erdogan_wahlsieg„So Gott will, wird morgen eine neue Türkei begründet“, sagte der derzeitige Premier der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, am Samstag zum Ende seines Wahlkampfes im zentralanatolischen Konya. Nun wurde er tatsächlich mit 52 Prozent der Stimmen zum Sultan des Kalifats Türkei Staatspräsidenten gewählt. Die meisten Stimmen konnte er in den streng Islam-glaubensgebundenen Gegenden Anatoliens, wo er bis zu 80 Prozent Zustimmung erhielt, und in den Großstädten mit etwa 53 Prozent erringen. Sein größter Gegner, der Wissenschaftler und langjährige Generalsekretär der Organisation Islamische Konferenz, Ekmeleddin Ihsanoglu, kam auf rund 39 Prozent der Wählerstimmen.

(Von L.S.Gabriel)

Erdogan ist der erste direkt vom Volk gewählte Präsident der Türkei, sein Vorgänger Abdullah Gül war noch vom Parlament gewählt worden. Aber der türkische Despot will noch weit mehr, als das Präsidentenamt. Schon zu Beginn seines Wahlkampfes hatte er keinen Zweifel daran gelassen, dass er noch „Großes“ vor habe mit der Türkei. Eine Verfassungsänderung steht im Raum, die ein Präsidialsystem zulässt und damit die Macht des Präsidenten ausweitet und in seinen Händen bündelt. Der korantreue Moslem wird nun wohl nicht zögern, seinen Traum von einem islamisch-konservativen autoritären Regime voranzutreiben.

Von der Sperre sozialer Netzwerke und Videoplattformen wie Twitter, Youtube und anderer – über, von der wieder installierten Religionsbehörde überwachte, Kussverboten in der Öffentlichkeit, einen Spezialknast für Schwule bis hin zum flächendeckenden Austausch aller laizistischer Schulen durch Koran- und Religionsindoktrinationsanstalten hat er ein breites Betätigungsfeld für seine Vorstellungen einer Türkei, seiner Urgroßeltern in Zentralanatolien. Und während er nun mit Hilfe seiner islamisch-radikalen AKP das Land in die Voratatürk-Zeit zurückkatapultiert, kann er sich dann, aufgrund der neu gewonnenen Alleinherrschaft, ganz der Korruption widmen. Damit wird er wohl nach seinem offiziellen Amtsantritt Ende August fröhlich beginnen, wenn er aus den Reihen seiner treuergebenen AKP-Schergen einen neuen Ministerpräsidenten auswählen wird.

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71 KOMMENTARE

  1. Man kann also feststellen, daß die Islamisierung dieses stolzen hinterasiatischen Volksstammes klarer Wille von mindestens 2/3 der Bevölkerung ist.
    Christen, haltet eure Kinder fest. Es geht wieder nach Wien.
    Allah hu akbar !

    Positiv ist daran wohl nur, daß ein EUDSSR-Beitritt durch diese Wahl weiterhin unwahrscheinlich bleibt.
    Auch, wenn die nun herrschende „Regierungsform“ dort wirklich gut zu diesem Brüsseler Sauhaufen passen würde.

  2. Dann haben wir ja den nächsten Gottesstaat
    52% für Erdogan

    Mir tun die gut 30 Millionen leid die nun Unterdrückt werden.

  3. In der Türkei kann er ja machen, was er will. Bitteschön.

    Jedenfalls war die Wahlbeteiligung seiner Unterschicht in Deutschland mit 8.3 % mehr als mager. Vielleicht sind einfach zu viele Analphabeten dabei.

