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Ein „Fest für Deutschland“? 25 Jahre Mauerfall – Eine etwas andere Würdigung

berliner_mauer [1]Vor 25 Jahren ist die Mauer gefallen. Ein Fest für Deutschland! Und alle feiern mit – die Linken, die Sozis, die Christdemokraten, die Grünen, die Kirchen, die Medien, die Bürger. Ein Fest für Deutschland? Alle waren schließlich immer für die Wiedervereinigung. Ein Hundsfott, der daran erinnert, daß die Diskussion im Westen längst in andere Fahrwasser geraten war:

(Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com)

Niemand will sich heute mehr erinnern, daß Sozis aller Schattierungen, allen voran ein gewisser Egon Bahr, Oskar Lafontaine und der liebe Gott der Sozialdemokraten, Willy Brandt, noch kurz vor dem Mauerfall vor der „Illusion Wiedervereinigung“ warnten und den „Realismus von zwei deutschen Staaten“ praktizierten. Kein Wort davon, daß „die Träume von der Wiedervereinigung“ bei den Grünen als längst überholt bezeichnet wurden. Und auch keine Notiz davon, daß selbst in den Unionsparteien diejenigen belächelt, ja verhöhnt wurden, die noch an die Einheit Deutschlands glaubten. (Auch der Autor dieses Artikels hat viel Spott darüber ertragen müssen.)

Heute – in einer völligen Verdrehung der Tatsachen – ist alles „rechtsradikal“, was der Erhaltung Deutschlands als „Vaterland“, eines gesunden Patriotismus, einer Verantwortung gegenüber dem Deutschen Volk, seiner tradierten Werte und seiner ethischen Identität und einer sozialverantwortungsbewußten Wirtschaftspolitik dient.

Die Linken – Gewinner des Mauerfalls

Die Linken feiern mit, weil sie die größten Profiteure des Mauerfalls sind. Ohne sie und die Verbrechen ihrer Parteiväter hätte das Volk des Arbeiter- und Bauernstaates nicht in Scharen „rübergemacht“. Hier, im Westen, dürfen die Bonzen von einst die „Wohltaten des Kapitalismus“ genießen, aber weiterhin ihren alten Träumen nachhängen. Viele von ihnen, besonders in Führungspositionen, wurden von der westdeutschen Administration übernommen, ihre Renten können sie ungekürzt genießen. Und setzen gerade an, die Regierung eines der traditionsreichsten neuen Bundesländer zu übernehmen, Thüringen. Für „schämen“ ist da kein Raum.

Kurz, feiern lassen sich alle. „Wir waren ja schließlich alle und immer für die Überwindung von Mauer und Stacheldraht.“ Ja, einigen gelang es tatsächlich, diese unmenschlichen Hürden zu überwinden: den „Ostzonen-Flüchtlingen“ (so heißen sie gesetzlich immer noch), den entrechteten Ausgewiesenen, den Freigekauften. Sie haben durch ihre Flucht, durch ihre Unterdrückung und durch ihre Existenzvernichtung Zeugnis ablegen können von der Unmenschlichkeit des Systems.

Unter Totalverlust von Hab und Gut, unter schmerzlicher Trennung von Familie, Freunden und Nachbarn haben Sie die Mauer überwunden und mußten hier, im freien Deutschland, sehen, wie sie zurechtkommen konnten. Während die Funktionäre dieses Systems nach der Wiedervereinigung bestens belohnt wurden, erhielten diese Flüchtlinge zum „Lohn“ eine Kürzung ihres Rentenanspruches – ohne Gesetzesgrundlage, ohne vorherige Information, ohne Behördenbescheid. Ausgeführt von Beamten im Sozialministerium, die früher in ähnlichen Positionen in ostdeutschen Ministerien tätig waren. Die, gegen die sie protestiert hatten und wegen derer sie unter Einsatz ihres Lebens die „DDR“ verlassen hatten, entschieden jetzt über ihre Renten. Mit dem Segen des Deutschen Bundestages. Ob ihnen jetzt nach feiern zumute ist, darf man füglich bezweifeln.

„Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit“

Es ist schon tragisch, nein zynisch: Die Befehlshaber von einst, die alten SED-Bonzen – Herren über willkürliche Verhaftungen, Folter, Schießbefehl und Existenzvernichtung – genießen heute hohe Pensionen und Renten auf Westniveau. Ihren Opfern werden die Rentenansprüche gekürzt. Ihr Kampf gegen Willkür und Unrechtsstaat wurde mit Willkür und Unrecht beantwortet – und das alles unter dem Siegel des „Rechtsstaates“.

In Deutschland gibt es die gesetzliche Möglichkeit, Bürgern bei „Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit“ z. B. die Rente zu kürzen. Ein ehemaliger Nazi-Funktionär klagt derzeit. Hat je jemand versucht, den Schergen des SED-Staates wegen „Verstoßes gegen die Grundsätze der Menschlichkeit“ die Rente zu kürzen?

Da wirkt das Wort des stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU- Fraktion, Vaatz, wie Hohn: „Jenen, denen Freiheit wichtiger war als Geld und Gut, Heimat und die Nähe zu Freunden, ist viel zu verdanken. Ohne sie wäre uns die DDR erhalten geblieben“ (Tagesspiegel 30.9.99). Grund zum Feiern?

Neue DDR-Verklärung

Wer und was den Untergang der „DDR“ eingeleitet hat, diese Geschichte hat viele Väter (und Mütter), auch unsere „Bürgerrechtler“ um Merkel und Gauck. Da wird die Geschichte verdreht, da wird tägliche DDR-Verklärung betrieben, da sehnt man sich nach den geradezu paradiesischen Zuständen im „anderen Teil Deutschlands“ zurück. Ostalgie! Das „Fest des Mauerfalls“ ermöglicht ein angemessenes Gedenken an das SED-Unrechtsregime. Das gebietet vor allem der Respekt vor den Opfern des DDR-Regimes: die zahlreichen Toten an der Grenze und die ca. 150.000 Menschen, die aus politischen Gründen inhaftiert waren oder deren Kinder zwangsadoptiert wurden, sowie die rund 200.000 Flüchtlinge und Abgeschobenen. Wir sind den Opfern schuldig, die Erinnerung daran jederzeit wach zu halten, auch und gerade in Verantwortung für zukünftiges Handeln.

Die Menschen früher kämpften vor allem für Meinungsfreiheit, weniger für mehr Geld. Heute reden alle eher von Geld. Sachwert schlägt ideellen Wert. Daß unsere Meinungsbildung manipuliert wird, interessiert scheinbar niemanden.

Viele Bundesbürger waren nie in der DDR, konnten aber durch intensive Berichte in den Medien zumindest eine grobe Ahnung vom Leben im anderen Deutschland haben. Auch daß es da die Stasi gab, wußte man. Was aber dieser Geheimdienst, der ja auch Staatspolizei und Anklagebehörde in einem war, an Grauenhaftem angerichtet hat, das erfuhr die westliche Öffentlichkeit oft nur bruchstückweise – durch Berichte von Menschen, denen die Flucht gelungen war. Durch DDR-Bürger, die aus der Haft freigekauft wurden.

