1

60.720 Unterschriften gegen geplantes Islamzentrum bei der Stadt München abgegeben

S1310004Am Donnerstag Morgen war es soweit: Nach drei Jahren harter Arbeit mit 144 Kundgebungen, 148 Infoständen und vielen weiteren Sammelaktionen übergaben wir 6072 Unterschriftenlisten mit jeweils 10 Unterzeichnern, also insgesamt 60.720 Unterschriften. Alle Listen haben fortlaufende Nummern und sind registriert. Jetzt hat das Münchner Kreisverwaltungsreferat theoretisch vier Wochen Zeit, um die Unterschriften zu prüfen. Man sagte uns aber schon, dass man mit einer hohen Anzahl von Beamten – die Rede war von 30 – innerhalb einer Woche die Listen durchzuarbeiten gedenkt. Solange die Prüfung läuft, können wir noch Unterschriften nachreichen, so dass unser Bürgerbegheren auf der Straße intensiv weiterläuft. Die Süddeutsche Zeitung und der Münchner Merkur berichten bereits online über die Abgabe.

(Von Michael Stürzenberger)

Video vor dem Münchner Kreisverwaltungsreferat:

Video kurz vor der Übergabe:

Hier die Listen in sechs Stapeln zu je 10.000 Unterschriften:

S1310044

Die Süddeutsche Zeitung lässt Imam Idriz zu Wort kommen, der von einer Kampagne „gegen die Religionsfreiheit“ faselt:

„Es geht um Religionsfreiheit: Ja oder nein.“ Imam Benjamin Idriz plant an der Dachauer Straße ein Gemeindezentrum mit einer repräsentativen Moschee. Islamgegner haben über Monate hinweg Stimmen gegen das Projekt gesammelt – und nun die Liste eingereicht.

Die Islamgegner der extremistischen Partei „Die Freiheit“ haben am Donnerstag ein Bürgerbegehren bei der Stadt eingereicht, um den Bau einer Moschee des Münchner Forum für Islam (MFI) zu verhindern. Laut Parteivorsitzendem Michael Stürzenberger habe er mehr als 60 000 Unterschriften gesammelt. Um einen Bürgerentscheid zu initiieren, genügen bereits etwa 34 000, also von drei Prozent der wahlberechtigten Münchner.

Laut SZ will der neue Oberbürgermeister Reiter (SPD) zusammen mit den Stadtratsfraktionen von SPD, CSU und Grünen gegen das Bürgerbegehren und damit den Willen von über 60.000 Münchnern vorgehen:

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kündigte an, gegen das Ansinnen Stürzenbergers zu kämpfen: München stehe für Toleranz und Respekt gegenüber Angehörigen aller Religionsgemeinschaften. „Ich werde mich deshalb dafür einsetzen, dass dieser plumpe Versuch einer Spaltung der Stadtgesellschaft keinen Erfolg hat.“

In einer gemeinsamen Erklärung riefen die Stadtratsfraktionen von SPD, CSU und Grünen die Münchner dazu auf, sich der „abscheulichen Stimmungsmache gegen eine Minderheit entgegenzustellen“.

S1310019

Der Münchner Merkur über den weiteren Zeitplan:

Zeitgleich erarbeitet das Direktorium der Stadt München eine Vorlage für den Stadtrat und lässt das Bürgerbegehren juristisch prüfen. In einem Monat soll es dann im Stadtrat behandelt werden. Wenn das Bürgerbegehren zulässig ist, findet ein Bürgerentscheid über die Frage statt. Daran müssten sich mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten beteiligen.

Michael Stürzenberger, Landeschef der „Freiheit“, kämpft seit Jahren gegen das Projekt des Penzberger Imams Benjamin Idriz. Dieser will nach eigenen Angaben auf Deutsch einen europäischen Islam predigen, der mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Von der Stadt München wird das Projekt seit Jahren offiziell unterstützt.

Gegen den Besuch des Emirs hat die FREIHEIT am Donnerstag gleich im Anschluss an die Abgabe der Unterschriften vor den Augen des Bayerischen Ministerpräsidenten am Prinz Carl-Palais eine Protestkundgebung durchgeführt. Dazu in Kürze mehr.

(Kamera & Fotos: Vladimir Markovic)




Taqiyya-Aktionstag: Diplomatischer Dschihad – Islamverbände demonstrieren gegen sich selbst

aktionstag zu isSeitdem bekannt ist, dass sich immer mehr junge Menschen aus Europa den korangläubigen Kämpfern des IS anschließen (wollen), rätseln die Ungläubigen, wie das nur sein kann und wundern sich, dass Muslime in Europa nicht zuhauf gegen die Vereinnahmung ihres Obergottes Allah durch die mörderischen Jünglinge demonstrieren. Ziemlich verspätet wollen nun Funktionäre islamischer Organisationen mit ihren jeweils dazugehörigen Moscheevereinen öffentlich bekunden, dass der IS nichts mit dem Islam zu tun hat und mekkanische Friedensgebete in den Moscheen anstimmen.

(Von Alster)

Die Islamverbände betonten, sie hätten sich zu diesem erstmaligen Aktionstag am Freitag, 19. September 2014 in den Moscheen aus eigener Überzeugung entschlossen und nicht etwa „um die Erwartungen der Mehrheitsgesellschaft zu erfüllen“. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek: „Unsere Aktion ist keine Distanzierungsorgie.“ Die Muslime wollten jedoch nicht schweigen, „wenn der Islam gekidnappt wird von Terroristen und Verbrechern“. Wie es ihre Art ist, fordern sie gleichzeitig mehr Anteilnahme für fiktive Brandanschläge auf Moscheen und beziehen mit dem Aktionstag öffentlich Position gegen Rassismus und Fanatismus.

Tja, wo kommen diese rassistischen Verbrecher des IS denn nun her?

Aktham Suliman (syrischer freier Journalist, bis 2012 beim arabischen Sender „Al Jazeera“), hat es am Mittwoch, 16. September in der „Phoenix-Runde“ gesagt: „Da kann nicht irgendwer kommen, die Dschihadisten werden vorher abgecheckt. Das passiert in entsprechenden Moscheen über Vertrauenspersonen. Das hat man aus IS-Quellen. Sie kommen dort sogar erst „mit ins Boot“ nach bestimmten Aktionen, etwa wenn man eine Person lebendig begraben hat…“

Auch Jürgen Chrobog (ehem. Staatssekretär Auswärtiges Amt) spricht davon, dass man die Moscheen viel mehr kontrollieren müsste – er muss es ja wissen: „IS im Blutrausch – Wer stoppt die Terroristen?“ (ab Min. 33.10)

Hier das Video zur Sendung:

Der Aktionstag des organisierten Islam wird in mehreren Städten stattfinden. Genaugenommen wendet er sich nicht gegen den islamischen Staat an sich. Kann er auch gar nicht, da Staat und Religion im Islam nicht getrennt sind. In diesem Fall wendet er sich logischerweise gegen die Art und Weise, wie die Kämpfer des IS den Jihad ausführen, also gegen den Fanatismus. Den hat man ja hier auch nicht nötig. Einer der Ehrengäste wird Senator Scheele aus Hamburg sein. Er hat sich die größte Mühe gegeben, mittels eines Staatsvertrages mit islamischen Verbänden dem islamischen Rechtssystem Scharia, auch islamische Lebensweise genannt, in Hamburg Raum zu geben.

Der Vorgänger des uns bekannten Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat in einer Schrift Bemerkenswertes zum Staatswesen des Islam geschrieben. Axel Ayyub Köhler: “Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung”

Eine Verfassung nach dem Prinzip der Gewaltenteilung mit der Institutionalisierung von Legislative, Exekutive und richterlicher Gewalt ist in der klassischen islamischen Staatstheorie nicht zu finden. Das ist aus islamischer Sicht insofern verständlich, als die Gesetze – nämlich die göttlichen Gesetze – als Schari`a schon vorhanden sind und sich eine im Sinne des Wortes gesetzgebende Macht nicht mehr zu konstituieren braucht. Nur Allah ist gesetzgebende Macht! Das, was an ausführenden Bestimmungen, Anordnungen, Geboten u.ä. zu verfügen ist, ist im islamischen Sinne kein (Grund-) Gesetz. Eine verfassungsmäßig verankerte Institution erübrigt sich daher. Vielmehr sind der Herrscher und seine Verwaltung dort gefordert, wo sie den Gesetzesrahmen nach islamischen Prinzipien durch Verfügung auszufüllen haben. Demnach vereint ein islamischer Herrscher stets alle Gewalten in einer Person – getreu dem Vorbild des Staatsgründers Mohammed. (S. 28) [..]

Nach islamischer Staatstheorie ist die Welt geteilt in: „dar al-islam“ (das islamische Territorium) und in das unbefriedete, dem Islam feindlich gesinnte Ausland, manchmal auch kurz als „Kriegsgebiet“ bezeichnete „dar al-harb“, in dem nicht entsprechend der islamischen Ordnung regiert wird und das Gesetz des Islam keine Gültigkeit besitzt …. Prinzipiell herrscht Kriegszustand, es sei denn, der „dar al-islam“ ist durch einen Vertrag oder ein Übereinkommen an den „dar al-harb“ gebunden. (S. 34 f)

Man kann also sagen, dass der organisierte Islam nicht gegen den islamischen Staat demonstriert – sagen sie ja auch nicht – sondern die Deutungshoheit über das Einführen des islamischen Staates beanspruchen.

Warum auch der IS sich „Islamischer Staat“ nennen und mittels des brutalen Jihads islamkonform agieren kann – das ist gut bei „Der Prophet des Islam“ beschrieben.

Fassen wir zusammen:

Der brutale IS wird in und um Moscheen rekrutiert. Der Islam ist selbst Staat und kann sich nicht in einem freiheitlich-demokratischen Staat einrichten. Er ist immer gehalten, einen islamischen Staat zu gründen. Unsere islamischen Verbände beherrschen mehr oder weniger gut das islamische Gebot der Taqiyya, der Täuschung, wenn es gilt, den Islam und sich vor Ungemach zu schützen.

Unsere Volksvertreter und Medien lassen sich leicht belügen oder wollen es nicht wahrhaben. Das ist sehr gut von Prof. Bassam Tibi in „Selig sind die Belogenen“ beschrieben.

Funktionäre des Zentralrates … geben Bekenntnisse zum Grundgesetz ab…Ist ihr Bekenntnis zu Demokratie und religiösem Pluralismus aufrichtig oder bloß Iham (Taqiyya), also bewusste Täuschung der Ungläubigen?




Putin droht mit Einmarsch in Berlin und Paris!!

putin_poroschenko Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Darstellung des ukrainischen Staatschefs Petro Poroschenko Drohungen geäußert, die sich gegen Mitgliedsländer der Nato und der Europäischen Union richten. Laut einer Gesprächszusammenfassung des Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt, berichtete Poroschenko dem EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso am vergangenen Freitag während dessen Besuchs in Kiew von den Drohungen. Wörtlich habe Putin zu ihm, Poroschenko, gesagt: „Wenn ich wollte, könnten russische Truppen in zwei Tagen nicht nur in Kiew, sondern auch in Berlin, Rom, Paris, Madrid oder Brüssel sein.“

Poroschenko ist ein sehr glaubwürdiger Zeuge. Auch Merkel schätzt ihn sehr! (Quelle Süddeutsche, die Meldung wurde von der ganzen Qualitätspresse heute morgen geprüft und wiederholt. Oh, wenn sie doch nur wahr wäre und wir das erleben dürften!)




Sydney: IS wollte Menschen auf offener Straße köpfen

sydneyEs war der größte Antiterroreinsatz in der Geschichte Australiens, bei dem heute Morgen 15 Personen, die der islamischen Miliz IS zugeordnet würden, festgenommen wurden. Rund 800 Beamte und schwer bewaffnete Polizisten der Anti-Terror-Einheit Australian Security Intelligence Organisation (ASIO) waren im Einsatz und führten Razzien in Sydney und Brisbane durch. Premierminister Tony Abbott sprach von einem Netzwerk von Menschen, die im Land lebten, die australische Lebensweise und deren Vorteile genießen würden und dem Land dennoch Schaden zufügen wollten. Gegen den 22-jährigen Hauptverdächtigen Omarjan Azari (Foto) wurde Haftbefehl erlassen. Laut Angaben der australischen Regierung sei er Mitglied der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS), die ihm aufgetragen habe inszenierte Tötungen im Land durchzuführen, er habe dann entsprechende Befehle an Unterstützer in Australien ausgegeben.

(Von L.S.Gabriel)

Schon vor einigen Tagen hatte die australische Regierung die nationale Terrorwarnstufe auf „hoch“ erhöht. Wie „The Daily Telegraph“ berichtet sei geplant gewesen, zufällig ausgewählte Opfer in Sydney in eine IS-Flagge zu hüllen und sie vor laufenden Kameras zu enthaupten. Premierminister Abbott sprach davon, dass das kein Verdacht gegen diese Personen wäre, sondern, dass es sich um ein gezieltes Vorhaben handle und weiter sagte er: „Es ist wichtig, dass unsere Polizei und Sicherheitsorganisationen den Dschihadisten einen Schritt voraus sind. Und heute Morgen waren sie es.“ Und weiter: „Diese Menschen hassen uns nicht dafür, was wir tun, sondern sie hassen uns dafür, wer wir sind und wie wir leben. Das macht uns zum Ziel.“ Oppositionsführer Bill Shorten drückte es weniger diplomatisch aus: „Wie allen Australiern dreht sich mir der Magen um, wenn ich daran denke, dass Bilder, die wir nur aus anderen Teilen der Welt kennen, auch in unseren Straßen auftauchen könnten.“

Die australischen Behörden gehen davon aus, dass der eigentliche Kopf hinter dem grausamen Plan, Muhammad Ali Baryalei, ein bekanntes Mitglied der IS sei. Baryalei sei aber bereits aus dem Land geflohen.