  4. Die primitiven hu Akbrr Brüller werden das Ruder übernehmen. Wenn das mal nicht böse ausgeht.

  5. Das wird selbverständlich auch Auswirkungen auf die hier lebenden Türken haben. Weiterhin wird Rotgrün die doppelte STaatsbürgerschaft vorantreiben, dann gute Nacht…

  6. Jetzt hat dieser Islam-Faschist also die absolute Mehrheit erlangt… Das zeigt nur, wie die Mehrheit der Wähler in der Türkei denkt & leben will…

    Mir tun wirklich die aufgeklärten, modernen Türken leid…

  7. Wir hatten und haben ROT / Grün, die die Islamisierung fördern.
    Beispiele: Ströberle fordert Inzest zu erlauben, Bandit Cohen lässt sich den Sch…. von Kindergarten Jungen streicheln usw. usw.
    das macht Erdowahn nicht, ergo haben WIR doch die größeren Verbrecher am eigenen Volk. 🙁

  8. Da die Kopftuchfrauen jetzt nicht mehr in der Türkei verfolgt werden, KÖNNEN SIE ALLE ZURÜCK!

    Zusammen mit ihren wohlerzogenen Söhnen, die von unserem westlichen Lebensstil nur versaut werden.

  9. Jaja, der Erdogan.
    Ich mag ihn ja auch nicht.
    Aber bei seiner „Wutrede“ über den Gauck, da hat er mir schon gefallen:

    „Man muss der Würde eines Staatsmannes schon gerecht werden. Er hält sich wohl immer noch für einen Pastor, denn er war ja mal einer…“

  10. Wird PI jetzt MSM?
    oder sollen unsere törkischen Mitleser aktuell informiert werden?
    Das MOMA der ARD berichtet im halbstundenryhtmus über das überzeugende Wahlergebnis!
    Zum umschalten.

  11. MSM ?

    Die ARD feiert den Sieg Erdogans
    Schritt 9 zur Übernahme des Islams von Deutschland ist erfolgt
    ( siehe 10 Schritte Plan bei Kässmann)

  12. Jeder bei uns in Europa sieht jeden Tag mehr, wo die Richtung hingeht. An dieser Wahl sieht man es doch wieder. Nur die dümmsten Kälber suchen sich ihren Metzger selber…

  13. Die Alte vom Erdogan scheint zu grinsen, am Ende sogar zu Lachen!!
    Das ist doch verboten, weiß die das nicht.
    Das ist unislamisch, pfui.

  14. Erdogans Persönlichkeit und seine Politik lässt sich mit einem Wort zusammenfassen:

    Westentaschenmussolini

  15. #18 MatthiasW (11. Aug 2014 09:11)
    ————————-
    Großer Meister,haben sie den Hilter persönlich gekannt?

    Bei den Filmen die ich gesehen habe war nie eine bekopftuchte Amsel dabei.Ist wie ich meine schon ein gewaltiger Unterschied.
    Jedem das seine.

  16. Hugh. Die anataloischen Steinzeitdeppen haben gesprochen.Nur gut, daß das Atatürk nicht mehr miterlebt.

  17. Das war keine Überraschung.

    Der korantreue Moslem wird nun wohl nicht zögern, seinen Traum von einem islamisch-konservativen autoritären Regime voranzutreiben.

    Da wäre ich nicht so sicher. Zum einen ist bei Erdogan vieles nur heiße Luft – Wahlkampkgetöse für seine Anhänger. In der Türkei gibt es nach wie vor eine Opposition, sein blasser Gegenkandidat – vom Verhalten her angenehmer, aber eben auch Nationalist – bekam immerhin fast 40% der Stimmen – es gibt ein starkes Verfassungsgericht, das schon so manch konservativen Unfug korrigierte und nicht zu vergessen ein starkes Militär, dass sich der Tradition Atatürks verpflichtet fühlt – wie auch immer noch viele Bürger der Türkei, die weder von Gottesstaaten, noch einem neuen Padisah träumen!

    Neben all dem gibt es schlicht auch die Realpolitik. Selbst wenn Erdogan davon träumen sollte, als neuer autoritärer Sultan zu herrschen (oder als neuer Putin, der ja erstaunlicherweise viel weniger dafür kritisiert wird) – es ist im 21.Jahrhundert, in Zeiten der Globalisierung nicht machbar!