Dank beherzter Menschen, die in den letzten Atemzügen des DDR-Regimes die Stasi-Zentrale gestürmt und damit wahre Berge von Akten vor der Vernichtung bewahrt haben, können wir nun sehr oft bis ins kleinste Detail nachvollziehen, wie die Stasi gearbeitet hat. Aber wir lassen zu, daß ehemalige Stasi-Mitarbeiter noch heute in der „Gauck (Jahn)-Behörde“ die alten Akten sichten. Da wird der Bock zum Gärtner. Grund zum Feiern?

Erinnerung an die DDR hat folkloristische Züge

Wir erfahren, wie die Stasi verdeckt auch bei uns aktiv war. Und wir erkennen die Aufklärung über den monströsen Geheimdienst der DDR. Das zwingt uns, offen und engagiert für ein Staatssystem einzutreten, in dem flächendeckende und lückenlose Überwachung bis in den privatesten Winkel, in dem Bespitzelung und absolut inhumane Verfolgung von Andersdenkenden bis hin zur Existenzvernichtung nicht möglich ist. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Der Überwachungsstaat floriert, unterstützt von modernsten Techniken.

Ich habe manchmal den Eindruck, daß die Erinnerung an die DDR – je länger ihr Ende zurückliegt – gerade bei uns, in den alten Bundesländern, fast schon folkloristische Züge annimmt. Wir sind gerührt, wenn ein stinkender Trabi-Oldtimer an uns vorbeiknattert. Wir amüsieren uns, wenn wir alte Bilder sehen, auf denen der Staatsratsvorsitzende Honecker dem großen Bruder Breschnew einen kaum enden wollenden Kuss auf die Lippen drückt. Wir erinnern uns an die Weihnachtspakete, die unsere Familien nach drüben geschickt haben – und an den Christstollen, der als Dankeschön zurückkam. Und oft wissen wir gar nicht, was wir entgegnen sollen, wenn uns jemand sagt, daß in der DDR ja nicht alles schlecht war.

Ein Unrechtsstaat

Versuchen wir wenigstens, uns ein klares Bild von der DDR zu machen:

– Ein System, das nur scheinbar alle in Ruhe ließ, die klaglos mitgemacht haben.

– Ein System, das rücksichtslos gegen den leisesten Widerspruch vorgegangen ist.

– Ein System, das gnadenlos gegen alle war, die offen sagten, was ihnen am sogenannten Arbeiter- und
Bauernstaat nicht gefiel.

– Ein System, das klare Züge von Verfolgungswahn gezeigt hat.

– Ein System, das seinen eigenen Bürgerinnen und Bürgern nicht über den Weg getraut hat.

– Ein System, das das Wort „demokratisch“ wie zum Hohn in seinem Staatsnamen geführt hat.

Erinnern wir uns stets daran, was ein Unrechtssystem anrichtet! Das ist die Lehre aus dem Mauerfall.
Am Tage des Mauerfalls dürfen wir das Wort vom „Unrechtsstaat“ frei benutzen, auch wenn gerade in diesen Tagen (siehe Thüringen) manche versuchen, sich daran vorbeizudrücken. Diese Wahrheit aber müssen die Funktionäre ertragen: Die DDR war ein Unrechtsstaat! Jedes, aber auch wirklich jedes „Recht“, das es in diesem System gab, konnte verbogen, geleugnet, mißbraucht werden oder existierte erst gar nicht. Zu jeder Zeit und ohne jede wirkliche einklagbare Begründung. Was kann es mehr an Unrecht geben?

Manche versuchen, die Erinnerung an die DDR auf einen Level mit der Erinnerung an den ohne Zweifel politisch indoktrinierten Alltag in der DDR oder gar an „Fit“ und „Rotkäppchen-Sekt“ zu stellen. Das ist eine unzulässige Verharmlosung und wird dem menschenverachtenden Umgang mit den Häftlingen der Stasi nicht gerecht. Das Leiden der Betroffenen wird damit bagatellisiert und marginalisiert.

Da wirkt es wie ein Hohn, nein, da ist es offene Verhöhnung, wenn die Linken-Chefin Katja Kipping einen neuen „Aufstand der Anständigen“ fordert, wenn es um die Krawalle bei der Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln geht, für die sie die AfD mitverantwortlich macht. „Solange Hooligans in Nadelstreifen wie die aus der AfD das politische Klima mit rechten und ausländerfeindlichen Parolen vergiften, muß man sich nicht wundern, wenn sich rechte Gewaltbanden ermutigt fühlen“, sagte Kipping der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es brauche nun ein Bündnis über die Parteigrenzen hinweg, „das sich nicht nur der rechten Gewalt, sondern auch dem demagogischen Gift der AfD entgegenstellt“, forderte die Linken-Chefin. Gefragt sei ein neuer „Aufstand der Anständigen“. Diesen „Aufstand der Anständigen“ müßte es heute gegen das Auftreten der Linkspartei geben.

Frau Kipping, den echten „Aufstand der Anständigen“ gab es vor 25 Jahren, als mit Menschen Ihres Schlages abgerechnet wurde. Wer erlaubt Ihnen die Frechheit, heute von „Anständigen“ zu reden, wenn viele in Ihrer Partei sich nicht einmal zu den Untaten des einstigen Unterdrückungsregimes bekennen wollen?

25 Jahre Mauerfall? Und die Linke fordert schon wieder ein neues Deutschland. Ist das Sankt-Martins-Fest eine Zumutung für Muslime und muß aus Schulen und Kindergärten verschwinden?, fragen die SED-Nachfolger. Diese Forderung erhob tatsächlich die NRW-Linke. Der Vorsitzende der Linkspartei in NRW bezeichnete das Fest in der „Rheinischen Post“ als diskriminierend für den muslimischen Kulturkreis (Die Welt 7.11.14). 25 Jahre Mauerfall – ein Fest?

Thüringen: Stasi in die Koalition?

Und die Mauerfall-Profiteure legen noch eins drauf: Bei den Debatten um Rot-Rot-Grün in Thüringen geht es auch um die Vergangenheit: Zwei Stasi-belastete Abgeordnete der Linken sitzen seit 2004 im dortigen Landtag. In der DDR waren sie Inoffizielle Mitarbeiter für die Staatssicherheit (Kuschel) beziehungsweise für die politische Kriminalpolizei (Leukefeld).

Werner Schulz, Mitbegründer von Bündnis 90 und langjähriger Bundes- und Europaabgeordneter, warnte im Zusammenhang mit Kuschel und Leukefeld: „Da hätten zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung zwei Ex-Stasi-Mitarbeiter das letzte Wort in einer Koalition. Der Ruf der friedlichen Revolution war aber nicht „Stasi an die Macht“!

