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Asylanten vergewaltigen Kärntnerin

imageEine Kärntnerin wurde, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits am 10. September von mehreren testosteron-überladenen Asylanten sexuell bedrängt und vergewaltigt. Und auch in Oberbayern wurde eine 19-jährige Ruhpoldingerin von zwei Fachkräften belästigt.

Die „Kleine Zeitung“ berichtet:

Nach bisherigen Ermittlungen wurde eine Frau von einem Mann vermutlich im Beisein anderer Männer vergewaltigt. „Die Frau hat den Vorfall drei Tage später angezeigt“, hieß es am Mittwoch auf Anfrage der Kleinen Zeitung aus der Landespolizeidirektion. Zu Details könne und wolle man sich derzeit nicht äußern. Eine Spur führt zu sechs bis sieben namentlich bekannten Asylwerbern, die in der Gemeinde leben. Es kam bereits zu mehreren Gegenüberstellungen mit dem Opfer. Die Frau, sie steht immer noch unter Schock, konnte ihren Peiniger bisher aber nicht einwandfrei identifizieren.

Während weitere Untersuchungen laufen, sickerte durch, dass die Frau bei einem Automaten Zigaretten kaufen wollte. Die Männer hätten dann die Frau, so der Verdacht, eingekreist. Mindestens drei Asylwerber seien auf die Frau zugegangen und hätten sie mit Gewalt unter eine Verladerampe gezerrt. Dann sei sie vergewaltigt worden, so die Frau.

Verdächtige schweigen

„Wir setzten alles daran, um den Fall klären und den Täter überführen zu können. Bisher stoßen wir aber bei den unter Verdacht stehenden Männern auf Mauern des Schweigens“, sagt ein ermittelnder Polizist. Man setze auch auf die Mithilfe der Bevölkerung.

Auch aus Oberbayern gibt es Belästigungen durch Asylanten zu vermelden:

Am Donnerstag, 25.09.14, gegen 21 Uhr meldete eine 19-jährige Ruhpoldingerin, dass sie im Zug von Traunstein nach Ruhpolding von einem Fahrgast belästigt wurde. Der 23-Jährige und sein 27-jähriger Begleiter stiegen dann in Ruhpolding aus. Dort belästigten sie die Zugbegleiterin, die die beiden beim „Schwarzfahren“ erwischt hatte. Die beiden Asylbewerber, die zur Zeit in der Erstaufnahmeeinrichtung in Siegsdorf-Hörgering untergebracht sind, entwendeten anschließend zwei Fahrräder vom Bahnhof in Ruhpolding und fuhren damit in Richtung Hörgering zurück.

Im Bereich Neustadl wurden sie dann von der Polizei aufgegriffen. Einer flüchtete, konnte aber kurze Zeit später wieder aufgegriffen werden. Da einer Widerstand leistete, konnte er nur mit erheblichem Kraftaufwand durch mehrere Polizeibeamte in den, wegen möglicher gesundheitlicher Probleme, herbeigerufenen Krankenwagen gebracht und dann gefesselt ins Krankenhaus Traunstein überstellt werden. Da dieser im Krankenhaus weiter randalierte und eine Polizeibeamtin mit dem Umbringen bedrohte, wurde er in die Inn-Salzach-Klinik nach Wasserburg gebracht. Der zweite Asylbewerber wurde bei der Polizei Ruhpolding in Gewahrsam genommen und am 26.09.14 wieder entlassen.

Ob es sich bei den zwei „Südländern“, die letzte Woche in Bielefeld eine 38-Jährige vergewaltigten, auch um Asylanten handelt, ist uns nicht bekannt.




Barbie & Ken werden religiös – ohne Mohammed

imageDie Barbie-Puppe war bisher nur ein Problem für diejenigen, die ihr ihre tolle Figur, die faltenlose Haut und das feminine Gesicht neideten. Für kleine Prinzessinnen war Barbie dafür ok, denn sie entsprach und entspricht einem in uns verankerten Sinn für das Schöne, vielleicht auch nur dem Ideal unserer kapitalistischen Schönheitsindustrie. Egal. Die meisten kleinen Mädchen mögen sie jedenfalls, manche wenige Erwachsene nicht. Aber eines war und ist klar: Barbie ist immer korrekt, politisch korrekt, sie trat niemandem auf die Füße.

(Von rotgold)

Nun gibt es seit kurzem einige neue überraschende Varianten: Barbie als tote Heilige zum Beispiel, die noch ihr lebendes Kind stillt. Oder Barbies Freund Ken, der am Kreuz hängt, weil er den Jesus gibt. Auch eine hinduistische Gottheit darf als Barbie erscheinen und Ken als Buddha, wenn auch mit leichten politkorrekten Makeln, denn ein indisches Sonnenrad ist aus Versehen auf die Verpackung gerutscht.

Einer aber, einer, der fehlt in der illustren Sammlung der religiösen Ken- und Barbie-Klone: Es ist Mohammed, der Karawanenräuber und Mörder, der Folterer, der Ehemann und Beischläfer der neunjährigen Aisha. Dieser Mohammed wurde nicht als Barbie-Ken zugelassen. Warum nicht?

Die Schöpfer der Barbies, Marianela Perelli und Pool Paolini (Foto oben), dazu:

„Wir respektieren alle Traditionen und Religionen, wir wollen keine Religion beleidigen.“ Und so haben die Argentinier religiös inspirierte Barbies und Kens wie den Heiligen Kajetan von Thierne erschaffen, aber bewusst auf ein Bildnis von Mohammed verzichtet.

