bahnstreikNun stehen wir also wieder an den Bahnsteigen und frieren. Vielen Dank, Gewerkschaft Deutscher Lokführer, dass ihr Deutschlands Menschen und Wirtschaft in Geiselhaft nehmt. Verständnis dafür sollte keiner haben: Hier geht es nicht um legitime Kampfmassnahmen für höhere Löhne, sondern um einen Krieg zur Pflege des eigenen Egos und der Bedeutung der Gewerkschaftsführer – und dabei droht sogar das Grundgesetz beschädigt zu werden. Grund genug, jeden Lokführer zur Rede zu stellen, ob er bei der Lokführerbande dabei ist. Und schade, dass das Bahn-Management mal wieder seine Inkompetenz beweisen will – als ob das noch notwendig wäre… (Fortsetzung auf Roland Tichys Blog!)

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25 KOMMENTARE

  1. Da lob ich mir doch meine CO-2-Schleudern, die fahren wann ich will, wohin ich will.
    :mrgreen:

    Aber im Ernst:
    Ich kann den Streiks nichts Negatives abgewinnen, es liegt doch in der Verantwortung des Arbeitnehmers, sich so teuer wie möglich zu verkaufen und die Bahn-Chefs haben die freie Entscheidung, sich selbst in den Führerstand zu setzen, wenn der ausgebildete Arbeiter zu teuer ist.
    Was hier in Deutschland mittlerweile fehlt, ist ein gesundes Verständnis für Leistung, sowohl oben als auch unten.
    Ein Manager wie Mehdorn schiebt Millionen ein, weil ohne ihn angeblich nichts geht.
    Aber was geht denn ohne den niedrigentlohnten und arbeitszeitaufgestockten Arbeiter und Angestellten?
    Etwa auch nichts?
    Ach…

    Tja, ist schon blöd, dass man die Bundesbahn unbedingt privatisieren musste, weil das ja vieeeel billiger ist als eine Staatsverwaltung, die das Volkseigentum namens Bahnstrecke lediglich kosten- und investitionsdeckend, anstatt Profitorientiert betreibt.

  2. Ah, der Streikbrecher Kewil mal wieder mit einen Kommentar
    ————————————

    Was hältst du eigentlich mal von einen Generalstreik um die ganze isslamhörige Volksveräterregierung vom Acker zu fegen ?

    Die Lokführer können nun mal nicht die Löhne, wie die Volksveräter ihre Diäten selber erhöhen. Wo bleiben die Streiks oder Demonstrationen von Hartz4 lern oder Obdachlosen, schließlich bekommt doch bei dieser Regierung jeder Herbeigelaufene eine Unterkunft mit Vollverpflegung.

  3. Eines ist sicher: Ich verstehe die Lokführer!! Für eine Recherche stand ich mal ca einen halben Tag auf dem Führerstand einer E 10 und habe mich bei dem Lokführer „lieb Kind“ gemacht. Hochinteressante Unterhaltung, bei der er mir seinen Dienstplan zeigte. Kein Tag unter 15 Stunden am Stück mit einem vollgestopften Nahverkehrszug im Rücken. Übernachtungen in mehr als primitiven Unterkünften (ein sozialschmarotzender, zugewanderter Neger würde darin sofort randalieren und ihm würde ein 4- Sternehotel zugewiesen werden) und so weiter- kein Wunder, dass sich die Lokführer aus purer Not organisiert haben. Ich hätte den Dienstplan kopieren sollen- ahnte zu der Zeit aber noch nicht von der späteren Aktualität.
    Und das Grüne und ähnlicher Geifer zetern doch nur, weil die Lokführer klugerweise einen Riesenbogen um Verdi und co. gemacht haben. Ein mal Schlecker reichte wohl….

  4. Mehdorn sei Dank. Dieser Nullchecker wollte doch DB mit aller Macht an die Börse bringen. Stellt euch vor, es wäre ihm gelumgen.

  5. Der Artikel hätte auch von mir stammen können, als mir mal wieder gerade der Zug vor der Nase weg gefahren ist. Tief Luft holen. Streiks sind wohl noch eine der letzten Überbleibsel unserer Demokratie. Aber keine Sorge. Sobald wir den Islam als Staatsreligion samt Sharia haben gibt es für Arb
    eitsverweigernde Ungläubige Hand ab. zackibum!

  6. ..Lokführer verdienen zwischen 2202 und 3537 EURO; üppig ist das nicht.