Offiziell gelten Kuschel und Leukefeld als „parlamentsunwürdig“. So hat sie ein Landtagsgremium eingestuft, das sich mit ihrer Stasi-Vergangenheit beschäftigte. Beide lieferten Informationen auch über ausreisewillige Personen. Die mußten dann mit Repressalien rechnen. Und nun sollen sie eine kommunistisch geführte Regierung in Thüringen mittragen dürfen. 25 Jahre Mauerfall – ein Fest für Deutschland?

Der bevormundete Bürger – Die „BRD“ als eine „DDR light“

Die Entwicklung unseres Landes, 25 Jahre nach dem Mauerfall, muß beängstigen. Linke erobern das Land. Die DDR feiert fröhliche Urstände. Der (sozialistische) Auftrag lautet unüberhörbar: „Von der Wiege bis zur Bahre – der bevormundete Mensch!“ Der Staat wird alles richten – und tötet damit jede individuelle Initiative. Erziehung und Bildung, Krankenversicherung und Rente – der Staat macht´s. Auch 25 Jahre Mauerfall haben nichts daran geändert. Linker Mehltau legt sich übers Land. Uns wird vorgeschrieben, was wir zu tun und zu lassen haben.

Linke haben unser Land ergriffen

Die Altkader und deren Erben verschweigen systematisch die ungeheuren Verbrechen in der Vergangenheit, die im Namen des Sozialismus begangen wurden. Der Sozialismus ist – nach dem Islam – die zweitgenozidärste Ideologie der Menschheitsgeschichte (Hans Meiser: “Völkermorde vom Altertums bis zur Gegenwart”). Binnen eines einzigen Jahrhunderts haben Sozialisten ein wahres Massaker angerichtet. Über 130 Millionen Menschen mußten dort, wo der Sozialismus herrschte oder um seine Macht rang, ihr Leben lassen.

Kein Wort davon seitens unserer deutschen Sozialisten, die – ob in Gestalt der Linkspartei, der Grünen, der Gewerkschaftsfunktionäre oder weiter Teil der SPD – ihre täglichen Ablenkungsmanöver, den “Kampf gegen rechts”, führen, der in Wirklichkeit ein Kampf gegen Meinungsfreiheit, gegen Kritik an Linken, gegen die politische Mitte als Ganzes ist.

Erfolgreiches Täuschungsmanöver

Wo Linke an die Macht kommen, verbieten sie sofort das, für das sie bislang gekämpft haben und dafür Massen gewinnen konnten. Gut festzumachen an den Usancen im untergegangenen Pankower „Arbeiter- und Bauern-Paradies“:

In der DDR war z. B. Folgendes verboten: 1. Schwulenverherrlichung 2. Massenimmigration 3. Multikulti 4. Dauerndes Bleiberecht für Gastarbeiter (inklusive des Rechts für Gastarbeiter, dort Kinder zu bekommen und Familien zu gründen. Vietnamesinnen, die als Gastarbeiterinnen Kinder bekamen, wurden umgehend zurückgeschickt.) 5. Bildung von Interessenvertretungen von Gastarbeitern 6. Einführung der Islamischen Religion als Glaubensgemeinschaft und anderer bisher nicht in der DDR existierender Glaubensgemeinschaften und Kulte 7. Freimaurerei 8. Organisierter Feminismus 9. „Frankfurter Schule“ 10. Gender Mainstreaming 11. Frühsexualisierung der Jugendlichen 12. Kindesmißbrauch 13. Freies Publizieren (ein Autor dufte nur veröffentlichen, wenn er Mitglied des DDR-Schriftstellerverbandes war, und Journalist sein, wenn er Mitglied des DDR-Journalistenverbandes war). 14. Freies Reisen in demokratische Länder für alle Bürger, die keine staatliche Reisekadererlaubnis bekamen (diese erhielten nur besonders staatshörige Personen wie z. B. Frau Merkel oder Herr Gauck). 15. Nichtstaatliche Kindergärten 16. „Linke Gruppierungen“ außerhalb der staatlich kontrollierten und zugelassenen wie FDJ, Junge Pioniere und so weiter. Das also war (und ist) „links“? Das gelobte Land, in dem bald Multikulti-Deutsche die „alten“ Deutschen ablösen. War, ist das der Weg in die Freiheit, den sich die ehemaligen „Brüder und Schwestern drüben“ gewünscht hatten? Auch diese bitteren Wahrheiten gehören zum „Fest des Mauerfalls“.

Lassen Sie uns ´mal innehalten und fragen: In welches Land sind die Flüchtlinge, die Abgeschobenen, die Freigekauften gekommen?

Die Diktatur, die sie überwunden glaubten, lebt in Teilen wieder auf und funktioniert nach denselben Herrschafts- (und Mißwirtschafts-)Regeln in unserem Land, von dem viele noch glauben, es sei ein demokratisches. Doch de facto haben Linke längst die Macht. Sie beherrschen unangefochten die veröffentlichte Meinung und damit das Denken und Wahlverhalten eines Großteils der Deutschen, sie haben die Macht, jeden – und wie nun auch der letzte Deutsche begriffen hat, selbst Bundespräsidenten, Ministerpräsidenten – und sowieso jeden sonstigen Spitzenpolitiker, der virtuellen Guillotine anheimzugeben und zu vernichten.

So belügen Linke uns Deutsche über ihre wahren Absichten. Und sie haben die absolute, die unumschränkte Informationshoheit. Sie definieren, welche Nachrichten wo, wann und in welcher Interpretation geliefert werden. Es gilt dabei sicherzustellen, daß der Souverän, der scheinbare und längst entmachtete Herrscher jeder funktionierenden Demokratie, in die gewünschte Richtung gelenkt wird. Diesen Souverän betrügen und belügen sie mit Hilfe der Medien, die – ebenfalls überwiegend links ausgerichtet – sich mit der Politik verbündet haben.

Karl Marx lebt

25 Jahre Mauerfall – und Karl Marx lebt. Brave Bürger der „DDR“ haben gegen den Arbeiter- und Bauernstaat demonstriert. Sie haben sich gegen Karl Marx gewandt – und haben Karl Marx bekommen. Nach ihm sind nach wie vor unzählige Straßen und Plätze benannt, und überall stehen Denkmäler. Seinen Kritikern wurden in diesem „neuen, wiedervereinigten Deutschland“ keine Denkmäler errichtet, keine Plätze nach ihnen benannt.

Um nicht mißverstanden zu werden: Der Fall der Mauer war ein epochales Ereignis, ein Geschenk für unsere Nation. Aber nur die wenigsten, die sich nun den Verdienstorden ans Revers heften, waren die wirklichen Helden dieses historischen Vorganges. Über die wahren Helden spricht man nicht – die Mauertoten, die Flüchtlinge, die Häftlinge. Stattdessen wächst eine neue DDR-Verklärung heran, die den Opfern Hohn spricht.

Ja, 25 Jahre Mauerfall – ein Fest für Deutschland! Aber auch ein Grund innezuhalten.