    Die arabische Welt ist im Umbruch, die Märkte brechen weg: Bürgerkriege, Staatszerfall, zunehmender Druck auf Saudi-Arabien und Katar wegen ihrer Unterstützung von Terroristen. Gleichzeitig ein autoritäres Russland, dass traditionell ein Konkurrent der Türkei um Einfluss in der Region darstellt.

    Ich gehe also davon aus, dass Erdogan fast schon dazu gezwungen ist, die Westbindung nicht zu kappen. Ob ihm das nun persönlich passt, oder nicht, ist zweitrangig. Die Türkei ist nicht Russland, sie ist viel enger an den Westen gebunden.

    Und sie hat wirtschaftliche Interessen, Erdogans Erfolg gründet ja geradezu auf dem wirtschaftlichen Boom in der Türkei. Wenn er diesen Erfolg gefährdet, gefährdet er seine Machtbasis. Und die Wirtschaft profitiert von der Assoziierung mit der EU und den Reformen, die Erdogan im Rahmen der Beitrittsverhandlungen mit der EU durchgeführt hat.

    Nun müssen die politischen Reformen folgen….Erdogan versprach gestern „mehr Demokratie“ – also messen wir ihn an diesem Versprechen.

  18. „So Gott will, wird morgen eine neue Türkei begründet“
    Dieses Zitat ist leider falsch.
    Richtig sagte Adolf Erdogan:
    „So Allah will, wird morgen….“
    Ein Steingötze in der arabischen Wüste ist kein Gott….

  19. #16 ffmwest (11. Aug 2014 08:37)

    Das MOMA der ARD berichtet im halbstundenryhtmus über das überzeugende Wahlergebnis!

    Über Probleme in unserem Land darf das deutsche Staatsfernsehen nicht berichten. Laut Bundesmutti ist hier alles in Ordnung und es gibt keine Probleme.
    Die Nachrichten aus der Türkei, Gaza, Ukraine, die uns den ganzen Tag penetrant um die Ohren fliegen, dienen schon seit langem als Informationsersatz und zur Ablenkung von den Problemen in Deutschland.

  20. Es wird spannend, wie denn Erdogan seine islamischen Massen zufriedenstellen will. Wenn er innenpolitisch die Islamisierung vorantreibt, fährt er wirtschaftlich gegen die Wand (Strenge Befolgung der islamischen Regeln und Moderne sind unvereinbar). Außerdem würden die Spannungen in der Türkei zunehmen, schließlich haben ihn viele Türken und Kurden auch nicht gewählt.
    Und Außenpolitisch: Immerhin ist die Türkei ein Nato-Land, und zumindest das türkische Militär will dies auch unbedingt bleiben (wegen der Waffen und Pfründe, Ägyptens Sisi läßt Grüßen 😉 ). Das hindert Erdogananhänger aber nicht an einem weltfremden osmanischen Größenwahn. Auch dies alles völlig unvereinbar…
    Für Deutschland heißt der Erdogan-Sieg, daß die Türkei auf absehbare Zeit nicht in die EU kommt, und seine Anhänger hier stärker auf den Putz hauen. Man muß allerdings auch sagen, daß die Wahlbeteiligung der Türken in Deutschland mehr als dürftig war….

  21. Na passt doch.

    Dem EU-Beitrittsgesuch der Türkei sollte nichts im Wege stehen. Unsere verbrecherischen Politiker werden das schon passend machen.

  22. Besser sofort diesen Irren, der ein paar Leuten vielleicht endlich die verkleisterten „Islam gehört zu D“-Augen öffnet, die weitere Süderweiterung der EU verhindert und unsere Appeasement- bis Arschkriecher Politikern richtig die Kante zeigt und runterputzt und nciht zu letzt deutlich macht, was es heißt, wenn der Islam an der Regierung ist.

