier, in dem sich in den Gassen der Unrat sammelte, abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen, was aber zu großem Widerstand in der ansässigen Bevölkerung führte, die durch diese Aufwertung des Viertels ihre Vertreibung fürchteten.

zwerchgasse_früher

Das Lechviertel früher – Problemkind Augsburgs

Mitte der 70er Jahre nahm die Stadt Augsburg zusammen mit privaten Investoren ein umfassendes Sanierungsprogramm in die Hand. Fast 500 Mio. Mark wurden zwischen 1976 und 1995 investiert. Die historischen Bürger- und Handwerkerhäuser wurde restauriert, das mittelalterliche Kopfsteinpflaster wiederhergestellt, die vom Lech gespeisten Kanäle offengelegt und die Wallanlage am Roten Tor ebenfalls saniert. Auf der Homepage des Vereins Ulrichsviertel e.V. ist der Werdegang des Viertels sehr anschaulich dargestellt.

lechviertel-heute

Das Lechviertel heute – Kernsaniert und kerngesund

Oberflächlich betrachtet kann dieses Projekt als sehr gelungen bezeichnet werden. Die schöne historische Bausubstanz wurde gekonnt instand gesetzt, trotz zentraler Lage ist das Viertel dank umfassender Maßnahmen in Sachen Straßenbau sehr ruhig, Besorgungen können problemlos zu Fuß erledigt werden und zahlreiche gepflegte Kneipen und Cafés laden zum Verweilen ein. Nur eines hat bei diesen Bemühungen nicht geklappt: Durch die Sanierungsmaßnahmen sollte ursprünglich die angestammte Bevölkerung nicht verdrängt werden, aber es nahm doch einen anderen Lauf.

Betrachten wir die Entwicklung des Ausländeranteils und der Mietpreise dieses Viertels:

In den 60er Jahren lag der Ausländeranteil im Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel noch bei 27 Prozent und in manchen Sanierungsblöcken ebenda sogar bei 50 Prozent, bei einem gesamtstädtischen Ausländeranteil von 12 Prozent.

Heutzutage beträgt der Ausländeranteil im Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel 14,63 Prozent (Türken 3,7 Prozent) bei einem gesamtstädtischen Anteil von 18,18 Prozent, wie man aus der Homepage „Augsburg Statistik Interaktiv“ entnehmen kann.

Der Mietspiegel für 2014 verrät, dass mit 9,44 € /Quadratmeter das Wohnen in Augsburg in der Altstadt/Innenstadt am teuersten ist (im Vergleich zu 7,79 € in Oberhausen, aber zu Oberhausen später mehr.) Ein Mietspiegel für die 70er Jahre ließ sich leider nicht ermitteln, aber man kann mit Sicherheit sagen, dass die Mietkosten für Augsburg damals in der Altstadt am niedrigsten waren.

Europawahl 2014. Die Augsburger Grünen jubilieren:

Vielen Dank für Eurer Vertrauen und Eure Stimme bei der Europawahl

In Augsburg haben wir mit 16 Prozent das beste GRÜNE Ergebnis aller Zeiten und aller Wahlen erzielt. 10.922 AugsburgerInnen haben GRÜN gewählt. In absoluten Stimmen sind dies mehr als bei jeder Europawahl zuvor. Wir freuen uns auch darüber, dass wir in 6 Stadtbezirken stärkste Kraft geworden sind.

Vielen Dank für Eurer Vertrauen und Eure Stimme bei der Europawahl. Denn damit habt Ihr unsere Allgäuerin Barbara Elisabeth Lochbihler wieder in das Europäische Parlament gewählt. Dies ist ein guter Tag für die Menschenrechte.

Und jetzt stellen wir uns kurz die Scherzfrage, wo denn das Wählerklientel der Grünen in Augsburg vornehmlich Quartier bezogen hat: Erraten! Im kernsanierten, proleten- und migrantenbefreiten gentrifizierten Lechviertel/Ulrichsviertel wo die Grünen sage und schreibe 29,8 Prozent (sic!) der abgegebenen Stimmen für sich gewinnen konnten. Auch in den benachbarten und ähnlich strukturierten Vierteln war die Europawahl für die Grünen ein voller Erfolg. Bei der Kommunalwahl 2014 war ähnliches zu verzeichnen.

