1

Ebola auf Deutschlandtour?

ukeEs gibt eine Vielzahl von Gründen, den politisch Verantwortlichen und den ihnen hörigen Medien nicht mehr zu vertrauen, denn allzu oft, ja fast immer, hat sich genau das Gegenteil von dem, was sie uns vorgelogen haben, später als Wahrheit herausgestellt. Warum sollte das nun angesichts der Gefahr durch das Ebola-Virus anders sein? Wer glaubt, die Bevölkerung würde wahrheitsgemäß über Tatsachen im Hinblick auf diese tödliche Seuche aufgeklärt, der glaubt sicher auch an den Weihnachtsmann.

(Von Hinnerk Grote)

Es gibt einige Gründe, die zu der Annahme berechtigen, dass das Ebola-Fieber längst in Europa und auch in Deutschland angekommen ist, dies jedoch, vielleicht um keine Panik ausbrechen zu lassen oder auch, um keine Ressentiments gegenüber den Zuwanderern vom „schwarzen Kontinent“, die die Krankheit hier einschleppen, aufkommen zu lassen.

Da war zunächst der Ebola-„Verdachtsfall“ in der Schweiz (PI berichtete). Hat jemand etwas über den Ausgang gehört? Vermutlich nicht, denn es wurde nichts berichtet. Liegt da vielleicht ein an Ebola erkrankter Asylbetrüger, der zunächst durch halb Europa gereist ist, in einem Schweizer Spital?

Nun ist auch in Hamburg ein Ebola-„Verdachtsfall“ aufgetaucht. Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet:

Ebola-Verdacht am Hamburger Hauptbahnhof sorgt für Aufregung

Ein 15-Jähriger, der aus Afrika eingereist sein soll, übergab sich in einem Metronom aus Bremen. Wegen des Verdachts auf Ebola wurden Feuerwehr, Notarzt und Tropenmediziner alarmiert.

Hamburg. Ein möglicher Fall von Ebola hat am Montagvormittag am Hamburger Hauptbahnhof für große Aufregung gesorgt. Grund: Ein 15-Jähriger, bei dem es zunächst hieß, dass er aus Mali komme, hatte sich in einem Metronom aus Bremen auf dem Weg nach Hamburg mehrfach übergeben. Ebenso soll er unter Fieber gelitten haben. Ein Zugbegleiter hatte dies aus Harburg bei der Bundespolizei gemeldet.

Weil die Symptome zum Krankheitsbild von Ebola passen, wurden neben der Bundespolizei auch die Feuerwehr und Tropenmediziner alarmiert. Der Zug wurde am Hamburger Hauptbahnhof aus Sicherheitsgründen geräumt.

Laut Angaben der Feuerwehr bestätigte sich der Ebola-Verdacht jedoch nicht. Der Junge habe unter „normaler“ Übelkeit gelitten, Fieber wurde nicht festgestellt. Der Junge wird nun entsprechend medizinisch in einem Krankenhaus behandelt.

Berichte, nach denen der Junge illegal nach Deutschland eingereist sei, sind bisher nicht bestätigt. Offenbar ist der Jugendliche aus Italien nach Hamburg gereist.

So so, in Hamburg stellt jetzt offenbar die Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit eine Ausschlussdiagnose, für die anderswo ein hochspezialisiertes Labor mehrere Tage bedarf. Und dann wird eine „normale“ Übelkeit in einem Krankenhaus behandelt. Hier sei nur daran erinnert, dass die an Ebola Erkrankten in den USA teilweise sogar mehrfach mit Verdachtssymptomen im Krankenhaus vorstellig geworden sind und mit der Diagnose „grippaler Infekt“ nach Hause geschickt wurden.

Und wer kommt schon über Italien aus Afrika, wenn nicht einer der „Flüchtlinge“, die die Italiener zwar gern aus dem Mittelmeer fischen, mit denen sie aber sonst, aus guten Gründen, nicht viel zu schaffen haben möchten und die sie deshalb stante pede nach Deutschland weiterleiten? Hier reisen sie dann mit Nahverkehrszügen kreuz und quer durchs Land.

Es bleibt zu hoffen, dass der Verdachtsfall tatsächlich ein Verdachtsfall bleibt, denn sonst haben wir ein großes Problem. Und dieses Problem hat seine Ursachen in den für alles und jeden offenen Grenzen. Und darin, dass Politclowns wie Außenminister Steinmeier die Situation mal wieder, wie eigentlich immer, völlig falsch eingeschätzt haben.