Die mutigen Teilnehmer der HoGeSa-Kundgebung und der Terror der IS-Banden hätten es fast geschafft, dass die hiesigen Medien das „NSU-Phantom“ vergessen. Da kommt der dritte Jahrestag der „Selbstenttarnung“ des Böhnhardt/Mundlos-Duos durch angeblichen Selbstmord gerade recht, um das Schreckgespenst von rechtem Terror wieder in den Fokus zu rücken. Aktuell plant neben Nordrhein-Westfalen auch Baden-Württemberg einen eigenen Untersuchungssauschuss zur mutmaßlichen NSU-Mordserie, eine ganze Weile also nach den Ausschüssen in Sachsen und Thüringen.

Das wäre eigentlich sogar zu begrüßen, wenn man hoffen dürfte, dass nun Fakten auf den Tisch kämen, zumal im Südwesten der Republik. Wieso Baden-Württemberg sich so gut eignet? Weil gerade hier die Achillesferse der gesamten NSU-Konstruktion steckt! Es handelt sich um den Mord an der Polizistin Kiesewetter in Heilbronn. Hier passt mal rein gar nichts zusammen. Ein Mordopfer, das nicht ins Opferprofil „rassistischer Killer“ passt; Täterprofile, die allen möglichen finsteren Gesellen gleichen, nur nicht den Nazi-Terroristen; Geheimdienstmitarbeiter in Tatortnähe und Zeugen, deren Aussagen gar nicht zur offiziellen Version passen und … ja, bereits sieben (!) Zeugen, die tot sind.

Da gibt (bzw. gab) es z. B. einen gewissen Florian Heilig, der als bedeutender Zeuge zum Mordfall Kiesewetter und den rechtsextremistischen Strukturen im „Ländle“ genannt wurde. Er verbrannte sich 2013 angeblich selbst in seinem Auto – Liebeskummer oder Ähnliches sollte dafür verantwortlich sein. Die Eltern widersprechen dieser Selbstmordthese aufs Heftigste! Oder was ist mit „Corelli“? Der war wohl der wichtigste V-Mann im NSU-Komplott und finanzierte mit seinem Gehalt als V-Mann den Aufbau des rassistischen Ku-Klux-Klans in der Gegend von Schwäbisch Hall – aus diesem abgedrehten Sumpf führen wiederum Spuren zum Kiesewetter-Mord. Der V-Mann wusste sicher einiges über die tatsächlichen Geschehnisse und lebte aufgrund dessen mit verdeckter Identität, bevor auch er im Frühjahr diesen Jahres tot aufgefunden wurde. Die verblüffend rasch gestreute Diagnose lautete beim erst 40-Jährigen auf „unerkannte Diabetes“ …

Das sind nur einige Beispiele von vielen weiteren, die allein für sich genommen schon beängstigend nahelegen, dass die gesamte Story längst nicht im Münchner Prozess erzählt wird, sondern abseits der Gerichte, abseits der immergleichen Medienhofberichtstattung, abseits der Ausschüsse – egal ob sie jetzt in Stuttgart, Erfurt oder Dresden tagen. Wer sich fundiert mit dem Konstrukt des rechtsextremen Terrors auseinandersetzen möchte, sollte daher neben den „fatalist“-leaks die wichtige Studie „NSU-Phantom“ von Kai Voss lesen und bei jeder Gelegenheit zur wichtigen Gegenaufklärung beitragen.

Denn Voss untersucht den Heilbronner Polizistenmord und alle seine haarsträubenden Ungereimtheiten ebenso wie das merkwürdige Zeugensterben rund um die NSU-Schimäre. Wenn man dieses Buch durchgelesen hat, glaubt man den „gekauften Journalisten“, wie man die Mehrzahl der rotgrünen Schreiberlinge mit Udo Ulfkotte (und mit Recht!) nennen könnte, keine einzige Silbe mehr!

Bestellinformation:

» Kai Voss: „Das NSU-Phantom. Staatliche Verstrickungen in eine Mordserie“ (19,90 €)

Like
Beitrag teilen:
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

32 KOMMENTARE

  1. Wie fing es an?

    Sebastian Edathy war mal ein Aufsteiger in der SPD, nach der Wahl 2009 ließ seine Partei ihn abstürzen – jetzt bekommt der Niedersachse eine neue Chance: Edathy wird den Ausschuss leiten, der die Neonazi-Mordserie aufklären soll. Es ist ein Job mit vielen Tücken.