Interessant ist der Vergleich der Wahlergebnisse des gentrifizierten Altstadtbereichs mit denen in den Little Istanbuls und Proletarierbezirken Oberhausen und Lechhausen, wo die Grünen am schlechtesten abschnitten (erste Ziffer jeweils der Stimmenanteil für die Grünen):

Lechviertel, östl. Ulrichsviertel: 29,8% (Wahlbeteiligung 45%, ges. Augsburg 36,3%)
Innenstadt, St. Ulrich – Dom: 22,7% (Wahlbeteiligung 45%)
Bahnhofs-, Bismarckviertel: 25,5% (Wahlbeteiligung 44%)
Jakobervorstadt – Süd: 27,8% (Wahlbeteiligung 40%)

Oberhausen Süd: 9,8% (Wahlbeteiligung 23%)
Oberhausen Nord: 8,0% (Wahlbeteiligung 19%)
Lechhausen Süd: 9,9% (Wahlbeteiligung 29%)
Lechhausen Ost: 9,1% (Wahlbeteiligung 31%)
Lechhausen West: 9,9% (Wahlbeteiligung 29%)

Interessant ist zudem, dass die NPD trotz des mageren Abschneidens von 0,4 Prozent im gesamten Stadtbereich gerade in Oberhausen die besten Ergebnisse einfahren konnten (Oberhausen Süd: 1,4 Prozent, Oberhausen Nord: 1,7 Prozent) Auch zu Oberhausen und Lechhausen liefert die Webpage „Augsburg Statistik interaktiv“ interessante Zahlen und Verläufe.

Jetzt noch ein paar vergleichende Zahlen zu signifikanten Merkmalen bzgl. der Infrastruktur in den jeweiligen Vierteln (alle Zahlen wurden so gut wie möglich mittels Google Maps ermittelt):

Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel (Einwohnerzahl 4913):

Feinkostläden: 14 (vornehmlich italienische Feinkost bzw. Wein und Käse)
Italienische Restaurants: 9
Weinhändler: 8
Weinstuben: 4
Gold- und Silberschmieden: 6
Dönerbuden: 0
Brautmodengeschäfte: 0
Spielcasinos: 0

Oberhausen (Einwohnerzahl: 14386):

Feinkostläden: 4 (2x türkische Kost)
Italienische Restaurants: 2 (+ 1x Lieferservice)
Weinhändler: 1
Weinstuben: 0
Gold und Silberschmieden: 1
Dönerbuden: Schwer zu ermitteln aber reichlich
Brautmodengeschäfte: 6 (fünf allein in der Ulmer Straße auf eine Distanz von ca. 200m)
Spielcasinos: 6

Die Zahl der Cafés ließ sich wegen der sehr hohen Dichte im Lechviertel nicht zuverlässig ermitteln.

Aber wie kann der moralisch erhabene Grünalternative diesen Widerspruch zwischen seinen multikulturellen Überzeugungen, egalitären Ansprüchen und seiner realen Lebensweise im teuren gentrifizierten und ethnisch weitgehend homogenisierten autochthondeutschen Feinschmeckerviertel überbrücken? Durch einen genialen Kunstgriff!

Man baut sich das Südland einfach nach und reduziert den Begriff Kultur auf die genußversprechenden und unterhaltsamen Aspekte Essen und Musik und Architektur, also so wie es uns auf dem Straßenfest im Ulrichsviertel jedes Jahr eindrucksvoll vorgeführt wird.

Mittels aufgespannter Wäscheleinen und Rotweinausschank in idyllischen Hinterhöfen wird hierbei ein südländisches Flair konstruiert, das im Augsburger „Kleinen Venedig“ (so wird das Lechviertel von seinen Bewohnern wegen seiner vielen Brücken auch liebevoll genannt) real gar nicht existent ist und das die negativen Aspekte von „südländisch“, wie z.B. mangelnde Sprachkenntnisse, mangelnde Bildung, Affektiertheit, migrantisch-gekippte Schulen, archaische Sitten- und Verhaltenskodizes, die Summa halt nun mal doch nicht so ganz ins gegendert-linksliberale Weltbild mitsamt Patchwork- und Homoehe und lass-uns-das-mal-ausdiskutieren passen, mitsamt seiner Träger einfach außen vor lässt.