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Asylbewilligungen auf Rekordhoch – erste Forderungen nach Gebäudebeschlagnahme

geschrieben von PI am in Asyl-Irrsinn,Lumpen | 115 Kommentare

asylbewerberflut [2]Die Zahl der Asylfordernden steigt und steigt und Deutschland bewilligt und bewilligt. Schon jetzt sind in diesem Jahr bedeutend mehr Asylanträge genehmigt worden als in den Jahren davor. Allein im Oktober 2014 stieg die Zahl der Erstanträge gegenüber dem Vorjahresmonat um 42,3 Prozent und gegenüber September dieses Jahres um 13,6 Prozent, teilt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge [3] (BAMF) mit. Seit Beginn des Jahres 2014 haben insgesamt 148.080 Personen in Deutschland Asyl beantragt, davon waren allein 135.634 Erstanträge, das sind 56,6 Prozent mehr als im Jahr davor. Die meisten Antragsteller kommen aus Syrien und Eritrea, aber auch aus Serbien kommen immer noch überdurchschnittlich viele Asylforderungen.

(Von L.S.Gabriel)

Aufgrund der anhaltenden Flutung des Landes mit immer neuen Antragstellern kommt das BAMF kaum noch hinterher. Zehntausende Anträge warten auf Erledigung. Mehr als 29.000 Anträgen wurde 2014 bisher stattgegeben. Bewilligt wurden hauptsächlich solche aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Man kann wohl davon ausgehen, dass es sich dabei nicht mehrheitlich um verfolgte Christen handelt.

Es dauert im Schnitt 8,4 Monate bis ein Antrag entschieden wird. Wie AFP berichtet [4] würden die vorgesehenen 300 zusätzlichen Stellen für das BAMF bei weitem nicht reichen, um der Antragsflut Herr zu werden. Somaliern, Irakern und Syrern wird derzeit zu fast 100 Prozent Asyl gewährt, was die Linke dazu veranlasst zu fordern, diese doch im Schnellverfahren abzuwickeln. Damit ist dann wohl gemeint: Asyl für alle, ohne Prüfung der Sachlage. Dabei liegt Deutschland ohnehin schon seit langem unangefochten an erster Stelle [5], was die Aufnahme von Eindringlingen betrifft, gefolgt von Frankreich und Schweden.

Und weil Deutschland so gerne den Musterschüler gibt, sollen die hier sich zur Rundumversorgung Niederlassenden auch nicht wie in anderen Ländern in Gemeinschaftsunterkünften wohnen, sondern „standesgemäß“ zumindest in hübschen Wohnungen oder Häusern.

Gregor Kathstede (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, will nun sogar Häuser beschlagnahmen lassen, denn alle Bürger, die bisher noch höflich gefragt worden waren, ob sie bereit wären der Stadt Wohnraum zur Verfügung zu stellen, hatten doch glatt den Wunsch dafür Geld zu bekommen. „Der eine oder andere versucht richtig Geld damit zu machen“, wird Kathstede zitiert [6]. Das geht offenbar nun gar nicht – Marktwirtschaft und das dazugehörende Prinzip, wonach bei erhöhter Nachfrage eben auch die Preise steigen wird, betrifft es die Asylindustrie, nun wohl abgeschafft. Und so teilte OB Kathstede mit, dass die Stadt nun vorhabe Gebäude einfach zu beschlagnahmen. Details nannte er noch nicht. Auf Kritik reagierte er mit einer de facto Bestätigung seiner Aussage: „Ich habe gesagt, dass eine Beschlagnahmung von Häusern in der Zukunft nicht ausgeschlossenen [7] werden kann, wenn der Stadt nur Angebote zur Anmietung von Wohnraum zu völlig überzogenen Preisen gemacht werden“, erklärte er.

Da kann man den Krefeldern nur wünschen, dass es genügend leerstehende Nobelhotels gibt, denn sonst werden die Einwohner wohl bald selber zu Asylsuchenden werden. Aber vielleicht dürfen sie ja ein Zimmer in ihren Häusern weiter bewohnen, wenn sie sich bereit erklären für die neuen Bewohner zu putzen und zu kochen.

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Linksextreme Brandanschläge auf die Bahn

geschrieben von kewil am in Kriminalität,Linksfaschismus,Lumpen,Polizei | 55 Kommentare

image [8]Während des Lokführerstreiks haben Unbekannte in Bremen, Niedersachsen und Brandenburg Feuer in mehreren Kabelschächten der Bahn gelegt. Die Bundespolizei schließt einen Zusammenhang zwischen den Taten nicht aus – zumal sie etwa zur gleichen Zeit verübt worden sind. Es hat in diesem Jahr schon einmal linksextreme Anschläge auf die Bahn in Berlin gegeben. Auch in diesem Fall wird man die Brandstifter links suchen müssen. Wer sollte sonst ein Interesse daran haben, verbrecherisch ein Verkehrsmittel stillzulegen?

In Bremen entfernten die Täter am Samstagmorgen an zehn Stellen die etwa 15 Kilo schweren Betonplatten von den Kabelschächten. Danach legten sie Feuer. Im niedersächsischen Bad Bevensen setzten die Unbekannten zwei Kabelschächte auf die gleiche Weise in Brand. Auch in Karstädt bei Wittenberge in Brandenburg gab es Anschläge auf Kabelschächte. „Die Auswirkungen sind erheblich“, sagte eine Bahnsprecherin…

Trotz Streik soll die Meldung über diese [9]Verbrechen nicht untergehen. Verbrechen auch deshalb, weil durch die Beschädigung der Kabel jederzeit zwei Züge zusammenstoßen könnten – mit vielen Todesopfern!

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Wolfgang Röhl contra Frank Schirrmacher

geschrieben von kewil am in Altmedien,Linksfaschismus | 22 Kommentare

roehl_schirrm [10]Wolfgang Röhl (Bild l.) hat jetzt in einem Artikel auch den verstorbenen FAZ-Chef Frank Schirrmacher angegriffen, der das Blatt immer mehr nach links gewendet hatte. PI hatte Wagenknecht-Freund Schirrmacher damals öfters als linkes Irrlicht und aufgeblasenen Schaumschläger kritisiert [11]. Jetzt schreibt Röhl, daß die FAZ selbst nach einem halben Trauerjahr Schirrmachers Hinterlassenschaften nun offenbar scheibchenweise entsorgt. Der von ihm vor drei Jahren inthronisierte Feuilletonchef Nils Minkmar („Stellt endlich die Systemfrage!“) wurde just zum „Europa-Kulturkorrespondenten“ des Blattes verändert.

Leider fängt Röhls Artikel ein bißchen [12]umständlich an, weil er sich erst mit dem Gastrokritiker Jürgen Dollase beschäftigt, aber dann kommt er auf Schirrmacher, und sein Fazit:

Nein, Schirrmacher war alles andere als ein Glücksfall für die „FAZ“. Das haben inzwischen wohl auch die meisten Blattverantwortlichen kapiert. Der „FAZ“ geht es nicht gut, aus unterschiedlichen Gründen. Nicht nur, gewiss aber auch wegen Schirrmachers Linksdrall. Wenn das Mündel Vormund sein will, das Feuilleton also immerzu großmäulig konterkariert, was im Brotteil des Blattes steht, bemerkt der Leser das irgendwann. Und rächt sich durch Konsumverzicht.

