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Prophet der Einwanderungskritik – Neues von Jean Raspail

der letzte franzoseDer französische Autor Jean Raspail hat mit seinem – mittlerweile in Deutschland restlos vergriffenen – „Heerlager der Heiligen“ wahrlich prophetische Auffassungsgabe bewiesen. Der „Ansturm auf Europa“, so der Titel einer fundierten und schockierenden Asyl-Studie des Instituts für Staatspolitik, geht unvermindert weiter. Auch Deutschland nimmt immer mehr Wirtschaftsflüchtlinge auf. Wer ist dieser Jean Raspail, der 1972 vorhersagte, wie sich die Lage in Europa nach 2000 darstellen wird?

Der 1925 geborene Raspail ist Weltreisender, Monarchist, erzkatholisch und im besten Sinne des Wortes vornehm. Seine Texte strahlen mit prognostischer Kraft. Einer davon ist „Sire“, der Roman einer (fiktiven) Königskrönung, und das mitten im modernen, multikulturellen Frankreich! Der konservative Verlag Antaios hat zudem den elektrisierenden Roman „Sieben Reiter“ 2013 ins Deutsche übersetzen lassen. Er wurde begeistert aufgenommen. Einzelne Kritiker merkten lediglich an, das Werk sei in seiner Tendenz zu pessimistisch. (Wie soll es 2014, mitten in Europa, auch anders sein?)

Doch nun legt derselbe Verlag ein Bändchen mit Essays und Gesprächen nach. Es hilft, Raspail besser zu verstehen, weil es viele der bisher häufig gestellte Leserfragen klärt: Ist der Autor tatsächlich zu pessimistisch? Wie beurteilt er diesen Vorwurf? Woher bezieht er dessen ungeachtet seine Kraft? Hat er noch Hoffnung? Wie kann sich Europa retten? Gibt es Kräfte, die dem Untergang entgegenwirken oder ist er tatsächlich der letzte Franzose? Das kluge Büchlein beantwortet diese Fragen bestmöglich und unterhält auch noch!

Kernstück ist zudem der Essay „Big Other“, der als Vorwort zur französischen Neuauflage des „Heerlagers der Heiligen“ vor kurzem erschien. Raspail berichtet von der Entstehungsgeschichte des Buches Anfang der 1970er Jahre, umreißt die Kernthesen und bezieht Stellung, wie es sich heute mit den damals aufgestellten Prognosen verhält, von denen er sagen kann: „Ich nehme nichts zurück. Kein Jota.“ Das schreibt er, obwohl er zugibt, dass das Werk heute nicht mehr als Neuerscheinung möglich wäre – zu krass sind mittlerweile sogenannte „Antirassismus-“Gesetze und das Korsett der Political Correctness. Mehr als eine mediale Hetzkampagne gegen ihn musste der Autor wegen seiner Bestseller erleiden.

Der „Big Other“, der große „Andere“, ist im Übrigen der Komplex der Zerstörer der europäischen Identität: Das allzu bekannte Konglomerat aus Soziologen, Journalisten, Lehrerschaften, Wissenschaftlern und Politikern. Gegen diese stetig sich gegenseitig festigenden Strukturen ist bloßes Anrennen vielleicht aussichtslos – doch Standhalten ist dennoch die unbedingte Empfehlung Raspails. Denn welche der von Raspail im „Big Other“ näher ausgeführten Hypothesen für die Zukunft Frankreich und Europas wartet, bleibt offen… Die „Reconquista“ ist – trotz allem – eine von ihnen!

Bestellinformation zu den Büchern Jean Raspails:

» „Der letzte Franzose“ (8,50 €)
» „Sieben Reiter“ (22,- €)
» „Sire“ (24 €)