Gerichtsdokumenten zufolge gab es wohl in den frühen Morgenstunden vom 8. Mai dieses Jahres ein Telefonat zwischen dem angeklagten Azari und Mohammad Ali Baryalei, bei dem diese und andere Handlungen besprochen worden seien. Staatsanwalt Michael Allnutt erklärte vor Gericht, der Plan sei gewesen die Gemeinschaft mit dieser grausamen Tat zu schockieren und deutlich aufzuschrecken.

sydney1

Tony Abbott (kleines Foto) allerdings knickte natürlich auch sofort wieder ein. Auf die Forderung von Senator Cory Bernardi nach einem sofortigen Burkaverbot sagte er: „es geht nicht um die Religion der Menschen. Wir sollten uns keine Sorgen um den Glauben der Menschen machen, wir sollten uns nicht ärgern über das, was sie tragen, sondern uns lediglich vor der Kriminalität zu schützen suchen. Wir sollten uns gegen möglichen Terror schützen und das ist genau das, was unsere Polizei und Sicherheitskräfte heute getan haben“.

Wir gratulieren Tony Abbott zu der gelungenen Operation. Dennoch sei bemerkt: der nächste logische Schritt wäre dann, die Zusammenhänge zwischen dieser „Religion“ und der Kriminalität, dem Hass und dem Terror zu erkennen. Nur dann Mr. Abbott haben solche Aktionen auch langfristig Sinn.

Hier Videos der Operation:




„1968“ – ein Import aus China?

Plakat der chinesischen Kulturrevolution - Studentenmarsch nach Peking 1965-1966Die Kulturrevolution von 1968 gilt zu Recht als Beginn der historischen Selbstzerstörung der westlichen Welt. In Deutschland war „1968“ angeblich eine Studentenrevolution gegen das nachkriegszeitliche Weiter-so der Elterngeneration. Diese Sicht ist völlig falsch. Wie in anderen Teilen der westlichen Welt war 1968 auch in Deutschland keine originär eigene Entwicklung, sondern ein auf westliche Verhältnisse abgewandelter Abklatsch der seit 1966 tobenden maoistischen Kulturrevolution in China.

(Von C. Jahn)

Hauptthesen

1. Es gibt keinen primären Zusammenhang zwischen national-sozialistischer Vergangenheit, Zweitem Weltkrieg und der Kulturrevolution von 1968. Die Legende vom „Aufbegehren der Kinder gegen die Tätergeneration“ ist bestenfalls deutsches Lokalkolorit, das die Gesamtbewegung in anderen Teilen der westlichen Welt nicht erklären kann.

2. Es gibt ebenfalls keinen primären Zusammenhang zwischen „1968“ und dem Vietnamkrieg. Dieser Krieg kann lediglich die pazifistische Komponente der 68er-Bewegung erklären, die ihrerseits aber nur eine ideologische Nische innerhalb des gesamten Theoriegebäudes der 68er darstellte. Die antibürgerlichen, klassenkämpferischen Kernelemente der 68er-Theorien sind allein durch den Vietnam-Krieg nicht verständlich.

3. „1968“ war unverkennbar eine kommunistische Bewegung, sie fand aber im sowjetischen Machtraum keinen Widerhall und wurde dort sogar unterdrückt. Sie war daher keine marxistisch-leninistische Bewegung.

4. Deutliche inhaltliche Übereinstimmungen finden sich allerdings zwischen der Ideologie der 68er und dem antiautoritären, kulturrevolutionären, gegen „das Alte“ gerichteten Maoismus Rotchinas. Die westliche Kulturrevolution von 1968 war daher nichts anderes als ein chinesisches Importprodukt: eine auf die europäisch-amerikanischen Verhältnisse angepasste Kopie der chinesischen Kulturrevolution von 1966.

Im einzelnen

1. Kein primärer Zusammenhang zwischen „1968“, National-Sozialismus und Zweitem Weltkrieg

In Deutschland wird „1968“ in der offiziellen Lesart immer nach dem gleichen Muster interpretiert: Angeblich handelte es sich um ein Aufbegehren der „Kinder der Nazis“ gegen die Tätergeneration. Da das klassisch-preußische Deutschland während der Wirtschaftskrise der frühen 30er Jahre dem National-Sozialismus auf den Leim ging, stellten die „1968er“ demnach das alte Deutschland insgesamt in Frage und forderten den Aufbau eines „neuen Deutschlands“, einer „anderen Republik“ – eben der „Bunten Republik“ unserer Tage. Gegen diese Sichtweise, die „1968“ als direkte Folgeerscheinung von National-Sozialismus und Zweiten Weltkrieg deutet, spricht insbesondere die Beobachtung, dass „1968“ auch in den Ländern der Kriegsalliierten und neutralen Ländern stattfand, oft sogar erheblich radikaler als in Deutschland.