Die Rede von PI schon lange! Ob die FAZ aber tatsächlich wieder konservativer wird, muss bezweifelt werden.

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Lohmar: Vier Illegale springen aus Laster

geschrieben von PI am in Asyl-Irrsinn | 29 Kommentare

lkw_illegale [13]Vielfältig sind die Einreisemöglichkeiten für Flüchtlinge aus islamischen Ländern. Als der Angestellte einer türkischen Firma in Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis (NRW) am Donnerstag die Heckklappe des Lkw öffnete, mit dem er unterwegs war, sprangen vier Männer heraus und flüchteten. Die Polizei konnte die Flüchtenden in Lohmar-Heppenberg an einer Bushaltestelle festnehmen [14] und nahm zunächst auch den Lkw-Fahrer fest. Auch hier hatte die Polizei zunächst den Verdacht, dass er die Männer eingeschleust haben könnte.

(Von Verena B., Bonn)

In der Vernehmung klärten die Flüchtigen im Alter von 16, 18, 25 und 35 Jahren den Vorfall allerdings auf: Sie waren aus Afghanistan in die Türkei geflüchtet und von Schleusern im Lkw versteckt worden, ohne dass der Fahrer es bemerkt hätte. Als der Lkw nun in Lohmar geöffnet wurde, hatten sie sofort die Flucht ergriffen. Der Lkw-Fahrer wurde daraufhin entlassen. Die Geflüchteten wurden in die Obhut des Ausländeramtes übergeben.

Wie könnte man den jungen Illegalen nun weiterhelfen? Hier böte sich der in NRW einzigartige Verein „Ausbildung statt Abschiebung e.V. [15] (AsA e.V.)“ mit Sitz in Bonn-Bad Godesberg an, der illegal eingewanderten jungen Flüchtlingen mit kostenlosen Sprachkursen, Bewerbungstraining und Eingliederungshilfen bis zur Abschiebung weiterhilft. Erwünscht sind auch Paten, die sich selbstlos um die Illegalen kümmern. Auf einer Info-Veranstaltung der AsA, an der die Autorin kürzlich teilnahm, war der Veranstalterin und den Teilnehmern zwar bewusst, dass die jungen Menschen ohne Papiere (überwiegend männlichen Geschlechts und mit dunkler Hautfarbe) zwar später mehrheitlich kein Aufenthaltsrecht in Deutschland erhalten, aber trotzdem ist Hilfe natürlich angesagt, auch wenn sie, wie auch zugegeben wurde, nicht immer dankbar angenommen wird. Das macht aber nichts, denn SozialarbeiterInnen müssen schließlich auch ihren Lebensunterhalt verdienen und wo geht das besser als in der boomenden Flüchtlings- und Integrationsindustrie.

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Exegese zu Vers 8.60 – Islam und Terrorismus?

geschrieben von PI am in Islamaufklärung | 36 Kommentare

koran [16]Vorwort: In dieser Arbeit werden die Erklärungen zum Vers 8.60 von den anerkannten islamischen Koranexegeten Al-Tabary (839 – 923 n. Chr.), Al-Qortoby (1214 – 1273 n. Chr.) und Ibn Kathir (1301–1373 n. Chr.) zusammengefasst. Der Diskurs um eine falsche oder klassisch-korrekte Koraninterpretation der Islamisten, die angeblich nichts mit dem Islam gemein haben, soll mit einer intensiven Auseinandersetzung mit den primären (sunnitisch) islamischen Quellen zur Koranexegese substanziell unterfüttert werden.

(Von Barino Barsoum)

Man wird feststellen, dass die vermeidlich falschen Interpreter des Korans aus den islamistischen Terrororganisationen, wie z.B. Osama Bin Laden oder der noch lebende Al-Zawahiry, auf theologisch festem Boden stehen. Der Islam aus Sicht der islamisch anerkannten Gelehrten scheint tatsächlich das zu sein, was heutzutage gerne als militanter Islamismus bezeichnet wird. Die häufig wiederholte Aussage, dass der Terror nichts mit dem Islam zu tun habe, muss vor dem Hintergrund der Erklärung zu Vers 8.60 grundlegend neu reflektiert werden. Denn es würde zwangsläufig bedeuten, dass die Korankommentare der Exegeten Al-Tabary, Al-Qortoby und Ibn Kathir, die in allen islamischen Universitäten bis heute hoch verehrt werden und wesentlicher Bestandteil der Lehrpläne sind, nichts mit dem Islam zu tun hätten.

Was wäre dann noch übrig vom (sunnitischen) Islam der sich doch aus diesen Texten herausgebildet hat? An genau diesem Spagat reißen sich die „Euro-Muslime“ alle Sehnen. Zum einen erkennen Sie diese Texte an, zum anderen versuchen sie aber glaubhaft zu machen, dass der Islam ganz anders sei als in diesen Texten dargestellt. Um glaubwürdig zu sein, müssten sich die islamischen Verbände von diesen Büchern distanzieren und eine gänzlich neue Theologie begründen. Dies fällt ihnen aber schwer, denn damit würden sie die Grundfeste der islamischen Überlieferungen verleugnen, die ja erst eine islamische Identität geschaffen haben. Damit ist das unauflösbare Dilemma perfekt, an dem sich jede Islamdebatte die Zähne ausbeißt und jeder Reformversuch scheitern muss. Die Lösung zu diesem Dilemma wäre eigentlich nur, reformationswillige Muslime würden eine gänzlich neue Religion erfinden, die dann aber auch auf den Markennamen „Islam“ verzichten müsste, denn mit den Texten die eine islamische Identität geschaffen haben (klassische Koranexegese, Hadith-Werke und Prophetenbiographien), hätte sie nichts mehr gemein.

Diese Arbeit kann natürlich nur einen sehr kleiner Beitrag zur Bewusstwerdung des Kernproblems des Islams leisten. Das wesentliche Kernproblem, so sehe ich es, liegt in der Tatsache begründet, dass der Terror nicht auf einer falschen Interpretation des Korans basiert, sondern auf einer theologisch fest fundierten Koranexegese. Aber bilden Sie sich selbst ein Urteil nach dem Lesen dieser Zusammenfassung.

Angemerkt sei noch folgendes: Es handelt sich hier nicht um eine wörtliche Übersetzung, sondern um eine Zusammenfassung. Inhaltliche Hinzufügungen sind mit „[Anmerkung des Autors: …]“ gekennzeichnet. Um wesentlichen Schlüsselbegriffen des arabischen Originaltextes gerecht zu werden, werden diese an gegebenen Stellen explizit erklärt.