    In diesem Zusammenhang sei die Frage gestattet:

    Ceterum censeo, ubi sit Edathy?

  2. Sebnitz (zur Erinnerung: dort wurde angeblich ein kleiner Junge von Neonazis in einem Freibad ertränkt und alle sahen zu) war etwas wie eine Generalprobe, um auszutesten wie weit man gehen kann, den Deutschen alles Verderbte in die Schuhe schieben zu können.
    Und wie man sieht, funktioniert es und die Leidmedien™ machen mit.

  3. Aktuell plant neben Nordrhein-Westfalen auch Baden-Württemberg einen eigenen Untersuchungssauschuss zur mutmaßlichen NSU-Mordserie
    ———————————————
    Das kann nur bedeuten, dass unsere Volksverräter nicht ausgelastet sind mit ihrem Auftrag, den sie von uns bekommen haben. Fazit: ABWÄHLEN, aber subito!

  4. Aus dem Zusammenhang gerissen wurde dieses Zitat missbraucht, aber wer es vollständig kennt , ist sich auch der Bedeutung bewusst:

    Die HoGeSa setzt diese Brecht -Zitat zusammen mit einigen couragierten Menschen derzeit in die Tat um, wenn auch (noch) friedlich:

    „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“

    Bertolt Brecht (1898 – 1956), eigentlich Eugen Berthold Friedrich Brecht, deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur

  5. Der NSU-Prozeß- eine einzige Farce und hinters-Licht-führen!! Einzig zu dem Zweck der Aufrechterhaltung des „Kampfes gegen Rechts“, damit mehr Geld fließen kann und der Bevölkerung das „rechte Gespenst“ immer wieder eingehämmert werden kann. Ohne diese Strohpuppe käme dem Staat das Feindbild abhanden und er müßte sich ein neues suchen, was ja bekanntlich nicht schwer sein dürfte!! Aber NSU ist heilig und unantastbar, auch wenn die dargestellten Zusammenhänge zum Himmel schreien.Da wird eine Dreierbande, wovon schon zwei tot sind, hochstilisiert zum Staatsfeind, dabei sind die wahren Verfassungsfeinde zu Tausenden schon unter uns und untergraben unsere Gesellschaft wo sie nur können. Aber der Muslim ist bei uns eine geschützte Gattung und dient als Brandbeschleuniger gegen ein absoletes Volk!

  6. Hätte es noch eines Beweises bedurft, wie weit die offizielle und Mediendarstellung in diesem Land von der Realität abweicht, sie glatt auf den Kopf stellt, dann ist dieser Beweis spätestens mit dem Fall Köln, 26. Oktober 20414, erbracht:

    „5000 gewaltbereite Rechtsextremisten, 50 verletzte Polizisten.“

    Und um die Farce NSU komplett zu machen:
    Wie hieß doch noch der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages?
    Richtig: Sebastian Edathy.

    Ach so, hat schon lange keiner mehr gefragt:

    Wo ist der eigentlich? 😉

  7. #7 germanica

    Danke für dieses großartige Brecht-Zitat.

    “Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.

    Ich sag`s doch immer: Brecht ist ein genialer Dichter.

  8. wenn ich mich richtig erinnere, hat es doch beim frau kiesewettermord einen schwerverletzten kollegen gegeben. hat den niemand befragt, was ich mir nicht vorstellen kann?

    oder passt sein tatortbericht nicht ins bild der nsu?

    ich jedenfalls habe noch nichts von und über diesen polizistenkollegen gelesen.

  9. Darf man mal LEISE nachfragen…WENN sich der gesamte NSU Märchen Stadl als selbst vom „Verfassungsschutz“ inszenierte Posse heraus stellt,oder sich die Mafia ähnlichen Zusammenhänge der Getöteten als WAHR erweisen….
    WERDEN DANN die schon gezahlten HUNDERT TAUSEND Euronen pro „Opfer Familie“ wieder zurück gezahlt werden müssen?? Eine Ungeheuerlichkeit m.E., da diese horrenden Summen VOR einem URTEIL und Klärung des Sachverhaltes diesem xxxxx zugesprochen wurde!!!
    WERDEN DANN UNSERE STRASSEN UND PLÄTZE wieder zurück benannt, in ihren URSPRÜNGLICHEN ZUSTAND der Namensgebung???
    Es ist UNGEHEUERLICH, wie kriminelle Machenschaften
    dieses Klientel dem DEUTSCHEN VOLK ANGELASTET WURDE!!!!
    DAS MUSSTE MAL GESAGT WERDEN!