    Bitte? Vielleicht verglichen mit einem Chefredakteursgehalt, aber für normale Arbeiter und Dienstleister im unteren Sektor ist das ein sehr guter Lohn. Da würden viele Bauarbeiter, Physiotherapeuten, Verkäufer etc. gern mit tauschen.
    Viele Akademiker steigen mit 3000 Euro und weniger ein.

  7. Wenn ich von so einem Streik betroffen bin, dann stehe ich immer ganz kurz davor den GDL’ern eins in die Fresse zu zimmern. Zuletzt als ich zum Zwischentag fuhr. Die GDL’er hatten Glück, dass ich mit der U-Bahn fahren konnte! Ja, ich hatte auch teilweise Glück, weil es mir eine fette Strafanzeige ersparte.
    Man steht machtlos am Bahnhof und ist kurz davor auszuticken. Eines Tages wird so ein Lokführer ein ordentliches Pfund in die Fresse bekommen, weil der Druck auf Arbeiter und Studenten wächst! Streik ist ja teilweise OK, aber ich lasse mich von keiner Minderheit in Geiselhaft nehmen! Die GDL schadet den Fahrgästen am meisten!

  8. #6 Rohkost (10. Okt 2014 16:15)
    ..Lokführer verdienen zwischen 2202 und 3537 EURO; üppig ist das nicht.

    Bitte? Vielleicht verglichen mit einem Chefredakteursgehalt, aber für normale Arbeiter und Dienstleister im unteren Sektor ist das ein sehr guter Lohn. Da würden viele Bauarbeiter, Physiotherapeuten, Verkäufer etc. gern mit tauschen.
    Viele Akademiker steigen mit 3000 Euro und weniger ein.
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    Sie wollen doch wohl nicht die Verantwortung des Lokführers für Leben und Gesundheit der Menge Mitmenschen in einem vollgestopften Nahverkehrszug mit der eines Psychodingsbums oder ähnlicher Afterwissenschaftler vergleichen?? Dazwischen liegen Welten (und SIFA und co funktionieren auch nicht immer…) Auch Soziologen und Leerer gelten in Schland als Akademixer…

  9. #7 besoffener Moslem (10. Okt 2014 16:34)
    Wenn ich von so einem Streik betroffen bin, dann stehe ich immer ganz kurz davor den GDL’ern eins in die Fresse zu zimmern. Zuletzt als ich zum Zwischentag fuhr. Die GDL’er hatten Glück, dass ich mit der U-Bahn fahren konnte! Ja, ich hatte auch teilweise Glück, weil es mir eine fette Strafanzeige ersparte.
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    Pass dann aber auf, dass Du dabei nicht zwischen den Schienen landest. Eine E10 auf den Hühneraugen macht richtig AUA!!!

  10. #8 Yogi.Baer (10. Okt 2014 16:34)

    Mit Akademiker meinte ich MINT-Akademiker, keine taxifahrenden Geisteswissenschaftler oder Soziologen.

  11. Noch kurz vor dem Weltwirtschaftseinbruch noch einmal Streiken! Wer weis wann man dieses Gefühl für mehr Lohn und mehr Freizeit streiken wieder erleben kann?! Freut euch doch noch ein letztes mal.

  12. ist halt einer der wenigen berufer die sich auch leisten können zu streiken ist wie bei luftverkehr

    wird eben gebraucht würde ein kfz betrieb steiken wäre dieser sofort pleite und es kämen die nächsten

  13. Yogi.Baer, nach Angaben der GDL arbeiten Lokführer 6 Tage in der Woche. Die GDL fordert eine Heruntersetzung von 39 Stunden auf 37 Stunden die Woche.

    Wenn die Lokführer wie Sie schreiben keinen Tag unter 15 Stunden arbeiten, wären das ja mindestens 90 Stunden in der Woche. Die armen Lokführer.

  14. Gleichzeitg sorgen die Abschaffer dafür dass das Autofahren unbezahlbar wird um das Land komplett lahm zu legen. Die Straßen lassen sie noch fahrlässig verrotten.

  15. Für eine zuverlässige Bundesbahn in Staatsbeseitz, die auskömmmliche Löhne bezahlt!
    Ich habe Verständnis für die Lokführer, auch wenn ich selbst darunter Leiden müsste.

  16. #8 Yogi.Baer (10. Okt 2014 16:34)

    „..Lokführer verdienen zwischen 2202 und 3537 EURO; üppig ist das nicht.“

    Das ist heutzutage ein typisch deutscher Durchschnittslohn und die Hauptursache, warum sich immer weniger Deutsche Kinder anschaffen. Bei den hohen Abgaben (50 %) bleibt von diesem Bruttolohn nämlich kaum genug übrig, um eine Familie zu finanzieren.

  17. #15 Dortmunder1 (10. Okt 2014 17:41)
    Yogi.Baer, nach Angaben der GDL arbeiten Lokführer 6 Tage in der Woche. Die GDL fordert eine Heruntersetzung von 39 Stunden auf 37 Stunden die Woche.

    Wenn die Lokführer wie Sie schreiben keinen Tag unter 15 Stunden arbeiten, wären das ja mindestens 90 Stunden in der Woche. Die armen Lokführer.
    —————–
    Wie gesagt, ich hatte den Dienstplan selbst in der Hand und kann mich heute irgendwo hinbeissen, dass ich ihn nicht kopierte. Was andere sich da zusammenschreiben, kann ich nicht belastbar beweisen oder kritisieren. Werde aber mal sehen, ob ich nochmal an neuere Unterlagen komme. Werde diese dann reinstellen. Im Übrigen haben die Lokführer ja schon mal gestreikt. Und auch ich hatte schon 90- Stunden- Wochen als freier Techniker im EB- Bereich TV….

  18. NEIN! Streiks von einzelnen Berufsgruppen sind vom Grundgesetz geschützt. Siehe auch Ärzte! Versuche dieses Recht zu untergraben werden scheitern.

  19. Habe volles Verständnis für die Menschen die als Lokführer tätig sind und für ihr gutes Recht für bessere Zustände zu streiken. Dabei frage ich mich, warum diese als „Arbeitnehmer“ betitelt werden. Sie sind diejenigen, die die Arbeit machen. Es sind die „Kunden“ die ihnen die Arbeit geben. Möchte nicht wissen wie viele der Arbeitgeber Sesselfurzer ein vielfaches dessen was die Lokführer verdienen, ohne jemals eine Lok gefahren zu haben oder jemanden zu brauchen, der ihr Gehalt bestimmt. Die machen das selber, wie unsere lieben Politiker. Deswegen streiken Politiker auch nie, noch nie aufgefallen? Das müssen die nicht, die bestimmen ihr Gehalt einfach selber. Nur mal angenommen die Politiker würden mal streiken, das würde keinem auffallen.

  20. das wars für mich mit pi-news, hatte damals schon kewil sein schwachsinn bezüglich lokführer streik erklärt, nun haut er wieder in selbe kerbe ohne irgend ein wissen

    ich fang nicht wieder an mit dienstzeiten oder wie das ist wenn du schlagartig ein gehirn auf der scheibe kleben hast, die knochen brechen hörts, sei es mensch oder tier

    nur zwei punkte, dann verabschiede ich mich als treuer leser von pi

    ..Lokführer verdienen zwischen 2202 und 3537 EURO; üppig ist das nicht.

    ein Tf verdient 2800 brutto, arbeitswege mittlerweile wie bei uns 150km pro !! weg zur dienststelle ( siehe spritpreise)
    übernachtung im 1sterne hotel ohne !! frühstück oder mittag, bezahlung aus eigener kasse

    und letzter punkt

    von unserer idiotenregierung wird alles daran gesetzt kleine starke gewerkschaften zu verbieten, alles bei den korrupten verdi und anderen idioten einzugliedern, und bevor das passiert versuchen jetzt alle kleinen gewerkschaften alles mögliche rauszuschlagen

    aber kewils spatzenhirn zu klein um dies zu begreifen

    lebt wohl pi, langer treuer begleiter, aber seit frankfurter weg ist und kewil hier verkommts zum idiotenstadl

    alles gute an euch alle

  21. #7 besoffener Moslem (10. Okt 2014 16:34)
    Streik ist ja teilweise OK, aber ich lasse mich von keiner Minderheit in Geiselhaft nehmen!
    ————————————
    Was für ein Hirni bist du denn, also Streik ist okay aber er darf mir nicht schaden.
    Asylanten sind okay, aber nicht vor meiner Haustür.
    Der Islam ist okay, aber er darf mir nichts tun.

  22. #23 Scorpion

    Auf Leser, die zu blöd sind, den Autor eines Artikels herauszufinden, obwohl er groß in der Überschrift steht, verzichte ich gerne!

    Und im übrigen geht es nicht um Lokführer, sondern um die gottverdammten Spartengewerkschaften, die sofort verboten gehören!

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