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Dieser Richter soll den Dschihadisten-Prozess in München leiten

dauster-1bIm Februar findet im Hochsicherheitstrakt des Münchner Oberlandesgerichtes der Prozess gegen den Kopfabschneid-Androher und Dschihadisten Harun P. statt (PI berichtete). Der Vorsitzende Richter des 7. Strafsenates ist Manfred Dauster, der sich auf seiner Facebook-Seite öffentlich mit einem T-Shirt zeigt, auf dem der Christenschlächter und Eroberer Konstantinopels Sultan Mehmet II. zu sehen ist. Die arabischen Schriftzeichen bedeuten „Mehmed, Sohn von Murad Han, immer siegreich“. Dauster (oben sein Facebook-Foto) war Anfang 2000 einige Zeit in Sarajevo tätig, einer Islam-Hochburg, und dort auch in Kriegsverbrecher-Prozesse involviert.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Frage ist nun, wie weit seine Sympathie zum Islam geht. Auf seiner Facebookseite hat er am 18. Juli vergangenen Jahres ein weiteres Foto veröffentlicht, bei der er in einer Runde mit Personen sitzt, von denen offensichtlich keiner ein Problem mit dem Vernichter des christlich-byzantinischen Reiches und Massenmörder Mehmet II. hat:

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Unter seinen Freunden auf facebook finden sich Mosleminnen mit Kopftuch und einige, die offensichtlich den Islam propagieren. Dieser scheinbare Mehmet-II-Fan und Richter Manfred Dauster hat ausreichend Balkan-Erfahrung, wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet:

Bereits zweimal war Dauster für mehrere Jahre mit Spezialaufgaben nach Bosnien abgeordnet. Der erste Ruf kam 2000, eine Weile nach den Balkan-Kriegen. Bis 2003 leitete der promovierte Jurist die Antikorruptionsabteilung OLAF beim Büro des Hohen Repräsentanten in Sarajevo. Nach seiner Rückkehr übernahm er zunächst eine Kleine Strafkammer, 2004 die Staatsschutzkammer des Landgerichts München I. (..)

Schon 2005 zog der Richter – ohne Rücksicht auf seine Gesundheit, er hatte zwei Herzinfarkte hinter sich – wieder auf den Balkan. Als einziges deutsches Mitglied des neuen Staatsgerichts von Bosnien-Herzegowina gehörte er der Kammer für Kriegsverbrechen an. Damals beurteilte er die Entwicklung in Bosnien vorsichtig optimistisch. Nun spricht er von einem „Stillstand“.

Dieser Richter soll nun das Verfahren gegen den afghanischen Dschihadisten Harun P. leiten:

Der 7. Strafsenat unter dem Vorsitz des Vorsitzenden Richters am Oberlandesgericht Dr. Dauster hat die Anklage dem Angeklagten und seinen Verteidigern zugestellt. Diese haben nun Gelegenheit, zu den erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Einlassungsfrist muss der Senat über die Zulassung der Anklage zur Hauptverhandlung entscheiden.

Es stellt sich ernsthaft die Frage, ob dieser Richter befangen ist. Unter der Führung von Sultan Mehmet II. verübten Moslems 1453 in Konstantinopel Massaker an Christen:

Die Stadt wurde von den siegreichen osmanischen Truppen geplündert. Dabei kam es insbesondere in den ersten Stunden zu vielen blutigen Übergriffen gegen die Einwohner. Unter anderem wurden Menschen, die sich in die Hagia Sofia geflüchtet hatten, dort von den Soldaten niedergemacht. Erst nachdem die Eroberer bemerkten, dass jeder organisierte bewaffnete Widerstand zusammengebrochen war, konzentrierten sie sich auf die Plünderung der reichen Kirchen und Klöster Konstantinopels. In der Chronik des Aschikpaschazade heißt es dazu:

„Da gab es gute Beute. Gold und Silber und Juwelen und kostbare Stoffe wurden auf den Markt im Heerlager gebracht und in Haufen aufgestapelt; all dieses wurde nun feilgeboten. Die Giauren von Istanbul wurden zu Sklaven gemacht, und die schönen Mädchen wurden von den Gazi in die Arme genommen.“ (..)

Durch den Angriff fast aller Matrosen auf die Seemauern war die osmanische Flotte handlungsunfähig, was etwa 15 bis 20 mit Flüchtlingen beladenen christlichen Schiffen die Ausfahrt aus dem Goldenen Horn und den Rückzug Richtung Ägäis freimachte. Dabei konnten viele wertvolle Schriften gerettet werden, die noch heute in Florenz zu sehen sind. Kaiser Konstantin XI. fiel im Kampf an der Theodosischen Mauer. In den folgenden Tagen ließ Mehmed II. allen byzantinischen Adeligen verkünden, sie würden in ihre alten Rechte eingesetzt, wenn sie sich meldeten. Diejenigen, die dem Aufruf folgten, ließ Mehmed II. mitsamt ihren Familien köpfen. Den übrigen wurde angeboten, sie könnten zum Islam übertreten oder seien des Todes. Niemand nahm das Angebot an.

Was ist das für ein Mensch, der ein T-Shirt mit so einem Blutsäufer trägt?