  23. Erdowahn ist für die westliche Welt genau das Richtige.

    So kann man sich nämlich auch isolieren.

    Gut so!

  24. Also ich finde es ok, wenn die Bevölkerung eines Landes sich entscheidet.

    Nur sollten wir, Deutschland, unsere Schlüsse daraus ziehen. Das wird aber nicht geschehen.

  25. Man sollte bei 52 % noch nicht von der absoluten Mehrheit sprechen, was wurde da gemogelt, wie viele Analphabet sind da dabei ? Türken im Erdowahnfieber aber es ist ihre Entscheidung.

  26. Die Gegenkandidaten wurden von den Medien nicht gezeigt. Kein Wunder, wenn dann Erdogan gewinnt. Zudem alle auf seiner Linie sind und sogar Medien gehören.

  27. Solange der die Strippen zieht, wird es wenigstens keine Türkei in der EU geben, hoffe ich doch zumindest mal.

    Daß die Türken so einen wählen braucht wohl kaum zu überraschen, wenn man als Land sonst nichts auf die Reihe bringt und ansonsten keine Rolle spielt, dürfen die doch wenigsten auf das erstarkende Türkentum stolz sein 🙂

    Wollen wir nur hoffen, daß die nicht ihren Lebensraum erweitern wollen.

  28. Sein größter Gegner, der Wissenschaftler und langjährige Generalsekretär der Organisation Islamische Konferenz, Ekmeleddin Ihsanoglu, kam auf rund 39 Prozent der Wählerstimmen.

    Das ist übrigens sehr interessant, wie uns dieser langjährige OIC-Generalsekretär, der maßgeblich an der OIC-Organisation der weltweiten Islammordbrennerei gegen die dänischen Mohammed-Zeichnungen, am Vorantreiben des Verbots der Islamkritik im Westen (via UN, Istanbul-Prozeß), der Hetze gegen Israel, der weltweiten islamischen Jammerei, der Koordination der Islamisierung per Saudi-Geld, jetzt als „moderat“, modern“ gar als „Wissenschaftler“ angepriesen wird. Ihsanoglu hat nichts als Koran im Kopf und wollte nur Kalif anstelle des Kalifen werden.

    Und die ihn aufstellenden Parteien hofften, über ihn weiter der Türkei die führende Rolle in der Umma zu sichern, jetzt, wo Erdolf wegen seiner Moslembruderschaft/Hamas-Unterstützung gerade von Saudi fallengelassen wurde.

  29. Auf seine anatolischen Ziegenhirten kann er sich verlassen ! Auf seine eher moderaten „Deutschländer“ wohl eher nicht was zuversichtlich macht.

    Fragt sich nur ob dieses Wahlergebnis den wirtschaftlichen Aufschwung der Türkei weiter fördert oder eher der ISIS politisch nützt.
    Auf jeden Fall ist bei Merkel die Tür nach Europa endlich geschlossen.

    Gibt es dagegen schon Glückwünsche bzw. Ergebenheitsbekundungen von deutschen Türken-Politikern ? Was sagen „Killerwarze“, NRW-„Türken-Armim“, „Bonusmeilen-Cem“ dazu ?
    Erdogan ist doch ihr Mann.
    Und dämliche Touristen werden weiter in der Türkei Urlaub machen.

  30. Erdogan den Türken…und endlich das Sozialversicherungsabkommen mit der Türkei kündigen, das wäre mein nächster Wunsch.

  31. Fatima Roth und ihr Stecher freuen sich und haben bestimmt die ganze Nacht durchgefeiert!

  32. Leute, auch wenn ich zu diesem Thema kommentiere, mir ist die Türkei so was von Anal egal!!!!

  33. Apropos Wahlfälschung, in Deutschland wird seit eh und je ähnlich manipuliert.
    Anders ist die Schwäche der Alternativparteien seit Jahrzehnten nicht zu erklären!
    Michel ist zwar dumm, aber dass die alternativen Parteien immer nur so wenige % erreichen, glaube ich nicht!

