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Dresden: Hat das Volk noch etwas zu sagen?

pegidaI [1]Wir sind das Volk! – kein Kampfruf, sondern eine immer wieder skandierte legitime Feststellung, der rund 8000 friedlichen Spaziergänger gestern Abend in Dresden. Zu Beginn schwor PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann alle noch einmal eindringlich darauf ein, friedlich zu bleiben. Sachsens Innenminister Markus Ulbig hatte die Organisatoren als Rattenfänger und damit ja die Teilnehmer als Ratten bezeichnet, was vielen sauer aufstieß. Dennoch war die Stimmung gelassen. Schon am Weg zum Treffpunkt war die Bereitschaft der linken Gesellschaftsterroristen, die Demo zu zerschlagen nicht zu übersehen gewesen. Viele mussten sich zum Ort der Eröffnungsrede erst durchkämpfen. Trotz massivem Polizeiaufgebot war die Gegendemonstration viel zu nahe an den Treffpunkt herangelassen worden.

(Von L.S.Gabriel, Dresden)

Gegen 19.00 machte der Zug sich auf den Weg. Immer in guter Sicht- und Hörweite begleitet von der „staatlichen Fußtruppe“ wider die Bürger und die Interessen dieses Landes.

Mit Trommelwirbel und entsprechenden Kampfgesten wurde „Nationalismus raus aus den Köpfen “ geplärrt. Eine teils rosagekleidete „Idiotensondereinheit“ wurde schon nach kurzer Zeit bis fast direkt an den Zug herangelassen. Die Spaziergänger ließen sich nicht provozieren und setzten unbeirrt ihren Weg fort.

Was immer auch darüber berichtet wird, Fakt ist, die Teilnehmer erwiesen sich als Querschnitt der Gesellschaft. Junge Familien, Männer, Frauen, vereinzelt auch Kinder, alte Menschen und auch unterschiedliche Bildungsebenen trafen sich hier. Selbstständige, Arbeiter, Angestellte und Pensionäre, eine Dame nahm den Marsch sogar mit Krücken auf sich: „Solange ich irgendwie kann“, sagte sie, „werde ich aufstehen gegen diese Politik, der die Bürger und Deutschland völlig egal sind.“

Bis zum Eingang des Weihnachtsmarktes am Terrassenufer ging auch alles glatt. Die Stimmung war gut, es lag die Ahnung von Aufbruch in der Luft. Dann stoppte der Zug abrupt. Eine Sitzblockade der linken Gesellschaftszersetzer verhinderte den Weitermarsch. Die Polizei hatte sich zwischen die Gegner platziert – Pattsituation.

Die bunten Straßenbesetzer stimmten zum Singsang „Ihr könnt nach Hause gehen..“, an. Die meisten Bürger waren zu diesem Zeitpunkt noch sicher die Polizei würde dem Spuk ein Ende bereiten und die Straße frei machen. Da sollten sie sich täuschen und nach geraumer Zeit des Stillstandes wurde auch immer klarer – heute würde das Recht auf Versammlung zugunsten des linken Mobs gebeugt werden. Niemand würde hier für die Bürger das Recht durchsetzen.

„Räumen, räumen!“, riefen die PEGIDA-Teilnehmer in Richtung der in voller Schutzmontur untätig herumstehenden Polizei, aber nichts geschah. „Wir bleiben hier“, rief die Menge. „Ihr könnt nach Hause gehen!“ die Gegenseite. Die ersten machten Anstalten einfach weiter zu gehen, doch die wirklich gut wachende Ordnermannschaft verhinderte das in aller Ruhe.

Dann kam der Aufruf zur Umkehr. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob es gelingen würde, 8000 Menschen dazu zu bewegen den Rückzug anzutreten. Kurze Zeit sah es so aus, als würde es zumindest noch eine ganze spannungsgeladene Zeit lang dauern. Die ersten Bürger merkten an, dass sie ja bleiben würden, aber zum Unterschied der linken, gewaltbereiten Straßenblockierer, müssten sie morgen wieder zur Arbeit, um jene Steuern zu erwirtschaften, die diese Art der Unrechtsbewegung gegen das Volk erst möglich machten.

Und so geschah das Unglaubliche, der etwa 8000 Personen starke Tross machte kehrt und marschierte, wieder einmal vom Staat, seiner vermeintlichen Macht und seines angeblichen Einsatzes für sein Volk enttäuscht aber friedlich zurück zum Ausgangspunkt, wo die Schlusskundgebung statt fand.

Die linken Schlagwilligen und ihr buntes Beiwerk hatten scheinbar gesiegt. Viele waren frustriert, einige durchaus kampfbereit, die Frage, ob das nun das Ende von PEGIDA sei kam auf, aber die Mehrheit sagte einfach: „Jetzt erst recht! Wir kommen wieder und zwar so lange, bis diese Politik gegen das Volk sich ändert.“ Ebenso schien nun der Wille, die Bewegung in noch mehr Städte des Landes zu tragen gestärkt.

Fazit:

Es war ein tragisches Schauspiel dafür, was aus der Demokratie in diesem Land geworden ist. Vor 25 Jahren ging der Osten auf die Straße und kämpfte für eben diese Demokratie und auch für die Freiheit, in einem freien Land aufzeigen zu dürfen, was man sieht und sagen zu können, was man davon hält. Dass dieser Kampf gerade wieder von vorne beginnt und Menschen, die „nein“ sagen zu einer fehlgeleiteten Politik diffamiert, geknebelt und in ihren Bürgerrechten beschnitten werden, wurde gestern ganz deutlich.

Selbst einigen Polizisten kam da wohl manches seltsam vor. Während der Sitzblockade, als die Beamten scheinbar nichts taten, als den Deutschlandfeinden beim Sitzen und Krakeelen zuzusehen, bemerkte einer aus den Reihen der Uniformierten zu einem Kollegen: „Das ist doch gegen das Versammlungsgesetz. Warum räumen wir nicht?“ Der Angesprochne wusste es auch nicht, das war offenbar das „Geheimnis“ der Einsatzleitung, die wohl ihre Befehle hatte.

Wird es PEGIDA nächsten Montag noch geben. Wir denken schon, denn ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Dieses Land gehört jenen, die es stützen, stärken und erhalten wollen, diejenigen sind nämlich das Volk!“

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