  10. Das mag alles stimmen was er schreibt
    Leider machen die sich alles kaputt indem einer die Demo in Hannover anmeldet der die Facebookseite voll mit Nazisymbolik hat.
    Mir fehlt die klare Abgrenzung und Ausgrenzung der Neonazis.
    Für mich derzeit ein Grund nicht an der Demo in meiner Heimatstatt teilzunehmen.

  11. #12 FanvonMichaelS.

    Und wird diese unsägliche Trauer- und Gedenkveranstaltung im Bundestag mit Kerzen und allerlei Zinnober nachträglich für ungültig erklärt?

  12. #16 Biloxi (07. Nov 2014 11:25)
    #12 FanvonMichaelS.

    Und wird diese unsägliche Trauer- und Gedenkveranstaltung im Bundestag mit Kerzen und allerlei Zinnober nachträglich für ungültig erklärt?
    ______________________

    DAS HOFFE ICH DOCH!

  13. Dieser Profiler löst die rätselhaftesten Fälle …
    Dem NSU war er auf der Spur, doch dann ging etwas schief.


    Und im Jahr 2006 hätte er sogar die Geschichte des Landes maßgeblich beeinflussen können, wäre man seiner Analyse gefolgt. Darauf angesprochen lächelt er, blickt kurz nach unten und sagt dann auf die Frage, wie das so war: „Nicht so gut.“ Viel mehr aber will er nicht sagen. Es klänge wie eine späte Rache.

    Damals, fünf Jahre vor der Enttarnung der rechtsextremistischen Terrorzelle NSU, hatte Horn ein Profil der Täter im Fall der mysteriösen Morde erstellt, die vorwiegend an türkischen Einwanderern quer durch Deutschland mit einer Waffe der Marke Ceska begangen worden waren.

    Während die zuständige Soko „Bosporus“ glaubte, die Taten ständen im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität, hätten mit Schutzgeld, Erpressung oder Drogen im Einwanderermilieu zu tun, ergab Horns Analyse: Man solle zwei junge Männer suchen, die Türken hassen, es sei von einem „ausländerfeindlichen Zerstörungsmotiv“ auszugehen.

    Eine gute Beschreibung der beiden rechtsradikalen Täter Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die später überführt wurden. Die zuständige Soko stufte Horns Analyse damals aber als unrealistisch ein und verwarf sie. Er könnte jetzt auftrumpfen und die Rolle des einsamen Helden geben, der es vor allen gewusst hatte. Aber dafür ist Horn nicht der Typ.

    http://www.welt.de/vermischtes/article132565683/Dieser-Profiler-loest-die-raetselhaftesten-Faelle.html, Die Welt, 24.09.2014

    Dann ist ja alles klar.

  14. Diese ganze NSU- Story ist eine hohle Drohkulisse zur Legitimation und für nie versiegenden staatlichen Geldfluss im immerwährenden „Kampf gegen Rächtz“.

  15. Wenn ich AUSSCHUSS höre oder lese, denke ich immer an etwas, das nicht gelungen ist und in den Abfall gehört.

  16. #12 FanvonMichaelS.; Wenn schon, dann müssten die Strassen die Namen derer tragen, die immer schon drauf hingewiesen haben, dass die ganze Sache nicht stimmt. Aber ich hab da keine Angst, dass irgendwas rauskommt. Das steht dann in der südländischen, als zweizeiler im Lokalteil. Sämtliche anderen Zeitungen schreiben überhaupt nix drüber.