Noch heftiger als in Deutschland tobte die Kulturrevolution von 1968 etwa in Frankreich – einer alliierten Siegermacht oder zumindest alliierten Siegermacht im Beifahrersitz. Man kann zwar argumentieren, dass „1968“ in Frankreich eine späte Reaktion auf die massive französische „Collaboration“ mit der deutschen Besatzung gewesen sein mag, aber dieses Argument verfängt ebenfalls nicht: Die Kulturrevolution von „1968“ fand auch in den USA und Großbritannien statt, wo es nie eine deutsche Besatzung gab. Ein genereller Zusammenhang zwischen „1968“ und dem National-Sozialismus lässt sich daher nicht erkennen, er ist bestenfalls ein speziell deutsches Lokalkolorit. Mehr noch: Es gibt nicht einmal einen Zusammenhang zwischen „1968“ und Zweitem Weltkrieg. Die Kulturrevolution von 1968 wütete auch in neutralen Ländern wie der Schweiz und Schweden mit besonderer Heftigkeit. Fazit: Weder der National-Sozialismus noch der Zweite Weltkrieg können die Kulturrevolution von 1968 als westliches Gesamtphänomen erklären.

2. Kein primärer Zusammenhang zwischen „1968“ und dem Vietnamkrieg

Ähnlich wie heute in deutschen Schulbüchern ein Zusammenhang zwischen „1968“ und National-Sozialismus konstruiert wird, wird in US-amerikanischen Schulbüchern ein Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg konstruiert. Die Entwicklungen um 1968 werden als rein pazifistische Bewegung („Make love, not war“) infolge der zunehmenden Härte gegenüber dem Vietcong und dem Leid der immer stärker betroffenen nordvietnamesischen Zivilbevölkerung dargestellt. Diese Sichtweise ist aber nur teilweise richtig. Ohne Zweifel war die Eskalation des Vietnamkriegs eine Ursache für die Breitenwirkung der 68er-Bewegung, nicht nur in den USA, sondern in der ganzen westlichen Welt. Dieser Krieg erklärt aber nicht den gesamtideologischen, speziell kulturrevolutionären und antibürgerlich-klassenkämpferischen Charakter von „1968“. Oder anders ausgedrückt: Um gegen einen Krieg zu demonstrieren, muss man nicht zwingend auch die bürgerliche Sexualmoral in Frage stellen – ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Themen muss erst über einen geistigen Umweg hergestellt werden. Dieser konstruierte Umweg kann beispielsweise über Kritik an angeblich gemeinsamer Autoritätsgläubigkeit, autoritärer Erziehung oder traditionellen Rollenbilder erfolgen: Dann sind aber diese genannten Themen die eigentlichen ideologischen Kernthemen, und Vietnamkrieg und Sexualmoral nur willkommene Aufhänger, um diese Kernthemen in die Breite zu kommunizieren.