  34. #8 Freidenkerin (11. Aug 2014 07:29)
    Das wird selbverständlich auch Auswirkungen auf die hier lebenden Türken haben. Weiterhin wird Rotgrün die doppelte STaatsbürgerschaft vorantreiben, dann gute Nacht…
    —————————-
    und ins Gehirn geschi.ssene Zipfelmützen werden in ihrer hündischen GEZ- Hörigkeit das Grüne unterwürfigst weiter wählen. Also vollumfänglich verdient. Viel Vergnügen!!!

  35. #13 WahrerSozialDemokrat

    Erdogan wird uns allen noch den Hitler tanzen…

    soll er doch, wenn er den Seinen dabei zuruft:
    „Heim ins Türkenreich!“

  36. Eine Absolute Sensation. Wer hätte mit diesem Ergebnis gerechnet ? Da Gratulieren wir mal Herrn Erdogan zu seinem Überraschenden Wahlsieg welcher wieder mal ein Beweis dafür ist wie demokratisch die moderne Türkei ist. Da darf man auch mal Klatschen bei soviel Glück.
    Jetzt kann die EU nur noch ja zum Beitritt sagen.

    (Ich glaube ich höre jetzt auf, sonst glaubt das noch jemand.)

  37. So Gott will???

    Damit hat Gott bestimmt nichts zu tun.Dafür kommt nur der (Teufel) Allah in Frage der Erdowahn seine Gunst erweist.Genau dahin wird Erdowahn die Türkei führen. In die Hölle.

  38. So Gott will, wird morgen eine neue Türkei begründet“, sagte der derzeitige Premier der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, am Samstag zum Ende seines Wahlkampfes im zentralanatolischen Konya.

    Diese Worte erinnern mich an die des Muslimbrotherhood-Agenten Hussein Obama:

    We are five days away from fundamentally transforming the United States of America.

    Uebrigens: was ist denn dans fuer ein Alien an der Seite Adolf Erdowahns???

  39. Das Problem ist nicht der Islamist Erdogan an sich, sondern das Volk, das mehrheitlich solche Leute wählt. Das zeigt, daß die TR, d. h. Land und Volk insgesamt, noch immer nicht in der Moderne angekommen sind. Daran werden auch die diversen Übernahmen technischer Errungenschaften des Westens und Investitionen diverser Firmen nichts ändern. Was eine so genannte „EU“ im Schilde führt, die auf Biegen und Brechen solche Strukturen „heim ins Reich“ holen will, liegt indes auf der Hand: Destabilisation und Zerrüttung der eigenen Kultur und Völker zugunsten von Maximalprofiten diverser „Eliten“.

  40. @#41 raswetschik (11. Aug 2014 10:50)

    War da nicht etwas mit Millionen mehr gezählten Stimmen als verzeichneten Wählern ?

    Adolf Erdowahn wollte nur mit seinem Muslim-Bruder Hussein Obama gleich ziehen. Der hatte auch in einigen Wahlbezirken bis zu 146% der verzeichneten Waehler.

    Das ist bei den Mohammedanern eben so. Die Rotsozen schaffen es immer gerade mal auf 99%. Die koennen von den Mohammedanern noch viel lernen (ich hab gewusst, dass die Mo’s in IRGENDETWAS besondere Faehigkeiten haben, ausser Kopftreten und Messern meine ich jetzt. Nur gibt’s dafuer keinen Nobelpreis)

  41. Es ist eigentlich zu begrüssen das dieser islamische Sultan jetzt seine Macht noch mehr festigen kann !

    Das deshalb, weil er seinen demokratischen Islamismus auch in seinen türkischen-sultanischen Enklaven – auch in Deutschlandiskan vorstellen kann.

    Natürlich mit Erlaubnis der deutschen Helfer,
    “ der Islam gehört zu Deutschland“!
    Muß man ja nicht mehr betonen ist er ja schon längst da, wird demnächst nu noch demokratisch von Wulff und Konsorten den Bürgern erklärt !