Vor Mohammed kneifen sie also, so wie alle „Künstler“, egal aus welcher Branche sie denn kommen. Todesdrohungen begleiten jeden, der es wagen sollte, den Islam als intolerant, unfriedlich oder brutal zu „beleidigen“. Das überzeugt.

Und sie alle haben aus dem Schicksal des Filmemachers Theo van Gogh gelernt, den ein Moslem ermordete, weil seine Filmkunst muslimische Befindlichkeiten verletzt hatte.

Die gläubigen kleinen muslimischen Mädchen müssen aber trotzdem nicht auf ihr Spielzeug verzichten. So gibt es schon lange Barbies in Burkas, mit denen sie sich „identifizieren“ sollen. Oder auch – Islam geht mit der Zeit – Puppen, die das islamische Glaubensbekenntnis von einem eingepflanzten Chip abspulen, ganz so wie die Vorbilder in der Wirklichkeit.

Mohammed dagegen bleibt gesichtslos. Der Mörder und Folterer, der Unbarmherzige, der es fertig brachte, hunderte Wehrlose zu köpfen, dieser Mohammed darf nicht als Puppe in Kinderhände gelangen.

Vielleicht ist das auch ganz gut so. So bleiben Barbie und Ken korrekt. Für die anderen und auch für uns.




Frankreich: Front National zieht in den Senat ein

imageDer Front National (FN) hat bei den Senatswahlen zur zweiten Kammer des Parlaments am gestrigen Sonntag einen historischen Sieg eingefahren und eroberte seine ersten zwei Sitze im Oberhaus. Parteichefin Marine Le Pen demütigte damit die regierenden Sozialisten von Präsident François Hollande, die ihre Mehrheit verloren, erneut. Der Front National hatte bereits im März bei den Kommunalwahlen erfolgreich abgeschnitten und erlangte bei den Europawahlen im Mai diesen Jahres rund 25 Prozent der Stimmen, während zeitgleich die Sozialisten von den Wählern abgestraft worden waren. Bei einer erst kürzlich veröffentlichten Umfrage zur Präsidentschaftswahl hätte Marine Le Pen schon im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten, Hollande hingegen hätte es gar nicht mehr in den zweiten Wahlgang geschafft.

(Von L.S.Gabriel)

Dass das konservativ-bürgerliche Lager die Mehrheit von den erst vor drei Jahren an die Macht gekommenen linken Parteien zurückerobern würden war schon erwartet worden. Dass aber der Front National es tatsächlich in den Senat schaffen würde, überrascht nun doch einige. Mit beinahe schon infantilem Trotz betonte Regierungssprecher Stéphane Le Foll, dass unabhängig vom Ergebnis Ministerpräsident Manuel Valls seine Reformpläne weiter vorantreiben werde.

Für die Gesetzgebung spielt diese Machtverschiebung nach Rechts im Augenblick keine gewichtige Rolle. Gesetze, die von der Nationalversammlung beschlossen werden, können von der zweiten Kammer, dem Senat, zwar abgelehnt werden, entschieden wird aber dennoch von der immer noch sozialistischen Mehrheit der Nationalversammlung. Symbolischen und zukunftsweisenden Charakter hat das Wahlergebnis aber auf jeden Fall. In Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs und der mannigfaltigen Probleme im Land ist die sozialistische Regierung zunehmend unpopulär.

Le Pen feierte den Erfolg ihrer Partei mit den Worten: „Das ist ein großer Sieg für den Front National, ein absolut historischer Sieg“, nun würde ein „Hauch frischer Luft in die verschlafene Kammer“ kommen. „Mit jedem Tag der vergeht, werden unsere Ideen Fortschritte machen“, so Le Pen. Der Einzug der Senatoren zeige eine „Dynamik, die sich von Wahl zu Wahl beschleunigt“, berichtet „the Guardian„.

Wir freuen uns mit ihr, auch darüber, dass all die plumpen Versuche der Medien, Le Pen und ihre Partei im rechtsextremistischen Lager zu verorten, nicht gefruchtet haben.




„Südländer“-Anschlag auf Mindener Moschee

Bielefeld (ots) – MS/Am Freitagabend kam es zu einer Sachbeschädigung an der Ar-Rahman Moschee in der Stiftstraße in Minden. Gegen 21.10 Uhr wurden vier Männer beobachtet, die eine leere Glasflasche in die Scheibe der Eingangstür warfen. Die Täter, die gebrochen Deutsch mit südländischem Akzent gesprochen haben sollen, flüchteten mit einem BMW, vermutlich ein 3er, mit einem auffällig lautem Sportschalldämpfer in Richtung Ringstraße. Der Staatschutz des Polizeipräsidiums Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei Bielefeld unter Telefon 0521/545-0 entgegen. (Quelle: Pressemeldung der Polizei Bielefeld. Hat sich Sigmar Gabriel eigentlich schon in Minden blicken lassen?)




TV-Tipp: Günther Jauch über „Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?“

jauch_islamNachdem dieser Tage die gesamte Medienlandschaft so tut, als wäre man ernsthaft bereit, über den Todes- und Gewaltkult Islam offen zu diskutieren, muss auch bei Günther Jauch, heute um 21.45 Uhr in der ARD, ein entsprechender Gedankenaustausch coram publico stattfinden. Wobei auch hier wieder anhand der Gästeliste klar wird, dass Gedankenaustausch meint: Austausch der islamkritischen Überlegungen in der Bevölkerung gegen die allgemein gültigen Taqiyya-Propaganda-Darstellungen der Islamlobby. JETZT mit Video der Sendung!


(Videobearbeitung: theAnti2007)

Zur Sendung schreibt die ARD:

Seit Monaten beherrschen die Bilder der brutalen Terrorgruppe IS unsere Nachrichten. Unzählige Menschen wurden bereits von den Islamisten hingerichtet und gefoltert, ganze Landstriche sind in der Gewalt der Terroristen.

Die Berichte aus Syrien und Irak bleiben auch in Deutschland nicht folgenlos – in den Reihen der Terrorgruppe befinden sich junge deutsche Muslime, die sich radikalisiert haben und bereit sind, in den Dschihad zu ziehen. Und obwohl die meisten der mehr als vier Millionen hierzulande lebenden Muslime Gewalt ablehnen, wächst das Misstrauen vieler Menschen gegenüber dem Islam und seinen Anhängern. [..]

Wie berechtigt ist die Furcht vor dem Islam? Was hat die Religion mit dem Morden und dem Terror der IS-Truppen zu tun? Welche Gefahr geht von deutschen Dschihadisten aus? Wie stehen unsere Muslime zum Islamismus?

Die Gäste:

Der gebürtige Marokkaner Abdul Adhim Kamouss, islamischer Hassprediger an der Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln, wo zur Vernichtung der Juden aufgerufen wird. Dennoch dienen Medien und Politik sich dem streng Korantreuen submissiv an. Im Roten Rathaus in Berlin wurde seinetwegen für eine Veranstaltung sogar die den Islam und damit ihn beleidigende westliche Kunst verhüllt. Für ihn gibt es wohl keinen Zweifel, dass der Koran unveränderlich gültig ist.

Özlem Gezer, Spiegel-Redakteurin türkischer Abstammung, die gerne in solche Runden geholt wird, weil sie den Anschein erweckt, Teilen des Islams bzw. seiner Auslegung kritisch gegenüber zu stehen und auch die Türken und deren Islamverständnis quer durch alle Bevölkerungsschichten als völlig harmlos, moderat und erdogankritisch darstellt. Wir wissen es besser.

Stefan Buchen, linksgedrillter NDR-Journalist, der den Islam als friedfertige Religion darstellt und über den Geheimdienste schon vom Deutschen Nachrichtendienst Informationen erbeten hatten, da er sich für deren Geschmack offenbar zu häufig in islamischen Ländern herumtreibt und wohl auch direkte Kontakte zu Dschihadisten pflegt.

Heinz Buschkowsky (SPD), Bezirksbürgermeister von Neukölln, der anspricht, was von Integrationslügnern gerne verschwiegen wird und der eindringlich vor dem Doppelpass warnte. Er vertritt die klare Auffassung: „Der Islam ist in seiner orthodoxen und traditionell ursprünglichen Form mit einer modernen Verfassung nicht in Einklang zu bringen, weil er die Trennung von Staat und Religion nicht akzeptiert.”

Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses. Der personifizierte gesunde Menschenverstand, besonders wenn es um die Gefahren, die der Islam für uns darstellt geht. Für seine klare Meinung zu den Islamgestörten Anhängern Mohammeds wird er von politischen Gegnern angefeindet, aber auch schon mal parteiintern kritisiert. „Wer die Freiheitsrechte in diesem Land nutzt, um einen islamistischen Gottesstaat zu errichten, der hat sich das falsche Land ausgesucht“, sagt er. Und: „Aus Angst, als ausländerfeindlich dazustehen, fehlt es uns manchmal an der notwendigen Konsequenz. Ich bin der Auffassung, dass wir eine Schutzlücke in Deutschland haben.“ Auch den ewigen Vergleich mit dem hier noch vorherrschenden Christentum pariert er: „Wir haben hier eine christlich-jüdische Tradition, aber wenn es um Strafsachen oder einen Erbschaftsstreit geht, dann gucken wir nicht, was Gott dazu gesagt hat, sondern was die Parlamente gesagt haben.“

Also, steht es heute Abend wieder einmal 2:3 in einer Diskussion, die sich durch die Leitung von Günther Jauch wohl auch nicht gerade eindeutig zugunsten der Ansichten von Buschkowsky und Bosbach ausrichten wird. Apropos: Nichts gegen die beiden ansatzweise „islamkritischen“ Vertreter der beiden großen Parteien, aber es wird allmählich langweilig, immer die gleichen Politiker in Talkshows zum Thema Islam vorgesetzt zu bekommen. Vielleicht kommt ja irgendwann doch der Zeitpunkt, dass auch mal wahre Islamaufklärer wie Michael Stürzenberger – der übrigens heute seinen 50. Geburtstag feiert – in solch eine Diskussionssendung eingeladen werden.

» Mitdiskutieren kann man im Forum zur Sendung.
» Email an die Jauch-Redaktion: mail@guenther-jauch.de




Birgit Kelle über transsexuelle Schulbücher

birgit_kelleSchulbücher müssen schwuler werden, forderte die Bild-Zeitung im Juni in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Olivia Jones, bekannt als Drag-Queen, neuerdings wohl auch Hobby-Bildungsratgeberin. Damals hatte die niedersächsische Landesregierung angekündigt, jetzt auch die Schüler zwischen Harz und Nordsee mit „sexueller Vielfalt“ im Unterricht zu beglücken. SPD und Grüne arbeiten derzeit an einer Gesetzesvorlage, damit Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und Intersexualität an Schulen „verbindlich thematisiert“ werden.

Wenn der Landtag zustimmt, werde der Unterricht schon 2015 „bunter“, frohlockte dazu die Bild. Spontan stellt sich die Frage, seit wann „bunt“ eigentlich ein Qualitätsurteil für Bildung geworden ist? Man darf gespannt sein, wie die konkreten Vorstellungen im Gesetzesentwurf sein werden. Unter anderem sollen verschiedene sexuelle Orientierungen zukünftig in den Schulbüchern sichtbar sein, um der gesellschaftlichen Realität näher zu kommen, was zumindest die Schulbuchverlage erfreuen wird. Zudem hat man sich das nordrhein-westfälische Projekt „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ zum Vorbild genommen.

Damit ist auch gleich klar, wo die Gegner dieser Gesetzesänderung hingesteckt werden – in die „homophobe“ Strafecke. Leider zeigt es auch, daß nicht einmal Bildungsexperten den Unterschied zwischen einer krankhaften und somit therapiebedürftigen Phobie und der Ausübung des Rechtes auf Meinungsfreiheit, dem Erziehungsrecht der Eltern oder gar Religionsfreiheit unterscheiden können… (Fortsetzung in der JF!)




Einwanderung muss begrenzt werden

paul_collierPaul Collier (Foto), britischer Ökonom an der Universität Oxford sagt, eine kluge Migrationspolitik müsse an eigene Interessen denken. Nachdem eine Obergrenze für die Bruttoeinwanderung bestimmt worden ist, wäre die nächste Komponente einer der Aufgabe angemessenen Politik die Bestimmung ihrer Zusammensetzung. Die hervorstechenden Merkmale sind Haushaltsstatus, Qualifikation, Arbeitsmarktfähigkeit, kulturelle Herkunft und Schutzbedürftigkeit. Das wünschenswerteste Merkmal von Arbeitsimmigranten ist ihre Qualifikation oder entsprechende Befähigung.

Sind Einwanderer besser ausgebildet als die einheimische Bevölkerung, bewirken sie tendenziell eine Steigerung der Löhne der Einheimischen; sind sie schlechter ausgebildet, drücken sie tendenziell die Löhne. Im Eigeninteresse der Aufnahmegesellschaften sollten Migranten also danach ausgewählt werden, dass sie gewisse Bildungsanforderungen erfüllen. Im selben Maß, wie sich die Bildungsanforderungen innerhalb eines Landes erhöhen, sollte auch die Bildungsschwelle für Migranten angehoben werden. (Den ganzen Artikel gibt’s bei der Welt)




Was einen Gutmenschen von einem guten Menschen unterscheidet – Beispiel: Käßmann

kaessGerade habe ich über die Aufforderung Margot Käßmanns gelesen, „gewaltlos“ auf den Völkermord und die Pogrome zu reagieren, die vom „Islamischen Staat“ in diesen Tagen verübt werden. Mit diesem Text möchte ich Margot Käßmann nicht persönlich angreifen. Anders als viele selbst ernannte Qualitätsjournalisten heute gestehe ich die Meinungsfreiheit auch den Leuten mit anderer Meinung zu. Den Standpunkt von Frau K. möchte ich hier nur stellvertretend für all die vielen Zeitgenossen auseinander nehmen, die man landläufig als „Gutmenschen“ bezeichnet.

(Von Selberdenker)

Was ein Gutmensch nun genau ist, dafür gibt es keine genaue Definition, jedenfalls habe ich noch keine gefunden. Der moderne, unprofessionelle Laie fügt den Begriff zumeist einfallslos bei google in die Suchleiste und landet so unweigerlich bei Wikipedia.

Und da fängt´s schon falsch an:

Gutmensch ist sprachlich eine ironische Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „guter Mensch“ in sein Gegenteil.

Frau K. ist ein echter Gutmensch – Gutmenschen können zwar dem Bösen den Weg ebnen, ihm nützlich sein, Widerstand beseitigen, echte Gutmenschen sind aber nicht böse. Böse Menschen können zwar mit dem Gehabe von Gutmenschen ihre Ziele verfolgen oder die Gegenseite auszubremsen versuchen, sie sind aber im Innersten keine Gutmenschen. Dazu aber später mehr.

Bei einigen Lesern wird die Bezeichnung „böse Menschen“ ungute Gefühle ausgelöst haben. Das klingt nicht seriös, kein Mensch ist nur gut oder nur böse. Das haben wir alle gelernt, im Leben selbst erfahren und verinnerlicht, was auch nicht falsch ist – jedem eine zweite Chance – aber im klaren Rahmen.

Die bösesten Menschen der Geschichte haben geglaubt, letztlich etwas Gutes zu tun, Perverse und Sadisten einmal ausgenommen. Klar muß jetzt Hitler kommen – und er kommt auch, weil er heute die Personifizierung des Bösen ist. Hitler wollte ein reines Germania, das die Welt beherrscht, das die Welt vereinheitlicht, gleich macht, klar unterteilt in Herrenrassen und Sklavenrassen und es durfte nur existieren, was er für „gut“ hielt. Letztlich war auch das deutsche Volk nicht gut genug und musste mit ihm untergehen, glaubte er. Natürlich ist das keine moralische, sondern eine sozialdarwinistische, menschenverachtende Definition von „gut“. Trotzdem sah sich Hitler auf der Seite des „Guten“, der „guten Sache“, genau wie wahrscheinlich die meisten Kämpfer und Freunde des „Islamischen Staates“.

Die Ideologie definiert, was „gut“ und was „schlecht“ ist. Die Ideologie gab und gibt Legitimation, das Böse zu tun. Deshalb müssen wir auch über Legitimationsgeber nachdenken – und die Legitimationsgabe heraussuchen, benennen und scharf kritisieren. Der Islam darf da nicht – durch Gutmenschen oder durch herrschende Opportunisten – zur Ausnahme erklärt werden.

Was ist nun ein Gutmensch?

Ein Gutmensch ist für mich weder ein guter Mensch, noch ein böser. Ein Gutmensch ist für mich ein Mensch, der die Existenz des Bösen und die Konsequenz daraus ausblendet. Frau K. wird erwidern, schon an das Böse im Menschen zu glauben. Frau K. möchte sich aber aus Notwendigkeit herauswinden, die Konsequenz daraus zu ziehen:

Das Böse lässt vielleicht mit sich reden. Das Böse ist nicht dumm, das war es noch nie. Es wird aber nur einen Handel eingehen, aus dem es gestärkt hervorgeht. Dem Bösen kann man nur begegnen, indem man es schwächt, sofern man es nicht ignorieren kann/darf oder böse handelnde Menschen zum Guten bewegen kann. Es gibt Punkte, an denen man das Böse nur verhindern kann, indem man sich ihm stellt und kämpft.

Ein guter Christ lässt sich töten?

„Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“ (Mt 5,39)

Das kann/darf nicht als Rechtfertigung dafür dienen, sich den Kopf abschlagen, sich und Andere, Frauen und Kinder widerstandslos töten zu lassen. Wenn mir jemand den Kopf abschneidet, kann ich ihm auch unmöglich noch einen zweiten hinhalten!

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Mk 12,31)

Dieses Gebot sagt auch etwas über die Selbstliebe aus, was für mich auch den Lebenswillen beinhaltet.

„Dann sagte Jesus zu ihnen: Als ich euch ohne Geldbeutel aussandte, ohne Vorratstasche und ohne Schuhe, habt ihr da etwa Not gelitten? Sie antworteten: Nein. Da sagte er: Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür ein Schwert kaufen. Ich sage euch: An mir muss sich das Schriftwort erfüllen: Er wurde zu den Verbrechern gerechnet. Denn alles, was über mich gesagt ist, geht in Erfüllung. Da sagten sie: Herr, hier sind zwei Schwerter. Er erwiderte: Genug davon!“ (Lk 22,35-38

Diese Stelle findet man häufig mit der Absicht zitiert, einen Gewaltaufruf durch Jesus damit beweisen zu wollen. Hier geht es aber darum, dass Jesus vor seiner Verhaftung seinen Jüngern klar macht, dass die Zeit der weltlichen Versorgung durch ihn nun vorbei ist. Sie müssen sich nun selbst ernähren und selbst schützen. Ja, schützen, Frau K. Auch mit der Waffe, wenn es nicht mehr anders geht.

Jesus ließ sich töten, weil es als „Lamm Gottes“ seine prophezeite Bestimmung war, einen Bund mit den Menschen einzugehen. Ein Jünger zog sein Schwert, ihn zu verteidigen, verletzte einen Soldaten. Doch Jesus heilte den Soldaten und wies den Jünger zurecht, damit der Wille des Vaters geschehen konnte. (Lk 22,50-51)

Jesu Tod am Kreuz geschah theologisch zur Vergebung der Sünden. Sich und seine Familie als Christ von Mörderbanden abschlachten zu lassen, ergibt für mich keinerlei Sinn – auch nicht theologisch.

Ich habe Videos gesehen von Christen, die sich bereitwillig betend, ohne Widerstand von fanatischen Moslems, wie am Fließband die Kehle aufschneiden ließen – Boko Haram oder IS – es macht keinen Unterschied. Sie haben sich verhalten, wie Jesus bei seiner Verhaftung und bei seiner Hinrichtung, haben geglaubt, sich so verhalten zu müssen, weil sie sich moralisch überlegen fühlten – es hat ihnen nichts genutzt und es hat keinen dieser Moslems irgendwie moralisch gejuckt. Die sind überzeugt von ihrer Mission, finden ihr Handeln in Koran und Hadithen gerechtfertigt und haben gelacht über ihre röchelnden Opfer. Sicher gibt es Moslems, die anständige Menschen sind und geholfen hätten, wenn sie die Macht gehabt hätten. In diesem Moment geben aber nur Waffen die nötige Macht. In solchen Momenten zählen nur Leute die handeln und nicht die Leute, die reden, theoretisieren und moralisieren!

Der „barmherzige Samariter“ (Lk 10,25-37), der Nächste (für die im Angesicht des qualvollen Todes wartenden Hinrichtungskandidaten), wäre in diesem, und auch nur in diesem speziellen Fall nicht Frau Käßmann, sondern – wenn überhaupt – der bewaffnete Peschmergakämpfer, der dem unerträglichen Horror mit gezielten Schüssen ein Ende macht. Und abermals wäre der „Schriftgelehrte“ theoretisierend vorbeigegangen, während der „Nächste“ dieser Menschen sogar selbst Moslem war, aus welchen Gründen auch immer er geholfen hat. Viele dieser Kurden handeln nicht aus reiner Nächstenliebe, wie es der „barmherzige Samariter“ tat. Aber sie bekämpfen in dem Moment das Böse mit den Mitteln, mit denen es in diesem Moment bekämpft werden muß. Wer diesen Realismus nicht aufbringt, lässt tatsächlich Menschen im Stich.

„Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“ (Mt 5,39)

Das kann nicht als Rechtfertigung dienen, sich den Kopf abschlagen, sich und Andere widerstandslos töten zu lassen.

„Aktion Aufschrei“

Käßmann:

„Es muss auch ein Nein zu Waffenlieferungen erlaubt sein. Dass diese Antwort heute lächerlich gemacht wird, ist ein Problem“

1. Wenn es nicht „erlaubt“ wäre, würden wir es hier nicht lesen.
2. Dass man sich mit „Plädoyers zur Gewaltlosigkeit“ angesichts blutrünstiger, entmenschlichter Fanatiker, angesichts der enthemmten totalen Barbarei lächerlich macht, ist nur für die betreffenden Leute ein Problem.

Frau K. hält Kritik an ihrer Position für „Angriffe“ – auch auf sie persönlich – die dazu dienten, sich die „Zumutung vom Leib zu halten“, über andere Wege nachzudenken.

Kritik, so meine Meinung, dient dazu, Leuten wie der von Frau K. die Zumutungen der völlig untheoretischen Realität vor die Füße zu kippen. Auf welchem „anderen Weg“ man aus der Sache rauskommt, darüber sollen dann die nachdenken, die es bereits getan haben und sich dann für Waffenlieferungen entschieden haben?

Käßmann:

„Vielleicht müssen wir es aushalten, dass wir alle miteinander hilflos und ohnmächtig sind angesichts dieser Gewalt“, sagte Käßmann, die auch Schirmherrin der bundesweiten Kampagne „Aktion Aufschrei – stoppt den Waffenhandel!“ ist.

Falsch, Frau Käßmann, die Christen im Irak und Syrien sollen Ihre Hilflosigkeit aushalten!




Heute vor 85 Jahren: Reichspräsident Hindenburg warnt vor Nationalsozialismophobie

paul_hindenburgIn einer vielbeachteten Radioansprache an das deutsche Volk warnt Reichspräsident Paul von Hindenburg vor Nationalsozialismophobie. „Wir sind gegen jede Form von Sozialismusfeindlichkeit und Ausgrenzung, weil daraus Gewalt und Konflikte resultieren“ sagt er. „Das Parlament braucht einen Umgang der Parteien auf Augenhöhe. Eine Stärkung der NSDAP ist nötig, damit Sie gegen extremistische Kräfte in den eigenen Reihen vorgehen kann“. Historiker streiten heute über die Auswirkungen dieser Rede.

(An diese fast in Vergessenheit geratene Ansprache von Hindenburgs erinnert Bernd Zeller in seiner ZellerZeitung. Als unmittelbare Folge entstanden in der Weimarer Republik die jährlichen Nationalsozialismus-Konferenzen unter dem Motto „Nationalsozialismus heißt Frieden“)




700.000 Asylsuchende bis Jahresende

asylantenwelleGemäß eines Berichts des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) wird die Zahl der Asylsuchenden, besonders in den Industrienationen, weiter zunehmen. Es werden Rekordzahlen prognostiziert und Deutschland gehört zu den beliebtesten Zielen der „Flüchtlinge“. Im ersten Halbjahr 2014 registrierte das UNHCR eine Zunahme von satten 24 Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2013.

(Von L.S.Gabriel)

Vor allem aus dem Irak und aus Syrien drängen weiter mehr Asylfordernde in die Industrienationen. 330.700 Personen wollten in den ersten sechs Monaten diesen Jahres als „Flüchtlinge“ anerkannt werden. Solche Zahlen gab es zuletzt in den 90er-Jahren während des Balkankrieges, stellt das UNHCR in seinem Bericht fest und fährt fort:

Der Grund für den Anstieg sind die anhaltenden Krisen in Syrien, im Irak sowie die Instabilität in Afghanistan, Eritrea und anderswo.

Der Bericht Asylum Trends in Industrialized Countries basiert auf den Daten, die UNHCR von 44 Regierungen in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens erhalten hat.

„Wir leben in einer Zeit wachsender Konflikte“, sagte UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. „Das weltweite humanitäre System befindet sich bereits in großen Schwierigkeiten. Die internationale Gemeinschaft muss die Menschen darauf vorbereiten, dass fehlende Konfliktlösungen zur Folge haben, dass in den kommenden Monaten und Jahren mehr Menschen Zuflucht und Schutz suchen werden. Leider ist unklar, ob die Ressourcen dafür zur Verfügung stehen.“

Zwei Drittel dieser Wahnsinnszahlen verteilen sich auf nur sechs Länder, allen voran Deutschland, gefolgt von den USA, Frankreich, Schweden, der Türkei und Italien. Australien verzeichnete hingegen einen Rückgang von 20 Prozent. Kein Wunder, die Australier schippern ja auch nicht freiwillig alle aufs eigene Festland, sondern schicken die Eindringlinge per „Push-back-Aktionen“ auf See wieder zurück. Diese grenz- und bevölkerungsschützende Maßnahme hat die EU aber für Europa untersagt. Also dürfen wir uns über weiterhin stetig wachsende Bereicherung freuen. Insgesamt waren Ende 2013 51,2 Millionen Menschen auf der Flucht.

Wenn man bedenkt, was der noch vergleichsweise geringe bei uns angekommene Teil schon für immense Kosten verursacht. Allein Baden-Württemberg kosteten seine „Gäste“ 2013 115,8 Millionen Euro, Niedersachsen war mit 143 Millionen dabei. Diese Zahlen errechnen sich aber nur aus den laufenden, alltäglichen Erhaltungskosten. Der beinahe schon tägliche Wir-fordern-Aufstand mit diversen Besetzungs- und Bedrohungsaktionen verursacht nicht nur ziemlichen Ärger bei vielen Bürgern, sondern auch enorme zusätzliche Kosten für die Wiederherstellung von Ordnung und Sicherheit. Und auch die steigenden Ausgaben für das Gesundheitswesen und die Behandlung von mitgebrachten, sich hier dann ausbreitenden Krankheiten sind darin nicht enthalten.

Wie sich diese Situation nicht nur in monetärer Hinsicht bei den prognostizierten weiter ansteigenden Asylforderströmen verschärfen wird, ist noch gar nicht abzusehen. Aber den Großteil der Deutschen stört das ja angeblich nicht – einer Umfrage zufolge sprechen sich 48 Prozent der befragten Bundesbürger dafür aus, noch mehr „Flüchtlinge“ aufzunehmen. Bei den Wählern der Grünen, der Linken und der SPD war die Mehrheit dafür, dass Deutschland einen größeren Anteil an Flüchtlingen aufnehmen sollte. Hingegen sprachen sich 77 Prozent der AfD-Anhänger gegen eine weitere Aufnahme aus.




Asyl-Irrsinn in Fellbach: Willkommenspakete und Rundumversorgung für 120 ledige Männer

stgt_aufmacherMit der folgenden Geschichte startet PI eine Foto-Doku unter dem Titel „Asyl-Irrsinn in Deutschland“. Sie steht exemplarisch für das, was sich in vielen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gerade abspielt. Fellbach, eine kleine Stadt vor den Toren der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart, erwartet für Dienstag 120 ledige Männer. Sie sollen zusammen mit den schon vorhandenen Asylbewerbern (u.a. Sinti und Roma) in den neu errichteten Containerbauten am östlichen Rand der Stadt untergebracht werden. Insgesamt wächst dadurch die Zahl der „Asylbewerber“ allein auf dem betreffenden Gelände auf zunächst knapp 200 Personen an.

(Von PI-Stuttgart)

Für die Unterbringung wurden großzügig Naturflächen dem Erdboden gleich gemacht und in der Folge über 134 Container zu mehreren Wohnblöcken, extra Küchen und einem Asyl-Cafe verbaut.

Vorher:

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Nachher:

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Der Freundeskreis Asyl Fellbach, unterstützt die Forderungen der „Flüchtlinge“ mit der Aussage „Wir werden für ihre (Asylbewerber) Interessen aktiv“. „Wir sehen in Fremden unsere Schwestern und Brüder“, heißt es an anderer Stelle der von Stadt, Kirche und Landkreis und Spenden finanzierten Initiative. Sollte dem „Freundeskreis“ einmal das Geld für seine Aktionen ausgehen, so hat Bürgermeister Geyer schon einmal ungefragt weitere finanzielle Mittel in Aussicht gestellt, wie Cornelia Funk, eine der Verantwortlichen der Asylantenunterstützer, freudig verkündete.

Außerdem werden zwei Sozialarbeiter finanziert, um sich um die „Flüchtlinge“ zu kümmern und zusammen mit dem Freundeskreis für eine bessere „Willkommenskultur in der Stadt“ zu sorgen. Fahrräder wurden vielen der Asylbewerber bereits gespendet. Wie sie mit dem neuen Besitz umgehen, sollten sich die Spender dann lieber doch nicht so genau ansehen. In manchen Kulturen haben materielle Werte eben einen anderen Stellenwert.

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Neueste Idee der fleißigen Kümmerer ist es, den „Neuankömmlingen“ ein Begrüßungspaket zu überreichen. Darin sind enthalten: Handtuch, Duschgel und auch eine Begrüßungsmappe, die ansonsten auch Fellbacher Neubürger bekommen. OB Palm (CDU) lässt auf diesem Weg jedem Asylsuchenden noch ein Anschreiben zukommen, in dem er die „Flüchtlinge“ in „Ihrem Wohnort“ willkommen heißt. Dass die Sinti und Roma mit ihren Familien dieses Jahr doch noch bleiben dürfen, soll ebenfalls durchgesetzt werden.

Warum kommen eigentlich vermehrt Männer nach Deutschland? Was ist mit all den Frauen und Kindern, die uns seit Monaten hilfeschreiend über die Fernsehbilder gezeigt werden, wenn für die Aufnahme von Flüchtlingen geheucheltgeworben wird? Bräuchten nicht gerade „die Schwächsten“ unsere Hilfe? Stattdessen kommen vor Kraft strotzende Männer aus häufig nicht umkämpften Regionen und mit sehr genauen Vorstellungen, was sie wollen und was nicht. Sehen so Flüchtlinge aus? Was passiert eigentlich, wenn sich diese Männer einmal ihrer allzu menschlichen körperlichen Bedürfnisse bewusst werden und sie diese befriedigen wollen? Die Frauen haben sie ja zu Hause gelassen…

Die vornehmlichen Wirtschaftsflüchtlinge werden zudem in ihre Heimat folgendes vermelden können: „Kommt in dieses Land, es hält für euch alles bereit, was ihr wollt. Die Sprachkurse werden euch bezahlt, jeder, der will, bekommt ein Rad, viele freiwillige Helfer bieten euch ihre Hilfe an, ein Willkommenspaket erwartet euch bei eurer Ankunft, selbst der Bürgermeister heißt euch mit einem Schreiben herzlichst willkommen und auch wenn ihr nicht als Asylbewerber anerkannt werdet, könnt ihr sicher sein, dass alles getan wird, damit ihr doch irgendwie im Land bleiben dürft. Und das Beste ist: selbst wenn ihr nicht arbeitet, bekommt ihr die Unterkunft gestellt und außerdem monatlich so viel Geld, wie viele in diesem Land selbst nie verdienen werden, gerade dann, wenn man seine ganze Familie mitbringt. Schön blöd, wer sich nicht in dieses Paradies aufmacht. Wir sind hier willkommen!“

Ob der Freundeskreis nicht noch eine neue Arbeitsgruppe aufmachen könnte? Heiratsvermittlungen… Dann hat sich das mit dem Asylantrag auch erledigt. Schöne neue Welt!

