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Führt Niedersachsen muslimische Feiertage ein?

imageNiedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD, Bildmitte) hat staatlich anerkannte muslimische Feiertage ins Gespräch gebracht. Es sei durchaus möglich, das Feiertagsgesetz zu ändern „und auch islamische Feste als religiöse Feiertage anzuerkennen“, sagte er der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Ob die betreffenden Festtage generell arbeits- und schulfrei werden sollen, ließ Weil offen. Islamische Schüler in dem Bundesland können sich bereits jetzt zu hohen Feiertagen vom Unterricht befreien lassen.

Die Anregung steht im Zusammenhang mit dem Staatsvertrag, den Niedersachsen Anfang 2015 mit den drei Islamverbänden im Land unterzeichnen will. Nach Weils Worten könnte darin auch das Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen gelockert werden. „Es ist möglich, dass es zu einer flexibleren Regelung kommt als derzeit“, sagte der Ministerpräsident. Bisher dürfen Lehrkräfte an Schulen kein Kopftuch tragen. Lediglich im Religionsunterricht ist ihnen dies erlaubt.


Über eine angebliche Islamisierung, die nur in den angeblichen Hirnen von Pegida-Demonstranten und PI-Lesern stattfindet, berichtet angeblich welt-online. Die Kollegen vom Spiegel haben bereits 2007 mit nachfolgendem Video über eine angebliche Islamisierung berichtet: