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Stopp von Rüstungs-Exporten an Israel gefordert

Gaza-KriegWährend auch die elfte Waffenruhe von der Hamas gebrochen wurde, haben sich mehr als 90 selbstermächtigte „Nahost-Experten“ zu einem Komplott gegen Israel zusammengeschlossen. In einem Offenen Brief fordern sie die Bundesregierung auf, jedwede Rüstungsexporte nach Israel zu stoppen, um Israel zu irgendwelchen Kompromissen mit der Hamas-Terrorbande zu zwingen.

Hier einige Auszüge aus dem Offenen Brief:

„Wir bitten Sie, die restriktiven deutschen Rüstungsexportbestimmungen auch im Nahen Osten auf alle Konfliktparteien anzuwenden sowie die militärische Zusammenarbeit mit Israel auf den Prüfstand zu stellen.“

„Ohne Aufhebung der Blockadepolitik gibt es keinerlei Entwicklungsperspektive für die Menschen in Gaza und keine Chance für die Zweistaatenlösung.“

„Die Hamas bleibt, ungeachtet der Aktivitäten ihres militärischen Flügels, eine populäre politische Partei“ (…) „Der Dialog mit den politischen Vertretern der Hamas sollte deshalb nicht länger verweigert werden, die Bilanz der Isolationspolitik seit dem Wahlsieg 2006 ist ernüchternd.“

Der Spiegel schreibt:

Dieser Austausch müsse die Forderung nach einer Anerkennung Israels im Rahmen eines Friedensabkommens einschließen. Die palästinensische Einheitsregierung, auf die sich Fatah und die islamistische Hamas Anfang Juni verständigt hatten, solle gestärkt werden.

So will man also die eine Terrorbande weiter mit der anderen vereinigt wissen, und Deutschland soll das eifrig unterstützen.

Weiterhin fordert man Reparationszahlungen Israels an Deutschland, denn schließlich seien Unsummen deutscher Steuergelder in Gaza von den Israelis binnen Wochen zerbombt worden.

„Milliarden von Euro, die in Staatsaufbau oder Entwicklung fließen, sind fehlinvestiert, wenn sie in der aktuellen oder der nächsten dann unweigerlich folgenden Welle der Gewalt zerstört werden. Das schadet in erster Linie den Menschen vor Ort. Es ist aber auch ein fahrlässiger Einsatz von deutschen Steuermitteln und ein verfehlter Ansatz für die Entwicklungs- und Demokratiearbeit.“

Mit dem Begriff „Demokratiearbeit“ und ihren absurden Forderungen, Israel nicht weiter militärisch zu unterstützen, beweisen die „Experten“, dass sie entweder keine Ahnung von der inhärenten Demokratiefeindlichkeit des Islam haben. Oder aber, sie sind so perfide zu hoffen, dass die Hamas im Verein mit anderen vordringenden Islamterrorbanden die Endlösung der Judenfrage bewerkstelligen würden, dann wäre auch endlich Ruhe im Nahen Osten.

Für letztere Hypothese liefert ausgerechnet die moralinsaure UNO mit dem Sprachrohr UNRWA (UNO-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge) Beweise, denn sie kollaboriert offen mit der Hamas.

HaOlam berichtet:

Am Dienstag (29. Juli 2014) hat die UNWRA zugegeben, das sie zum dritten Mal in einer ihrer UN Schulen aufbewahrte Raketen entdeckt hat.

Die UNRWA hat sich bereits zuvor als parteiisch zugunsten der Hamas erwiesen. So wurden in zwei UN-Schulen Raketenlager der Hamas entdeckt. In beiden Fällen sagte die UNRWA, sie habe “die betreffende Seite informiert,” ohne mitzuteilen, wen sie kontaktiert hatte. Später wurde berichtet, dass die UNRWA Mitarbeiter anstelle die Raketen zu zerstören, diese der Hamas übergeben hatten.

Gleichzeitig aber hatte sich die UNRWA geweigert, einer israelischen Bitte nachzukommen und eine Photoaufnahme der Waffen zu liefern. Denn eine solche Aufnahme hätte Israel geholfen, nachzuweisen, dass die Hamas zivile Einrichtungen nutzt, um dort Waffen zu lagern und um ihre Angriffe von dort aus zu starten.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein um zu mutmaßen, dass hier System dahinter steckt. Eines ist jedenfalls sicher: Legt die Hamas die Waffen nieder und anerkennt Israels Existenzrecht, haben die Menschen in Gaza eine gute Zukunftsperspektive, legt aber Israel die Waffen nieder, wird es nicht mehr sein.

Falls Sie den „Nahostexperten“ mal ein wenig sachlich-inhaltlichen Nachhilfeunterricht geben möchten, wenden Sie sich bitte an folgende E-Mail-Adresse:

» gaza_deuexperten@mail.de