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HoGeSa-Demo HH: Medien streuen Nebelkerzen

hogesa_hhWie sehr muss ein Staatsgefüge Angst vor einer Bewegung haben, wenn es mit aller Macht versucht, eben diese Bewegung zu diffamieren und auszuschalten? Im Fall HoGeSa braut sich etwas zusammen, was staatliche Stellen und die liebe Presse wohl nicht kontrollieren können. Und so eint sie der Kampf gegen die Hooligan-Bewegung. Zuletzt haben wir ein solch konzertiertes Zusammenwirken von staatlichen Stellen und Presse in der untergegangenen DDR gesehen, kurz vor dem Mauerfall. Was war geschehen?

(Von Tom V., Hamburg)

Am Mittwoch, den 30. Oktober 2014, meldete das ZDF-Morgenmagazin in einer Art Dauerschleife, in Berlin würden am 9. November und 15. November Demonstrationen der „Hooligans gegen Salafisten“ stattfinden. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) gab an, er rechne am 15. November mit rund 10.000 Teilnehmern, meist Schläger und Rechtsextreme. Es gehe dort darum, Berlin in Schutt und Asche zu legen, „wie schon Köln“ am 26.10.2014… (so in etwa war der Tenor).

Gleichzeitig verbreiten Printmedien, die eigentliche Demonstration am 15. November in Hamburg sei abgesagt worden. Andere Medien verbreiten sogar, die Demonstration in Hamburg sei verboten worden.

Wahr ist, dass die Demonstration der Hooligans gegen Salafisten am 15. November in Hamburg stattfindet. Der ursprüngliche Anmelder brach zwar unter dem Druck von Polizei und Presse zusammen, doch dies hält die HoGeSa nicht von der Demonstration ab.

HoGeSa hat jedoch NIEMALS eine Demonstration in Berlin angekündigt. Diese Demonstrationen in Berlin sind entweder von Innensenator Henkel frei erfunden oder aber von linker Seite gezielt als Gerücht gestreut worden.

Sinn und Zweck dieser Fehlmeldungen und Nebelkerzen ist natürlich die Verunsicherung der Szene. Man will vermeiden, dass sich der „Mob“ formiert und, wie in Köln, vielfach erheblichen Beifall der biodeutschen Bevölkerung bekommt. Denn es waren eben nicht die „Neonazis“, die in Köln „marschierten“! Es waren Fußballfans aus der Mitte der Gesellschaft, die sich auch gern einmal der dritten Halbzeit hingeben, es waren „Normalos“, die einfach den Kaffee auf haben. Und es waren Leute wie das AfD-Gründungsmitglied Tatjana Festerling, die nicht reden, sondern handeln. Festerling sei hier erwähnt, weil sie sich 500 Kilometer Fahrstrecke von Hamburg nach Köln auferlegt hat, um sich am 26.10.2014 ein eigenes Bild von dieser angeblichen „Gewaltorgie“ zu machen. Dieses Bild gab sie in einem Artikel auf Journalistenwatch, von dem PI Auszüge veröffentlichte.

Schuldig bei Verdacht - Tatjana Festerling.Mittlerweile hat sich die Presse überregional auf Festerling (Foto l.) eingeschossen. Irgendein AfD-Sprecher in Hamburg spricht gar von Ausschlußverfahren. Zwar hat Festerling nicht, wie von Gauland behauptet, Gewalt verherrlicht, sondern nur geschildert, was sie erlebt hat und was davon nicht mit der allgemeinen Berichterstattung der lieben Presse konform geht, doch das interessiert nicht. Schuldig bei Verdacht! Das, und nichts anderes, ist die neue Strategie von Presse und Politik. Eine gefährliche Strategie, denn es sind damit Tür und Scheunentor geöffnet für einen neuen Denunziantenstaat. Es zählt längst nicht mehr, ob ein realer Regel- bzw. Gesetzesverstoß begangen wurde. Es zählt einzig, dass die Person einen solchen Verstoß begangen haben KÖNNTE!

Und damit hat sich der Rest von „gesetzlich reglementierter Meinungsfreiheit“ und Rechtsstaat, den man uns vorgaukelt, eben auch erledigt. Köln war ein Fanal. Und das in mehrfacher Hinsicht. Zum einen zeigt es das Aufbegehren der Mitte der Gesellschaft und zum anderen den rigiden Umgang der Staatsmedien und der angeblich freien Presse mit den Vorgängen.

Wer schon einmal eine Demonstration linker Chaoten in Hamburg oder Berlin miterlebt hat, der wird bestätigen, dass sich die Demonstration der „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln dagegen wie ein Kindergeburtstag mit ein paar Schrammen beim Spielen verhält. Es gab einige leicht verletzte Polizisten, die allermeisten blieben im Einsatz, es ist nicht einmal geklärt, wodurch sie genau verletzt wurden. Offenbar nicht durch Hooligans. Denn es gab gerade einmal 15 Festnahmen. Auch melden die Versicherungen keine Schäden. Es gingen weder Autos in Flammen auf noch wurden ganze Einkaufsmeilen „entglast“.

Mein Tipp, liebe Presse: Besucht doch einmal eine Demo im Schanzenviertel, an der Roten Flora und berichtet in gleicher Weise darüber wie über Köln! Oder kommt am 1. Mai nach Berlin und danach unterhalten wir uns einmal über „Gewaltpotential“ und „Verwüstungen“. Und noch etwas: Glaubt man bei den Medien und im Staatsfunk allen Ernstes, 1.300 Polizisten hätten 6000 Hooligans eindämmen können, wenn die wirklich auf Krawall gebürstet gewesen wären?

Die Demonstration am 15.11.2014 in Hamburg findet statt!

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