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„Ein Mann spuckte mir vor die Füße“

bildburkaIn der politisch korrekten BILD-Online-Ausgabe wollte die junge Journalistin Larissa Krüger (Foto) am eigenen Leibe erfahren, wie „diskriminiert“ und „ausgegenzt“ eine Burkaträgerin in Deutschland ist. Sie berichtet, wie sie wegen ihrer Verhüllung ständig von Leuten angestarrt und beleidigt wird. „Ein Mann hat mir vor die Füsse gespuckt“, berichtet sie. Da sie sich von einer versteckten Kamera begleiten ließ, gibt es auch ein „Beweis-Video“, das sie selbst kommentiert.

(Von kartman)

Wenn man sich das Video ansieht, ohne dass man sich den Artikel durchgelesen hat oder sich die Moderation der Journalistin angetan hat, sieht und hört man von allem was sie behauptet nichts. Das Video zeigt vielmehr, dass die Leute von ihr keinerlei Notiz genommen haben und es allen äusserst egal schien, ob da jetzt ein Zelt an ihnen vorbei lief.

An einer Stelle sieht man, dass sie in einem Fast Food-Restaurant sich etwas zu essen bestellt, worüber sich der ein oder andere wohl gewundert hat. Denn zum einen ist Fast Food = Bad America, zum anderen haben sich wohl andere die Frage gestellt, wie die Dame durch das Sehschlitzgitter einen Bürger verzehren will? OK, ein Milchshake mit Strohhalm würde ja noch gehen. Aber ist das überhaupt halal?

Sie berichtet selbst, dass sie sich unter der Burka nicht wohl gefühlt hat. Das gefühlte angestarrt werden dürfte ebenso reine Empfindung gewesen sein. Das „Beweisvideo“ zeigt jedenfalls etwas vollkommen anderes als sie berichtet.

Auch das bespuckt werden, wäre mit Sicherheit mit einer Großaufnahme und ausfürlicher Beschreibung der Konsistenz des Rotzflatschens sowie einer Beschreibung des „Rassistischen Täters“ ausführlich bewiesen worden, wenn dem so wäre.

Der Online-Artikel ist natürlich auch mit kommentierten Fotos ausgeschmückt. So heisst es bei einem Foto auf einem Bahnsteig. „Die Plätze neben mir blieben leer – auch als es noch voller wurde“.

Dazu sei angemerkt, dass links und rechts neben ihr jeweils ein Platz leer blieb. Warum hat sich denn keiner neben sie gesetzt? Kann es daran liegen, dass „Mann“ es nicht tat, weil man nicht von umstehenden Moslems koranförmig bereichert werden wollte, da man einer Muslima zu nahe gekommen ist? Oder hat man einen Sprengstoffgürtel vermutet?

Wie dem auch sei, zeigt es doch einmal mehr, dass die Leute etwas gelernt haben.

Die einzige Frage, die offen bleibt, ist die, was dieser Bericht nun für einen Zweck haben soll. Sollen wir die armen Muslimas unterstützen und ein Burkaverbot einfordern und für deren Gleichberechtigung eintreten? Oder sollen wir uns nun wieder in selbstaufopfernd, toleranzbesoffen vor ihnen in den Staub werfen und uns aus Solidarität auch alle ein Zelt anziehen, damit sie sich nicht vom bösen Deutschen im neuen Kalifat diskriminiert fühlen?

Wenn man jetzt natürlich nicht völlig verblödet ist und bei klaren Verstand, dann wird offensichtlich, dass wenn es um die beste und friedfertigste aller Religionen geht, es schon eine Schlagzeile wert ist, dass jemandem angeblich vor die Füße gespuckt wurde. Vielleicht sollte hier sofort der Staatsschutz ermitteln und sich die Deutsche Politik offen dieses abscheuliche Verbrechen aufs Schäfste verurteilen.