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Essen: Polizei schützt Salafisten vor Hooligans

hools_essenGroßeinsatz für die Essener Polizei am Sonntagnachmittag: Drei Dutzend Hooligans aus dem ganzen Land hatte sich am Essener Hauptbahnhof getroffen, um gegen Salafisten zu demonstrieren. Die Polizei drängte die Gruppe in eine Seitenstraße und löste die Versammlung so schnell wie möglich auf. Berichtet die WAZ und sorgt sich, ob die Hooligans Nazis waren, denn wer gegen Salafisten demonstriert, der muß einfach ein Nazi sein, nicht wahr?

Die Zeitung schreibt:

Großeinsatz für die Essener Polizei am Sonntagnachmittag: Eine große Gruppe von Hooligans aus dem ganzen Land hatte sich am Essener Hauptbahnhof getroffen, um gegen Salafisten zu demonstrieren. Die Polizei drängte die Gruppe in eine Seitenstraße und löste die Versammlung auf.

Wenn ihre Klubs in den Arenen der Bundesliga aufeinandertreffen, sind sie erbitterte Feinde. Doch wenn es gegen Salafisten geht, stehen sie Seite an Seite. „Hooligans gegen Salafisten“ nennt sich eine aggressive Gruppierung, die am Sonntagabend einen spektakulären Großeinsatz der Polizei in der Essener Innenstadt auslöste.

Die Taktik der Polizei ging voll auf. Am Willy-Brandt-Platz wurden die allesamt in Schwarz gekleideten Hooligans eingekesselt und zu dem kleinen, eingezäunten Parkplatz an der Hachestraße gegenüber der Hauptpost gedrängt. Der Hass gegen Salafisten mündete nun in erbitterten Hass gegen die massiert auftretenden Einsatzkräfte.

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Hätten drei Dutzend Salafisten randaliert, dann hätte die Essener Polizei des Kalifats Al-Kraft wahrscheinlich deeskalierend den ganzen Nachmittag zugeguckt und nichts gemacht! Quod licet Iovi, non licet bovi!

Video:

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