    #20 Made in Germany West; wenn ich Türken hassen würde, und mir vornähme, da einige davon umzubringen, würde ich nicht durch ganz Deutschland fahren und mir auch noch 10 Jahre Zeit dafür lassen. Man braucht sich nur bekannte Massenmörder die entdeckt wurden anschauen, die haben sich immer auf eine Gegend beschränkt und auch nicht so ewig gewartet. Wenn eine Zeitlang nix passiert ist, dann lag das schlicht daran, dass derjenige entweder beruflich umgezogen (dann gings woanders weiter, aber es wurde kein Zusammenhang festgestellt), oder aber wegen anderer Sachen eingesperrt wurde.

    #25 Tolkewitzer; Würde mich nicht wundern, wenn das auch im Duden als Beschreibung steht.
    Und im übrigen passt das doch auch wie Faust auf Auge für das was die Regierigen da verunstalten.

  17. Wer hat die Opfer ausgesucht? Wer gab den Auftrag zu den Morden? Wer hat tatsächlich geschossen? Wie konnte ein einzelner Streifenwagen diese bis an die Zähne bewaffneten, abgebrühten Schwerverbrecher so aus der Fassung bringen, daß ihnen scheinbar nur der Selbstmord blieb?
    Diese Fragen dürfen nicht gestellt werden, weil sonst das Bild vom unschuldigen, ausländischen Opfer deutscher Naziterroristen ins wanken geraten könnte. Es müssten wieder Straßen umbenannt werden. Partei- und Fraktionsvorsitzende müssten erneut in Tränen ausbrechen und voreilig gezahltes Schmerzensgeld zurückfordern. Hat das Frau Özuguz eigentlich niemand erklärt?
    https://www.youtube.com/watch?v=QmYQzkGY_cU

  18. Die Italiener haben auch Beobachter für den Untersuchungsausschuß der Untersuchungsausschüsse angekündigt.Es soll da Verbinungen zu Brutus gegeben haben,der ja bekanntlich Cäsar ermordet hat.

  19. Kommentare aus der ZEIT damit sie nicht verloren gehen!boldvon mir geändert.
    Heute im Bundestag sind wohl die Dämme gebrochen, besonders in der Rede von Frau Özoguz vor dem fast leeren Bundestag. Was erlauben, Frau Özoguz, Sie können doch nicht in einer einzigen Rede alle Zweifel gleichzeitig unterbringen, die wir vor wenigen Monaten kaum einzeln in einem Online-Kommentar durchbringen konnten!
    Beispiel: “Was nun wirklich in dem Wohnmobil war. Waren wirklich zwei so abgebrühte Menschen so leicht aus der Fassung zu bringen durch einen Streifenwagen?”
    We shall overcome!

    5. November 2014 um 21:02 Uhr
    Optimist
    2.
    @ Optimist
    Das ist in der Tat auffällig!
    Bei derartigen Gewalttätern die bewaffnet Geldinstitute überfallen handelt es sich in der Kriminalgeschichte fast ausschließlich um “hartgesottene” Burschen.
    Wobei kaltblütige Serienmörder noch ganz andere “Kaliber” darstellen.
    Und den beiden in dem Wohnmobil zu Tode gekommenen wird ja BEIDES angelastet.
    Ich erinnere mich an einen Fall in den USA wo ein mehrfacher kaltblütiger Killer sich bei seiner Festnahme derartig mit seinen Schusswaffen zur Wehr gesetzt hat das noch einige Verfolger getötet oder verletzt wurden.
    Der Killer wies dann zig Einschüsse auf.
    Die Tatortsituation bei dem Wohnmobil lässt darauf schliessen das die Wahrscheinlichkeit des Entkommens sehr hoch war.
    Wobei die Täter ja auf Polizeiwaffen scharf gewesen sein sollten.
    Hier hatten sie die Möglichkeit weitere (eventuell MP im Streifenwagen?) zu erbeuten und dann mit dem Polizeiwagen zu flüchten!
    Eine Tötung des Komplizen mit anschließendem Suizid macht einfach keinen Sinn!

