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SPIEGEL und Manager-Magazin fabulieren über EEG und sinkende Strompreise

Erstmals seit der Jahrtausendwende könnten die Strompreise in Deutschland sinken, schreiben SPIEGEL und Manager Magazin, was theoretisch durchaus möglich wäre, aber die wahren Gründe für diesen wahrscheinlich einmaligen Sonderfall lügen sie beharrlich weg, weil er politisch nicht korrekt ist. Die EEG-Umlage ist dieses Jahr schlicht deshalb niedriger ausgefallen, weil im Sommer die Sonne selten geschienen hat. Im reich mit Sonnenkollektoren bestückten Süddeutschland gab es beispielsweise im wichtigen Monat August kaum Sonnenschein. Stattdessen wochenlang jeden Tag Bewölkung, wodurch äußerst wenig vom teuren Solarstrom ins Netz eingespeist wurde.

An Pfingsten war es zum letzten Mal irgendwie sommerlich gewesen, danach nicht mehr. Es ist so: hätten wir keine Sonne und keinen Wind, würde der Strom hierzulande wesentlich billiger werden, aber SPIEGEL und Konsorten und auch die GEZ-Glotze lügen darüber hinweg, wenige Zeitungen haben es gebracht, wie die Wirtschaftswoche:

Der Grund für die jetzt zu erwartende Absenkung waren die ungünstigen Witterungsverhältnisse im August. Der August ist traditionell der stärkste Monat für die Solarstromproduzenten. In diesem Jahr war er stark bewölkt, die Sonne schien kaum. Das führt dazu, dass weniger Solarstrom produziert und eingespeist wird. Da der Solarstrom nach wie vor die teuerste Form der erneuerbaren Energien ist, macht sich das durchaus bemerkbar.

Warum müssen andere Medien zwanghaft dauernd ideologische Unwahrheiten verbreiten?