Hier ein paar Eindrücke von diesem Straßenfest:

grünalternativberfreite_zone

Alles fest in Grüner Hand

buddha_baccus

Buddhistische Gebetsfahnen und Weinfahnen; für gutsituierte Alternativbiedermeier kein Widerspruch

ulricjsviertelfest

Perfekt arrangiertes südländisches Flair. Leicht idyllisch angeschmuddelt aber doch gepflegt

menopausenballett

Hier können sich gereifte Damen durch Ausdruckstanz kreativ selbst verwirklichen

Wir sind hiermit in einem alternativen Disneyland angelangt, in dem nicht wie im Original die knorrigen Eichen im Zwergenwald aus Fibergras bestehen und in dem die dauernd lächelnden Mickeymausschauspieler bestimmt nicht glücklich über ihre soziale Lage sind, sondern im Disneyland der saturierten Toskanadeutschen mit Doppelnamen und dicken Bankkonten, die sich ihr Yoga und ihr Schlemmen von italienischen Spezialitäten nicht von testosterongesteuerten, kickboxenden türkischen Jungmännern -für deren Gebaren unsere Toskanafraktion größtes Verständnis aufbringt, solange es nicht vor ihrer Haustüre geschieht- vermasseln lassen wollen, denn sonst würden sie ja in wirklich südländische Viertel wie Oberhausen ziehen, wo die Mietkosten auch erheblich niedriger wären. Aber das ominöse Südland ist für unsere Freunde exklusiv auf der Wohlfühlebene interessant, denn südländischen Schmuddel und Gewurschtel wollen wir im realen Alltagsleben nun mal doch wieder nicht.

Da bleiben wir doch lieber unter uns, schenken uns einen gepflegten Vernaccia di San Gimignano ein, lutschen ein paar Oliven und regen uns gemeinsam und leidenschaftlich über die ungebildeten Nazideppen auf, die wir ja dank unserer bürgerlichen Reconquista des verkehrsberuhigten Viertels in die ranzigen Proletenviertel vertrieben haben, also dort, wo die Ampelrennen der Murats und Mehmets in ihren aufgemotzten Dreiern anderen aber nicht uns auf die Nerven gehen und dort wo die Resopaloptik der trashigen Dönerbuden gut aufgehoben ist, weil sie dort unser geschmackvolles und weitgehend naturbelassenes Massivholzambiente nicht verdirbt.

grüne_salafisten

Aber hin und wieder verlässt der Grüne sein Biobiotop, um z.B. gegen Seit’ an Seit’ mit den Salafisten gegen ProNRW und für ein buntes schwul/lesbisch/islamisches Augsburg zu demonstrieren

Klischees von heut warn früher Utopien“ passt bei unsere alternativen Bonvivants mittlerweile wie die Faust aufs Auge bzw. wie der Arsch auf den Eimer bzw. um es frei nach einem berühmten dichtenden Augsburger Möchtegernarbeiter zu sagen, der sich seine Proletarierkluft auch schon aus bestem Zwirn hat maßschneidern lassen: „Feist und faul und zufrieden am End.“.

Aber freuen wir uns als PI-Leser wenigstens darüber, dass unsere Intimfeinde inzwischen genau zu den selben armseligen Spießerkarikaturen verkommen sind, die nur auf ihrer geliebten idyllischen Parzelle und in ihrer kleinen durch Bildungsstand und wirtschaftlicher Sicherheit abgeschotteten Parallelgesellschaft leben wollen, also zu dem, über was sich unsere Salonlinken in einer leicht geänderten Ausführung mit dem süßen Gefühl der moralischen Überlegenheit in den Kabaretts –wie zum Beispiel in der Kresslesmühle im Lechviertel- so köstlich amüsieren.

Abschließen und analog zum Schlusssatz „Des Italien war scho ganz schee, wann bloß die Italiener ned warn“ des Films „Man spricht Deutsch“, ein kleine Widmung an unsere grünen Freunde:

südland - Kopie

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33 KOMMENTARE

  1. So liebe ich PI. Vielen Dank PI Augsburg für den entlarvenden Beitrag. So sind sie die Grünen & Co. Heuchler ohne Ende!!! Fordern, fordern aber nur von den anderen. Ja schon den Migrantenstrom befürworten, aber nicht in ihr schickes Quartier. In Analogie zur grün-sozialistischen Denke, die nur immer das Geld der anderen verteilt.

  2. GRATULATION… zu diesem Artikel! Wirklich in allen Punkten zutreffend und LOKAL gut beobachtet… bitte MEHR davon…

  3. Ist ja auch der Wahlkreis von Claudia Roth.

    Die Diözese Augsburg über Claudia Roths Geisteshaltung: Der Öffentlichkeitsreferent der Diözese Augsburg, Dirk Hermann Voß, unterstellte Claudia Roth „beunruhigende faschistoide Züge“, ihre Wortwahl erinnere an die Propaganda-Hetze der Nationalsozialisten gegen die Katholische Kirche.

    Quelle: Wikipedia

  4. Wo grüne wohnen, müssen Zigeuner und Türken hin. Oder sind Grüne nicht doch ausländerfeindlich?

  5. Heinrich Heine schrieb mal:

    Sie sang das alte Entsagungslied,
    Das Eiapopeia vom Himmel,
    Womit man einlullt, wenn es greint,
    Das Volk, den großen Lümmel.

    Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
    Ich kenn auch die Herren Verfasser;
    Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
    Und predigten öffentlich Wasser.

  6. #Paulchen
    und die bundesdreiknopfleiste hat den arsch hochgekriegt, neben ihr die alte knautschtasche,
    das ferienhaus in paraguay wartet schon,
    die rote karte für beide.
    noch zwei minuten…

  7. Ist in Wien diesselbe Situation, in den Bezirken 7+8 wo die meisten Grünen wohnen, ist laut Statistik nur ein verschwindend geringer Anteil von Türken und Arabern zu finden.

  8. Gratulation!!!!!!!!!!!!!!

    Deutschland = Weltmeister
    Deutschland = Weltmeister
    Deutschland = Weltmeister
    Deutschland = Weltmeister
    Deutschland = Weltmeister

  9. Luftlinie 120 von Augsburg entfernt

    Claudia Roth, die mit Goldschmuck aus der Türkei behangene Alte, in Fürth, Wahlkampf 2013:

    CLAUDIAS SPECKGÜRTEL ODER DIE MADE IM SPECK

    LINKS GÖNNT SICH JA SONST NICHTS!

    Rund 30 Menschen sind am Sonntag zu einem Wahlkampfauftritt von Claudia Roth in das Fürther Bistro “Kleine Welt” gekommen…

    „Frau Roth, wie blau, äh schwarz sind Sie eigentlich?”…

    Irgendwie wie bestellt und nicht abgeholt wirkte da der grüne Landtagskandidat, Norbert Schickeria, äh Schikora. Der hatte sich den Termin vielleicht anders vorgestellt, stand am Ende aber eine geschlagene Stunde fast wortlos neben Roth.
    http://netz10.de/2013/08/26/claudia-roth/

    „Kleine Welt“, Fürth
    Das Bistro der Köstlichkeiten
    Im vollsanierten Fachwerkhaus
    Täglich frische Zubereitung
    http://www.kleine-welt-fth.de/

    VIELE FOTOS MIT GÄSTEN, u.a. ein blonder Deutscher mit Negerbraut, der Studi mit seiner Lebensabschnittsgefährtin, ein lesbisches(?) Paar, Menschen mit Hund und Hündchen, die am, nicht unterm Tisch, fressen…

    Bekannte Gesichter aus Fürth: Frisöre, Kickboxer, Komödianten, Politiker Horst Arnold, SPD(Ende September 2012 wurde bekannt, dass Arnold an einer Alkoholkrankheit leidet und sich in Therapie begeben wolle, deswegen wurde seine Nominierung für den Landtag ausgesetzt. Wikipedia)…

    Cocktails zw. 4 und 8 Euro
    Spaghettieis 5,50; Sekt Sorbet 7,50; Eiskaffee 4,50…
    Speisen- und Getränkekarte wird neu erstellt
    Swetlana ist die gute Seele in der Küche
    Marta ist tätowiert
    Jürgen ist der Chef und erinnert an den Türken Hüseyin Avni Karslioglu

  10. @ #14 media-watch (13. Jul 2014 23:43)

    DIE NACHBARN SIND HIER SCHON VOLL BEKLOPPT!

    DIE PLAGEN DER unehelichen PATCHWORK-FAMILIEN werfen gerade Knaller und Raketen. Riesiges Bierzelt im Garten den ganzen Tag schon Grillen und Grölen, gestern zogen die Marihuanaschwaden der tätowierten Spießer herüber, das Furzgedröhne der Wuwuzelas… Gewitter waren angesagt, leider gab´s keine.

  11. #10 Haremhab (13. Jul 2014 23:31)
    Heinrich Heine schrieb mal:

    Sie sang das alte Entsagungslied,
    Das Eiapopeia vom Himmel,
    Womit man einlullt, wenn es greint,
    Das Volk, den großen Lümmel.

    Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
    Ich kenn auch die Herren Verfasser;
    Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
    Und predigten öffentlich Wasser.

    ___

    Vor Jahren hatte ich einen Streit mit meiner Mutter. Das war noch die Zeit, als ich jung war und Ideale hatte. Damals behauptete ich steif und fest, ich würde, wäre ich im Bundestag, mich durch die Diäten nicht korrumpieren lassen. Heute bin ich mir da nicht so sicher. Nicht dass ich keine Ideale mehr habe, aber es ist nicht nur das Geld, sondern der allgmeine Druck dort, der dich anders denken lässt. Entweder schwimmt man da mit oder man fliegt schnell raus. Man lernt sicher schnell, wie man dort überlebt….