3. Kein Zusammenhang zwischen „1968“ und dem Marxismus-Leninismus

Ohne Zweifel waren die 68er eine linke, klassenkämpferische Bewegung „für die Arbeiterklasse“ – die lächerlichen Bilder deutscher Studenten, die nie eine Fabrikhalle betreten hatten, aber mit Arbeiterhelmen verkleidet als Möchtegernproletarier durch Frankfurt marschierten, gehören ja bis heute zur stilprägenden 68er-Folklore. Im kommunistischen Ostblock fand die 68er-Bewegung allerdings nicht den geringsten Widerhall. Tatsächlich zeigen sich in den Ideologien der 68er und der damaligen Marxisten-Leninisten im Sowjetreich ganz erhebliche Unterschiede: Insbesondere die Forderung der 68er nach einer Umkehr von Werten und Autoritäten („every cop is a criminal, all the sinners saints“ – Rolling Stones), die sich u.a. in der antiautoritären Erziehung, der angestrebten Abschaffung des klassischen Bildungswesens, dem Bemühen um Täterschutz statt Opferschutz usw. widerspiegelt, wurden im Sowjetreich schon im Keim erstickt. Zielsetzung des Marxismus-Leninismus war stets ein verbesserter und bevorzugter Zugang der Arbeiterklasse zur Bildung, keineswegs aber eine Zerschlagung der Bildung an sich. Die staatliche Autorität von Polizei, Lehrern, Justiz und Militär war in der Sowjetunion ein Sacrosanctum, sie wurde nicht einmal diskutiert: Wer im sowjetischen Machtraum ein Gewaltverbrechen beging, wurde nicht entschuldigt, sondern kam ins Gefängnis. Auch der für die 68er typische Jugendkult („trau keinem über 30“), ihr Hass auf eigene national-kulturelle Traditionen, ihre durch schrankenlose Sexualität und bewusst ungepflegte Mode zur Schau gestellte Antibürgerlichkeit – nichts davon stieß im marxistisch-leninistischen Sowjetreich auf wohlwollende politische Resonanz. Und letztlich war der sowjetische Marxismus-Leninismus grundsätzlich industriefreundlich und technikorientiert: Sowjetische Idealmenschen waren der schwitzende Industriearbeiter oder der stämmige Kolchosebauer samt hochproduktiver Massenviehzucht. Industrie und Technik aber entwickelten sich nach der Arbeiterhelm-Clownerie der Anfangszeit schnell zu den erklärten Feindbildern der 68er. Idealisiert wurden (und werden) hingegen unproduktive Kleinbetriebe, ein vorindustrielles Zurück-zur-Natur sowie zivilisationsfernes Nichtstun. Die 68er waren also zwar eindeutig Kommunisten, sie waren aber definitiv keine Marxisten-Leninisten.

4. „1968“ war nichts als ein maoistischer Import aus Rotchina

Wenn aber weder National-Sozialismus noch Zweiter Weltkrieg noch Vietnamkrieg noch der marxistisch-leninistische Kommunismus des Sowjetreiches als gemeinsamer politischer Ausgangspunkt der 68er angesehen werden können – wo lag er dann?

Betrachtet man „1968“ im Zusammenhang mit dem globalen Gesamtgeschehen der späten 60er Jahre, fällt die Antwort nicht schwer: Seit 1966 wütete in China die Kulturrevolution Mao Tse Tungs, deren Ideologie die enge geistige Verwandtschaft zum Gedankengut der 68er schnell erkennen lässt. Maos Grundidee war die Zerschlagung „alles Alten“: Erst wenn das „Alte“ zerstört ist, kann das „Neue“ entstehen, wobei bei Mao dieses „Alte“ gleichbedeutend ist mit der „alten Kultur“ oder, wie Maos Kampfbegriff der zu zerstörenden „vier Alten“ im einzelnen aufzählt: der „alten Denkweisen alten Kultur, alten Gewohnheiten, alten Sitten“. Mao ersetzte also die traditionelle kommunistische Konfliktlinie zwischen verschiedenen „Klassen“ – die es 1966 ja in Rotchina nicht mehr gab – durch eine neue Konfliktlinie zwischen „alt“ und „neu“ bzw. „“alt“ und „jung“. Um diesen Konflikt zwischen „alt“ und „jung“ in den konkreten Kampf umsetzen zu können, entwickelte er die Umkehrung der traditionellen Autoritäten als ein ganz zentrales Anliegen seines kulturrevolutionären Maoismus: Schüler durften und sollten ihre Lehrer schlagen und erschlagen, junge Parteimitglieder die alten Kader zu Tode prügeln. Daneben führte die im Maoismus geforderte Zerstörung der „alten Kultur“ zu einer barbarischen Vernichtung des nahezu gesamten chinesischen Kulturguts der vergangenen 5000 Jahre chinesischer Kulturgeschichte und einer Ächtung aller zivilisiert-traditionellen Verhaltensformen. Besonders verhasst war die „alte Bildung“: Als lernenswert galten nur noch einfache proletarisch-bäuerliche Fertigkeiten, jede Form bürgerlich-schöngeistiger, klassischer „humanistischer“ Bildung wurde abgeschafft – „1968“ lässt grüßen. Ausführende Kräfte der Kulturrevolution waren die 15- bis 16-jährigen Roten Garden als „vom Alten unverdorbene“ Träger des „Neuen China“. In all diesen Kernkomponenten der maoistischen Ideologie ist das Theoriengebäude 68er leicht erkennbar: Jugendkult, Antiautoritarismus, Bildungsfeindlichkeit, Verachtung bürgerlicher Traditionen und Rituale und vor allem ein nach innen, gegen die eigene Tradition und historisch gewachsene Kultur gerichteter politischer Hass.