Zusammenfassung der Korankommentare von Al-Tabay, Al-Qortoby und Ibn Kathir

Und haltet für sie bereit, was ihr an Kraft und an kampfbereiten Pferden (haben) könnt, um damit den Feinden Allahs und euren Feinden Angst zu machen, sowie anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt; Allah aber kennt sie! Und was immer ihr auf Allahs Weg ausgebt, wird euch in vollem Maß zukommen, und es wird euch kein Unrecht zugefügt.

Dieser Vers befindet sich in der Sura „Al-Anfal“ die nach heutiger Zählung die achte Sura des Korans ist. „Al-Anfal“ bedeutet „die Kriegsbeute“. In diesen kriegerischen Kontext bettet sich auch dieser Vers ein.

Al-Tabary beginnt seine Koranerklärung mit der Benennung derjenigen, gegen die es eine militärische Streitmacht vorzuhalten gilt. Dazu gehören die Ungläubigen sowie diejenigen, mit denen die Muslime ein Abkommen haben, bei denen sie sich aber fürchten hintergangen zu werden.

Im Vers wird den Muslimen befohlen eine „Kraft“ („Quwa“) und kampfbereite Pferde vorzubereiten zur Verbreitung von Angst und Schrecken. Mit der Kraft ist nach Al-Tabary eine jede Gerätschaft gemeint, die ein Machtinstrument sein kann. Dazu wird wörtlich „Al-Silah“, was „Waffen“ bedeutet, als konkretes Beispiel aufgeführt.

Die Waffen müssen aufgeboten werden, um die Feinde Allahs in Angst zu versetzen. Wörtlich heißt es („Turhibon“) was eine äußerste Form der Schreckensverbreitung ist. Al-Tabary dekliniert das Stammwort („rahaba“) durch und fügt außerkoranische Textbelege an, die die Bedeutung dieses Wortes eindeutig klären. Es ist zweifellos, dass die Bedeutung auf Furcht und Schrecken zurückgeht. [Anmerkung des Autors: Im heutigen Hocharabisch führt sich das Stammwort für den Begriff „Terror“ („Irhab“) und Terrorist „Irhaby“ auf den gleichen Wortstamm zurück. Aus diesem Grunde konnte auch Abdullah Azzam, der Lehrer von Osama Bin Laden, glaubwürdig äußern, dass die Schreckensverbreitung und damit der Terrorismus ein wesentlicher Teil des Islams ist. Dies begründete er mit genau diesem Vers.]

Über drei Überlieferungsstränge führt Al-Tabary einen Bericht über Ibn Abbas ein, nach dem mit „Turhibon“ („Angst machen / Terror verbreiten“) das Wort „Tukhzun“ („ihr beschämt sie“) gemeint sei. Der Verwandte und Gefährte Mohammeds soll den Koran auch mit diesem Wort statt „Turhibon“ gelesen haben. [Anmerkung des Autors: So eindeutig wie man es heute gerne darstellt war der Korantext zur Entstehungszeit also noch nicht definiert bzw. man redet von unterschiedlichen anerkannten Lesarten, die es allerdings nicht in den heutigen Koran geschafft haben.]

Um die Bedeutung von „Kraft“ als militärische Macht zu unterstreichen führt Al-Tabary einen Hadith, also einen Ausspruch Mohammeds, an. In diesem Hadith predigt der Prophet des Islams von der Kanzel zu den Muslimen und zitiert diesen Vers bis zur Stelle an der die „Kraft“ erwähnt wird. Er sagt also: „‘Und haltet für sie bereit, was ihr an Kraft [besitzt])‘ Wahrlich, die Kraft ist das Wurfgeschoß, wahrlich, die Kraft ist das Wurfgeschoß, wahrlich, die Kraft ist das Wurfgeschoß“ Dreimal wiederholt Mohammed, dass mit der Kraft die damals mächtigste militärische Waffe, ein Wurfgeschoss, gemeint ist. Al-Tabary belegt diesen Hadith mit sechs unterschiedlichen Quellen. [Anmerkung des Autors: Dieser Hadith wird auch bei Sahih Muslim aufgeführt.]

In ganzer Klarheit wird ein weiterer Bericht über Al-Suddy angeführt, nachdem in dem Vers mit der „Kraft“ Waffen gemeint sind.

Nachdem nun die Schlüsselbegriffe „Kraft“, „Feinde“ und „Angst“ geklärt sind, arbeitet Al-Tabary die Bedeutung von den „anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt“ heraus.

Als erstes, wie so oft in seinem Exegesewerk, leitet er die Erklärung mit den Worten ein „Uneinig sind die Gelehrten der Auslegung in Bezug auf…“.

Zwei Quellen besagen, es seien die Banu Qurayza, ein jüdisch-arabischer Stamm der näheren Umgebung Mekkas. Eine Quelle besagt, es seien die Perser. Zwei Quellen besagen, es seien die muslimischen Heuchler, die das Glaubensbekenntnis sprechen und sogar mit den Muslimen in die Schlacht ziehen. Eine weitere Meinung ist, dass es ein Volk der unsichtbaren Geister sei („Hum Qaumun min Al-Jinn“).

Nachdem nun diese unterschiedlichen Meinungen aufgelistet wurden wird ein Fazit gezogen, nachdem die richtige Interpretation nun folgende sei:

Allah befahl den Gläubigen den Jihad, das Kriegsgerät und sonstige Machtmittel zur Durchführung des Jihads gegen Allahs Feinde und die Feinde der Gläubigen von den Polytheisten vorzubereiten. Dazu gehören Waffen, Wurfgeschosse und ähnliches, sowie kampfbereite Schlachtrosse. Der Begriff „Kraft“ sei im Koran bewusst allgemein gehalten.

[Anmerkung des Autors: Um ihn an die zeitlichen Gegebenheiten anzupassen].“

Um die Allgemeingültigkeit der „Kraft“ als jedwedes militärische Kampfmittel zu unterstreichen diskutiert Al-Tabary den zuvor erwähnten Hadith „Wahrlich die Kraft ist das Wurfgeschoss.“ Hier sei keine Beschränkung auf Wurfgeschosse gemeint, sondern das Wurfgeschoss galt als Beispiel für eines unter mehreren Kriegsmitteln die zur damaligen Zeit verbreitet waren. Al-Tabary betont, dass der Hadith weiteres Kriegsgerät wie Speere, Schwerter und alles weitere was zum militärischen Kampf gegen die Polytheisten dient einschließt.

Die richtige Interpretation zu der Textstelle („anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt“) sei die Meinung, es handele sich um die Geistwesen. Die Banu Qurayza und Perser seinen als Feinde nämlich wohl bekannt gewesen, denn sie waren Polytheisten denen der Krieg erklärt wurde.

Mit den Worten „den Feinden Allahs und euren Feinden“ sind die Kinder Adams („Bani Adam“, [Anmerkung des Autors: D.h. alle Menschen]) gemeint, deren Gegnerschaft den Gläubigen aufgrund des Unglaubens gegenüber Allah und dem Propheten Mohammed bereits bekannt ist. Die „anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt“, sind dem abschließenden Urteil von Al-Tabary nach, eine andere Gattung von Geschöpfen, also die Geistwesen, denn diese sind den Gläubigen ihrem tatsächlichen Wesen nach unbekannt und unsichtbar. Al-Tabary führt zur Untermauerung dieser These an, dass das Gewieher der Pferde die Geistwesen in Schrecken versetzten würden. Dies wird durch einen Hadith belegt. Damit nun hat Al-Tabary dann auch die Verbindung zum ersten Teil des Verses – den Schlachtrossen – geschaffen.