  42. Wer selbst schon in der Türkei war, wird festgestellt haben, dass Istanbul (und vielleicht auch andere Großstädte) anders sind, als man es sich vorstellt.
    Die Türken in Deutschland sind aber mehrheitlich konservativ-religiöse Islamanhänger, sie kommen also mehrheitlich nicht aus den dortigen Großstädten.

    Unser lieber Sultan wird dort also noch viel Umerziehungsarbeit leisten müssen, bis auch dort alle Frauen mit Kopftuch rumlaufen und der Anteil der Nichtmuslime von 1% noch weiter gesenkt wird. Schliesslich kann erst dann wahrer Islam = Frieden herrschen, wenn alle im Gleichschritt marschieren.

  43. Merkel gratuliert, die EU gratuliert und die MuSSlimbruderschaft gratuliert auch.
    :mrgreen:

    Nach Wahlsieg Erdogans: Gratulationen und Mahnungen

    Bundeskanzlerin Merkel hat in ihrem Glückwunsch-Telegramm an den Sieger der türkischen Präsidentschaftswahl, Erdogan, die enge und vertrauensvolle Partnerschaft zwischen beiden Ländern betont. Weiter schrieb Merkel, derzeit seien in der Region schwierige Herausforderungen zu meistern, wobei der Türkei eine große Bedeutung zukomme. In einer gemeinsamen Erklärung von Ratspräsident Van Rompuy und Kommissionschef Barroso heißt es, Ankara sei Nachbar, außenpolitischer Verbündeter und wichtiger Handelspartner der EU. Zugleich richteten sie mahnende Worte an Erdogan. Brüssel vertraue darauf, dass er die versöhnende Rolle des Staatsoberhaupts beibehalte und sich darum bemühe, alle Gruppen, Glaubensrichtungen, Meinungen und Lebensstile der türkischen Gesellschaft zu respektieren. – Auch die in Ägypten verbotene Muslimbruderschaft gratulierte Erdogan und wünschte ihm anhaltenden Erfolg. Erdogan hatte vor einem Jahr den Sturz des ägyptischen Präsidenten Mursi durch das Militär verurteilt.

    http://www.deutschlandfunk.de/nach-wahlsieg-erdogans-gratulationen-und-mahnungen.353.de.html?drn:news_id=389319

    Erdolf ist lupenrein und voll krass EU-tauglich.
    😉

    18 Millionen Stimmzettel mehr als Wahlberechtigte

    Der türkische Ministerpräsident Erdogan will der erste direkt gewählte Volkspräsident werden. Zwar ist er der Favorit, aber Experten befürchten Wahlbetrug – falls er nicht genug Stimmen bekommt.
    (…
    …)
    Westliche Experten haben den fundierten Verdacht geäußert, die AKP habe bereits bei den vergangenen Kommunalwahlen mit Mechanismen experimentiert, wie sie Wahlergebnisse diskret manipulieren könnte. Möglicherweise sei damit eine Niederlage in der Hauptstadt Ankara verhindert worden.

    Ungültige Stimmen in umkämpften Städten

    Wie aber geht das? Entgegen dem langjährigen Trend zu immer weniger ungültigen Stimmen verdoppelte sich deren Zahl plötzlich bei der letzten Kommunalwahl auf mehr als vier Prozent. Die ungültigen Stimmen waren gehäuft in Städten, die hart umkämpft waren – es gab weniger ungültige Stimmen in Wahllokalen, wo das Endergebnis sowieso voraussehbar war.