    6. November 2014 um 22:47 Uhr
    tacheles
    3.
    @tacheles
    Wir sind uns einig, dass die Stregda-Legende so nicht stimmen kann. Die Anwohner haben keine Schüsse gehört. Deshalb hat man sie keine Aussage unterschreiben lassen und auch nicht als Zeugen in München angehört. So einfach geht das. Man muss also davon ausgehen, dass die beiden schon tot waren, als das Wohnmobil in Stregda abgestellt und in Brand gesteckt wurde.
    Vor einem Jahr war das noch eine “Verschwörungstheorie”, inzwischen ist es für die meisten Inteersierten die plausibelste Variante, so plausibel, dass auch die mutige Frau Özoguz (Danke! Te?ekkür ederim!) ihre Zweifel im Bundestag äußert. Der interessante Punkt ist die Rezeption dieser Sensation in den Leitmedien: es gibt sie nämlich auch nach zwei Tagen noch nicht. Die schweigen das einfach komplett tot! Weil sie nicht mehr behaupten können, es sei ein klarer Selbstmord, wenn sie über Özoguz’ Fragen berichtet haben. Sie schweigen also nicht nur uns Kommentatoren in den Online-Medien tot, sondern auch eine Staatsministerin im Bundestag, wenn sie etwas “Falsches” sagt. Das ist so gespenstisch. Was machen sie mit ihr, wenn sie das nochmals und noch deutlicher sagt?
    7. November 2014 um 09:20 Uhr
    Optimist
    4.
    @ 3 Optimist
    Das ist die Crux aus dem altbekannten Märchen “Des Kaisers neuer Kleider”!
    Keiner der Höflinge die den Kaiser umschleimen traut sich die Nacktheit des seiner Majestät kundzutun!
    Umso mehr loben sie die “Neuen Kleider” des Kaisers. Jeder der ausscheren würde aus der Phallanx der Realitätsverweigere,r um die Wahrheit zu verkünden, würde von den anderen verdammt werden.
    Es bedarf der Naivität eines unschuldigen Kindes welches laut lachend herausruft:
    “Der Kaiser ist ja nackt”!
    Es ist erstaunlich wie dünn die Tünche der Aufklärung und Demokratie aufgetragen ist.
    Das Ganze erinnert fatal an das Wirken der “Heiligen Inquisition”!
    Wer hätte auch geahnt das vormittelalterliche Sitten und Gebräuche in unseren Städten so schnell wieder akzeptiert werden?
    Was noch auffällt ist das Verhalten der Verteidiger!
    Im Gegensatz zu den seinerzeitigen Verteidigern in den RAF Prozessen wirken die 3 heutigen seltsam matt.
    Während die RAF Verteidiger äusserst agressiv mit unzähligen Befangenheitsanträgen bis hin zur Impertinenz vorgingen, was einige Verweise, Rügen und Ordnungsstrafen einbrachte,
    befleissigen sich Sturm, Stahl & Heer eher einer Statistenrolle statt bei den Zahlreichen “Wunden Punkten” und Steilvorlagen bissig zuzupacken und auf die Klärung der Unstimmigkeiten zu insistieren.
    Das teilweise unverschämt Verhalten oder sogar die Verurteilung wegen Terrorbeihife scheint einigen der RAF Verteidiger nicht geschadet zu haben.
    Ihr Weg führte sie in höchste Regierungsämter, Ministerposten, in renomierte Kanzleien und einer sitzt sogar heute noch im BT.
    Ein anderer, Horst Mahler, konvertierte zum Rechtsextremismus und sitzt heute im hohen Alter im Gefängnis ein wegen “Holocaustleugnung”!
    Das Verhalten der heutigen 3 Verteidiger lässt Raum für Verschwörungstheorien.

    http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/11/05/keine-berichte-zum-nsu-prozess-43/#comments

  20. Ich frage mich, warum in NRW ein weiterer Ausschuss sich mit dem Thema befasst. Misstrauen sie den anderen parlamentarischen Untersuchungsausschüssen? Haben sie nichts anderes zu tun? Ist es spannender, selbst Mrs. Marple zu spielen-mit echten Fallen als sonntags Tatort zu gucken? Sie sollten sich mal um die Bekämpfung der alltäglichen Kriminalität kümmern. Aber das ist ja nichit soviel Aufmerksamkeit verbunden…

  21. Wo ist Edathy?

    Er muss ja schliesslich seiner selbstübernommenen Verantwortung gerecht werden und dem NSU-Innenausschuss seine Ermittlungsergebnisse vorlegen.

    Und nein, NSU ist nicht die Abkürzung für nackte Südlandbuben unter 12, mit so einer schäbigen Ausrede darf auch ein Päderastian Edathy nicht durchkommen.

Comments are closed.