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ARD-Mission unter falscher Flagge: Radikale Christen und Dschihad – Drama in zwei Akten

die_story_im_ersten [1]Manche mögen es ja für ein Musterbeispiel an journalistischer Neutralität und Ausgewogenheit halten, was uns gestern am späten Abend vom politkorrekten Zwangsbezahlsender ARD aufgetischt wurde. Doch die zwei Dokumentationen, die wohl unter dem Thema „Religion und was daraus entstehen kann“ stehen sollten, erwiesen sich als manipulatives Drama in zwei Akten.

(Von Hinnerk Grote

Den zweiten Akt, die Dokumentation „Sterben für Allah? [2] – Der Weg deutscher Gotteskrieger nach Syrien“ hat PI schon gestern als TV-Tipp [3] vorgestellt. Für sich genommen eine politisch korrekte Sendung, in der die wirklichen Übel, der Islam und seine Kampfschrift, der Koran, zwar nicht deutlich beim Namen genannt, sondern vielmehr die deutsche Gesellschaft, familiäre und persönliche Probleme für die Radikalisierung mohammedanischer Jugendlicher verantwortlich gemacht wurden – doch immerhin halbwegs sachlich. Soweit man eben das Verschweigen wesentlicher Tatsachen noch als sachlich bezeichnen darf.

Doch die ARD wäre nicht die politikhörige Staatsrundfunkanstalt die sie ist, hätte sie nicht diesem zu spätester Sendezeit ausgestrahlten Beitrag den ersten Akt, ebenfalls eine sogenannte „Dokumentation“ mit dem Titel „Die Story im Ersten – Mission unter falscher Flagge – Radikale Christen in Deutschland [4]“ unmittelbar vorangestellt. Dieser Beitrag beschäftigte sich mit einem Thema, das zumindest aus Sicht der ARD-Redakteure eine weitaus größere Bedrohung darzustellen scheint, als der Islam:

Deutschlands Jugend wird bedroht von „radikalen Christen“. Nein, diese „radikalen Christen“ schneiden Ungläubigen nicht die Köpfe ab, ziehen nicht mit Sprengstoffgürtel und Kalaschnikow in den Dschihad, sie steinigen niemanden und rotten keine Dörfer aus. Sie sind viel gefährlicher, denn sie verkünden das Wort Gottes, verschenken Bibeln und Süßigkeiten, nutzen das Internet als Plattform und lehnen Promiskuität und Homosexualität ab. Bedrohlich, bedrohlich … so sehen es offenbar die Autorinnen des NDR, Mareike Fuchs und Sinje Stadtlich, die für diesen primitiven und doch hochgradig suggestiven Beitrag verantwortlich sind.

Gläubige Christen landen in der Psychiatrie, weil sie mit „dem Produkt Jesus“ nicht glücklich geworden sind – nichts anderes ist der Eingangssequenz zu entnehmen. So sagt es doch auch ein „Sachverständiger“, der Pfarrer Joachim Schlecht vom Klinikum Bad Cannstatt, dann muss da wohl was dran sein. Und das Landeskriminalamt hat ja auch schon „eindeutige Erkenntnisse“ – bloß welche?

Mit empörtem Unterton werden angebliche „Lügengeschichten“ unterstellt, anonyme „Zeugenaussagen“ und die „missionarische Struktur“ freier Christengemeinden kommentiert, die sich „auf Kinder spezialisiert“ hätten. Ist dies nicht eher eine Spezialität der Grünen und eines gewissen ehemaligen SPD-MdB, der zurzeit unauffindbar ist?

Natürlich fehlen in diesem Machwerk nicht die Hinweise auf die deutsche Nazivergangenheit, auf Hitlergruß und Fahnenschwüre, auf die „Blutschuld“, die die „radikalen Christen“ mit ihrem „schlichten Weltbild“ ganz einfach durch ihre Gebete für beendet erklären wollen. Ja wo kämen wir denn da hin, wenn das so einfach ginge. Wenn man einfach Gott anrufen könnte, um ihn um Vergebung für nicht mal selbst begangenes Unrecht zu bitten. Die Absolution erteilt hier die linksdrehende Medienmeute und sonst niemand.

Nach der Sendung sollten jedenfalls alle Mediengläubigen wissen, mit wem sie es bei den gläubigen Christen zu tun haben. Da erscheinen dann die nachfolgenden Massenmörder und Terroristen im Namen Allahs nur noch halb so schlimm. Wenn der Zuschauer denn überhaupt gewillt ist, noch länger vor der Glotze auszuharren, um sich mit derartigem Schmarrn belehren zu lassen.

Hier das Video der ARD-Sendung:

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