    Sie kamen außerdem konzentriert vor in Wahlkreisen, in denen normalerweise die Opposition dominierte. Eine weitere Auffälligkeit: Überproportional viele ungültige Stimmen gab es in den größten Wahllokalen der umkämpftesten Wahlkreise. So würde es logischerweise jemand machen, der effektiv manipulieren will: Mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel erreichen. Die AKP beherrscht mittlerweile die türkische Justiz – Appelle der Opposition, die vielen Regelwidrigkeiten bei der Wahl in Ankara zu überprüfen, wurden durch alle Instanzen abgeschmettert.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article130957984/18-Millionen-Stimmzettel-mehr-als-Wahlberechtigte.html

  44. Ach nee. Es gibt ja doch Aliens. Das freigelegte Gehirn schlicht mit nen Bettlaken verdeckt 🙂

    Ich bin für ein pi- Forum. Übrigens.

  45. Wie hier der ein oder andere bereits zu Recht betonte, sollte man aufgrund diese Ergebnisses aber nicht so tun als würde die Wahl von Erdogan zwangsläufig die Meinung aller Türken widerspiegeln.

    Die Wahlbeteiligung lag bei 69%, es ist dementsprechend nicht klar, was das fehlende Drittel der Bevölkerung gewählt hätte. Dazu kommen noch die 48% derjenigen, die sich bei ihrer Wahl anders entschieden haben.

    Behauptet man anhand dieser Zahlen, dass die Türken geschlossen hinter Erdogan stehen könnte das ungefähr so zutreffend sein wie die Behauptung, die Deutschen stünden geschlossen hinter der aktuellen Regierung.

  46. Mustafa Kemal Atatürk , der große Türke,der sein Land vom Mittelalter in die Moderne katapultierte, würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüßte, wie mit seinem Erbe umgegangen wird!
    Es wird in naher Zukunft keine laizistische Türkei mehr geben.Das Gute an der ganzen Sache: m. E. sind die Beitrittsverhandlungen EU – Türkei in weite Ferne gerückt! Hoffentlich ruft der große Führer Erdogan seine Schäfchen heim ins Kalifat! Würde mich freuen.

  47. Mich nervt hier diese Aufgeregtheit zur Wahlentscheidung der Türken, laßt doch die Türken in ihrem Land wählen, wen sie wollen, sie haben sich zum vierten Mal für Erdogan entschieden, na und? Die wissen wie er tickt und wollen lieber ein islamisch geprägtes Land, statt ein an den Westen angepaßtes. Und ich kann sie sogar verstehen bei der derzeitigen Entwicklung in Europa.
    Mich nerven mehr die Zustände mit den kriminellen Türken in unserem Land, die doppelte Staatsbürgerschaft, die Krankenversicherung für Familienmitglieder in der Türkei, die unverschämten Forderungen ihrer Vertreter, usw. usw.
    Was die Türken in der Türkei machen und wen sie wählen interessiert mich nur zweitranig.

  48. Und es gibt sie doch!

    Aliens nehmen Einfluss auf die Politik. Siehe die Gestalt rechts von Erdowahn.

  49. Gilt für Frau Erdogan das Lachverbot etwa nicht? Aber eine Frau darf doch nicht lachen und hat keine Freude zu haben, oder habe ich da was durcheinander gebracht? Man blickt da ja langsam gar nicht mehr durch.

  50. #25 Euro-Vison (11. Aug 2014 09:26)

    Da wäre ich nicht so sicher. Zum einen ist bei Erdogan vieles nur heiße Luft – Wahlkampkgetöse für seine Anhänger. In der Türkei gibt es nach wie vor eine Opposition, sein blasser Gegenkandidat – vom Verhalten her angenehmer, aber eben auch Nationalist – bekam immerhin fast 40% der Stimmen – es gibt ein starkes Verfassungsgericht, das schon so manch konservativen Unfug korrigierte und nicht zu vergessen ein starkes Militär, dass sich der Tradition Atatürks verpflichtet fühlt – wie auch immer noch viele Bürger der Türkei, die weder von Gottesstaaten, noch einem neuen Padisah träumen!