Unter den Linken Westeuropas und der USA galt Mao und seine Kulturrevolution damals als Heilsbringer, der einen „neuen Kommunismus“ erschuf, eine willkommene Alternative zum altbackenen Marxismus-Leninismus, der sich im Kalten Krieg nicht mehr überzeugend an den Mann bringen ließ. Aber Maos revolutionärer neuer Ansatz, den Hass auf die bürgerliche Kultur in einen generellen Hass auf die gesamte Kultur umdeuten, gepaart mit der Erlaubnis, ja politischen Pflicht, gegenüber traditionellen Autoritäten wie Lehrern, Pfarrern und Eltern den Rüpel rauszukehren – das war neu, das war cool.

Im Rückblick ist daher die Entwicklung der westlichen Welt seit 1968 ohne nähere Kenntnis der chinesischen Kulturrevolution von 1966 nicht rational verständlich. Ohne den zivilisationsfeindlichen, kulturrevolutionären Selbsthass der Maoisten zu kennen, bleibt rational unverständlich, warum die politische Elite Westeuropas nach 1968 damit begann, mitten in Europa Millionen von Orientalen und Afrikanern anzusiedeln. Ohne den fanatischen Hass der Maoisten auf die traditionelle Erziehung und traditionelle Wertvorstellungen zu kennen, bleibt unverständlich, warum die westeuropäische Elite nach 1968 damit begann, die Grundregeln der Höflichkeit zu verpönen und die alte europäische Bildung, das einst beste Bildungssystem der Welt, durch allerlei kindisches Tralala zu ersetzen. Ohne die antiautoritäre Ideologie der Maoisten zu kennen, lässt sich nicht verstehen, warum man in Westeuropa nach 1968 Lehrer und Polizisten entmachtete und sich bei so vielen jungen Menschen ein politisch gefördertes Aufbegehren gegen die eigenen Eltern durchsetzen konnte. Ohne die maoistische Verachtung der städtischen Lebensweise und die Verherrlichung alles Unzivilisierten, Rohen, Bäuerlichen zu kennen, bleibt unbegreiflich, warum sich seit 1968 gerade die westeuropäischen Linken, einst Vorkämpfer für die Industrialisierung zum Nutzen der Arbeiterklasse, so hysterisch für die Natur begeistern – ursprünglich ja politisches Terrain wald- und wiesenverliebter Rechter.

Erst wenn wir die Ursprünge und geistigen Hintergründe der 68er-Ideologie verstehen, wird es uns gelingen, diese zerstörerische Ideologie wieder aus der Welt zu schaffen.

(Aufmacherbild oben: Plakat der chinesischen Kulturrevolution – Studentenmarsch nach Peking 1965-1966)




Heute Abstimmung schottische Unabhängigkeit

scotland2Heute stimmen die Schotten darüber ab, ob sie das Vereinigte Königreich verlassen und unabhängig sein wollen. Die Chancen stehen anscheinend nicht schlecht, wenn man diversen Umfragen glauben darf. Großbritannien wird dann endgültig Kleinbritannien. Wir würden die Abspaltung begrüßen. Warum?

Zwar möchten die abtrünnigen Schotten dann schnell wieder in die EU, aber die Abspaltung wäre eindeutig auch ein Tiefschlag gegen die Großmannssucht der EUdSSR, gegen ihre heimtückische Agenda, alle Nationalstaaten aufzulösen und in einem großen, zusätzlich mit Einwanderern aus aller Welt vermixten Völkerbrei untergehen zu lassen, diktatorisch regiert von den undemokratischen Bonzen aus Brüssel.

Natürlich würde die Unabhängigkeit Schottlands auch alle anderen Teile der EU, die längst ebenfalls unabhängig sein möchten, schwer befeuern. Wir denken an die Katalanen, die Basken, die Galizier, an Südtirol und das Padanien der Lega Nord in Italien, an die Ungarn, die man nach dem Ersten Weltkrieg brutalst an die Nachbarn verteilt hat, und andere.

Jeder weitere unabhängige Nationalstaat würde die EUdSSR bremsen und damit sämtliche etwaigen Nachteile vieler Kleinstaaten mehr als aufwiegen. Nieder mit Brüssel! Das muß unsere Devise sein. Die Auszählung in Schottland dauert die ganze Nacht. Das vorläufige Endergebnis wird erst morgen früh gegen 6 Uhr erwartet!




