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Essen: Polizei zur Angriffsbereicherung gerufen

polizeiDie Polizei als Freund und Helfer hat wohl hierzulande vermehrt ausgedient. Sicher nicht seitens der Beamten, aber bestimmt in realen immer drastischer werdenden Situationen für die kaputtgesparte und zur Deeskalation gezwungene Polizei insgesamt. Beamten müssen sich beschimpfen und beleidigen und sogar tätlich angreifen lassen. Neu ist, dass man sie nun offenbar absichtlich in Fallen lockt. In Essen wurde eine herbeigerufene Einsatzmannschaft angegriffen und gleichzeitig wurden Kinder als Schutzschilde benutzt.

(Von L.S.Gabriel)

Am frühen Sonntagabend wurde die Polizei zu einem Verkehrsdelikt gerufen. Ein Fahrzeuglenker in einem Klein-LKW habe mehrere rote Ampeln überfahren und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, was dann folgte, lässt eigentlich auf bewusste Inszenierung schließen.

Auszug aus dem Polizeibericht:

[..] Als die Polizisten das Fahrzeug kontrollierten, näherten sich sie ihnen cirka 20 Personen. Da nicht auszuschließen war, dass sich der Fahrzeugführer unter ihnen befand, führten die Gesetzeshüter Personalienfeststellungen durch. Hierunter befand sich auch ein 29-Jähriger, der Anstalten machte, sich im Schutz der Menschenmasse von der Örtlichkeit zu entfernen. Eine Polizistin stellte sich ihm in den Weg. Er schrie die Beamtin lautstark an und versuchte sie wegzuschubsen. Hierbei schlug der Mann ihr mit der Hand ins Gesicht. Die Menschentraube rückte weiter in Richtung der Einsatzkräfte vor. Der Mob war äußerst aggressiv und schlug um sich. Als die Ordnungshüter Pfefferspray und den Einsatzmehrzweckstock androhten, nahmen vereinzelte Personen Kleinkinder auf den Arm und benutzten diese als Schutzschild gegen die Polizei. Als Unterstützungskräfte eintrafen, rannten die Menschen in ein Haus. Der 29-Jährige konnte dort in seiner Wohnung angetroffen werden. Seine Ehefrau schleuderte eine Glasblumenvase in Richtung der festnehmenden Polizisten. Mit dem Einsatzmehrzweckstock konnte der Angriff glücklicherweise im letzten Moment abgewehrt werden.

Die rabiate Frau durfte heim zu ihren Kindern, der Mann verblieb vorerst in Polizeigewahrsam.

Was hilft es, wenn eine Hand voll Beamte versuchen ihrem Job gerecht zu werden, wenn sie zunehmend völlig neuen Widerstandsmethoden und Zusammenrottungen ausgesetzt sind. Die Polizeigewerkschaft und ranghohe Beamte warnen schon lange. Oliver Malchow, Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP): „Unseren Auftrag, den Rechtsstaat zu sichern und das Gewaltmonopol durchzusetzen, können wir ohne Unterstützung nicht mehr gewährleisten. Es gibt Zonen in unseren Städten, in denen sich die Bürger völlig zu recht nicht mehr sicher fühlen.“

Oder auch Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der GdP Hamburg:

„Wir haben eine Situation erreicht, in der meine Kolleginnen und Kollegen zunehmend zum Spielball verschiedenster Interessen werden. [..]Die Fürsorge des Dienstherrn für die Kolleginnen und Kollegen, die von Gewaltexzessen mittelbar oder unmittelbar betroffen sind, muss dringend verstärkt werden. Die hier tätigen Kollegen sind hoffnungslos überlastet und brauchen dringend personelle Unterstützung!”

Geld für die innere Sicherheit hat Deutschland aber offenbar nicht. Stattdessen fördern wir die Terrorbanden weltweit, indem wir die Bevölkerung dieser Länder nicht nur dort sponsern, sondern auch noch hierher holen, um sie durchzufüttern.

Die dürfen uns dann auch gleich auf unseren Straßen in Form von Attacken auf die Polizei und die Ungläubigen ihre Dankbarkeit erweisen.