    Da kennt sich aber einer aus.
    Das Militär hätte noch vor 40 Jahren längst reinen Tisch gemacht, bevor einer wie Erdogan den Gipfel der Macht erreicht hätte.
    Das Denkmal des Staatsgründers Atatürk wird immer öfter im türkischen Fernsehen angenagt, an einer neuen Dolchstoßlegende gebastelt („Agent der Alliierten, Zerstörer des Islam, passend dazu Sohn einer Hure“) – früher undenkbar.

    In grauer Vorzeit hat eine Mehrheit schon einmal geglaubt, daß es einer mit seinen Aussagen sicher nicht so ernst gemeint habe und sich das „Getöse“ schon von selbst erledigen werde.

    Neben all dem gibt es schlicht auch die Realpolitik. Selbst wenn Erdogan davon träumen sollte, als neuer autoritärer Sultan zu herrschen (oder als neuer Putin, der ja erstaunlicherweise viel weniger dafür kritisiert wird) – es ist im 21.Jahrhundert, in Zeiten der Globalisierung nicht machbar!

    Wie bitte?
    Putin wird „viel weniger kritisiert“?

    Im viel gerühmten „Zeitalter der Globalisierung“ ist alles machbar, Herr Nachbar! Mit einer ordentlichen Portion Chuzpe und dem Appellieren an eine „Bringschuld“ kommt man damit sogar bei „Freunden“ durch.

    Die arabische Welt ist im Umbruch, die Märkte brechen weg: Bürgerkriege, Staatszerfall, zunehmender Druck auf Saudi-Arabien und Katar wegen ihrer Unterstützung von Terroristen. Gleichzeitig ein autoritäres Russland, dass traditionell ein Konkurrent der Türkei um Einfluss in der Region darstellt.

    „Zunehmender Druck auf Saudi-Arabien und Katarrh“?

    Ich gehe also davon aus, dass Erdogan fast schon dazu gezwungen ist, die Westbindung nicht zu kappen. Ob ihm das nun persönlich passt, oder nicht, ist zweitrangig. Die Türkei ist nicht Russland, sie ist viel enger an den Westen gebunden.

    Ein zunehmend islamisch-rückständiges System ist dem „Westen“ näher als ein zwar ebenfalls autoritär regiertes, aber wenigstens christliches, der Wissenschaft und der Gleichberechtigung offenes System.
    Alles klar.

    Und sie hat wirtschaftliche Interessen, Erdogans Erfolg gründet ja geradezu auf dem wirtschaftlichen Boom in der Türkei. Wenn er diesen Erfolg gefährdet, gefährdet er seine Machtbasis. Und die Wirtschaft profitiert von der Assoziierung mit der EU und den Reformen, die Erdogan im Rahmen der Beitrittsverhandlungen mit der EU durchgeführt hat.

    Zuerst wird „gefordert“.
    Falls es diesbezüglich zu sehr pressieren sollte veranstaltet man wieder ein …-Getöse.

    Nun müssen die politischen Reformen folgen….Erdogan versprach gestern “mehr Demokratie” – also messen wir ihn an diesem Versprechen.

    Vielleicht war das ja auch nur „Getöse“ (s.o.), dieses Mal in die andere Richtung, um Muttis etwaige Sorgenfalten zu glätten.

  51. Unsere linken Medienbosse werden jetzt bestimmt über Erdogan und die Türken herfallen und von Putin und den Russen ablassen.

    Oder irre ich mich da?

  52. …meint denn wirklich irgendwer hier, daß China und Russland tatenlos zusehen würden, wenn Moslems hier die Macht übernehmen würden und die dann auf einen Schlag an ein Atomwaffenarsenal kommen würden?

    Das wäre eine extreme Bedrohung für alle anderen Staaten und Kontinente dieser Welt.

    Bevor es soweit kommen würde, wären die Russen und Chinesen hier….

  53. Die Türkei wird nun nicht in die EU kommen(CSU)???
    Aber ich habe das Gefühl das die schon lange „drin“ sind.

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