  12. #17 Maria-Bernhardine

    Vielen Dank für den zeitnahen Stimmungsberich. So macht PI Spaß! Liebe Grüße nach Augsburg – aus München…

  13. Besser als durch diesen Artikel kann man die grünen Heuchler nicht entlarven.

    Wasser predigen und Wein saufen, das ist alles, was diese Spinner können.

    Die grünen Besserverdiener, die keine migrantischen Unterschichten in der Nähe ihrer Wohnung dulden, erwarten aber ausgerechnet von deutschen Arbeitern und dem ärmeren Teile der deutschen Bevölkerung, dass sie sich in die Multi-Kulti-Gesellschaft integrieren.

  14. Wie sagte schon bei Stalin ein Funktionär, der fürstlich in einem nur Funktionären zugänglichen Restaurant tafelte, während das Volk hungerte:
    “ Es ist schön, zur herrschenden Klasse zu gehören“.

  15. #17 Maria-Bernhardine (13. Jul 2014 23:51)

    …Gewitter waren angesagt, leider gab´s keine.
    __________________________

    Gewitter nicht, aber Schauer!! Ich wohne beim Zentral Klinikum Augsburg, vielleicht hats ja nur DA geregnet????

  16. Noch zum Artikel:
    WUNDERSCHÖN geschrieben! Wir leben seit 1989 in „Augschburg“ und können ALLES, aber auch wirklich ALLES bestätigen, was hier beschrieben wurde.
    Übrigens: Uns wird Augsburg zu BUNT und deshalb werden wir in den nächsten 2-3 Jahren wieder NACH HAUSE telefonieren, äh, NACH HAUSE gehen. Nach ERFURT!! Wohnung wurde schon in Auftrag gegeben. ERFURT ist VIEL SCHÖNER!!!!!
    Da gibt es noch nicht diese dämlichen FRIEDENSFESTE, WIR SIND BUNT Geplärre…
    DAS NERVT OHNE ENDE!!

  17. Vielen Dank an PI Augsburg für den entlarvenden Artikel! Ließ sich gut lesen! PI vom Feinsten!

  18. Das ist eine hervorragende Charakterisierung
    dieser … ja, wie soll man sie eigentlich
    nennen? Im Grunde genommen sind s i e die Spießer, die sie ja eigentlich so verachten. Mit einer Kindheit in Glasscherbenvierteln und späterer Akademikerlaufbahn kenne ich beide Seiten. Genau deshalb kann ich bis heute mit meinem ach so lieben Bekannten- und Freundeskreis über Gott und die Welt endlose geistreiche Diskussionen führen (v.a. über Politik) aber zurück bleibt bei mir immer ein irgendwie schaler Nachgeschmack. Ich will es mal so sagen: Die haben nie eins in die Fresse
    gekriegt.

  19. Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen. Eine Milieustudie, wie sie nicht nur auf Augsburg zutrifft. Fehlen nur noch die Plastik-behelmten Teilzeit-Papis mit Dreitagebart, die mit ihrem einzigen Sprößling in der verkehrsberuhigten Ex-Straße radeln.

    Die als „bunt“ oder „offen für Vielfalt“ deklarierten Stadtviertel überläßt man großzügig dem arbeitendem Bevölkerungsanteil, während es einen selber möglichst in die „ruhigeren“, beschaulichen Stadtviertel zieht, wo es sich unter seinesgleichen vortrefflich über alle möglichen Schlechtigkeiten wettern läßt.

    Leider zeigen die Statistiken aber auch einen weiteren negativen Trend an: Je schlechter die Lebensverhältnisse desto größer die Resignation, erkennbar an der extrem niedrigen Wahlbeteiligung.

  20. Hier noch ein alter Artikel über die Salafisten in Augsburg:

    /2012/03/salafistische-umtriebe-im-islamforum-augsburg/

    Damit die verträumt dreinblickenden Pro-Homoehe-Grün_Innen wissen, zu wem Sie sich da „gegen Rechts“ ins Bett legen!

  21. Klasse finde ich schon die buddhistischen Gebetsfahnen (Buddha hat den Konsum von Alkohol und Drogen strikt untersagt) über dem Weinausschank 😀 😀 😀

    Koranverse über dem Schweinswürstlgrill wären ähnlich passend gewesen 😀 😀 😀

    Hat halt irgendwie was mit dem Dalai Lhama zu tun, so Tibet und alles irgendwie weit weg.
    Nur zu dumm, daß das mit der Realität hinten und vorne nicht nicht in den Einklang zu bringen ist; genauso wie das allerallermeiste von grünalternativer Ideologie.

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