Dass Asylbewerber durch den „Asylkompromiss“ jetzt in der Regel mit Geld statt mit Sachmitteln rechnen dürfen, inkl. kostenfreier Unterkunft, sollte auch nicht unerwähnt bleiben. So bekommt in Stuttgart eine Familie mit drei Kindern 1500 Euro Netto. Ein heimischer Familienvater muss bei Berücksichtigung der noch für ihn anfallenden Miete fast 4500 Euro Brutto durch Arbeit verdienen, um gleichziehen zu können.

Wer will, dass die Anreize gestoppt werden, sollte sich Fellbach also nicht zum Vorbild nehmen. Wie es gehen kann, dass nur noch jene kommen bzw. nur die aufgenommen werden, die wirklich Hilfe benötigen, beschrieb kürzlich Michael Paulwitz in der Jungen Freiheit. Und auch Schutzzonen in den betroffenen Ländern mit echten Flüchtlingen würden allen helfen – den Flüchtlingen und den potentiellen Zielländern, wie kürzlich auf Demonstrationen gefordert wurde. Die meisten wirklich Verfolgten wollen ihr Land nicht verlassen, ja, sie benötigen Hilfe und die leistet man am besten vor Ort, wenn man helfen will.

Start der PI-Foto-Doku: „Asyl-Irrsinn in Deutschland“

Wie schon zu Anfang erwähnt, ist Fellbach kein Einzelfall. Trotzdem kann jeder etwas tun. Schicken sie PI Bilder von Unterkünften aus ihrer Stadt. So wie schon in der PI-Serie „Halal in Deutschland“ werden wir die Unterkünfte – ob Container, umfunktionierte Hotels, Schlösser, Klöster – auf einer Karte darstellen, um die ganze Entwicklung und deren Ausmaße zu dokumentieren und nachvollziehbar machen zu können. Also, Kamera gezückt, Foto gemacht und mit Ortsangabe an PI geschickt. Stichwort: Asyl-Irrsinn. Machen wir gemeinsam den Wahnsinn sichtbar!




Henryk M. Broder: Brief an die Muslime

imageLiebe muslimische Mitbürger und Mitbürgerinnen, liebe Nachkommen des Propheten Mohammed, ich weiß nicht, ob das die richtige Anrede ist, sie hört sich etwas sperrig an. Ich würde gerne sagen: Liebe Muselmänner und Muselfrauen, aber das wäre, fürchte ich, politisch nicht korrekt. Und ich will niemand kränken. Zumal wir einiges gemeinsam haben. Auch ich bin ein Bürger mit Migrationshintergrund. Ich war elf und sprach kein Wort Deutsch, als meine Eltern Polen verließen und über Wien nach Köln zogen. Ausgerechnet Köln. Allerdings, Kattowitz, wo wir herkamen, war noch hässlicher.

Wenn ich heute zurückblicke, kann ich nur sagen: Ich hatte eine beschissene Kindheit. Nicht wegen der „Willkommenskultur“ aus Kölsch und Karneval, sondern wegen meiner Eltern. Sie hatten die Nazi-Jahre überlebt, aber ihre Seelen waren auf der Strecke geblieben. Unser Zuhause war das Fegefeuer der Erinnerungen. Dennoch wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich in die Luft zu sprengen oder einer Terrorgruppe anzuschließen. Obwohl ich nur eines wollte: raus aus diesem Jammertal des ewigen Leidens.

Sogar in Köln hatte das Leben einiges zu bieten. Maastricht lag um die Ecke, nach Amsterdam waren es nur drei Stunden. Ich sage das nur, um klarzustellen, dass ich nicht auf einer Segelyacht mit einer goldenen Visa-Karte in der Hand auf die Welt gekommen bin. So viel zu mir. Und nun zu Euch.

Die Taten lassen sich nicht von den Tätern separieren

Ich fand es gut, dass Ihr vergangenen Freitag „ein Zeichen“ gesetzt und gegen Rassismus, Fanatismus und die Barbarei des Islamischen Staates demonstriert habt, der, wie alle Redner unisono versicherten, mit dem „wahren Islam“ nichts zu tun habe. Ihr habt Euch von den Verbrechen distanziert, die „im Namen des Islam“ begangen werden. Allerdings überkam mich dabei ein Déjà-vu. Wo hatte ich diese Formel schon mal gehört?

Richtig! Bei den Feiern zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, bei den Gedenkfeiern zum Tag der Bücherverbrennung, an jedem 9. November, wenn der „Reichskristallnacht“ gedacht wurde, bei allen Staatsbesuchen deutscher Bundespräsidenten in Polen, Frankreich und Griechenland, wenn sie um Vergebung für die Verbrechen baten, die „im deutschen Namen“ begangen wurden.

Wie war es möglich, fragte ich mich jedes Mal, halb Europa zu verwüsten, Millionen von Menschen umzubringen und dabei die Taten von den Tätern zu separieren? Hatten die Deutschen irgendeinem Subunternehmer, irgendeiner GmbH eine Handlungsvollmacht gegeben, die Ostmark heim ins Reich zu holen, Polen zu überfallen, Rotterdam und Coventry plattzumachen, während sie selbst mit Kraft durch Freude auf Rügen und im Bayerischen Wald unterwegs waren?

Heute frage ich mich, wie kann man „im Namen des Islam“ Verbrechen begehen, die nichts mit dem Islam zu tun haben, die nicht auf den Islam zurückfallen? (Weiterlesen in der Welt)