NRW-Minister Guntram Schneider betet zu Allah

FreitagsgebetBei manchen Zeitungsmeldungen geht einem schon mal ein wenig die Fantasie durch. Beim kollektiven Gejammere in Taqiyyamanier am morgigen Freitag „gegen Hass und Unrecht“ (PI berichtete) nimmt auch Nordrhein-Westfalens DhimmiIntegrationsminister Guntram Schneider (SPD, kl. Foto) teil. Schließlich gehört seiner Meinung nach ja auch der Ramadan zu NRW. Er wird dabei im Namen der Landesregierung am Freitagsgebet in der Bielefelder Moschee an der Herforder Straße teilnehmen, auf die kürzlich ein Brandanschlag verübt worden war, und er wird ein Grußwort an die Moslems richten. Wie hat man sich diese Aktion vorzustellen? Beten gen Mekka beim Ruf des Imams? Koransuren in Arabisch konsumieren ohne zu wissen, was man dort hört und ein nettes Gesicht dazu aufsetzen? Die Unendlichkeit des Weltalls wird nur noch von der unendlichen Dämlichkeit unserer Politiker getoppt.

» guntram.schneider@mais.nrw.de




Celle: Kurdenrandale im Krankenhaus

AKH CelleImmer öfter kommt es in deutschen Krankenhäusern zu feindseligen Übergriffen von Ausländern auf Ärzte und Pflegepersonal, weil sie nicht akzeptieren können, dass die Medizin auch bei Ausländern an ihre Grenzen stößt und keine Wunder bewirken kann – so jüngst geschehen in Celle. Dort randalierten Kurden nach dem Tod einer 83-jährigen Angehörigen auf der Intensivstation des AKH. Erst die herbeigerufene Polizei konnte die Lage entschärfen.

Die Cellesche Zeitung berichtet:

„Ihr habt unsere Mutter sterben lassen, wir töten Euch.“ Mit bedrohlichen Ausrufen wie diesem sah sich am späten Sonntagabend, 14. September, das Personal der Intensivstation des AKH konfrontiert. (…)

Der Vorfall ereignete sich etwa gegen 22 Uhr. Stunden zuvor war die Patientin, die nach Auskunft von AKH-Sprecherin Franziska Bauermeister schon länger erkrankt war, auf die Intensivstation verlegt worden, weil sich ihr Zustand verschlechtert hatte. Angehörige der Frau saßen bei ihr am Krankenbett. Als es ihrem Bettnachbarn plötzlich schlechter ging, wurden die Verwandten aus dem Zimmer geschickt. Ein übliches Verfahren, der Patient musste reanimiert werden.

Eine Stunde später musste auch die 83-Jährige wiederbelebt werden, parallel zu dem anderen Patientin. Doch alle Versuche, sie zu retten, schlugen fehl. Die Frau verstarb. Als den Angehörigen, dies mitgeteilt wurde, verloren einige die Beherrschung. Andere Verwandte wurden herbeitelefoniert. Nach Angaben der Polizei seien etwa „25 Personen aufgeschlagen“. Ein Teil der Angehörigen begann, das Pflegepersonal zu beschimpfen. Doch besonders die Ärztin stand im Mittelpunkt der verbalen, aggressiven Angriffe. „Sie hat sich in ihr Zimmer eingeschlossen“, sagte AKH-Sprecherin Bauermeister.

Unterdessen verloren einige der Verwandten vollends die Beherrschung. Während vor allem die Frauen gemäß den Trauerritualen melodische Gebete sprachen oder weinend zu Boden stürzten, wurde von anderen Angehörigen ein Schrank umgerissen. Auch ein Rollwagen wurde zertrümmert. Eine Scheibe ging zu Bruch.

Das Sicherheitspersonal des Allgemeinen Krankenhauses, das zu dieser Zeit aus einer Person bestand, konnte die Lage nicht beruhigen. Die AKH-Mitarbeiter riefen die Polizei. Drei Streifenwagenbesatzungen brachten die Situation dann unter Kontrolle. „Es waren wohl nicht alle feindselig. Einige haben versucht, ihre Angehörigen zu beruhigen“, so Polizeisprecher Thorsten Wallheinke. Beim AKH will man den Vorfall aufarbeiten. „Wir werden unsere Schlüsse daraus ziehen“, kündigte Bauermeister an.

Einen Angehörigen zu verlieren ist für niemanden einfach, aber derartig die Beherrschung zu verlieren ist eine bevorzugte Gangart islamischer Kulturkreise. Auf der facebook-Seite der Celleschen Zeitung war laut einem PI-Leser der Beitrag nach kurzer Zeit und ca. 90 Kommentaren schnell wieder verschwunden. Die Hälfte dieser Posts kam von kurdischer Seite. Selbstverständlich war von Einsicht oder Bedauern keine Spur. Stattdessen hagelte es Beschimpfungen, Rassismusvorwürfe und die ganze Litanei, wie man es von dieser in Celle und anderwo sehr agressiven Bevölkerungsgruppe zu Genüge kennt. Wenn es ihnen aber hier in Deutschland nicht gefällt, steht ihrer Ausreise Richtung Heimat nichts entgegen.