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NRW: Autonomes Zentrum soll Moschee weichen

An der Gathe im Stadtteil Wuppertal-Elberfeld bewohnen die von den etablierten Parteien gepamperten Schlägertruppen der multikulturellen und deutschfeindlichen (Anti)-faschisten an der Elberfelder Markomannenstraße ein staatlich finanziertes „Autonomes Zentrum“ (AZ). Jetzt sollen die gottlosen Verfassungsgegner vertrieben werden und umziehen, weil sich dort muslimische Verfassungsgegner breitmachen und eine Moschee bauen wollen. Die Wuppertaler Politiker hatten sich bereits vor zwei Jahren geschlossen für den Bau der Moschee ausgesprochen. Unverständlicherweise löst dieses Vorhaben bei den Multikulturellen nun auf einmal großen Unmut aus. So rufen sie jetzt zu einer Großveranstaltung mit Kampf und Tanz gegen die Pläne der Stadt auf.

Die aus der Türkei gesteuerte Türkisch-Islamische Gemeinde der DITIB-Elberfeld will auf dem brach liegenden Gelände gegenüber der bestehenden Moschee eine Gegengesellschaft etablieren und eine Moschee bauen, die zusätzlich zur islamischen Religionsausübung Geschäftsräume, ein Begegnungszentrum, Kultur, Bildung, Freizeit und Dienstleistungen für Muslime anbietet. Der Türkisch-Islamischen Gemeinde ist es dabei völlig egal, dass die nützlichen Idioten der Antifa deshalb wegziehen müssen. Außerdem soll in dem verwahrlosten Stadtteil zwecks Bereicherung ein Gemeindezentrum mit sozialem Wohnen entstehen. Ein Zeitplan für die Umsetzung wurde noch nicht vorgestellt. Auch sind noch keine Details zur Gestaltung des geplanten Gotteshauses – ob Kuppel oder Minarett – bekannt. Ein neuer Standort für die Linksfaschisten wurde bisher aber noch nicht gefunden. Das ärgert diese maßlos, und daher wollen sie am 18. Oktober zunächst eine „große Kampf- und Tanzdemo“ zum Erhalt des Zentrums veranstalten. Der Ort in der Elberfelder Innenstadt steht noch nicht fest, und die Demonstration ist bisher auch noch nicht angemeldet.

„Bei der Suche nach einem alternativen Gebäude für das Autonome Zentrum ist die Stadt bisher nicht fündig geworden. Eine erfolgreiche Suche ist aber Voraussetzung dafür, dass die Pläne für den Moscheebau umgesetzt werden können. Aufgrund der Örtlichkeiten geht beides miteinander nicht“, sagte die Stadtsprecherin Martina Eckermann. Wegen der Ferien war am 26. August keine Stellungnahme des Gemeindevorstands erhältlich.

Die WZ berichtet:

Die Autonomen befürchten, dass sie aus ihrem seit 20 Jahren angestammten Quartier verdrängt werden. In der Elberfelder Nordstadt sei kein anderes angemessenes Haus zu finden, heißt es in dem Aufruf. Seit zwei Jahren wird in der Szene diskutiert, wie auf eine mögliche Räumung reagiert werden sollte. Einen Aufruf zu Demonstrationen gab es zuvor nicht. Vor der Ära Gathe war das AZ in seiner Geschichte mehrfach geräumt worden, was damals an der Briller Straße und der Hochstraße zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führte. Die Nachbarschaft zwischen dem Autonomen Zentrum und DiTiB ist konfliktfrei. Als Pro NRW gegen den Moschee-Bau protestierte, reihte sich die linke Szene in die rund 800 friedlichen Gegendemonstranten ein.

Dass die Nachbarschaft zwischen dem AZ und der DITIB „konfliktfrei“ ist, konnten die Leser der WZ allerdings nicht bestätigen.

Vorab hatte die WZ mitgeteilt, dass der Integrationsbeauftragte von den Moschee-Plänen überzeugt sei. Für die Moschee erneuerte Oberbürgermeister Peter Jung noch einmal die Forderung, dass sie „stadtverträglich und in einer modernen Architektur“ entstehen muss. Das spricht womöglich gegen Minarett und Kuppeln. Beides ist für Moscheen eigentlich üblich. Jung hat außerdem die Hoffnung, dass „es ein Miteinander von Autonomem Zentrum und Moschee“ geben könnte. Wie das aussehen soll, ließ er offen.

Gemessen an den Leserreaktionen sehen viele Wuppertal den Moschee-Neubau an der Gathe kritisch. Dabei sind sie offensichtlich nicht von Ressentiments gegen Muslime getrieben, sondern sie sorgen sich um das Miteinander der Bevölkerungsgruppen an der Gathe. So verweist eine Leserin auf die Geschehnisse um den Moscheebau in Köln, wo auch der türkisch-islamische Verband DITIB federführend ist. Dort hatte es Streit mit dem deutschen Architekten gegeben. Ursache waren unter anderem vermeintliche christliche Symbole in der Kuppel. Dass es in Köln noch gelingt, eine „transparente Moschee“ zu errichten, bezweifeln immer mehr Beobachter.

Für den Integrationsbeauftragten der Stadt Wuppertal, Jürgen Lemmer, geht jede Diskussion um eine neue Moschee an der Gathe fehl. Er meldete sich per Mail aus dem Urlaub bei der WZ. „Diese Moschee dient der Integration und ist eine Chance für die Gathe “, schreibt Lemmer. Die Muslime wollten „eine Moschee errichten, die äußerlich erkennbar zum Besuch und zum Dialog einlädt“.

Wie die Gathe heute auf viele Wuppertaler wirkt, beschreibt eine Leserin so: „Früher konnte ich zu Fuß die Gathe zum Uellendahl gehen. Heute traue ich mich das nicht mehr. Abends ist es für eine Frau erst recht zu gefährlich, allein über diese Straße zu gehen.“ Die einzelnen Bevölkerungsgruppen isolierten sich immer mehr. Von Integration könne da ja wohl keine Rede mehr sein.

Nun haben die Autonomen ganz offensichtlich ein Problem mit den Geistern, die sie riefen, denn sie vergaßen die allseits bekannte Prophezeiung vom monokulturellen Prediger Pierre Vogel, dass der Islam auch in ihr Haus kommen werde, ob sie es nun wollen oder nicht. Letztlich bleibt aber in Wuppertal doch alles so, wie es ist: Es wird lediglich ein autonomes Zentrum gegen ein anderes ausgetauscht! (VB)