Al-Tabary diskutiert aber auch die Meinung, nach der die „anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt“ die Heuchler sein könnten. Denn die Gläubigen würden diese ja auch nicht (er)kennen können. Al-Tabary bestreitet diese Meinung aber mit der Begründung, dass die Heuchler nicht durch die Schlachtrosse und militärische Macht beeindruckt werden, denn ihr eigentliches Problem ist nicht die Übermacht der Muslime, sondern lediglich, dass ihr geheimer Unglaube offen gelegt wird. Wer also nicht direkt durch die Militärmacht in Schrecken versetzt wird, den könne man in diesem Vers nicht zu den „die anderen“ zählen.

Anschließend wird der letzte Teil des Verses von Al-Tabary erläutert: „Und was immer ihr auf Allahs Weg ausgebt, wird euch in vollem Maß zukommen, und es wird euch kein Unrecht zugefügt“.

Was auch immer die Gläubigen für den Kauf von Kriegsmaschinen wie z.B. Waffen für den Jihad gegen die Feinde Allahs ausgeben, wird ihnen im Diesseits und im Jenseits zu Gute kommen, und ihr Lohn wird bei Allah groß sein, und es wird ihnen am Tage der Auferstehung zurückgezahlt. Der Versteil „und es wird euch kein Unrecht zugefügt“ soll die Gläubigen noch einmal eindringlich darin bestätigen, dass alles was sie für die Kriegsmaschinerie ausgeben nicht um sonst sein wird. Diese Auslegung bestätigt Al-Tabary dann mit der Erwähnung einer Überlieferung von Ibn Hamid über Ibn Ishaq.

Al-Qortoby fügt noch folgende Aspekte der Koranauslegung hinzu:

Al-Qortoby betont, dass Allah mit dem Befahl zur militärischen Vorbereitung die Gläubigen von den Wankelmütigen unterscheiden will und den militärischen Befehl zu einer Prüfung für den wahren Glauben benutzt.

[Anmerkung des Autors: Denn ein allmächtiger Allah könnte sich des Problems der Existenz von Ungläubigen natürlich selbst annehmen.]

Das Konzept von „Fard Kifayah“ – d.h. eine Pflicht die solange eine individuelle Pflicht eines jeden Moslems ist, bis genügende diese ausüben – wird im Zusammenhang mit der Militärmacht eingeführt. Demnach ist die Vorbereitung für den Krieg und das Erlernen von Waffentechniken eine Pflicht, die solange eine individuelle Pflicht eines jeden Moslems ist, solange nicht genügend Jihadisten aufgestellt sind, die ausreichen, um die Feinde Allahs zu terrorisieren.

In einem längeren Abschnitt sinniert Al-Qortoby über bestimmte Vorzüge des Kriegers, der Wurfgeschosse einsetzt anstatt zu Pferd zu reiten. Des Weiteren werden bestimmte vorteilhafte Charakteristika von Schlachtrossen beschrieben.

In Bezug auf die Feinde Allahs nennt Al-Qortoby explizit auch die Juden, den Stamm der Quraish und die Ungläubigen unter den Arabern. Ferner bestätigt Al-Qortoby die Meinung von Al-Tabary nach der mit den „anderen“ die Geistwesen gemeint sind.

In Bezug auf den zu erwartenden Lohn für die militärische Vorbereitung erinnert er an die im Koran genannte Quantifizierung: Jede gute Tat wird zehnfach vergolten oder sogar noch um ein Siebenhundertfaches. Ibn Kathir stützt diese Aussage mit dem Vers 261 in Sura Al-Baqara („Die Kuh“, zweite Sura):

Das Gleichnis derjenigen, die ihren Besitz auf Allahs Weg ausgeben, ist das eines Saatkorns, das sieben Ähren wachsen läßt, (und) in jeder Ähre hundert Körner. Allah vervielfacht, wem Er will. Und Allah ist Allumfassend und Allwissend.

In der Diskussion wer wohl mit den „anderen“ gemeint sei, vertritt Ibn Kathir die Meinung, dass es doch die Heuchler seien und begründet dies mit dem Vers 101 in Sura Al-Taubah („Die Reue“, neunte Sura):

Unter den Wüstenarabern in eurer Umgebung gibt es Heuchler und (auch) unter den Bewohnern von al-Madina, die in der Heuchelei geübt sind. Du kennst sie nicht, aber Wir kennen sie. Wir werden sie zweimal strafen, und hierauf werden sie einer gewaltigen Strafe zugeführt werden.

[Anmerkung des Autors: Dieser Vers wird als Beleg angeführt, da hier in der gleichen Rhetorik von Personen die Rede ist, die die Gläubigen nicht kennen, wohl aber Allah.]

Am Schluss seiner Exegese geht Ibn Kathir noch auf einen anderen Aspekt des Spendens für Allahs Sache ein. Es heißt nämlich nach einer Überlieferung die auf Mohammed zurückgehe, dass nur für Muslime gespendet werden durfte bis der Versteil „Und was immer ihr auf Allahs Weg ausgebt, wird euch in vollem Maß zukommen“ offenbart wurde. Seit dem dürfe auch für andere gespendet werden. Dies wird allerdings von Ibn Kathir als „fremde“ Interpretation abgelehnt. [Anmerkung des Autors: Es ist gut verständlich diese Interpretation abzulehnen, da sie den letzten Teil dieses Verses völlig aus seinem Kontext reißt.]

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Polizei-Professor nennt HoGeSa „Bodensatz“

geschrieben von PI am in Altmedien,Counter-Jihad,Polizei | 104 Kommentare

kersten [17]Zum Thema „Hogesa“ wurde gestern in der Sendung „Im Dialog“ auf Phoenix der Kriminologe Prof. Joachim Kersten [18] (Foto r.), der an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster lehrt, interviewt. Selten konnte man so einen seltsamen Interviewpartner im Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF erleben.

(Von Johann)

In der ersten Hälfte des Gesprächs von Phoenix-Moderator Michael Krons mit Kersten ging es um die Kölner HoGeSa-Kundgebung. Dabei malte Kersten die Hooligans in den übelsten Farben, benutzte das Wort “Bodensatz” (!) für sie und nannte sie mehrfach “hässliche” Männer. Von einem “renommierten Polizei-Prof.” hätte man sowas eher nicht erwartet.

Auch sein sonstiger Stil und Vortrag (inhaltlich) war zerfahren und unsicher. Sein Interviewer Michael Krons schaute manchmal auch ziemlich erstaunt über die Aussagen von Kersten.

Besonders krass wurde es dann aber in der zweiten Hälfte über kriminelle “Ausländer”, Berlin etc.: Kersten forderte allen Ernstes, dass Polizisten in Brennpunkten wie Berlin Türkisch beherrschen sollten (wenigstens etwas), damit sie von der Bevölkerung dort akzeptiert würden. Übrigens hatte er einige Sätze vorher noch umständlich erläutert, dass nicht mehr “Türken”, sondern arabischstämmige Täter Probleme bereiteten…

Das Interview ist mittlerweile hier auf der Phoenix-Homepage [19] anzusehen bzw. im nachfolgenden Video – Achtung: Brechtüten bereithalten!

» Kontakt: joachim.kersten@dhpol.de [20]

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Eugen Sorg: Anleitung zur Höllenfahrt

geschrieben von PI am in Dschihad,Islam,Westen | 33 Kommentare

najiDer Westen hat das Aufkommen des islamischen Todeskultes lange verleugnet […] hat den Begriff des Bösen abgeschafft […] und sich so der Fähigkeit beraubt, existenzielle Gefahren zu erkennen und sich vor ihnen zu schützen […] Der feinnervige Humanismus ist die Achillesferse des Westens […] Soll der Westen den «Magen» haben, um dem lähmenden schwarzen Atem Mordors standzuhalten, muss er seinen Humanismus wieder robuster und selbstbewusster machen. (Absoluter Must-Read in der Basler Zeitung von Eugen Sorg) [21]

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Da werden Weiber zu Hyänen: Kriegshetze in WELT immer schlimmer

geschrieben von kewil am in Altmedien,Lumpen,Russland,Ukraine | 93 Kommentare

Krieshetzerin Andrea Seibel [22]Was die WELT derzeit in Sachen Ukraine bietet, ist nicht mehr erträglich und sprengt jede journalistische Grenze! Da wird nur noch blanke Kriegshetze betrieben ohne jede Grundlage (wir berichteten [23] erst kürzlich). Greuelmärchen werden nicht mehr überprüft, sondern einfach als bare Münze übernommen und den Lesern unter die Nase gerieben. Kein Wunder glauben immer mehr, unsere Journalisten seien korrupt. Ausgerechnet die Damenriege kann es offenbar nicht mehr erwarten, bis es endlich in der Ukraine knallt.

Beispiel 1:

Endlich erkennt die Nato die russische Gefahr

Das nordatlantische Bündnis plant eine Eingreiftruppe von 5000 bis 7000 Mann und Großmanöver an der russischen Grenze. Das ist richtig. Denn dies ist die einzige Sprache, die Putin versteht…

Autorin Andrea Seibel [24] (Foto oben)! Beispiel 2:

Panzer und Haubitzen – Moskau rückt in Ukraine ein

Eine Kolonne von fast 80 Fahrzeugen mit Soldaten, schweren Waffen und Munition verstärkt die prorussischen Kämpfer in der Region Lugansk. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Krieg offen ausbricht?

Autorin Julia Smirnova [25]! Beweise null! Kein anderes seriöses Blatt hat dies heute morgen berichtet. Der wievielte russische Einmarsch mit Panzern soll das jetzt eigentlich sein? Alle bisherigen Berichte waren Enten! Weiß diese Flachzange überhaupt, wie ein Panzer aussieht? Die „Qualitätspresse“, wie sie leibt und lebt. Wer soll solche Schmierblätter denn eigentlich kaufen? Vielleicht eine Gemüsefrau auf dem Markt, wenn ihr Einwickelpapier für den Salat fehlt?

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Vier Moslems wollten heute die Queen ermorden

geschrieben von byzanz am in Dschihad,Großbritannien,Hassreligion,Islam | 95 Kommentare

queen [26]In der vergangenen Nacht wurden vier Mohammedaner gefasst, die laut BILD [27] bei den heutigen Feierlichkeiten zur Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs in London die Queen ermorden wollten. Die Allah-Krieger seien im Besitz von Messern gewesen und hätten wahrscheinlich auch Zugang zu Schusswaffen gehabt. Die Queen wolle aber trotzdem an den Feierlichkeiten des Wochenendes teilnehmen.

(Von Michael Stürzenberger)

Was wohl ihr seltsamer Sohn Charles dazu sagt, der ja bekanntlich große Sympathien zum Islam hat und im Februar dieses Jahres stolz im Scheich-Gewand das Schwert des Islams in Saudi-Arabien präsentierte?

charles4 [28]

Man beachte seinen schon fast demenzartigen Tanz mit den saudischen Herrenmenschen [29], dazu dämlich grinsend das islamische Schwert schwingend. Das ist genauso, als wenn ein Opfer von Kannibalen zusammen mit diesen um den Kochtopf herumtanzt, bevor es dann zum anschließenden Verzehr dort hineingeschmissen wird. Dieses erbärmliche Schauspiel symbolisiert die Degeneration des wohlstandsverwöhnten Abendlandes in hilfloser Schockstarre, gepaart mit Stockholm-Syndrom, gegenüber dem eroberungsbereiten und fanatisch ideologisierten Orient. Wenn dem britischen Blaublut irgendein Mikrofon zu einer Stellungnahme für dieses geplante Attentat an seiner Mutter hingehalten wird, wird er mit absoluter Sicherheit das Mantra der hirntoten Islam-Appeaser runterfaseln:

„Das hat alles nichts mit dem Islam zu tun. Der Islam ist eine friedliche Religion. Diese vier Terroristen haben den Islam für ihre Zwecke missbraucht. Allahu Akbar.“

Selig sind die Armen im Geiste, denn ihnen gehört das Himmelreich. Gute Reise..

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Thomas Böhm: Über gewaltbereite Demonstranten und andere Gewalttäter

geschrieben von PI am in Demonstration,Islamisierung Deutschlands,Meinungsfreiheit | 45 Kommentare

imageDeutschland zittert, die demokratische Gesellschaft weint. Am 15. November sollte das HoGeSa-Spektakel in Hannover in die zweite Runde gehen. Und wie immer, wenn es gegen den Islam-Terror gehen soll, war bereits im Vorfeld dieser Demo der Aufschrei der Medien gegen den „Aufmarsch der rechten Schläger“ wieder GEWALTig. Selbst aufgeklärte Autoren rauften sich ob dieser vielen GEWALT-bereiten Teilnehmer die Haare und bombardierten uns aus gut gesicherter Position und mit Infos aus dritter Hand mit ihren klugen und kritischen Kommentaren, über die die so genannten Salafisten herzlos lachen. Die Demo musste natürlich verboten werden. Was für eine Überraschung. Man konnte es einfach nicht hinnehmen, dass auch mal der „einfache“ Bürger aus „bildungsferner“ Schicht, auf die Straße geht und seine aufgestaute Wut mit billigem Gebrüll und schwingenden Fäusten raus lässt. Ob das Verbot aufrecht erhalten werden kann, ist noch fraglich [30]. Aber egal, der Versuch alleine lässt tief blicken. (Weiter auf Journalistenwatch [31])

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